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Krampfanfälle nach Schlaganfall, Medikation und Nebenwirkungen

h0ennEing2x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute ich brauche einmal euren Rat.

Mein Vater hatte vor ca. 3 Jahren einen leichten Schlaganfall. Wir haben die Anzeichen dafür früh genug erkannt und ihn noch vor dem Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert (zum Glück!).

Aufgrund der frühzeitigen Behandlung ist er ohne (erkennbare) Schäden davongekommen.

Nach einigen Monaten hat sich jedoch herausgestellt, dass der zu Krampfanfällen neigt. Zuerst begann es damit, dass er seinen rechten Arm ab und an nicht mehr unter Kontrolle hatte (ähnlich wie bei einem Tremor). Irgendwann als er wieder einen fokalen Krampfanfall hatte griff es über und wurde zu einem generalisierten Anfall.

Er wurde dann ins Krankenhaus eingeliefert und dort eingestellt. Den Namen des Medikaments lautet Ergenyl. Nach seiner Entlassung ging über Monate alles gut. Irgendwann setzte sein Hausarzt die Dosis dummer Weise niedriger an, woraufhin er wieder einen Krampfanfall bekam und wieder im Krankenhaus richtig eingestellt wurde.

Dann bekam er vor ca. zwei Wochen wieder einen Krampfanfall (vermutlich Dosis zu niedrig), wurde dann aber im Krankenhaus mit dem Medikament Keppra behandelt und von da an ging es rapide bergab. So ziemlich alle Nebenwirkungen dieses Medikaments zeigten sich bei ihm. Verwirrtheit, Vergesslichkeit, teilweise Angstzustände, unklare Artikulation usw. Außerdem hat er manchmal totale Aussetzer aber das äußert sich vor allem, wenn er seinen Kopf dreht. Dann beginnt er mit dem Kopf zu schütteln und Bewegungsabläufe zu wiederholen (vielleicht eine Art fokaler Krampfanfall).

Jetzt liegt er seit vier Tagen wieder im Krankenhaus und ist total neben der Spur. Wir haben den Ärzten gesagt, dass die Keppra absetzen- und lieber seine Dosis an Ergenyl erhöhen sollen. Nach vier Tagen hat sich sein Zustand nicht gebessert.

Er ist immer noch verwirrt und hat Sprachaussetzer. Auch diese fokalen Anfälle sind noch da.

Jetzt komme ich mal zu meinen eigentlichen Fragen.

Kennt jemand von euch dieses Krankheitsbild? Vielleicht durch Bekannte, Verwandte oder war vielleicht mal einer von euch selbst betroffen? Kann dieser fokale Anfall durch eingeklemmte Nerven im Hals ausgelöst werden (er klagte auch einige Tage vorher immer mal wieder über Nackenverspannungen). Sollte das bekannt sein, welche Medikamente kamen zum Einsatz und wie stehen wohl die Chancen auf eine Besserung des Zustandes?

Zwar liegt er jetzt im Krankenhaus, allerdings habe ich das Gefühl, dass die Ärzte sich nicht gerade Mühe geben. Würde ich jetzt noch die Story mit dem Telefonat erzählen würde ich sicher eine Diskussion über Kassen- und Privatpatienten auslösen, das ist aber jetzt nicht das Anliegen meines Beitrags ;-)

Ich danke euch für eure Mithilfe!

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