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Schwindel, Erschöpftheit, Benommenheit

HYasxerl


@ Tatua

Oh nein, ich habe deine Geschichte nicht gekannt aber es hört sich wirklich schrecklich an was du mitmachen musstest! :°_ Sowas darf einfach nicht passieren! :|N Ich glaube auch dass es mit der Psychoschiene irgendwann weniger wird wenn die Beschwerden über diese Taktik mehr werden. Auch ich habe sowas ähnliches wie du erlebt und habe jetzt tatsächlich ein psychisches Leiden, eine posttraumatische Belastungsstörung. Es dauerte Jahre bis meine körperliche Ursache endlich behandelt wurde und das hat schlimme Spuren in meiner Psyche hinterlassen. Die Ärzte und die Ärztekammer haben sich zwar mehrmals bei mir und meiner Familie entschuldigt aber die 3 Jahre meines Lebens die ich ohne nötige Behandlung mit schlimmsten Symptomen verbracht habe gibt mir keiner mehr zurück.

taatua


Es sollte gar nicht um mich gehen, Haserl |-o

Ich wollte nur illustrieren, was passieren kann, wenn man zu einseitig alles auf die Psyche schiebt :)z

Sowas darf einfach nicht passieren!

Da stimmt ich dir voll zu... das ist mein Anliegen und darum habe ich mich als Beispiel genommen... eigentlich geht hier ja um Marki *:)

Totzdem danke für dein Mitgefühl... das war eine sehr heftige Zeit und es ist unschön zu denken, dass man mir der Sch*** auch ersparen können hätte.

LLöckcthexn1


Hi Tatua,

Marki hat aber nicht deine Symptome

und er befindet sich bereits seit 5 Jahren in der Abklärung seiner körperlichen Symptome.

Wann wäre den deiner Meinung nach der richtige Zeitpunkt, um auch mal nach der Psyche zu schauen, wenn die Symptomatik diesen Verdacht rechtfertigt.

Was dir passiert ist tut mir wirklich leid, es hat dich traumatisiert/schwer geschadet. Dein Allgemeinmediziner und dein Neurologe haben damals ganz klar versagt. Aber, all das hat nichts mit Marki zutun.

Damit so etwas nicht passiert, muß man zuerst nach körperlichen Ursachen suchen!

Das wurde bei Marki die letzten 5 Jahre gemacht. Und er wird diesen Proßess mit Sicherheit fort führen und das ist auch richtig so.

Aber die 100% Sicherheit die er (und du auch) gerne möchte, bevor er sich psychischen Ursachen zuwendet, wird er niemals bekommen.

t*atuxa


Wann wäre den deiner Meinung nach der richtige Zeitpunkt, um auch mal nach der Psyche zu schauen, wenn die Symptomatik diesen Verdacht rechtfertigt.

Wenn eine körperliche Ursache mit einiger Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen wurde.

100 % Sicherheit gibt es nicht, ich selber bin auch gar nicht so versessen auf absolute Wahrscheinlichkeiten.

Ich bin eher pragmatisch. Ich fand die Erklärung des Nervenarztes ( er war beides, Neurologe und Psychiater), dass es an der Psyche liegt ja auch absolut glaubwürdig und hab gar nicht auf weitere Abklärung gedrängt

Ich habe den Eindruck, dass du, Löckchen Usern hier oft schon sehr früh und auch sehr nachdringlich die Idee nahelegst, dass ihre Symptome psychische Ursachen haben und ich wollte auf die Gefahr hinweisen, dass man aus dieser "Psychoecke" kaum wieder herauskommt, wenn man einmal dort gelandet ist. :-/ :|N

L~ö?ckchOen1


ich wollte auf die Gefahr hinweisen, dass man aus dieser "Psychoecke" kaum wieder herauskommt, wenn man einmal dort gelandet ist. :-/ :|N

Doch man kommt sehr wohl da wieder raus.

Und wenn man das Pech haben sollte das der behandelnde Hausarzt dann alles nur noch auf die Psyche schiebt, auch eindeutig nicht psychische Symptome, dann sollte man den Arzt wechseln. Habe ich auch schon gemacht.

Wichtig ist auch, den Hausarzt mit psychischen Problemen nicht all zu sehr zu belasten, sondern diese beim Psychiater und/oder Psychotherapeuten abzuladen. Die können einfach besser damit umgehen.

t0atZua


Und wenn man das Pech haben sollte das der behandelnde Hausarzt dann alles nur noch auf die Psyche schiebt, auch eindeutig nicht psychische Symptome

Da liegt der Hase im Pfeffer. Bei Fieber, Husten und rotem Hals wird dein Arzt sicher nicht mutmaßen, dass es von deiner Angststörung kommt ;-D

Sie dir mal selber die Listen in den links an, die hier oft postest, Löckchen.

Da sind irre viele Sypmtome genannt, die psychisch bedingt sein können, aber nicht müssen.

Meine MS hat sich vor der Diagnose mit Sehstörungen...die dann wieder weggingen... dann mit extremer Müdigkeit und Energielosigkeit und Schwindel, dann mit Kribbeln und Taubheit bemerkbar gemacht.

Alle diese Symptome sind auf den Listen und könnten von der Psyche herrühren.

Der damals behandelnde Arzt hätte mir garantiert erzählt, dass wäre alles psychosomatisch und ganz typisch %-|

Mein jetziger HA kennt meine "Psychokarriere" nicht und ist deshalb nicht auf den Zug aufgesprungen. Gott sei Dank :-q

Ärzte sind leider oft simpel gestrickt.

Wenn du eine Diagnose hast, die ganz viele unterschiedliche Beschwerden machen kann und du hast neue Beschwerden, wird das auf die bekannte diagnostizierte Erkrankung geschoben, ohne viel zusätzlicher Diagnostik.

Das gilt nicht nur für eine Psychodiagnose.

Jetzt ist es z.B. so, dass alles was ich habe, auf die MS gebucht wird. Ich muß oft massiv drängen, dass andere Ursachen ins Kalkül gezogen und untersucht werden.

MIarkix77


@ Löckchen:

Du hast geschrieben, ich befände mich seit 5 Jahren in der Abklärung körperlicher Symptome. Das ist formal richtig. Das Verweisen Deinerseits auf ein Zeitparameter ist insofern verkehrt, als dass die Frage ist: Wie war denn die Qualität der Abklärung in meinem Falle? Klare Antwort: Völlig unzureichend!!! Und das nicht aus meinem Munde, sondern aus dem Munde eines mir (Familie) bekannten Arztes.

Mein Bluthochdruck: Hypertonie ist festgestellt, insbesondere so der damalige Hausarzt, ein sehr ungleichmässiger Bluthochdruck, der "springt". Nach seiner Aussage schlimmer als konstant erhöhter Bluthochdruck. Medikamente bekommen, Verlauf nicht wirklich kontrolliert. Was die Ursachen für den Bluthochdruck anbelangt: Schilddrüse überprüft, Befund ok. Weitere Ursachen überprüft? Fehlanzeige! Auf meine Frage hin, ob meine Nieren Ursache sein könnten: In ihrem Alter hat man noch nichts an den Nieren. Mein Bekannter sagte, bei Bluthochdruck MÜSSE man die Ursache genauestens abklären. Ist bei mir offenkundig nicht geschehen. Zumal wie er sagte, mein Nierenwert für mein Alter viel zu hoch sei, auch wenn er noch im Normbereich liege.

Auch wenn der Bluthochdruck sicherlich nicht die Ursache allen Übels ist, so wäre ich doch interessiert daran zu erfahren, was dafür die Ursache ist, und vor allem, was der Bluthochdruck bereits alles geschädigt hat (Nieren etc.).

B2rombeercküchleixn


@ Marki77

Wenn ich von dir lese, das irgendwelche Diagnosen von den Ärzten nicht kontrolliert werden – hast du sicher schon diverse Ärztewechsel hinter dir?

Auf meine Frage hin, ob meine Nieren Ursache sein könnten: In ihrem Alter hat man noch nichts an den Nieren.

Solche Aussagen liebe ich ja und führen bei mir zu sofortigem Wechsel des Arztes.

rsosa_`li%nde


ja ja...die lieben weißkittel! was soll man dazu noch sagen?

bei mir war es damals so, daß ich mit einem antidepressivum in der tasche nach 5 minuten wieder aus der praxis raus war, ohne daß irgendwelche untersuchungen gemacht wurden.

gut, damals hatte ich noch keine erfahrung mit ärzten. heute würde mich das auch zu einem sofortigen wechsel veranlassen.

L6öck>cheTnx1


Wenn du eine Diagnose hast, die ganz viele unterschiedliche Beschwerden machen kann und du hast neue Beschwerden, wird das auf die bekannte diagnostizierte Erkrankung geschoben, ohne viel zusätzlicher Diagnostik.

Das gilt nicht nur für eine Psychodiagnose.

Ja, die Gefahr besteht grundsätzlich bei allen Ärzten. Deshalb ist es so wichtig zu verstehen was man hat und mitzudeneken und auch zu hinterfagen.

Nur ist das garnicht so einfach, wenn man sich mit der Materie noch nicht so auskennt.

Jetzt ist es z.B. so, dass alles was ich habe, auf die MS gebucht wird. Ich muß oft massiv drängen, dass andere Ursachen ins Kalkül gezogen und untersucht werden.

Ein absolut richtiges Vorgehen. Und wer sich nicht traut sich so zu Verhalten, mache sich klar, das man ganz allein die Verantoertung für seine Gesundheit trägt und nicht der Artzt.

L8öck}cxhexn1


Hi Rosa_Linde,

bei mir war es damals so, daß ich mit einem antidepressivum in der tasche nach 5 minuten wieder aus der praxis raus war, ohne daß irgendwelche untersuchungen gemacht wurden.

Verantwortungslos ist der passende Ausdruck für das Verhalten diese Arztes, denn gerade Patienten die das erst mal ein AD verschrieben bekommen haben, brachen intensive Aufklärung und Begleitung.

HFasexrl


bei mir war es damals so, daß ich mit einem antidepressivum in der tasche nach 5 minuten wieder aus der praxis raus war, ohne daß irgendwelche untersuchungen gemacht wurden.

Der Punkt warum es häufig so abläuft ist ua dass es SO für die Krankenkassa natürlich günstiger ist, sprich, ein Medikament zu verschreiben (gerade ADs sind häufig sehr billig) als eine Reihe teuerer Untersuchungen wie zB ein MRT zu machen. Es kostet die Mediziner Zeit und Geld. Sehr traurig dass es auf Kosten kranker, hilfesuchenden Patienten geschiet. Darum sage ich immer dass man nicht locker lassen soll und ggf einen anderen Arzt aufsuchen soll der einen mit den Beschwerden ernst nimmt und eine bessere/genauere Behandlung anbietet.

Was den Ärztewechsel betrifft kann es manchmal dauern bis es klappt. Bei mir hat es 3 Jahre gedauert bis ich ein tolles Ärzteteam gefunden dass mir wirklich geholfen hat. Ich bin mit der jetzigen Behandlung sehr zufrieden.

Also nur nich aufgeben... es gibt genauso schlechte Ärzte wie es schlechte Putzfrauen oder schlechte Polizisten gibt. Sie sind auch nur Menschen und man muss auch in sich selber reinhören, auf den eigenen Körper, und nicht alles was die anderen sagen für bare Münze nehmen. Wie jeder andere Mensch kann auch ein Arzt sich irren. @:) *:)

H<as3erxl


@ tatua

Genau, es gibt auf jedes "psychische" Symptom ein "körperliches" Gegenstück. Eine Seestörung ist ein Symptom von unzähligen Krankheiten, kann aber ua psychisch bedingt sein. Aber was ist einfacher? Zu sagen es sei psychisch und ein billiges AD zu verschreiben oder nach der Ursache zu forschen? Das zweite ist aufwändiger und teuerer. ;-)

Erst nach mehrfachen ergebnislosen Untersuchungen kann die Frage ob das Symptom eine psychische Komponente hat in den Raum gestellt werden.

L$öckcMhLenx1


Zu sagen es sei psychisch und ein billiges AD zu verschreiben oder nach der Ursache zu forschen? Das zweite ist aufwändiger und teuerer. ;-)

Hi Haserl,

Du irrst, psychische Krankheiten sind nicht billig, sondern teuer. Und wirksame AD sind teuer und werden immer über viele Monate bis Jahre verschrieben, des öfteren auch ein Leben lang.

Eine Seestörung ist ein Symptom von unzähligen Krankheiten, kann aber ua psychisch bedingt sein.

Es geht nicht um ein einzelnes Symptom, sondern darum einen guten Befund zu machen mit allen Symtomen, nur dann läßt sich eine gesicherte Diagnose erstellen.

Aber was ist einfacher? Zu sagen es sei psychisch und ein billiges AD zu verschreiben oder nach der Ursache zu forschen?

Eine Behandlung ist nur dann billig, wenn die Diagnose korrekt ist und die Therapie gezieht an den Ursachen und allen Symptomen ansetzt. Alle anderen Behandlungen sind teurer, DA WIRKUNGSLOS.

L~öcDkchenx1


Hi Marki

Das Verweisen Deinerseits auf ein Zeitparameter ist insofern verkehrt, als dass die Frage ist: Wie war denn die Qualität der Abklärung in meinem Falle? Klare Antwort: Völlig unzureichend!!!

Du empfindest das so, weil sie bisher am Problem vorbei gingen. Denn es wurde nichts gefunden, obwohl Du dich schwer krank fühlst.

Und dein Empfinden ist absolut richtig, Du bist schwer krank.

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