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Ivadal/ Zolpidem

Hoase{rxl


@ Queen

Du Arme, es hat dich bestimmt sehr belastet. Ein Partner ist keineswegs ein Ersatz für einen Psychotherapeuten, dafür fehlt dir die Kompetenz. Ich war früher auch immer sauer auf meine Eltern wenn sie meine Probleme ignoriert haben, bis mein Freund zu mir meinte dass sie mir nicht helfen können und ich sie damit belasten würde. Seit ich in Therapie bin hat sich der Zustand für uns alle gebessert. Die Tatsache dass mein Freund zum Therapeuten geht tut unserer Beziehung natürlich doppelt gut. Also wir sind beide in Therapie, ohne diese wären wir vermutlich nicht mehr zusammen da wir beide wirklich massive Probleme haben.

Es war übrigens auch sehr entlastend für die Beziehung als er endlich angefangen hat Psychopharmaka zu nehmen, ohne war er wirklich völlig am Ende und ich war absolut machtlos. Vor allem das Seroquel hat mir und ihm super geholfen.

SOchildqkröpte"00x7


Haserl

Das bei dir gar nichts wirkt finde ich hinterfragungswürdig. Kann es sein dass du einen genetischen Defekt hast? Oder bist du in deiner Kindheit so stark traumatisiert worden?

Nein überhaupt nicht, ich denke einfach, dass ich keine Depression habe, die auf Hirnstoffwechseldefiziten beruht.

Oder ich habe gar keine Depressionen und deswegen bringt es nichts.......

Queen88

Wie sicher ist denn die Diagnose leichte Depression bei deinem Mann?

Hdas9erl


Oder ich habe gar keine Depressionen und deswegen bringt es nichts.......

Meinst du dass du vielleicht gar keine psychische Störung hast oder wie meinst du das?

Q7uee#n_8x8


@ Haserl

oh je, das hört sich an als hättet ihr auch eine menge durch, aber ihr könnt euch vermutlich ganz anders unterstützen, weil ihr wisst wie es dem anderen geht oder'?

wie lange seid ihr denn zusammen?

also jetzt läufts auch seit einiger zeit viel besser, er hat seine therapeutin bei der er glücklich ist und ist momentan arbeitstechnisch auch gut ausgelastet...er fängt mittlerweile sogar an sowas wie eigenantrieb, ziele und motivation zu entwickeln...das is irgendwie was völlig neues..

@ Schildkröte007

wir sind nicht verheiratet..."nur" seid knapp 4 jahren zusammen... ;-)

die diagnose depressionen ist sicher. er war ja auch stationär in einer psychiatrie, wobei es sich anders entwickelt hat als angedacht war, im vordergrund standen eigentlich eher die schlafprobleme.

die schlafstörungen hat er schon seit beginn der pubertät, war da auch schonmal irgendwie in behandlung, aber wohl nicht lange und nicht besonders intensiv. in seiner kindheit/jugend ist einiges schief gelaufen, was er noch nicht ganz verarbeitet hat.

die depressionen wurden als wir zusammenkamen im laufe schlimmer, ich weiß gar nicht wie es vorher war, aber er hat eigentlich ein recht einsames, "komisches", zurückgezogenes leben geführt...klingt total blöd ich weiß...nur er hat wohl mein komplett anderes familieleben kennengelernt und da ist im wohl erst richtig bewusst geworden, was bei ihm alles schief lief und er fing überhaupt an sich damit auseinderzusetzen...was auch eine rolle spielte war, dass er sich zu beginn, wie der "king" gefühlt hat. er hat sich den intelligentesten und allwissensten menschen überhaupt gehalten (er war dabei i.d.R. aber kein arroganter großkotz, sondern immer ziemlich liebenswürdig ;-) ) auf gruind eines iq-tests in seiner jugend. na ja, ich hab ihm da wohl (unbewusst) eines besseren belehrt und es schlug genau in die andere richtung....ich schätz mal, dass er durch unsere beziehung sich ziemlich viel mit sich selbst auseinandersetzen musste und das hat irgendwie negativ eingeschlagen, wobei es mal bessere und mal schlechtere phasen gab. hinzu kam, dass er gekifft hat (hinter meinem rücken) und das wohl zunehmend mehr. ich schätz mal, dass das auch dazu beigetragen hat

lg

PS oh mann, das klingt alles unheimlich negativ was die beziehung angeht...es gab aber auch gute zeite und er macht deutliche fortschritte auch in seiner gesamtentwicklung :)z und ich bereue keine einzige minute, die ich mit ihm zusammen war, obwohl es da auch mal sehr schwierige zeiten gab, gerade für mich

S^chilSdkröbte00x7


Haserl

Meinst du dass du vielleicht gar keine psychische Störung hast oder wie meinst du das?

Ja. Könnte doch möglich sein, bis jetzt hat mir noch niemand eindeutige Messergebnisse vorgelegt, dass etwas mit meinem Hirnstoffwechsel nicht stimmt. Diese ganze Geschichte mit den Depressionen ist ja nur eine große Vermutung. Aber das geht jetzt vielleicht zu sehr offtopic.

Queen

Also da sieht man es doch, irgendwie. So, wie du es beschreibst, stärker geworden, Klinikaufenthalt, das sieht so aus, als wär es doch was schlimmeres als leichte Depressionen. Klingt eher schon nach mittlerer oder mittel schwerer Depression.

Qdueexn88


na ja, der klnikaufenthalt war ne idee vom hausarzt, eigentlich wegen der schlafprobleme.

als schwere depressionen würde ich sie nicht bezeichnen und das waren sie, wenn überhaupt nur punktuell vor ca 2,5 jahren, aber auch da würde ich eher sagen, dass es mittlere waren, momentan kann man wohl von leichten depressionen sprechen

lg

HPasxerl


@ Schildkröte

Lass dein Gehirn bzw den Hirnstoffwechsel untersuchen. Ich habe gehört dass es da Untersuchungsmethoden gibt. Die wirklich fortgeschrittenen Psychologiebücher (bzw Psychiatrie) behandeln ganz eindeutig die hirnstofflichen Vorgänge und die Folgen für Patienten.

Die Hypothese wie "Depression" uä ist etwas für den Therapeuten, aber wie er es benennt ist egal...

Ist der Wunsch nach einem Suizid dein einziges Problem? Oder gibt es Schwierigkeiten auch auf anderen ebenen wie zB längerfristig Freude zu empfinden uä?

Ich finde deinen Fall total interessant (das du so resistent gegen Medis bist), möchte aber natürlich nicht dass wir im Kreis reden. :-)

H/as[erxl


@ Queen

Da scheint dein Freund aber eine Riesenentwicklung durchgemacht zu haben. :)^ Einen passenden Therapeuten zu finden ist nicht leicht, darum ist es schon viel Wert dass er eine hat. Das kann eine Beziehung emens entlasten.

Ich bin mit meinem Freund seit 7 Jahren zusammen. Und du mit deinem Freund? Unsere Probleme sind auch teilweise ähnlich. Aber jeder muss lernen dass er für seine Probleme selber verantwortlich ist. Wir drehen uns oft im Kreis in Gesprächen denn die Erkenntnisse kriegt jeder selber durch seine Lebenserfahrung und vor allem durch die Bewertung der Probleme. Aber wir wissen dass wir aufeinander Rücksicht nehmen müssen, das ist schon viel wert.

Slchildk*xte007


Es gibt bis jetzt leider noch keine Möglichkeit, vor einer Behandlung festzustellen, ob jemand auf Medikamente oder Psychotherapie anspricht, man muss es leider ausprobieren.

Ich bin aber kein besonderer Fall, Medikamente helfen wohl lediglich bei höchstens 50% der Patienten. Nur weil die meisten sich dann zurück ziehen und nicht in Internetforen schreiben, bedeutet das nicht, dass es sie nicht gibt, es haben mich auch schon mehrere Benutzerinnen angeschrieben, die ebenfalls solche Erfahrungen gemacht haben.

Man muss sich das angeblich so vorstellen, dass Menschen, die viele Rezeptoren für Serotonin und Dopamin in Gehirn haben, dass die Rezeptoren dann bei zufuhr von Außen die eigene Produktion drosseln. Der Spiegel bleibt also, falls diese Theorie stimmen sollte, immer gleich niedrig.

Ich kann das nicht so gut beschreiben, ihr könnt es bei Interesse hier lesen:

[[http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/hirnstoffwechsel-warum-antidepressiva-nicht-wirken_aid_470453.html]]

Ja und die zweite Möglichkeit wäre, dass ich einfach gar keine Depression nach dieser Definition habe, denn bei Gesunden wirken Antidepressiva ja auch nicht. Das ist natürlich unwahrscheinlich, mir geht es ja schon dreckig, aber haben wirklich alle Menschen, die nicht mehr leben wollen, zwangsläufig immer Depressionen? Tiere bringen sich ja auch um und wir wissen nicht warum, andererseits gibt es natürlich auch Depressionen bei Tieren.

Ich hab sonst keine Probleme, bin natürlich wegen der ganzen Sache niedergeschlagen, die Therapeuten wissen auch nicht wirklich was und eine Ursache ist nicht bekannt.

ZFwacJk44


Schade, dass so viele Blätter unseriös handeln. Die Autoren wissen genau, wie ihre Leser reagieren - nämlich so, wie es Schildkröte007 passiert ist - aber das, was sie vermeintlich gelesen hat, stand ja gar nicht da, sondern

Antidepressiva helfen mehr als 50 Prozent der Patienten gar nicht oder erst nach Wochen.

Dabei weiß jeder Betroffene, dass Depressionen nicht so schnell wie grippale Infekte zu heilen sind.

S0childkrXöte00x7


Und was ändert das daran Zwack, dass man heute in der Forschung davon ausgeht, dass Antidepressiva bei ungefähr 30% der Erkrankten nicht wirken?

Nichts oder?

Du solltest nicht nur die Überschrift lesen, sondern den ganzen Text. In dem Text geht es nur um eine mögliche ansatzweise Erklärung, woran das liegen könnte. Mehr nicht. Woran das liegt, dass ihnen nicht geholfen wird, ist den kranken Menschen wahrscheinlich auch egal, aber es geht den Ärzten in erste Linie darum, dass man irgendwann vielleicht in der Lage ist, solchen Menschen die starken Medikamente und das ganze Ausprobieren zu ersparen, wenn man vorher bereits weiss, dass sie bei ihnen nicht wirken.

Es gibt außerdem andere Therapiemethoden, die weitaus höhere Trefferquoten als Psychopharmaka haben, die aber nicht so verbreitet sind, weil man damit "nicht so viel Geld verdienen kann", Zitat von meinem Neurologen.

Mein Blutspiegel wird übrigens seit 3 Jahren alle 6 Wochen regelmäßig gemessen und ist bis jetzt immer im Therapiebereich gewesen, es geht mir jedoch kein Stück besser als vorher. Und ich kenne mittlerweile ne Menge Leute, die mir ähnliches berichten.

Z^wacskx44


Schildkröte, ich habe den Artikel gelesen, aber was mir sauer aufstößt, ist eben eine Zwischenüberschrift, die aus meiner Sicht grob misleading ist. Im übrigen ist mir Dein letzter Beitrag ein Rätsel: Nichtwirkung bei 30% der Patienten heißt zunächst einmal, dass offensichtlich 70% der Patienten geholfen wird (Die Zahlen selbst habe ich nicht überprüft). Schön also, wenn man zu den 70% gehört (Ich gehöre dazu). Wenn Du seit 3 Jahren ein Psychopharmakum nimmst und Dich dabei nicht besser als ohne fühlst, ist doch etwas nicht in Ordnung! Wieso nimmst Du es dann, wenn Du doch gleichzeitig ganz sicher bist, dass Dein Neurologe Methoden mit höherer Trefferquote parat hat? ???

S~chilWdkrötxe007


Ja natürlich Zwack, bei den meisten Menschen helfen Antidepressiva. Das ist ja bekannt und wurde hier auch nicht diskutiert. Es ist aber nun mal so, dass sie vielen Menschen auch nicht helfen, weil sie darauf Therapieresistent sind, etwa 1/4- 1/3 der Erkrankten. Leider kann man so etwas vor der Behandlung aber nicht wissen, man muss probieren. Jetzt versuchen Forscher eben dahinter zu kommen, wie man diesen Menschen das Probieren ersparen kann, denn das dauert und es gibt auch Nebenwirkungen.

Und genau da ist jetzt auch mein Problem. Ich "teste" seit Jahren viele Sorten durch, meistens sehr lange, weil ich der Meinung bin, ich muss langsam sehr hoch dosieren und dann erstmal dabei bleiben. Das sind dann gut und gerne 3-4 Monate, und dann sind fast 3 Jahre nicht so viel Zeit. Nebenbei läuft ja auch noch die Therapie.

Und ja es gibt andere Therapiemethoden, wie die Psychotherapie, die eine genau so hohe Quote wie Medikamente hat, mir aber leider auch noch nicht helfen konnte. Die mit Abstand höchste Trefferquote bei Depressionen hat die Elektrokrampftherapie, welche ja leider nicht mehr so verbreitet ist (was nun mal am Geld liegt, das sagen selbst Ärzte). Um mich zu dieser Therapie anmelden zu dürfen, muss ich laut Gesetzgaber jedoch die ganze Zeit nachweisen, dass ich Antidepressiva in ordentlicher Dosis ohne Pausen zu mir nehme. Darum auch die regelmäßigen Blutwerte, dass ich die dort vorzeigen kann.

Das ist der Grund warum ich das alles mache. Ich mache es doch nicht aus Spass, sondern weil es mir dreckig geht und ich nach Hilfe suche.

Und außerdem helfen die Antidepressiva mir ja auch – zum Schlafen, zur Beruhigung, oder auch gegen Schmerzen, sehr gute Medikamente, aber antidepressiv sind sie leider nicht.

Sag du mir bitte nicht, du hättest noch nie davon gehört, dass es bei Depressionen therapieresistente Menschen gibt. Das ist doch kein Geheimnis oder @:)

PS: Mir ist auch bekannt, dass es bei vielen(!) auch an Anwendungsfehler auf Seiten der Patienten zurückzuführen ist, aber ich bin nicht dumm und das ist bei mir absolut ausgeschlossen, auch von ärztlicher Seite. :[]

H_asverl


@ Schildkröte

Was ich nicht ganz verstehe.

Es muss ja eine Indikation geben wofür Psychopharmaka vergeben werden. Sie werden zwar oft zu leichtfertig vergeben aber trotzdem nicht einfach so. Ein Haufen so schwerer Medikamente wie du sie bekommen hast bekommt man doch nicht einfach so, ohne schwerwiegender Diagnose.

mir geht es ja schon dreckig, aber haben wirklich alle Menschen, die nicht mehr leben wollen, zwangsläufig immer Depressionen?

Das ist der Punkt. Inwiefern geht es dir dreckig?

Wenn Antidepressiva bei dir nicht wirken heisst es doch noch lange nicht dass du keine Depression hast. Aber stimmt, es ist eine Möglichkeit. Wobei, vielleicht hast du ja sowas ähnliches wie eine Depression, es ist schlussendlich egal wie man dass was du hast nennt. Es wirkt sich nun Mal pathologisch auf dein Leben aus. (---> Suizidgedanken)

S4chi*l~dkröxte007


Die Wirksamkeit von Antidepressiva steigt mit dem Schweregrad der Depression. Also bei leichten Depression helfen sie im Schnitt viel weniger als z.B. eine Psychotherapie, am besten greifen sie normalerweise ab schweren Depressionen.

Ich hab die Diagnose schwerste Depression und da muss der Arzt natürlich starke Medikamente austesten, da kann man keinen Vorwurf machen.

Dabei ging es auch hauptsächlich darum, mich Nachts mit Medikamenten ruhig zu stellen, damit ich nichts mehr anstellen kann.

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