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Schwindel, Erschöpftheit, Benommenheit

sgc|ullxie


vielleicht wuerde dir ein aufenthalt in einer psychosomatischen klinik helfen.......ich denke dort wird sehr der koerperliche bereich erstmal durchgecheckt...

Hnasexrl


@ scullie

Da hast du völlig recht. Allerdings muss es eine wirklich gute Psychosomatik sein... es gibt auch welche auf denen man wie auf einer gewöhnlichen Psychiatrie abgefertigt wird.

s)culluixe


nur gute kliniken helfen,schlechte kann man vergessen........

aber man konnte doch per internet ,beratungsstellen und arztgespraeche...... informationen sammeln,welche klinik gut sein soll...

in teufelchens letztem faden wurden gute kliniken genannt

Hoase{rl


Naja, man weiss leider erst im nachhinein welche Kliniken gut sind. ;-) Darum ja, du hast recht, Infos sammeln und auch ein guter Tip ist, nach Mundpropaganda gehen.

LQöckKchenx1


Hi Marki,

dies ist mein letzter Text an dich.

Ich möchte lediglich in Absprache mit der Psychotherapeutin, dass erst ALLE organischen Erkrankungen ausgeschlossen werden.

Er wird nicht möglich sein 100% aller organischen Erkrankungen auszuschließen. Es gibt keine Garantien auf Gesundheit/Krankheit, nur Warscheinlichkeiten.

Ich habe auch ein gewisses Ehrgefühl, die Krankenkassen nicht durch unnütze Psychotherapien finanziell über die Maßen zu belasten, wenn nicht vorher einwandfrei geklärt ist, dass organische Erkrankungen ausscheiden.

Auch MRT, CT usw kosten der KK sehr viel Geld und deine Jahre lange Krankheitssuche sowieso.

Es gibt eben auch mehrere Hinweise, dass es eben doch organisch bedingt sein kann.

Sämmtliche deiner Symptome passsen zur Depression, diese Symptome kommen auch bei anderen Krankheiten vor, das ist richtig, aber nicht in dieser Zusammenstellung.

Ich habe orthopädisch betrachtet Muskelverkürzungen

Ja, die hat jeder zweite Druchschnittsbürger. Und wenn Du das nicht glaubst, frage einen Physiotherapeuten. Meine mm.rectus femoris und meine mm.levator scapulae sind verkürzt. Ja und?

Verspannungen im Hals-und Rückenbereich. Das ist gesichert.

Das ist mit Sicherheit so. Nahezu jeder Angstpatient und Depressive hat dieses Krankheitssymptom.

Sie sagte ich würde auf Sie einen ganz ruhigen besonnen Eindruck machen, ohne aggressiv zu wirken.

Den machst Du hier auch. Kannst Du überhaupt, Aggressionen und Wut zeigen?

Hast Du der Psychotherapeutin deine Verzweifelung gezeigt, oder hast Du deine Maske der äußerlichen Ruhe aufgehabt?

m\isStexr77


ich unterstütze löckchen immer noch vollends...

r,osa_Rlinxde


ich unterstütze löckchen immer noch vollends...

hm...warum? was veranlasst dich und löckchen dazu, so vehement auf eine psychsomatische erkrankung zu bestehen ??? ich verstehe das nicht. okay...vieles passt dazu, aber einiges auch nicht. ist es nicht der normale weg, sich erstmal organisch abzusichern und dann erst die psychische variante in betracht zu ziehen? alles andere wäre doch fatal.

ich mag menschen nicht, die immerzu von sich auf andere schließen. sicher hat man erfahrungen. aber die treffen nunmal nicht auf jeden zu.

m"ist7er7x7


nochmal rosa_linde

wie löckchen schon mal gesagt hat, wenn so viel untersuchungen gemacht worden sind, dann kann nichts schwerwiegendes vorliegen!!!

Jedoch sind seine Symptome SEHR schwerwiegend und SEHR vielseitig.

Darum bin ich ebenfalls 99,99% überzeugt, daß es sich um eine psychische Störung habndelt. Desweiteren weiß ich aus meiner und andere Leute ihrer Erfahrung, zu was die Psyche im Stande ist...

Ich bin kein Arzt und auch kein Bekannter von Löckchen, jedoch sagt auch mein Gefühl, daß ich Recht habe...

rUosa!_linxde


okay...endlich mal einer, der vernünftig diskutieren kann. findet man hier nicht oft ;-)

wir alle können recht haben. das wird sich auch irgendwann herausstellen, ob die eine meinung gilt oder die andere. ich selber bin betroffen. nicht ganz so schwerwiegend, aber immerhin hab ich lange anhaltenden schwindel zu verzeichnen. fast 2 jahrzehnte!

mein weg war der gleiche. erstmal abklären, ob was organisches vorliegt. dann erst auf die psychoschiene gehen. gut, hier bin ich irgendwann gelandet. aber ich denke, daß der te ggf. auch dorthin kommen wird. warum sollte man ihm nicht die zeit lassen? ich weiß, wie groß die unsicherheit ist, wenn man von sowas geplagt wird. man braucht den raum und die zeit, sich selber einzugestehen, daß man "anders ist". hab damit auch jahrelang schwierigkeiten gehabt. aber irgendwann ist der punkt gekommen, wo man sich einlässt auf dinge, von denen man denkt, daß sowas nur "die anderen" haben.

kann das schlecht erklären. auf jeden fall nimmt man erstmal den umweg. wenn es überhaupt einer ist. eine bekannte von mir jahrelang gebraucht, um die richtige diagnose zu bekommen. und die war nicht psychisch bedingt.

mmipste#r77


rosa_linde

und dein schwindel ist psychischer natur oder organischer natur?

r,osfa_lxinde


so, wie die ärzte sagen, wohl psychischer natur. phobischer schwankschwindel. ich möchte den faden hier aber nicht für mein problem nutzen. wir können gerne per pn weiterschreiben, wenn du lust hast.

M?aArk|i77


@ Löckchen; Mister 77:

Danke Euch nochmal für Eure Mühe, mir auch die Folgen einer psychischen Erkrankung aufzuzeigen. Auch das gehört mit zu der jetzt von mir intensivierten Abklärung.

Die psychische Störung müsste dann ja von einem Arzt, ich nehme an einem Neurologen, diagnostiziert werden. Ich bin zZ bei einem sehr engagierten Neurologen in Behandlung, der auch durchaus einen sehr kompetenten Eindruck macht.

Er sagte in unserem letzten Gespräch zu mir, nachdem er den EEG-Befund auswertete: Bei mir läge seiner Ansicht nach ein organisches Problem (neurologischer Natur) vor, welches die Symptome auslöse. Er hat mir das auch sehr detiliert erläutert. Er merkte an, eine psychologische Mitbetreuung sei für mich aber parallel dazu wichtig, weil ich so lange Jahre mit Verzweiflung, Ungewissheit etc. habe leben müssen. Dass bisher die Diagnose und damit verbundene Medikamentengabe noch keine Verbesserung gezeigt hat, steht auf einem anderen Papier, das konnte ich bisher mit ihm auch aufgrund seiner urlaubsbedingten Abwesenheit nicht erläutern. Ausserdem hat er nochmals eine EEG Untersuchung veranlasst.

Was ich damit sagen will ist Folgendes: Ich muss mich doch auf die Aussagen meiner behandelnden Ärzte verlassen oder? Wenn ich mich auf Deine/Eure Diagnostik verlassen würde, müsste ich mich mehr oder weniger sofort einweisen lassen ohne weitere organische Abklärung. Da würde ich mich völlig entgegengesetzt dem verhalten, was Ärzte sagen. Das kann es ja wohl auch nicht sein.

HYaserxl


@ Marki77

Richtig, du sollst auf Ärzte hören zu denen du Vertrauen hast. Da kann man selten etwas falsch machen. Ich wünsche dir eine gute und vor allem baldgie Besserung! :)* :)* :)*

L7öckchexn1


Hi Marki, da Du deinen Text an mich gerichtet hast, will ich dir antworten.

Die psychische Störung müsste dann ja von einem Arzt, ich nehme an einem Neurologen, diagnostiziert werden. Ich bin zZ bei einem sehr engagierten Neurologen in Behandlung, der auch durchaus einen sehr kompetenten Eindruck macht.

Ich glaube Dir das Dein Neurologe kompetent ist. Das habe ich auch bisher nicht bezweifelt.

Ein Neurologe ist für die Diagnostik und Behandlung rein körperlicher Schäden des Nervensystems ausgebildet, wie z.B. MS, Morbus Parkinson, ALS, Bandscheibenvorfälle, Parestesien, Lähmungen, Neuralgien usw.

Ein Psychiater behandelt psychische Störungen wie Depression, Schizophrenie, Angststörungen bis hin zur Prüfungsangst.

Bei mir läge seiner Ansicht nach ein organisches Problem (neurologischer Natur) vor, welches die Symptome auslöse.

Frage mal deinen Neurologen, ob er mit dem organischen Problem z.B. das Neurotransmitterungleichgewicht im Synaptischen Spalt von einem Nerv zum anderen meint = Nervenimpulsübertragungsproblem.

Dass bisher die Diagnose und damit verbundene Medikamentengabe noch keine Verbesserung gezeigt hat, steht auf einem anderen Papier, das konnte ich bisher mit ihm auch aufgrund seiner urlaubsbedingten Abwesenheit nicht erläutern.

Das willst Du bestimmt noch mit ihm abklären.

Was ich damit sagen will ist Folgendes: Ich muss mich doch auf die Aussagen meiner behandelnden Ärzte verlassen oder?

Klar musst Du das.

Wenn ich mich auf Deine/Eure Diagnostik verlassen würde,...

Ich betreibe hier keine Diagnostik, sondern weise nur auf Ähnlichkeiten der Symtomlage des Schreibers mit der Symptomlage von Krankheiten hin, die dieser meist noch nicht in Erwägung gezogen hat, oder manchmal von vorherrein grundsätzlich ausschließt.

Wenn ich mich auf Deine/Eure Diagnostik verlassen würde, müsste ich mich mehr oder weniger sofort einweisen lassen

Es ist gut, das Du mal zum Ausdruck bringst was Du wirklich denkst. Denn nur so kann ich ich dich wirklich verstehn und schreibt nicht dauert an deinen Empfindungen vorbei.

Also, einweisen lassen sich Menschen die wissen, das ihnen außerhalb eines Krankenhauses nicht mehrgeholfen werden kann, oder das sie die Kontrolle über sich verlieren. Davon bist Du meilenweit entfernt.

... müsste ich mich mehr oder weniger sofort einweisen lassen ohne weitere organische Abklärung.

Die Abklärung psychischer Problematik durch einen geeigneten Facharzt und körperlicher Problematik durch einen geeigneten Facharzt kann parallel stattfinden. Du brauchst nur deine Krankenkassenkarte vor legen und die Praxisgebühr bezahlen.

Der Facharzt für die Psyche/ Seele ist der neidergelassene Psychiater in seiner eigenen Praxis. Den gibt es auch in deiner Umgebung. Adressen findest Du im Telefonbuch unter Ärzte.

Und um selber einschätzen zu können ob ein Psychiatertermin angemessen ist, mach mal diesen Test: [[http://www.therapie.de/psyche/info/test/depression/]]

tKaItxua


@ Löckchen

Sorry, Löckchen, aber ich verstehe das nicht...

Marki ist auf der Suche nach der Ursache seiner Beschwerden. Er schliesst eine psychogene Ursache nicht vehement aus, aber er will sinnvollerweise ZUERST sicher sein, dass es keine organische Ursache für seine Symptome gibt.

Die Falle mit der Psychosomatik ist, dass, wenn du einmal in dieser Mühle drin bist, alles auf dein Seelenleben zurückgeführt wird.

Ich habe meine persönliche Geschichte mit dieser "Falle" neulich schon mal erzählt, aber gern nochmal:

Ich hatte heftige Trigeminusschmerzen, da ich eh eine Psychodiagnose hatte (Eßstörung, Depression), ist das Ganze ist körperlich nicht gründlich abgeklärt worden und auf die Psyche geschoben worden.

Die Argumente, mit denen man mir die psychische Ursache meiner Schmerzen erklärt hat, klingen genau so, wie das, was du immer schreibst, Löckchen. Da läuft mir echt ein kalter Schauer den Rücken runter :-o

Ich habe brav Therapiesitzungen gemacht, Schmerztagebuch geführt und versucht die Attacken mit irgendwelchen Gefühlslagen und Ereignissen in Verbindung zu bringen – Erfolg null :-|

Irgendwann hatte ein Arzt immerhin soviel Mitleid, dass er mit Carbamazepin verschrieben hat, was neuropathische Schmerzen eingrenzt, was die Therapeuten scharf verurteilt haben, ich sollte mich ja mit dem Thema auseinandersetzen und nicht einfach Pillen schlucken %-| :[] Es hat so dermassen weh getan, wie ein glühender Nagel, der sich durch meinen Kiefer frisst und dass 20, 30 Mal am Tag – aber alles psychisch, die waren sich gaaanz sicher :=o

Heute weiß ich, dass eine Runde Cortison dem monatelangen Horror wahrscheinlich schnell ein Ende gemacht hätte, weil es sehr wahrscheinlich ein früher MS-Schub war. Bei Trigeminusschmerzen bei jungen Patienten ist eine MS-Diagnostik Standardprocedere – man muß gerade bei jüngeren Menschen eine symptomatische TM ausschließen.

Aber da ich ja eine Psychoklatsche hatte, haben die Behandler mal eben drauf verzichtet.

****

Damit so etwas nicht passiert, muß man zuerst nach körperlichen Ursachen suchen!

Natürlich hat es keinen Sinn, Ärztehopping zu betreiben und dieselben Untersuchungen von immer neuen Docs machen zu lassen. Aber einmal ordentlich Abklären muß sein.

"Psychosomatisch" ist eine Ausschlussdiagnose.

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