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Schlaganfall im Rückenmark

sxkate!_anxd hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

ich wende mich an euch, damit ihr mir vielleicht etwas helfen könnt.

Es geht um meine Tante.

Im November 2009 konnte sie ganz plötzlich auf einer normalen Radtour ihre Beine nicht mehr bewegen.

Sie wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert, doch die Ärzte wussten sich nicht zu helfen.

So kam sie Tage später in ein größeres Krankenhaus, wo dann nach monatelangen Untersuchungen rauskam, dass sie einen

"Schlaganfall im Rückenmark" hatte.

Deswegen ist sie nun auch von der Hüfte ab abwärts gelähmt.

Doch soweit nicht genug.

Ein paar Monate vergingen, die sie in der Reha verbrachte und plötzlich wurde sie erneut ins Krankenhaus eingeliefert.

Sie hatte einen Darmverschluss.

Wäre sie einen Tag später eingeliefert worden, wäre sie wahrscheinlich gestorben.

Sie wurde sofort Not-operiert und wir mussten tagelang um ihr Leben hoffen und bangen. Die Ärzte gaben ihr keine Chance.

Doch die ganze Familie hielt zusammen und hoffte und betete!

Plötzlich ging es mit mir bergauf, und sie kam auf die normale Station.

Wir waren alle so glücklich.

Doch während der OP wurde ihr auch ein Stoma angelegt.

Nun ist sie nach vielen Monaten Reha und Krankenhaus wieder zuhause und mein Onkel pflegt sie alleine. Der Pflegedienst kommt nur 1mal täglich.

So,ich wollte nun fragen, ob irgendwer jemanden kennt, der so etwas schonmal erlebt hat?

Meine Tante hat halt immer noch so dolle Schmerzen im Rücken und am Stoma (ganzer Bauch fast).

Das ist für sie das schlimmste.

Sie war auch schon oft deswegen im Krankenhaus, doch die Ärzte konnten ihr irgendwie garnicht helfen, sondern experimentieren eher an ihr rum, da sowas sehr selten vor kommt, und sie lieber die Ursachen für den Schlaganfall im Rückenmark herausfinden wollen.

Ich glaube, meine Tante ist eine sehr starke Frau.

Die Querschnittslähmung wär für sie garnicht so "schlimm"!.

Doch dass, was ihr am meisten Sorgen und Schmerzen macht, ist halt die Sache mit dem Stoma, die irgendwie nicht richtig heilt oder was auch immer.

Die Ärzte kann man eh vergessen.

Die helfen null und nix!

So, kennt irgendwer von euch irgendwelche Selbsthilfeforen oder Sachen, mit denen ich meine Tante wenigstens ein kleines Lächeln auf das Gesicht zaubern kann?

Oder kennt hier sonst irgendjemand jemanden, der vielleicht so etwas ähnliches durchgemacht hat?

Es wäre eine sehr große Hilfe von euch.

Ich weiß im Moment einfach nicht weiter, wie ich meiner Tante wenigstens ansatzweise etwas helfen könnte.

Antworten
L|öck/ch<e}n1


Hi skate,

ich glaube nicht, das es hilfreich ist zu versuchen deiner Tante ein lächeln abzuringen.

Aber Selbsthilfeinfos und Stomaseiten im netzt könnten für sie hilfreich sein. Vieleicht findet sie so auch zu Stomaträgern in ihrer Umgebung kontakt.

Google mal "selbsthilfe stoma" und zeig die Seiten deiner Tante.

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