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31.08.10 17:56
Hallo, heute geht es um meine jüngste Tochter, ( 18 Jahre), sie geht noch zur Schule, macht nächstes Jahr ihr Abitur, gute Schülerin. Hat seit 1,5 Jahren einen festen Freund, alles ok. Vor ein paar Monaten fing sie an sich zu verändern, keine Lust mehr mit Freundinnen was zu unternehmen, wenn der Freund keine Zeit hatte. Mochte nicht mit auf Klassenfahrten fahren, hatte Angst vor Heimweh (!), die letzte Fahrt musste sie auch absagen, da sie wieder diese Angst vor der Angst hatte. Ihre Hausärztin hat ihr dann ein Attest geschrieben, damit ev. die Reiserücktrittsversicherung etwas zurück bezahlt. Die Ärztin tippte auf endogene Depression, und hat ihr erstmal Johanniskraut in hoher Dosis ( 900 mg) verschrieben, dann noch eine Überweisung für einen Neurologen, ( 4 Wochen Wartezeit) und falls die Tabl. nicht wirken sollten, nochmal wiederkommen, dann Antidepressiva und Besuch einer Psychotherapeutin. Die Johanniskrauttabl. nimmt sie jetzt seit 10 Tagen, nicht viel besser......Erst hatten wir gedacht es kommt von der Pille, sie nimmt mittlerweile die 4. Sorte, hat die anderen nicht vertragen, wegen Zwischenblutungen, und auch eben diesen depressiven Verstimmungen, hat sie aber auch jetzt vor 14 Tagen ganz abgesetzt. Sie klammert sich an ihren Freund, wenn er bei ihr ist, geht es ihr besser, aber der weiss auch schon nicht mehr was er machen soll, dann steht sie vor mir und heult die ganze Zeit, weiss aber nicht warum........ich möchte ihr ja gerne helfen, aber weiss auch nicht mehr weiter. Gibt es sowas, eine Depression einfach so ohne Grund ? Ich kann sie dann mit nichts ablenken, sie möchte am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen und heulen, hat aber gleichzeitig Angst , das dieses furchtbare "Gefühl" nie wieder weggeht. Ich habe ein bisschen "Angst" vor der Antidepressiva, da sind ja auch Nebenwirkungen, und ev. Abhängigkeit. Die Ärztin meinte, das wäre nicht so, man müsste es so sehen wie eine "normale" Krankheit wie Bluthochdruck, da nähme man ja auch jahrelang Tabletten. Gibt es denn keine Alternative? Wollte ja auch gerne mit ihr zur Heilpraktikerin, oder zur Krankengymnastik ( Osteopathie), da sie im Nacken sehr starke Verspannungen hat, leidet schon seit ihrer Kindheit unter wiederkehrenden Schwindelattaken, aber sie lehnt bis jetzt alles ab.
Hat jemand noch einen Rat für uns?
31.08.10 19:17
Hi janina,
ich denke die Hausärztin schätzt die Situation deine Tochter vollkommen richtig ein. Deine Tochter ist schwerst erkrankt und gehört in Fachärztliche Hand. Ein Osteopath oder Heilpaktiker können gegen eine Depression nichts ausrichten.
Ich habe ein bisschen "Angst" vor der Antidepressiva, da sind ja auch Nebenwirkungen, und ev. Abhängigkeit.
Gemessen an der Depression sind die Nebenwirkungen ein klags. Ich selber habe berits in vielen Jahren verschidene Antideprssiva ausprobiert, ich hatte bisher nie Problme mit dem Ausschleichen. Es gibt kein Abhängigkeit vom AD, keine Sucht nach dem Stoff.
Was bei eingen wenigern Menschen vorkommt ist, das sie Absetztsymptome entwickeln wenn sie zuschnell ausschleichen.
Angst solltest Du eigendlich um das Leben deine Tochter und ihrer Gesundheit haben. Aber nicht vor einer Fachärztlichen =psychiatrischen Behandlung mit Medikamenten und deiner Psychotherapie beim Psychotherapeuten. Es ist der einzige Weg für deine Tochter wieder an Stabilität zu gewinnen und in Zukunft ein normales Leben führen zu können.
31.08.10 20:29
Hormonelle Einflüsse können durchaus Einfluss auf die Stimmung haben, aber erklären mit Sicherheit keine erhebliche Depression, wie sie Deine Tochter hat. Das mit der Pille könnte man trotzdem mal überdenken – zumindest, solange sie Johanniskraut nimmt: Es gibt zwar keine gesicherten Studiendaten zu dem Thema, aber es ist zumindest denkbar, dass Johanniskraut die Wirkung der Pille vermindert (über Wechselwirkungen n der Leber). Nicht, dass da noch ein Zusatzproblem auftaucht...
Ansonsten hat Löckchen Recht: Es gibt im wesentlichen 2 Möglichkeiten, Depressionen zu behandeln: Antidepressiva und Psychotherapie. Am wirksamsten ist beides in Kombination.
Heute werden in der Regel die moderneren Antidepressiva eingesetzt, die deutlich nebenwirkungsärmer sind als die älteren, in den 60er-Jahren entwickelten Substanzen. Deine Tochter sollte mit dem Arzt die jeweiligen Nebenwirkungen besprechen, um das für sie beste Präparat herauszufinden (verschiedene AD machen unterschiedliche Nebenwirkungen).
In puncto Psychotherapie sollte sie schon mal bei einigen psychologischen Psychtherapeuten anrufen und sich auf die Warteliste setzen lassen. In den meisten Regionen gibt es nämlich monatelange Wartezeiten. Wenn sich zwischenzeitlich herausstellen sollte, dass sie doch keine PT braucht, kann sie immer noch problemlos absagen, ohne dass sie jemandem was wegnimmt.
Die Beschreibung klingt übrigens so, als wäre alleinige Psychotherapie nicht sehr erfolgversprechend: Wenn sie nur noch im Bett liegt und sich zu nichts aufraffen kann, wird es sehr schwierig, mit ambulanter Verhaltenstherapie (die ja Mitarbeit des Patienten erfordert) was zu erreichen. Da ist es sicherlich sinnvoll, mit einem Medikament vorzuarbeiten, damit der Therapeut dann bessere Aussichten hat. Vor einer "Sucht" muss man keine Angst haben – Antidepressiva machen keine "High-Gefühle" und haben deswegen auch keine nennenswertes Suchtpotential.
Grüße
31.08.10 20:58
Hallo, danke für eure Antworten, also mit der Pille hat sie vor 14 Tagen aufgehört, und sie steht wohl morgens auf, schleppt sich zur Schule, bzw. diese Woche ist sie zuhause, da die anderen ja auf Kursfahrt sind. Sie hat dann nachmittags auch Musikunterricht, Fahrschule, aber nat. ist sie dann dementsprechend schlecht drauf, so kann sie jedenfalls nicht die Fahrprüfung bestehen. 'Am Freitag sind ja nun die 14 Tage um , eher will sie ja´nicht wieder zur H-Ärztin, meint ja das die Joh.Kraut-Tabl, ev. doch noch helfen. Ich kann sie ja nicht zwingen vorher hinzugehen, zwischendurch geht es ihr ja auch etwas besser, besonders wenn der Freund dann bei ihr ist. Aber sie will sich nicht so von ihm abhängig machen, will nat. auch wieder mal mit den Freundinnen was unternehmen. Ich hoffe nur, das es ihr bald bessergeht, denn das Abi steht bevor, und es wäre ja schade, wenn sie durch diese Krankheit ein schlechtes Abi schreiben würde. Nicht das ihr mich falsch versteht, ich mache ihr überhaupt keinen Druck, sie ist "normalerweise" auch ehrgeizig und möchte einen guten Durchschnitt haben.Mir geht es im Moment nur darum, das sie wieder die "alte" wird, selbstbewusst, lustig und voller Pläne. Aber ich denke so schnell wird es wohl nicht gehen. 
31.08.10 21:18
Hi janina
Aber ich denke so schnell wird es wohl nicht gehen.
Richtig, laß ihr Zeit. Es ist verdammt viel für sie, am Schulunterricht teil zunehmen und noch Musikunterricht und Fahrschule.
31.08.10 21:19
Hallo!
Ich würd auch zu Medikamenten greifen, um die Situation zu stabilisieren. Es kann sein, dass das Johanniskraut noch seine Wirkung entfaltet, aber ich zweifle daran (meine persönliche Meinung), dass das als alleinige Medikation ausreicht. Keine Angst, die ADs machen nicht süchtig und schaffen oft erst die Voraussetzungen für eine Therapie. Denn auch für eine Psychotherapie muss man halbwegs stabil sein, da man ja Kraft braucht, um an sich zu arbeiten. Wie oben schon geschrieben wurde, würde ich empfehlen, bald mit der Therapeutensuche anzufangen. Du kannst ja deine Tochter vorsichtig fragen, ob du ihr dabei helfen sollst oder ob sie es alleine schafft.
Ich hoffe nur, das es ihr bald bessergeht, denn das Abi steht bevor, und es wäre ja schade, wenn sie durch diese Krankheit ein schlechtes Abi schreiben würde. Nicht das ihr mich falsch versteht, ich mache ihr überhaupt keinen Druck, sie ist "normalerweise" auch ehrgeizig und möchte einen guten Durchschnitt haben.Mir geht es im Moment nur darum, das sie wieder die "alte" wird, selbstbewusst, lustig und voller Pläne. Aber ich denke so schnell wird es wohl nicht gehen.
Liebe janina, ich denke, es wäre für alle Beteiligten besser, wenn ihr diese "Alltagsbanalitäten" momentan einfach mal ausblendet.
ich glaube, es ist sowohl für Familienangehörige als auch für deine Tochter selbst gerade eine sehr schwierige Situation, mit der man sich erstmal arrangieren muss. Will sagen: versteift euch nicht allzu sehr auf die Zukunft und zukünftige Termine, sondern versucht erst mal das hier und jetzt als Familie zu begreifen und damit umgehen zu lernen. Wie sich deine Tochter entwickelt und in welcher Zeit, das kann niemand sagen. Aber du als Mutter kannst ihr helfen, indem du für sie da bist und ihr Unterstützung gibst

31.08.10 22:19
Hi janina,
eine Depression ist eine sehr schwere Erkrankung. Die übersteht man nicht mal eben in 2 Wochen. Du must mit vielen Monaten bis zu 2 Jahren Heilungverlauf rechnen. Ihre Abinote ist momentan wirklich zweitrangig.
Mir geht es im Moment nur darum, das sie wieder die "alte" wird, selbstbewusst, lustig und voller Pläne.
Die alte wird sie nie mehr werden. Sie wird durch die Bewältigung Krankheit reifen. Zudem ist es garnicht erstrebenswert so wie früher, zu werden, denn das hat sie krank werden lassen. Gib deine Tochter Raum und Zeit, das sie sie selber werden kann, nur das ist wichtig.
31.08.10 22:30
habt ein gute hausärztin die hat die probleme gleich erkannt ich bin auch so jung 19 jahre und leide an den selben symthomen sogar noch schlimmer mir körplichen symthomen wie z.B rückenschmerzen und druckauf dem brustkorp und magen problemen habe auch am 6.9 ein termin beim psychiater mal sehen was der sagt habe mich auch so zurück gezogen und habe jetzt auch ängste und und und
gute besserung .....
Wird schon alles gut nur fest dran glauben ..... 
09.09.10 22:05
Liebe Janina,
die Nebenwirkungen der meisten Antidepressiva sind wirklich gut auszuhalten.
Meistens sind die Nebenwirkungen in den ersten Wochen schlimmer und
verlieren sich im Lauf der Einnahmezeit dann ziemlich.
Johanniskraut hilft leider nur bei leichten Depressionen,
so wie Du es beschreibst, ist wohl ein AD angesagt.
Gut, daß ihr einen Termin bei einem Neurologen habt,
der ist bestimmt auch Psychiater.
Die Schmerzen und Verspannungen können sehr gut auch von der Depression
kommen, das ist sogar oft auch ein Symptom einer Depression.
Schade, daß Deine Tochter so vieles ablehnt.
Ich denke, durch ein AD plus Orthopäde oder Osteopath plus eine Psychotherapie
könnten ihre Probleme angegangen werden.
Je früher, je besser.
Schön, daß Du zu ihr stehst und Dich um sie sorgst,
das finde ich ganz prima von Dir!
Ich wünsche Euch beiden viel Kraft und alles Gute!
10.09.10 13:08
Hallo, danke für die Antworten, im Moment geht es ihr ganz gut, die Johanniskraut-Tabletten scheinen endlich anzuschlagen. Heute hat sie ihren Führerschein gemacht, da ist die Anspannung der letzten Tage erstmal weg. Ich hatte große Bedenken, da sie seeeehr nervös war, aaaber sie hatte einen guten Fahrlehrer und einen netten Prüfer, der ihr die große Angst genommen hat. Am 22. 9. hat sie nun den Termin beim Neurologen, sie will eigentlich garnicht mehr hin, aber ich denke es wird ihr gut tun. Sie hat sich jetzt sogar für die Abi-Abschluss-Fahrt im Mai 2011 angemeldet, da dort dann auch ihre ganzen Freundinnen mitfahren, dann ist sie ja nicht "allein"....und bis dahin kann ihre Stimmung ja auch schon wieder ganz anders sein. Es ist jetzt jedenfalls sehr schön für mich zu sehen, wie sie wieder fröhlicher und selbstbewusster wird. Ich hoffe das bleibt jetzt erstmal so, und es ist eben nur eine "leichte" Depression die sie mit den Johanniskrauttabl. in den Griff bekommt.
Gruß
10.09.10 18:15
Johannskraut kann durchaus auch bei mittelschweren Depressionen helfen, wird auch nur bei mittelschwerer Depression von den gesetzlichen Kassen erstattet.
Grüße
22.09.10 19:36
hallo, heute nun war endlich der termin beim neurologen. In den letzten 2 wochen hatte sie "nur" 2 oder 3x ihre "anfälle", ging aber schnell wieder vorbei. Ich sollte mit ins arztzimmer, sie hatte ein wenig angst. Es war ein älterer mann, stellte sich als psychologe vor, und fragte sie dann nach den beschwerden. Es ist ihr sehr schwer gefallen darüber zu reden, die tränen saßen schon sehr locker. Er fragte mich dann zwischendurch, wie ich die "anfälle" so erlebt hätte, meinte dann, es wäre eine leichte bis mittelschwere depression mit einer angststörung.( Sie hat dann während der weinanfälle angst vorm alleinsein ). Zwischendurch musste ich raus, da hat er sie nach ev. traumatischen erlebnissen gefragt ( hat sie mir hinterher freiwillig erzählt, ich habe sie nicht ausgefragt !), sie verneinte das, da meinte er, "magst das jetzt nicht erzählen, musst du auch nicht, kannst es später ja immer noch"...Da hat sie sich hinterher sehr drüber aufgeregt, das er ihr nicht geglaubt hat, denn sie weiss wirklich nichts von einem traumatischen erlebnis.....Er schlug ihr vor, auf alle fälle eine psychotherapie zu machen, ev. noch bei einem speziellen psychotherapeuten für jugendliche....er wolle sich noch erkundigen ob die eine 18-jährige noch nehmen, und ev. ein medikament, das wollte er aber noch mit ihrer hausärztin abklären, vor allen dingen was für eins.....
Im auto weinte meinte tochter dann und meinte nur, ich wollte nur noch raus, das mach ich nicht, bin doch nicht "krank"....vor allen dingen, weil der arzt mir vorgeschlagen hat , mich einer gruppe anzuschließen, für angehörige von depressionskranken......"bin doch nicht nervenkrank " usw usw..kam dann nur, sie will diese psychotherapie im moment nicht machen, meint ja das das johanniskraut ev. noch besser wirkt in zukunft. Der nächste termin ist in 2 wochen bei diesem arzt, der will ja bis dahin termine besorgen und mit der hausärztin telefonieren. Ich warte mal was sie in 2 wochen sagt, ich denke ja das eine therapie doch wohl sinnvoll wäre, aber wenn sie nicht will kann ich sie ja nicht zwingen. Ich dachte eigentlich auch, das er noch ein EEG macht, um eine erkrankung des gehirns auszuschließen. Davon war aber garnicht die rede.
gruß
22.09.10 21:18
Hi janina,
das war warscheinlich kein Psychologe, denn Psychologen sind keine Ärzte.
Ich dachte eigentlich auch, das er noch ein EEG macht, um eine erkrankung des gehirns auszuschließen. Davon war aber garnicht die rede.
Der Arzt wird ein Facharzt für Psychiatrie gewesen sein. Die Diagnose eine Psychischen Störung wird fast auschließlich auf Grund der Anamnese gestellt und so wie du schreibst war diese gründlich.
Und nun ein kl. Verdacht von mir. Du schreibst über Anfälle deiner Tochter und das sie dann nicht allein bleiben kann. Eine Depression ist keine Krankheit mit Anfällen, sondern ein relativ gleichmäßig herrunter gefahrten sein der Affekte, wobei es meist ein Morgentief gibt. Ich weis wovon ich schreibe. Habe eine rezivdivierende Depresssion und eine Dysthymie.
Was Du beschreibst ist Emotionale Instabilität, welche auch Stimmungstiefs =Dysphorien hat, aber keine Depression im eigendlichen Sinne. Der Arzt hat das ganz nett versteckt in dem er eine leichte Depression mir schweren Ängsten diagnostizierte. Hier einige Infos zu dem Krankheitsbild: www.blumenwiesen.org/borderline.html
....vor allen dingen, weil der arzt mir vorgeschlagen hat , mich einer gruppe anzuschließen, für angehörige von depressionskranken......
Ich finde den Vorschlag dieses Arztes, dich einer Selbsthilfegruppe für Angehöriger psychisch Kranker anzuschließen sehr sinnvoll. Vorallem da deine Tochter offensichtlich sehr wechselhaft im Bezug auf ihre die Behandlung ihrer Krankheit eingestellt ist. Diese Krankheit wird nicht einfach so verschwinden. Du wirst jede Unterstützung anderer Angehöriger gebrauchen können. Du kannst deine Tochter nicht zur erfolgreichen Teilname an der Behandlung ihrer Störung zwingen. Deine Tochter allerdings kann vor dir nicht verlangen auf Hilfe zu verzichten weil es ihr gerade so passt.
23.09.10 12:23
Das hier beschriebene Verhalten ist typisch für Ersterkrankte. Ich hab mich auch sehr schwer damit getan, selbst zuzugeben, dass ich chronisch krank bin, wie ein alter Mann. Das hat lange gedauert, bestimmt 2 Jahre, bis ich es selbst eingesehen hatte.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass man mit 18 selbst handeln muss, was die Gesundheit betrifft. Ich würde sie in Zukunft alleine zum Arzt gehen lassen, denn wenn Mama oder der Freund immer hilft, dann braucht man die Hilfe des Facharztes ja nicht, denn man ist ja nicht krank (so könnte man meinen)
Die Mutter und der Freund (wahrscheinlich als total überlastet mit der Situation) sind keine Ersatztherapeuten, da kann man auch schnell derbe mit auf die Schnauze fallen.
Wenn ihr bei dem aktuellen Psychiater bedenken habt, würde ich einfach noch mal zu einem Kollegen gehen, vielleicht gefällt ihr eine Frau auch besser.
23.09.10 20:16
Sie wird ja ohne hin zu einem Jugendpsychotherapeuten überwiesen, somit braucht sie den Psychiater dann nur noch für die Medikamente.
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