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Muskelzucken und komische Schlafstörung, wer hat eine Idee dazu?

f5ibuBla hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr!

Ich habe da mal eine Frage. Zu meiner Vorgeschichte und zu mir:

Ich bin 26,w., bis vor einem Jahr sportlich. Ich hatte im Orthopädieforum bereits geschrieben, da ich eine Gleitwirbelproblematik hatte. Der Gleitwirbel wurde vor knapp 4 Wochen versteift, momentan bin ich noch "zum Heilen" zuhause.

Letztes Jahr imSommer ging ich eine Treppe herunter und bekam so schlagartig Krämpfe, dass ich fast fiel. Da ich selber Physio bin, sauste ich gleich zum Doc, es giing ins MRT und es hieß "BSV L4/5". Die üblicher konservative Therapie folgte. Es lief alles langsam wieder besser und im April ging es mir fast wieder durchschnittlich gut. Dann war ich shoppen( nicht lange, ohne schweres TRagen) und die Symptome wurden in den TAgen danach wieder sehr schlimm. Wieder MRT. Ergebnis"Wirbelgleiten L5/S1" ist die Ursache, nicht der Bandscheibenvorfall. Den habe ich, aber er drückt nirgendwo rauf. Konservativ ist die Gleitwirbeltherapie und die BSV Therapie fast gleich und nach viel hin und her würde ich nun operiert.

Seit dem Shopping Tag vor inzwischen 11 Wochen habe ich vermehrtes Muskelzucken im ganzen Körper.

Das Zucken in den Beinen, ok,Nervenreizung durch Wirbelgleiten und Op, sagen auch die Docs.

Ich liege nun die ganzen 11 Wochen fast nur rum, weil ich sonst Schmerzen habe. Aber dieses Muskelzucken macht mir sorgen.

Ich war wegen des Wirbelgleitens zumEMG, da war alles ok, keine Störungen.Ich bekam nach der Op Magnesium gegen die Zuckungen und da es nicht so viel brachte wurde nochmal der Magnesiumspiegel gecheckt, liegt trotz Magnesiumgabe im unteren Grenzbereich, deswegen verzehre ich jetzt täglich 300mg Magnesium, zusätzlich trinke ich selbstpürierte Bananenmilch, auch wegen des Kalziums, da ich ja wegen der Op etwas für meine Knochen tun muss. Borreliose habe ich nicht, ist auch schon geprüft worden.

Habe mir gerade noch mal die ALS Symptome durchgelesen, passt aber zum Glück nicht so richtig, kann weder die Zuckungen auslösen nochhabe ich Atrophien oder Spastiken.

Krämpfe habe ich seit der Op nicht mehr.

Letzte Nacht habe ich mich aber gewaltig erschrocken, da ich einfach aufgewacht bin und totale innere Unruhe hatte, außerdem fühlte sich mein Linker ARm die ganze Zeit so an, als wollte er am liebsten die ganze Zeit wild herumzappeln, er tat es nicht, aber ich hätte ihn am liebst gelassen. Ich war total nervös und habe dann angfangen in der Wohnung auf und abzugehen, das minderte die Nervösität geringfügig, aber der ARm blieb komisch. Dann wurde mir auch noch übel, deswegen nahm ich dann noch pflanzliche Tropfen gegen Übelkeit, die halfen auch.

Ich ging dann wieder ins Bett, insgesammt war ich fast einandhalb Stunden hellwach und total nervös. Soetwas habe ich noch NIE (nichtmal vor Prüfungen) gehabt, ich schlafe eigentlich hervorragend und diese Erfahrung war für mich völlig neu.

Habt ihr eine Idee dazu, mir macht das echt Angst....

Achso, ich nehme momentan NovalminsulfonTabletten, zwei Stück am Tag und Omeprazol. In den Nebenwirkungen habe ich aber Nichts außergewöhnliches feststellen können.

Antworten
LSö\ckc,henx1


Habt ihr eine Idee dazu, mir macht das echt Angst....

Könnte es sein, das die Angst schon vorher da war?

Mhim"i 58


Liebe, Fibula Deine merkwürdigen Beschwerden deuten auf eine Wechselwirkung von Novaminsulfon und Omeprazol. Versuche es niemals zuammen zunehmen und eventuell die letzte Dosis 4-5- Stunden vor dem Zubettgehen. Bin selber Schmerzpatientin seit 8 Jahren und kenne fast jede Problematik die sich anhand von mehreren Medikationen ergibt. Gerade diese beiden Medikamente in Kombination sind prädistiniert dafür neurologische Absurditäten hervorzurufen. Wie gesagt in Kombination. Ich wünsche Dir alles Liebe und hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen. *:)

ffibxula


Danke erstmal für eure Antworten:)

Ja, die Angst....Ängste sind definitiv mit im Spiel, ich neige zum "Katastrophisieren" wie ich weis. Ich arbeite daran und habe mir bereits letztes Jahr im Sommer deswegen Hilfe geholt. Früher war das nicht so, aber in den letzten fünf Jahren folgen die heftigen Erkrankungen hintereinander weg, selbst wenn sie sich im Nachhinein als harmlos herausstellen, nimmt einen das doch sehr mit. Es fing 2005 mit einer Endokarditis an, die fast unbeberkt blieb und mit der ich bei 30 C wandern ging und mich damit fast umbrachte..., weiter ging es mit der Gleitwirbeldiagnose, die mich aus der Bahn warf, weil ich gerade mit dem Examen fertig war und ich wusste, dass ich damit meinen Beruf nicht solange werde ausüben können, wie ich mir das damals erhofft hatte, außerdem wurden die Beschwerden bereits damals so schlimm, dass ich mich von meinem geliebten Reitsport verabschieden musste. Nachdem ich das einigermaßen verkraftet hatte und dachte ich kann jetzt erstmal in Ruhe weiterleben, bekam ich beidseits Tennisarme, was wieder meine berufliche Zukunft in FRage stellte.

Bis die soweit unter KOntrolle waren dauerte es ein viertel Jahr. Im Sommer ( ein Jahr nach der Herzgeschichte) fuhren wir in den Urlaub, den wir nach drei TAgen abbrechen mussten, weil ich so heftige Blockaden in der HWS bekommen habe, dass ich nur noch im Sitzen schlafen konnte, fünf mal zum "Einrenken" musste ( manuelle Therapie funktionierte wegen der extremen Verspannungen nicht mehr) und mich gleichzeitig mit Tetrazepam, Ibu ect. zudröhnen musste, erst nach 14 Tagen ( Urlaubsende) ging es wieder einigermaßen.

In den nächsten Jahren wurden meine Allergien immer schlimmer( nehme an, wegen des Stresses), außerdem war ich inzwischen vom Pferdesport auf den Hundesport umgestiegen und arbeitete als TRainerin. Im Herbst 2007 wurde dann eine Hundehaarallergie diagnostiziert, was mich wieder total fertig machte, langsam bekam man ja schon das Gefühl, dass der eigene Körper sich gegen einen verschwor. Durch die Allergien, die ich schon habe seit ich drei bin, wurde ich immer dazu angehalten in mich hereinzuhören und so schnell wie möglich zu reagieren.IN dieser Zeit wurden sie manchmal so schlimm, dass ich trotz diverser Medis im Frühling manchmal 6 Wochen durchgehend eine Temperatur von über 38 C hatte, da ich ja nicht jedes Jahr so ewig krank sein kann , bin ich so arbeiten gegangen, was echt scheußlich war.

Schließlich bekam ich dicke Lymphknoten am Hals, aber nur einseitig, die Ärzte testeten und probierten und fanden Nichts. So dass es irgendwann hieß, V.a. malignes Lymphom. Es wurde also eine Biopsie gemacht, zum Glück negativ. Ich war selten so glücklich in meinem Leben!

Das war im Herbst 2008 im Sommer 09 ging es dann mit meinem Rücken so richtig los, wie oben geschrieben.Eigentlich wollten wir letztes Jahr im Herbst nach Australien und Neuseeland fliegen, dannach wollte ich dann schwanger werden. Die Reise konnten wir natürlich knicken und dann wurde mir auch noch mit "viel Gefühl" vermittelt, dass ich mir das Kinder bekommen ja abschminken kann mit dem Rücken ( das ist jetzt ja zum glück nicht mehr der Fall)

Ja und nun, das merke ich selber bin ich was meinen Körper betrifft total sensibel und denke bei jeder neuen Sache " Nein, nicht schon wieder krank sein, ich kann nicht mehr.."

Insofern gebe ich dir schon Recht, dass es wirklich sein könnte, dass ich schnell panisch werde, allerdings war das Muskelzucken vorher noch nie da.

Wegen der Wechselwirkung hatte ich extra schon die Beilagen durchforstet, da steht Nichts. WAs natürlich nicht heißt, dass es nicht daran liegen kann.

Die Muskelzuckungen hatte ich aber auch schon vor der Einnahme von irgendwelchen Medis, ging wie gesagt mit dem Rückfall los.

Das einizige was mir noch einfällt ist, dass es da der Magnesiummangel war und jetzt sinds die Medis??

Lsöckc{henx1


Hi fibula,

Ja, die Angst....Ängste sind definitiv mit im Spiel, ich neige zum "Katastrophisieren" wie ich weis. Ich arbeite daran und habe mir bereits letztes Jahr im Sommer deswegen Hilfe geholt.

Was für Hilfe?

fviUbula


Psychologe, der auf (Rücken-)schmerzpatienten spezialisiert ist.

fIi.byula


Psychologe, der auf (Rücken-)schmerzpatienten spezialisiert ist.

f?ibuxla


Ups, da ist was schiefgelaufen, sorry.

Bei dem Psychologen habe ich halt schon mals gelernt mit meinen Schmerzen anders umzugehen und meinen Körper nicht mehr nur als Handicap zu betrachten. Er hat mich auch vor meiner Op beraten und mich in gewisse Psychofallen ( z.B. Op zustimmen, weil man endlich die Schmerzen lossein möchte ) garnicht erst tappen lassen. Er ist schon sehr hilfreich und wir arbeiten auch an dem "Katastrophisieren". Vor einem Jahr wäre ich z.B. trotz nicht passender Symptome und falschen Alters davon ausgegangen ALS zu haben, alleine schon weil Ausnahmen ja die Regel bestätigen und ich ja alles pathologische immer mitnehme...

L9öckcNhenx1


Du hast also von deinem Psychotherapeuten schon was gelernt. Ich vermute Du machst eine Verhaltenstherapie.

Was mich wundert ist, ganz gleich welches Ziel Du dir für die Zukunft aussuchst, dir dein Körper einen Strich durch die Rechnung macht. Was sagt dein Psychotherapeut zu dem Thema.

Mkim6i x58


:)z Hy,Fibula,daß mit den Allergien wusste ich natürlich nicht. Bin selbst seit 3 Jahren Allergiekerin und mache die Hölle durch.Habe andere sehr schlimme Grunderkrankungen aber die Allergie ist mir auf die Seele geschlagen und bricht mich manchmal ganz schön. Auch ich neige mittlerweile zum Katastrophisieren, wie Du es so treffend ausdrückst, aber es ist die Angst vor der Angst was kommt jetzt schon wieder und macht mir mein Leben noch Saurer als es ohnehin schon ist. Aber zu Deiner Anfangsfrage: Es könnte tatsächlich ein Magnesiummangel vorliegen. Brausetbl. von Sandoz sind für mich persönlich das Mittel der ersten Wahl, sehr gute Wirkung.Und Magenmittel haben tatsächlich manchmal eine ungute Wirkung auf die Psyche eines Menschen. Hat mir mein Apotheker bestätigt. Wünsch Dir gute Besserung L.G. @:)

fiibu:lJa


Danke für eure Antworten *:)

@ löckchen1

Darüber habe ich mit ihm natürlich auch gesprochen, bis jetzt sind wir nur darauf gekommen, dass die Krankheiten grundsätzlich auf massiven Stress folgten und insofern ziemlich sicher eine psychosomatische Komponente haben. Das Problem war nicht, dass ich den Stress nicht wahrnahm, sondern, dass ich ihm nicht ausweichen konnte. ZB. kann ich ja nicht mitten im Examen sagen, dass mir alles zuviel wird und ich nicht weiter mache, da ich ja mir dann noch mehr Stress machen würde und das Examen ja eh irgendwann dann wieder vor der Tür steht.

So war es halt bei vielen Sachen, besonders auffällig war es auch bei der Lymphknotensache, die übrigens o.B. blieb und nachdem der Stress nachlies auch verschwand....

Ich habe auch schon vor der Therapie alle Verhaltensweisen gezeigt, die man eingentlich laut Therapie zeigen sollte, um Stress abzumildern und erträglicher zu machen, jetzt muss ich halt lernen, dieses Katastrophisieren sein zu lassen, aber das ist bei diesen doofen Erkrankungen leichter gesagt als getan.

@ mimi58

Ich nehme schon 300 mg Magnesium am TAg.

Die Magenmittel lasse ich seit heute weg, nehme meine Schmerztabletten auf ganz vollen Magen und hoffe dass das reicht.

War heute noch mal beim Doc und er meinte ich müsse dem Magnesium auch erstmal Zeit zum Wirken geben, da auch eine Menge oft einfach unenutzt "durchfällt". Naja, mal schauen, wie es sich weiter entwickelt, wenigstens konnte ich die letzten beiden Nächte schlafen und hatte keine unruhigen Gliedmaßen mehr.

LköYckch^en1


Hi Fibula,

jetzt muss ich halt lernen, dieses Katastrophisieren sein zu lassen, aber das ist bei diesen doofen Erkrankungen leichter gesagt als getan.

Du arbeitest ja daran, das ist sehr gut.

Übrigens vermute, ich das die Symptome die Du oben schilderst, überwiegend Angstsymptome sind. Sprich mal deinen Psychotherapeuten darauf an. Und auch wie Du Dich am besten verhälst, wenn sie wieder auftreten sollten.

eKrnpifec


Hallo,

bei mir hat sich Magnesiummangel auch in Ängsten, Schlaflosigkeit und teilweise den "normalen" Symptomen wie Kribbeln, Krämpfe und Zucken gezeigt. Man sollte bei einem Magnesiummangel die Möglichkeit berücksichtigen, das die empfohlene Tagesdosis nicht ausreicht. Ich nehme seit geraumer Zeit ca. 1 g Magnesium am Tag und bin dadurch beschwerdefrei. Auf der Seite [[www.magnesiumhilfe.de]] wird sich seriös und wissentschaftlich mit dem Thema auseinandergesetzt.

Gruß

Ernie

f1ibulxa


Wow, super, das was da steht trifft den Nagel auf den Kopf!

Ich bin nun am überlegen woher der Mangel rührt, da ich mich ja schon eine halbe Ewigkeit wegen des Rückens nicht richtig bewegen kann und mich somit viel weniger bewege als früher, kann es das ja wohl nicht sein. Die anderen Sachen treffen auch nicht auf mich zu. ABER meine Lebensmittelallergien werden immer mehr ich kann roh kaum noch etwas essen, nur noch:

Tomate, Gurke, Paprika,Weintrauben,Bananen,Melonen und alle Salate außer Feldsalat und Spinat.

Nur bedingt, wegen Hautpoblemen kann ich Ananas und Zitrusfrüchte essen.

Das wars dann auch schon, alles andere geht nur gekocht.

Tomate und Bananen esse ich recht viel, alles andere nur wenig bzw. zur Saison.

Liegt es vielleicht an der Ernährung? Bananen enthalten ja schon Magnesium, aber ich esse ja nun nicht täglich Banane.

Momentan nehme ich ja 300mg Magnesium zu mir, sollte ich das noch steigern?

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