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Gesichts-/ Zahnschmerzen, Taubheitsgefühle, Schluckbeschwerden

LZö*ckchWen1


Hi darkrose,

könnte das ganze nicht anstatt einer TIA, durch Angst vor einer Tia/Schlaganfall ausgelöst sein.

Du kennst alle Symptome deratiger Störungen. Deine Psyche kann sie abrufen und erstellen.

Denk mal über die Möglichkeit einer Angststörung/Hypochondrie nach.

t)a|tduxa


Hi Darkrose,

was TIAs angeht, da gibt es fokale Symptome aber in der Regel nicht so viele unterschiedliche.

So wie du deine Beschwerden schilderst, müsstest du mehrere TIAs gehabt haben...

Wie du selber sagst, ist das "kommen und gehen" ein Muster, dass nicht gut auf einen Schlaganfall passt und auch nicht so typisch auf einen Tumor...

Kommen und gehen passt, wenn es eine organische Ursache hat eher zu einer MS, oder zu Migräne und auch zu psychisch induzierten Symptomen.

Klär es ab und tu dann was gegen die Ursache... und denk dran, dass viel mehr Menschen psychosomatisch bedingte Beschwerden und Migräne haben als MS und Tumoren.

Diesst doch aus deinem Studium, dass die Statistik meist gewinnt ;-D

LG, Tatua (Die auch mal während des Studiums Neurophysiologie belegen musste und ein Seminar zu kognitiver Neuroanatomie belegt hat) :)_ ;-D

ZXi&nca x5


@ Löckchen

Denk mal über die Möglichkeit einer Angststörung/Hypochondrie nach.

Jemandem mit derartig starken neurologischen Symptomen Hypochondrie zu unterstellen, finde ich schon mehr als gewagt .... mehr noch: fast wie einen Schlag ins Gesicht. Wahrscheinlich hattest du noch nie im Leben eine Trigeminusreizung. Das sind Schmerzen, Mädchen, da vergisst du dein Psychoblabla aber ganz schnell bei.

D%ark`rosex1


Hi

@ Tatua

Ja, theoretisch müsste ich dann mehrere TIAs gehabt haben...oder einen und der andere Kram liegt anderen Ursachen zu Grunde....

Wobei ich zu der MIgräne, die ich übrigens wahrscheinlich schon lange habe, auch was gelesen hab...

Tritt nämlich eine Aura erstmals auf so haben die Patienten danach, wenn sie vorher Migräne ohne Aura hatten, ein deutlich erhöhtes Schlaganfallrisiko. Das gibt einem dann auch wieder zu denken.

Dass die Statistik meistens gewinnt stimmt natürlich...lieben Dank dir für deine Bemühungen mich etwas klarer im Kopf zu kriegen :)

@ löckchen

Und nun zu meiner Psyche.

Die Psyche kann vieles auslösen. Aber ich bin sehr sicher, menschlich wie fachlich, dass sie keine Trigeminusschmerzen oder Reizungen auslösen kann. Definitiv nicht. Dass man im Anfall der Panik dass man ne MS haben könnte oder nen Schlaganfall bekommen könnte verstärkt was wahrnimmt und vielleicht mal denkt die LIppe kribbelt oder die Zunge ist kurz taub- okay. Denkbar.

In der Gesamtkomplexität halte ich das aber in dem Falle für ausgeschlossen.

Meine Angst selbst ist sicher pathologisch. Gar keine Frage.

Aber da ich zusätzlich auch noch Borderline diagnostiziert hab ist das auch nicht weiter verwunderlich.

Und ja- ich kenne Dissoziationen und an psychotische Wahrnehmungen grenzende Erscheinungen und den ganzen Mist den ich zur Zeit hab hatte ich NIE dabei gehts mir so gut wie nie in meinem Leben psychisch und daher schließe ich einen rein oder primär psychisch bedingten Grund aus.

@ zina

Vielen Dank dir für deine Erklärungen zur Psychosomatik.

und es stimmt..mit dem Trigeminus, was immer mit ihm war/ist, die Tage als es so weh tat, das waren wirklich ungekannte Schmerzen, phasenweise bis zu Suizidgedanken hin. Einfach unerträglich.

Wie ein Blitz der direkt in den Kiefer schiesst und da alles verbrennt.

Daher war mir auch recht schnell klar dass das keine reine Zahnfleischentzündung sein kann.

und allgemein...ich hab im Moment abgesehen von MS und der Möglichkeit dass es verschiedene Sachen sind sehr die Fibromyalgie im Auge.

Denn ich habe auch recht viel zugenommen in der letzten Zeit und seit etwas über einem Jahr immer wieder Verdauungsprobleme a La Reizmagen.

Ich komme morgens trotz genügend Schlaf kaum aus dem Bett und noch einiges andere.

Bisher hatte ich das immer für psychisch bedingt gehalten..vielleicht ist es das aber gar nicht.

bald werde ich hoffentlich mehr wissen.

Lg und schönen Abend noch.

t4a>tuxa


@ Darkrose:

ich halte es auch gerade bei den Trigeminusgeschichte nicht für wahrscheinlich, dass es psychosomatisch ist.

Ich habe selber vor gut 10 Jahren eine Trigeminusneuralgie gehabt und genau wie du eine Psycho-diagnose ;-)

Das Ganze ist körperlich nicht gründlich angeklärt worden und auf die Psyche geschoben worden.

Ich habe brav Therapiesitzungen gemacht, Schmerztagebuch geführt und versucht die Attacken mit irgendwelchen Gefühlslagen und Ereignissen in Verbindung zu bringen – Erfolg null :-|

Irgendwann hatte ein Arzt immerhin soviel Mitleid, dass er mit Carbamazepin verschrieben hat, was neuropathische Schmerzen eingrenzt, was die Therapeuten scharf verurteilt haben, ich sollte mich ja mit dem Thema auseinandersetzen und nicht einfach Pillen schlucken %-| :[] Es hat so dermassen weh getan, wie ein glühender Nagel, der sich durch meinen Kiefer frisst und dass 20, 30 Mal am Tag – aber alles psychisch, die waren sich gaaanz sicher :=o

Heute weiß ich, dass eine Runde Cortison dem monatelangen Horror wahrscheinlich schnell ein Ende gemacht hätte, weil es sehr wahrscheinlich ein früher MS-Schub war. Bei Trigeminusschmerzen bei jungen Patienten ist eine MS-Diagnostik Standardprocedere – man muß gerade bei jüngeren Menschen eine symptomatische TM ausschließen.

Aber da ich ja eine Psychoklatsche hatte, haben die Behandler mal eben drauf verzichtet :-X

Soviel zu einseitigen Schnelldiagnosen in Richtung Psychosomatik! >:(

Dhark'rose1


Hi Tatua,

deine Geschichte tut mir sehr leid. Ich für meinen Teil habe auch beschlossen zukünftig die Psychodiagnosen nicht zu nennen bzw. wenn überhaupt dann nur Depressionen. Denn offensichtlich tendieren die Ärzte (Vielleicht auch aus Vorurteilen und Zeitmangel, weils natürlich vieeel schneller geht, zu sagen, Psyche, nicht meine Abteilng) auch echt dazu, die Psychodiagnosen zu stellen. Gab sogar mal Studien dazu, dass völlig gesunde sich als Schizophrenie-Patienten ausgaben und wochenlang (!) nicht ind er geschlossenen Psychiatrie aufgeflogen sind obwohl sie sich ganz normal (!!!!!!) verhalten haben.

Die Mitpatienten haben sie dann entlarvt ;-) Soviel also dazu.

Ansonsten macht meine angeschlagene Psyche die Verfassung momentan einfach nicht mehr mit. Dahingehend ist meine Psyche beteiliigt aber auch wohl nur das ;-)

Hinzu kamen im Verlaufe der Woche auch mal Wortfindungsstörungen...Konzentrationsstörungen...ein Kribbeln auch auf der Kopfhaut (allerdings bisher nur links) und heute, juhu, ein Gefühl der Benommenheit.

Ich weiss nicht recht wie ich das beschreiben soll aber es ist so, als wäre ich nicht ganz da. Ich kann zwar denken und sprechen und schreiben, habe aber das GEFÜHL dass ich es nicht kann. Wie ein Schleier zwischen mir und der Welt.

Dazu kommt, dass ich mich nun frage, ob meine linke Körperhälfte speziell Arm sich auch etwas schwächer anfühlt oder nicht. Wäre das so, wäre ein Krankenhausbesuch wohl anzuraten wegen Schlaganfallausschluß.

iCH kann aber überhaupt nicht sagen, ob er wirklich schwächer IST oder ob das psychisch ist.

Keine ahnung, ich bin total durcheinander und absolut fertig.

Kaum habe ich zu der ganzen Scheiße innerlich ein bisschen Abstand gewonnen taucht ein neues Symptom auf und ich kriege neue Ängste bzw. die alten Ängste verstärken sich.

Mittlerweile würd eich am liebsten schon zur ersten Hilfe gehen damit man die gröbsten Sachen (Schlaganfall(vorzeichen), Durchblutungsstörung, Tumor) mal schnell mittels Bildgebung und EEG usw. ausschliesst und ich dann "in Ruhe" auf weitere mögliche Diagnosen warten kann. Mittwoch hab ich eh den Termin beim Neurologen.

@ clicomo

danke für deinen hinweis...manchmal frag ich mich, ob ich das nicht auch so handhaben sollte ;-)

andererseits...ich kenne meine Psyche sehr gut und bin bereits in Behandlung, daher kann ich mir das halbwegs rausselektieren was überhaupt psychisch sein kann und was nicht ;-)

DOarkr*ousxe1


Danke liebe Mods fürs Anpassen des Titels! :)

Ich war nun im KH und dort wurde Blut gezapft, untersucht, EKG und Schädel CT.

Ergebnis: TIA kann nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden auch wenn es als eher unwahrscheinlich angesehen wird. Verdacht auf Basilarismigräne.

Eventuell auch somatoforme Störung zusätzlich, um das aber abzuklären und die Durchblutungsgeschichten auszuschliessen ist MRT mit Kontrast angeraten worden sowie Kontrastmitteldarstellung der Venen und Arterien.

Falls es schlimmer wird soll ich wiederkommen.

MS wurde aufgrund der Symotombeschreibung ausgeschlossen. Da müssten die Symptome wohl jeweils länger als 24h auftreten während eines Schubs und nicht kommen und gehen. Naja, bin gespannt, was der niedergelassene Neuro am Mittwoch sagt.

lg

t3atuxa


Verdacht auf Basilarismigräne.

Das sach ich dir ja schon seit Tagen ;-)

Hab meine Berufung verfehlt, ich hätte Neurologin werden sollen ;-D

Ich drück dir die Daumen, dass sich die Migränegeschichte bestätigt!

Doll viel machen, kann man da zwar auch nicht, aber du mußt dir nicht mehr so viel Sorgen machen :)_

D1a8rkr*osxe1


Hi Tatua,

ja, das tust du ;-) :) Vielleicht umschulen? ;-)

Allerdings nach etwas Recherche frage ich micg gerade...kann denn ne Migräne zu plötzlich einsetzender Benommenheit und Armschwäche führen (aktu 1-2h ) und dann aber trotzdem noch die Armstörungen bis jetzt (fast 24h später) anhalten lassen? Halt abgeschwächt und phasenweise wieder normal- Betonung liegt auf phasenweise ;-)

Lg und danke

tuatuza


Es sit schon alles kompliziert mit solchen diffusen Syptomen.

Eine Erklärung ist, dass du neurologische Symptome im Rahmen eines Migränegeschehens entwickelst.

Neurologische Ausfälle sind angsterregend, weil der Körper nicht mehr so reagiert, wie er sollte.

Man tendiert dann dazu, hinterher oder auch währenddessen immer wieder nachzuprüfen, ob die Syptome immer noch da sind und streicht drüber, prüft die Kraft... Tue ich auch ;-D

Leider stellt man dann mit der ganzen Unsicherheit auch Sachen fest, die gar nicht da sind... so etwas wie, ja der Arm ist definitiv schwacher geworden, als ich grad zum 10 Mal probeweise eine Kilopackung Mehl hochgehoben habe und da narrt dich dann eben die Psyche.

Das Beste, was du tum kannst, ich dich nicht auf den Kram zu fokussieren und die Untersuchungen abzuwarten.

Wenn das MRT und die Gefäßuntersuchung o.b. sind, kannst du die meisten neurologischen Scheußlichkeiten von der Liste streichen :)*

ja, das tust du ;-) :) Vielleicht umschulen? ;-)

On mir die Rentenversicherung wohl die Umschulung bezahlt... warum zweifle ich nur daran? ]:D

Rqhu s Tx.


Nein, die Sehstörungen waren nur ein einiziges Mal da, vor etwa 4 oder 3 Monaten. für einige Stunden.

Augenarzt konnte aber nichts finden als ich bei ihm war.

Allerdings beklagte er dass der Augeninnendruck etwas zu hoch gewesen sei. Ich dachte damals dass das von der Erkältung und den Nasentropfen kommt.

das kann unabhängig zu deinen anderen beschwerden sein, allerdings ist der augeninnendruck auch bei stress erhöht, einfacvh mal nachmessen lassen bei weniger stress

Nchdem ich nun aber weiss dass so etwas auch Ein Risikofaktor für einen Schlaganfll ist und ich heute abgesehen von meinen Kribbelgeschichtenim Gesicht (heute mal primär die rechte Seite) auch noch als ich mich sehr aufregte das Gefühl hatte, dass meine Zunge rechtsseitig schwerfällig ist und sich komisch anfühlt verfalle ich langsam wirklich in Panik.

ein schlaganfall kündigt sich einseitig an, nicht abwechselnd links oder echts

Weil demnach waren in den letzten monaten alle Grossen Nerven beidseitig angeschlagen, Häufung in den letzten Wochen.

das passiert wenn hws / bws angeschlagen sind (ich weiss wovon ich schreibe)

Die Aussage deines Hausarztes halte ich schon fast für kriminell. Geh zu einem Orthopäden, lass aufnahmen von schädel, HWS und BWS machen und gehe – auch auf eigene Kosten – zum Osteopathen.

Meine Psyche explodiert bald. Ich hab echt Panik dass ich kurz vor einem Schlaganfall stehe oder MS habe oder nen Hirntumor der aufs gesamte Nervenbündel drückt, habe

der druck, stess und panik wird nicht von alleine aufhören, deshalb... zum Arzt, zum Orthopäden usw....

(meine oma sagte immer, ich gehe erst wenn ichs nicht mehr aushalte, du scheinst soweit zu sein)

R>hus" T.


sorry hab letzte seite der beiträge übersehen :-(

t%atxua


@ Rhus T.

Es wäre echt hilfreich wenn du Zitierfunktion benutzt, damit klar ist, was die Aussagen der TE und was deine Antworten sind ;-)

RbhuNs T.


danke für den hinweis, trotzdem hab ich die letzte Seite nicht gelesen – schande über mein haupt – peinlich

DGar{kr6oxse1


Hallo!

Danke euch für eure weiteren Antworten!

Ich überspringe die jetzt aber mal ein wenig, ich hoffe ihr versteht das, um die News bekanntzugeben.

Nachdem das nun nicht weg war, bin ich nochmal ins KH. Dort wurde mir angeboten, mich aufzunehmen und einige Tage durchzuchecken. bis auf die Lumbalpunktion habe ich das auch getan... ;-)

Und es ist nun im Grunde alles ausgeschlossen was nichts mit Infektionen zu tun hat.

Also Tumor, Durchblutung etc...es wurde ein MRT gemacht mit Kontrastmittel, Nervenleitfähigkeiten gemessen, EEG, Röntgen HWS und Lunge, Blut....

Nicht ganz ausgeschlossen werden konnte MS und Borreliose bzw. andere ZNS Entzündungen (Da ich die LP ja nicht wollte) aber zumindest MS wird für unwahrscheinlch gehalten.

Borreliose ist denkbar und meiner Meinung nach, auch wenn ich ja kein Arzt bin, Fibromyalgie.

Ansonsten tippen sie auf somatoforme Störung..und mit der MIgräne, das kann schon sein, ist aber nicht der Auslöser für die Beschwerden gewesen. Da soll ich mal beobachten und das notieren und ggf. in einigen Monaten und jahren nochmal gucken wie es mit der MIgräne geworden ist.

tjoa...ich bin soweit erstmal mit den Ergebnissen zufrieden, das war es ja, was ich wissen wollte. WIeweit kommen die Beschwerden vom Körper oder nicht.

Ist es akut behandlungsbedürftig oder nicht.

mein Plan ist...die restlichen Blutergebnisse abwarten..schauen wie es sich bei mir entwickelt..und wenn beim Blut jetzt nichts raus kommt und es in kommenden Monaten oder Jahren trotzdem wieder kehrt...dann muss man nochmal eine MS-Diagnostik samt Lumbalpunktion über sich ergehen lassen und wenns dann immer noch nich klar is isses eben Fibromyalgie oder komplett psychisch.

Mir...gehts jetzt jedenfalls deutlich besser :)

War defintiv die richtige Entscheidung anstatt sich jetzt noch Wochen und Monate mit der Diagnostik zu quälen bis endlich die wichtigsten Ergebnisse da sind.

Lg

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