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Ständige Unruhe

skunsFhinxe487 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

erst mal zu mir, ich bin 23 Jahre alt und ich habe einen ganz normalen Bürojob ;-)

Ich habe es schon seit ca. 2 Jahren, dass ich ständig herzrasen bekommen. Meist Abends, wenn ich zur Ruhe kommen auf dem Sofa oder im Bett. Ich bekomme in diesen Momenten richtig Panik (Schweißausbrüche, zittern in den Armen und Beinen, starken Harndrang).

An einigen Tagen habe ich das Gefühl, dass mein ganzer Körper zittert, ich kann gar nicht einschätzen woher das kommt. Es ist so ein beklemmendes Gefühl, dass macht mir Angst. Momentan habe ich es jeden Abend, wenn ich vor dem Fernseher sitze oder einschlafen will. Ich liege dann stundenlang wach.

Ich habe schon einige große blutbilder machen lassen, 24 Stunden EKG, Einahme von Betablockern.....

Meine Hausärtzin meint es kann nichts organisches sein. Ich kann mir nicht helfen, will das es endlich weggeht kann keinen Tag mehr genießen, dass belastet mich und meine Familie.

Kann mir jemand helfen? ???

Ich Danke schon mal im vorraus für eure Antworten. @:)

Antworten
LVöbckcDhexn1


Hi suneshine,

das werden warscheinlich Panikattacken sein. Schau dir mal diese Seiten an: [[http://angstportal.de/Kategorie/Angststoerungen/Primaere-Angststoerungen/Panikstoerungen/]]

Kann mir jemand helfen? ???

JA!!! Ein Psychiater könnte dir mit Medikamenten helfen die Symptome zu kontrollieren.

Ein guter Verhaltenstherapeut könnte Dir helfen, die Störung los zu werden.

[[http://www.palverlag.de/Kognit.-Verhaltenstherapie.html]]

Und selber könntest du auch was tun: [[http://angstportal.de/Kategorie/Hilfe-zur-Selbsthilfe/Selbsthilfe-bei-Panik/]]

sBun*sPhineb48x7


Ich habe schon einen Termin für eine Angsttherapie aber erst in einem halben Jahr. Ich bin mir nicht sicher ob es wirklich das ist.

Warum ist mein Körper so schlapp? Kann mich an gar nichts mehr erfreuen. Obwohl ich eigentlich alles habe um glücklich zu sein. ???

L6öckchZenx1


Du kannst zusätzlich eine Depression haben.

Suche doch mal einen Facharzt für die Seele =Psychiater auf.

Er kann dir mir Medikamenten helfen die dich wieder stabiliesieren. So kannst Du die Wartezeit bis zum Psychotherapiebeginn besser überbrücken.

LAaraF79


ich habe auch ständige Unruhe. Wache schon mit einer starken Unruhe auf. Ich war bei einer Psychaterin die hat mich zur Verhaltenstherapie überwiesen. Wie schon gesagt halbes Jahr Wartezeit. Bin in einer Selbsthilfegruppe.

Aber muss man immer Medikamente nehmen oder eine Therapie machen ??? Kann man das nicht auch so schaffen ???

Ich bin zur Zeit echt genervt...genervt von allem. Ich weiß gar nicht warum. Hab auch viel Stress auf der Arbeit. Ich mach mir immer viel zu viel Gedanken um alles. Anstatt mal was zu genießen...!!!

sunshine, daher kann ich Dich sehr gut verstehen und nachvollziehen.

LQö6ckc henx1


Hi Lara,

nein meist geht es nicht ohne Medikamente. Und allein kommt man aus einer richtigen Angststörung und Depression auch nicht wieder raus.

ExSP


Hallo Sunshine .....ja es hat viel mit der psyche zu tun Depression ..dazu kommt Angst Panik ....hatte ich auch ganz schlimm Monate ...jahre qual.....nur Hyperventiliert so eine Unruhe ..dachte ich Fall um . Schwindel , übelkeit ...konnte mich mit kein unterhalten und und und . Hast du viel Streß ?

nein meist geht es nicht ohne Medikamente. Und allein kommt man aus einer richtigen Angststörung und Depression auch nicht wieder raus.

Dann bin ich wohl einer der wenigen die es geschafft haben .Tabletten nehmen hatte ich immer Angst ... Ich habe immer schritt fü schritt mich weiter an dinge getraut , die ich zuvor auch gemacht habe .....viel ablenkung , ruhe , entspannen...und irgendwann ..war es auf einmal besser...heute habe ich keine Unruhe mehr ..kann soweit überall hin ..ect . Es ist viel Kopfsache .

Klar das es ganz weck ist kann ich nicht sagen , aber man kann damit leben . Es gibt immer mal Situation wo es vieleicht ausbrechen wieder kann.

L[arax79


das glaub ich auch das man auch ohne Medikamente und so da raus kommen kann. Ich möchte irgendwann noch mal eine VT machen. Aber vor Medikamenten habe ich auch so große Angst. Ich habe ja Angst vor der Angst. Und das ich irgendwann nicht mehr Herr meiner Sinne bin.

Ich schaffe es ja auch noch mein geregeltes Leben zu leben. Ich geh unter Leute und mach vieles auch wenn ich Angst habe. Ich möchte mich nicht von der Angst leiten lassen.

rbosa_)lixnde


sei doch froh, daß es medikamente gibt, die gegen sowas helfen können. opipramol zum beispiel. das hilft bei unruhezuständen. du kannst deine hausärztin ja mal drauf ansprechen. auf jeden fall aber eine therapie machen. sonst bekämpfst du mit dem medikament die symptome, aber nicht den ursprung.

ich bin auch bekennende medikamentehasserin und kriege alleine beim lesen des beipackzettels schon nebenwirkungen, obwohl ich das medikament noch gar nicht geschluckt habe. irgendwann hab ich mir das abgewöhnt, den zettel zu lesen und einfach gemacht, was die ärzte gesagt haben. und siehe da...hab fast alles vertragen und es ging mir besser damit. also trau dich was. du brauchst keine angst zu haben. wenn du nebenwirkungen haben solltest, gehen die meist nach kurzer zeit von alleine wieder weg. der körper muß sich erst an das medikament gewöhnen. und falls nicht, dann kannst du das präparat immer noch wechseln. also...nur mut!

Lra5ra7x9


ich weiß, Nebenwirkungen lese ich mir so oder so nie durch. Sonst wird man ja richtig verrückt.

Ich weiß nicht. Ich möchte es irgendwie auch so schaffen. Aber ich werde es mir bestimmt noch mal überlegen wenn ich eine Therapie mache. Muss mir nur noch mal einen Termin holen und dann warten.

Ich möchte es ja schaffen...!!! Danke...!!!

Sunshine, wie geht es Dir ???

roos#a_li[ndxe


dann würde ich mich an deiner stelle schnellstmöglich um einen termin kümmern. es kann mitunter monatelang dauern, bis man einen geeigneten therapieplatz bekommt. selbst, wenn du schnell einen therapeuten findest, dann heißt das noch lange nicht, daß die chemie zwischen euch beiden stimmt. du hast 5 probesitzungen, nach denen du entscheiden kannst, ob du dort die therapie weiterführen möchtest. falls nicht, müßtest du wieder von vorne anfangen, zu suchen. klappt leider nicht immer auf anhieb.

wünsche dir viel erfolg!

ach ja...während einer therapie werden meistens unterstützend antidepressiva verabreicht. brauchst davor aber keine angst haben. sie helfen dir, einen besseren bzw. optimalen therapieerfolg zu erzielen. und das ist ja sinn und zweck der sache ;-)

L&ar0a7x9


vielen Dank, was ich nur nicht verstehe ist das es immer mit Medikamenten sein muss. Ich weiß, mein größtes Problem ist erstmal meine Angststörung anzunehmen und dazu zu stehen. Da fehlt noch ein Stück. ich weiß auch das man lange auf einen Therapieplatz warten muss, daher bin ich ja in eine Selbsthilfegruppe gegangen weil mir das zu lange gedauert hat. Ich muss mal schauen.

Hast Du eine Therapie gemacht oder bist noch in einer ??? Wie lange hat es bei Dir gedauert ???

Lqöckch en1


Hi Lara,

wenn Du nur eine Angststörung hast unddu soweit mit den symptomen leben kannst, reicht sicherlich eine Verhaltenstherapie.

Wenn jehmand aber depressiv ist und sein Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt, oder nur noch so gerade eben. Alles ihn überfordert, selbst die Körperpflege. Der jehnige nichtmehr in der Lage ist ein Gespräch zu führen, sich angemessen zu bewegen und das Leben zur Quahl wird, dann sind Medikamente zwingend erforderlich.

Wenn vorläufig kein Psychotherapieplatz zu bekommen ist und man weiter funktionieren und lebensfähig sein möchte und zur Überbrückung der Wartezeit, ist ebenfalls die Medikamenteneinnahe sinnvoll.

L\arax79


ja das glaub ich auch. Ich hab ja "nur" eine starke Unruhe durch die Angststörung. Ich arbeit ganz normal, gehe aus, treff mich mit Freunden, mache Sport und und und. Hab so mein ganz normales Leben, eben nur das die Angst immer dabei ist. Ich versuche mich eben von der Angst nicht beeinflussen zu lassen.

Aber wenn es mir echt schlecht gehen würde, dann würden man wohl um die Medikament nicht rumkommen.

Wie ist es bei Dir ???

rWosav_lind?e


lara79

ich bin zur zeit in einer verhaltenstherapie. allerdings noch ganz am anfang. hab gerade mal die ersten 5 probesitzungen hinter mir und warte nun darauf, daß die krankenkasse den antrag genehmigt. wird aber wohl hoffentlich kein problem sein.

wenn du medikamente gänzlich ablehnst, dann wird dich zur einnahme auch niemand zwingen können. aber am besten ist es, wenn du dir das von einem therapeuten mal ganz genau erklären lässt, warum und weshalb sowas meistens nötig ist.

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