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Diffuse Symptomatik

L'aNe(grixta hat die Diskussion gestartet


Hallo allerseits,

ich leide seit einem Jahr unter einer ziemlich diffusen Symptomatik, die immer verwirrender und beängstigender wird. Hätte ich keine sichtbar körperlichen Symptome würde ich vielleicht die Diagnosen akkutes Erschöpfungs-Syndrom und Hypochonder inzwischen akzeptiert haben.

Begonnen hat alles vor einem Jahr. Was eigentlich nicht ganz stimmt. Seither gruppieren sich nur zunehmend viele an sich harmlos erscheinende Symptome zu einem großen Ganzen zusammen.

Ich hatte 1999 mit einem Male eine Stelle unterhalb des linken Knöchels, die bei minimalstem Dauerreiz (durch Schuhe) zu unerträglichen Schmerzen führte. Das hab ich nicht weiter ernstgenommen und umgangen, indem ich nur noch sehr niedrige Schuhe trug.

Letztes Jahr habe ich mir durch das Tragen einer Bauchtasche den rechten Beckenkamm ebenso gereizt. Ich konnte mich eine Woche lang nicht rühren und seither reicht der minimalste Reiz, um diesen Schmerz zu provozieren.

Im Januar dann hab ich mir dann durch eine Falte im Strumpf die linke Ferse (dort, wo der Knöchel ist) gereizt und seither ist alles explodiert.

Die Ferse war wochenlang extrem empfindlich und sehr schmerzhaft. Im Kernspin wurde ein diskretes Ödem entdeckt und ich solle mich schonen. Als dann der Knöchelbereich auch immer empfindlicher wurde und ich zunehmend Probleme hatte, Schuhe anzuziehen erfolgte ein weiteres Kernspin mit dem Befund Tendovaginitis der tiefen Flexorsehnen. Der Fuß hat sich etwas beruhigt und ich habe 1 (!) uraltes paar Schuhe, das ich anziehen kann. Ich bin eigentlich sehr sportlich aber außer joggen (mit dem einen paar Schuhe) konnte ich im vergangenen Jahr nichts machen. Nach dem Joggen war der Fuß regelmäßig deutlich ruhiger. Ein Neurologe stellte fest, daß sich meine Fußmuskeln sichtbar umgruppiert hatten. Eine Messung der Nervenreizleitung ergab keinen Befund am (betroffenen) N. Suralis aber eine leichte Verlangsamung am N. Peronäus beidseits(!). Dann kam eine neue Stelle auf dem Fußrücken hinzu, die sich ebenfalls im Verlauf des N. Sularis befindet. Minimalster Reiz verursachte beinahe unerträgliche Schmerzen. Ein Arzt verschrieb mir blind Vit. B1 und B6 oral und seither (Zufall?) ist ein weiterer Schub aufgetreten, der mir große Angst macht:

Einerseits hat sich die Haut am betroffenen Knöchel merkwürdig verändert, zuerst sah der Bereich aus wie Einblutungen, jetzt ist die Haut bläulich durchsichtig, ganz dünn und glänzend. Dann kann ich richtig zusehen, wie mein Knöchel schwindet. In den vergangenen 3 Wochen ist mein (ohnehin sehr schmaler) Knöchel auf der Außenseite so geschwunden, daß dort nur noch Knochen, Sehnen und Bänder zu sehen und tasten sind. Kein Fleisch mehr.

Die äußeren 3 Zehen des betroffenen Fusses wurden rot und wechselnd taub oder sehr schmerzempfindlich, der 2. Zeh von außern schwoll stark an und ist am stärksten betroffen. Ebenso ist der gesamte Bereich, der vom N. Suralis versorgt wird inzwischen betroffen. In Schuhen wird sofort die gesamte Außenkante taub.

Gleichzeitig habe ich ein Kribbeln in den Händen, das am linken Arm teils bis an den Oberarm geht und sich dort anfühlt wie ein enger Armreif, im Gesicht und an der rechten Hüfte, die oben erwähnt wurde. Diese Taubheitsgefühle habe ich seit ein paar Jahren sporadisch immer mal wieder gehabt, meist recht schwach, gerade genug, um zu beunruhigen. Es wurde vor Jahren und diese Woche je ein EEG ohne Ergebnis gemacht. Ebenso wurde diese Woche nochmals die Reizleitung in den Füssen gemessen. Dasselbe Ergebnis: N. Sularis nichts, N. Peronäus verlangsamt.

Nun ist mir eingefallen, wie ich dieses Kribbeln 1996 zum ersten Mal hatte. Das war ganz dramatisch: Zuerst Augenflimmern rechts mit fast vollständigem Sehverlust, dann wurde das Gesicht taub (ich glaube nur halbseitig, bin mir aber nicht mehr sicher), dann kamen rasende Kopfschmerzen rechts dazu und dann hab ich stundenlang ununterbrochen krampfartig erbrochen bis ich in der Notaufnahme mit einer Spritze gegen Erbrechen, einer gegen Kopfschmerz behandelt und der "Diagnose" Migräne entlassen wurde. Seither hab ich hin und wieder ganz leicht dieses Flimmern, das ich aber mit ASS und sofort hinlegen jedesmal sofort in den Griff bekomme. Und eben dieses Kribbeln in Gesicht und Händen. Seit 3 Wochen auch leicht im rechten Fuß und eben stärker im linken.

Kann das alles zusammenhängen? Der Anfall damals, das Kribbeln seither, der Köchel, die Hüfte? Spricht die Tatsache, daß das Kribbeln immer wieder monatelang weg war für oder gegen eine PNP? Und hängen mein Fuß und dieses Kribbeln am ganzen Körper zusammen oder ist letzteres tatsächlich "nur" ein Erschöpfungszustand? Dagegen spricht für mich, daß auch die Hüfte mit derselben Symptomatik wie seinerzeits der Fuß ebenfalls kribbelt und bisweilen undefinierbar weh tut (wie bei Gelenkschmerzen bei einer Erkältung)

Ich bin am Verzweifeln, weil mich mein Fuß seit einem Jahr zunehmend zu Untätigkeit verdammt einerseits und weil sich alles immer mehr verschärft, keiner etwas findet und ich regelmäßig zum Hypochonder erklärt werde. Ihr kennt das ja sicher auch.... Laut Neurologe steigere ich mich unnötig rein und müsse eben akzeptieren, daß manche Dinge nie erklärt werden können. Am Montag habe ich ein CT der LWS durchgesetzt. Blut wurde auf alles nur mögliche getestet, auch auf Borreliose. Ich habe einen Eisenmagel und Folsäuremangel, das war´s!

Kann irgendwer mit dieser Symptomatik etwas anfangen?

Hoffnungsvolle Grüsse

Silke

Antworten
Hsor^st2


Re: Diffuse Symptomatik

Hallo Silke,

also für mich hört sich das nicht nach einem Hypochonder an. Ich glaube, daß es schon einen Zusammenhang zum Ereigniss von 1996 gibt. Sind noch andere Untersuchungen gemacht worden (z.B. MRT Schädel oder HWS).

Ich kann deine Situation gut verstehen. Dein Beschwerdebild verschlimmert sich, aber keiner kann einem so richtig helfen oder sagen was man hat. Das ist schon ein Scheiß-Gefühl. Habe ich auch über ein Jahr mitgemacht. Ich hatte das Gefühl, ich drehe mich nur im Kreis. Und die Angst wird langsam immer größer und das Vertrauen zu den Ärzten immer weniger. Ich habe mich dann an die Alternativ-Medizin gewandt und zu meinem Glück den richtigen Behandlungsweg gefunden. Es geht wieder bergauf. Ist schon ein herrliches Gefühl.

Horst

L6aNe<gritxa


Re: Horst2

Hallo Horst,

da sich bisher jeder Arzt auf ein einzelnes Symptom bzw eine einzelne Theorie gestürzt und den Rest per Scheuklappen ausgeblendet hat bin ich schon ganz glüklich, daß ich das CT der LWS durchgesetzt habe. Ich war gestern bei Freunden, die sich nur noch homöopathisch behandeln lassen und beide schon fast an Wunderheilungen grenzende Erfahrungen damit gemacht haben. Wenn ich sie nicht kennen würde würd ich sagen, daß sie übertreiben. Ich bin eher ein skeptischer Mensch, aber ich denke, daß ich außer diagnostischen Maßnahmen (nochmals Borreliose, vielleicht Lumbalpunktion(?), MRT wie du meintest, etc) doch mal alles auf eine Karte setze und trotz der akuten Symptomatik eben versuche, rasch einen Termin bei deren Homöopathen zu bekommen und das konsequent ein paar Wochen lang durchzuziehen. Welche Art von alternativer Medizin hast du gewählt?

Hat irgendjemand Erfahrungen mit Homöopathie bei neurologischer Symptomatik ??

Liebe Grüsse und danke für deine Antwort!

Silke

H\orsZt2


@ Silke

Hallo Silke,

bei meiner Problematik hat mir die Osteopathie geholfen. Aber es gibt noch viele andere Methoden, die gut sein können. Es kommt meiner Ansicht aber immer auch auf die Person an, die es macht. Das heißt, wieviel Erfahrung und Wissen der- oder diejenige auf ihrem Gebiet hat. Außerdem solltest du selber schon merken ob es dich weiterbringt oder nicht. Wenn du möchtest, kannst du mir mal deine weitere Vorgeschichte mailen. Also Krankheiten, Unfälle oder OP´s. Alles was dir so einfällt. Kann auch in deiner Jugend oder Kindheit gewesen sein. Meine Mail-Adresse findest du, wenn du Horst2 anklickst.

Alles Gute

Horst

MJaxFS


re Diffuse Symptomatik

Hallo Silke,

Augenflimmern, Gesichtstaubheit, Kopfschmerzen, Kribbeln in Gesicht, Händen, Füßen ect. können auch bei Borreliose auftreten.

Checkliste unter:

[[http://www.lymenet.de/lymchckd.htm]]

Deine Haut am Knöchel bläulich durchsichtig, ganz dünn und glänzend könnte evtl. ein ACA sein:

ACA ist die Abkürzung für Acrodermatitis chronica atrophicans Herxheimer.

Diese Hauterscheinungen sind typisch für das Stadium III der Borreliose.

ACA kann Monate, Jahre, ja sogar Jahrzehnte nach einem Zeckenstich auftreten.

In der Umgebung von Gelenken und an den Streckseiten von Armen und/oder Beinen treten entzündliche Hautveränderungen auf.

Es zeigen sich streifenförmige oder großflächige Rötungen. Die Haut ist kissenartig geschwollen.

Im weiteren Verlauf verfärben sich die Schwellungen blaurot. Besonders im Bereich der Gelenke können sich bindegewebige

stark gerötete Knoten entwickeln. Später bildet sich die Haut zunehmend zurück. Sie wird dünn wie Zigarettenpapier

und sieht zunehmend durchsichtig aus.

Schau dir mal Beispielbilder vom ACA an, vieleicht sieht es ähnlich wie bei dir aus.

[[http://www.dermis.net/doia/diagnose.asp?zugr=d&lang=d&diagnr=701810&topic=t]]

Zur Vergrößerung anklicken

Auch wenn du mal auf Boreliose getestet wurdest hat das nicht unbedingt was zu sagen, die Tests sind sehr unzuverlässig

und zeigen oft falsche Ergebnisse. Würde mich auf jeden Fall nochmals darauf testen lassen. Am besten von einem

Borreliose-Spezialisten der sich nicht nur auf ein einzelnes Symptom stürzt und den Rest per Scheuklappen ausblendet.

Besonders Neurologen tun sich dabei besonders negativ hervor. Eine Selbsthilfegruppe kann dir bei der Arztsuche behilflich sein.

Adressen unter [[http://www.borreliose-bund.de]]

Mit alternativer Medizin wäre ich noch skeptisch solange die Ursache nicht geklärt ist.

Lass dich ja nicht als Hypochonder erklären und mit dummen Sprüchen wie sich unnötig reinsteigern oder alles nur psychisch

abspeisen. Ist leider die einfachste Ausrede wenn der Arzt nicht mehr weiter weis.

Gruß

Max55

LDacNegxrita


re: Horst und Max55

Hallo,

ich hab unabhängig von Horsts Antwort inzwischen auch einen Termin beim Osteopathen ausgemacht. Allerdings haben mir die Preise erstmal nen ganz kräftigen Dämpfer versetzt. Aber einen Versuch ist´s wert. Er ist Physiotherapeut, hat zwar nen sehr guten Ruf, ist aber so weit weg, daß ich nicht mal nur so zwischendurch hinflitzen kann. Das heißt, ich hab so im Schnitt alle 2 Wochen eine halbe Stunde. Kann ich mir davon überhaupt etwas erhoffen??

Was inzwischen herauskam ist, daß ich einen Bandscheiben-Prolaps zwischen H5/S1 habe. Das paßt zu der einschlafenden Fuß-Außenkante und könnte zu den Symptomen an der Ferse passen (auch wenn es seeeeehr untypisch wäre), paßt aber NICHT zu dem Kribbeln in Händen, Hüfte, Gesicht und neuerdings auch entlang der Wirbelsäule.

Ein paar der Fotos von Max55 sehen schon ähnlich aus wie die Stelle an meiner Ferse. Was mich irritiert ist, daß sich bei mir das "interstitielle Fettgewebe" abbaut. Der Orthopäde kann sich keinen Reim drauf machen und hat es eben zur Kenntnis genommen. Paßt sowas auch zu Borreliose? Und daß meine äußeren 3 Zehen (der Kleine kaum, der nächste sehr) am linken Fuß ununterbrochen aber wechseln stark geschwollen und schmerzhaft sind? Paßt sowas zu Borreliose? Oder zu dem Bandscheiben-Vorfall?

Ich denke, daß ich nochmals auf einem Borreliose-Test bestehen werde und diesen nach Köln schicken lasse. Aber irgendwie wird mit dem Bandscheiben-Vorfall alles nur noch diffuser......

Kennt sich jemand mit Borreliose aus und kann was dazu sagen?

Liebe Grüsse

Silke

M-aQxS


re: Diffuse Symptomatik

Hallo Silke,

Geschwollene Zehen durch Bandscheiben-Vorfall scheint wohl nicht ganz so passen??

Typisch bei Borreliose ist jedoch daß sich die meisten Ärzte keinen Reim drauf machen

da die wenigsten ausreichende Kenntnis zu diesem komplexen Krankheitsbild haben.

Deren Versuche die Beschwerden auf eine einfache Ursache wie z.B. Bandscheiben-Prolaps

zurückzuführen paßt aber nicht zu dem Kribbeln in Händen, Hüfte, Gesicht und und und.....

Es muss nicht immer Borreliose sein, aber wenn die meisten Ärzte ratlos sind immer öfter

siehe vanni "Doch Borreliose!!!!!!" Bei 60.000-100.000 Neuerkrankungen mit Borreliose

ist dies nach Samonellen bereits die zweit häufigste bakterielle Erkrankung in

Deutschland aber leider die am wenigst bekannte bei den Ärzten. Lass dich erst mal

von einem Borreliose-Spezialisten genau auf untersuchen bevor du irgendwelche weitere

Spekulationen anstellst.

Max55

tfin$i_;2x5


sehr wohl

hi lanegrita,

ich glaube die schwellungen passen sehr zu dem beschwerdebild der borreliose. man kann von diesen bakterien so ziemlich alle möglichen dinge bekommen. Gelenkschwellungen, Kribbeln, Taubheitsgefühle. Ich hatte eine halbseitige Gesichtslähmung und trotz behandlung kamen Symptome nach zwei jahren wieder.

tu dir bitte selbst den gefallen und such dir einen arzt der dir helfen kann. ich, wir alle hier im forum und auch du wissen, wie schrecklich es ist, nicht nur vor den ärzten auch vor freunden dazustehen, wie idioten die sich alles nur einbilden.

wenn du hilfe für einen guten arzt brauchst, melde dich bei mir. es gibt zu viele labors mit schlechten Auswertungen und Tests. Und Außerdem denke ich, es geht nicht darum festzustellen, dass du borreliose hast, sondern vielmehr darum, es auszuschließen!

also kopf hoch und geb nicht auf.

lieben gruß

tina

LaaNeg~ritxa


Hallo Tina,

danke für deine Antwort! Ja, ich wüßte sehr gern, an welchen Arzt ich mich wenden kann. Gestern sind mit einem Schlag auch die Zehen am rechten Fuß dick und prall angeschwollen, die Zehengrundgelenke waren rot und heiß. Ich bin allmählich so ein nervliches Wrack, daß ich beinahe in Panik zum Sonntagsdienst bin, der mich an den Rheumatologen verwiesen hat und noch meinte "Borreliose, ach, das ist grad so eine Mode-Erkrankung" Ich könnt nur noch k....-speien! Meine Hausärztin glaubt auch nicht an Borreliose, würd mir aber wohl nochmals Blut abnehmen. Allmählich schnapp ich glaub wirklich über. Aber das kennt ihr sicher alle, oder? Wenn man merkt, daß was vor sich geht, vor allem, daß es immer mehr wird, und keine Sau drauf reagiert, geschweige denn, daß eine Ursache gefunden wird.

Kann Borreliose schubweise kommen? Die Zehen sind heute wieder relativ schlank. Sehen fast schon wieder zu gut aus für den Rheumatologen. Ich seh´s kommen, daß ich morgen als "Notfall" vor ihm sitze, "nichts" vorweisen kann und mit dem berühmten Hypochonder-Lächeln in die Feiertage entlassen werde.

Gibt es eine Liste mit Ärzten, die sich auf Borreliose spezialisiert haben?

Liebe Grüsse

Silke

M=axxS


Mode-Erkrankung

Hallo Silke,

"Borreliose, ach, das ist grad so eine Mode-Erkrankung" so ein Schwachsinn, diesem Arzt sei gern so eine Mode und viele Zecken an seinen Hintern gegönnt.

Borreliose kommt sogar sehr oft schubweise, bei vielen im 4 Wochen Rhytmus. Liste mit Ärzten, die sich auf Borreliose

spezialisiert haben haben die meisten Selbsthilfegruppen.

[[http://www.borreliose-bund.de/bund/beratung.htm]]

immer Kopf hoch

Max55

LkaN5egrixta


Schübe

Hallo Max,

was genau heißt schubweise? Sich in Schüben verschlechternd oder kommend und gehend? Bei mir scheint eher zweiteres der Fall zu sein. Und deswegen hab ich bisher auch immer fleißig geglaubt, daß es sich tatsächlich nicht um Borreliose handeln kann.

Gibt es auch eine aggressivere und eine "gemütichere" Form der Erkrankung? Ich kenne schon auch Leute, die Borreliose hatten, aber bei allen kamen die Beschwerden ziemlich flott und bei allen waren die ersten Tests bereits positiv. Ich kümmere mich jetzt auf alle Fälle mal um einen Arzt, der sich mit dieser "Mode-Erscheinung" auskennt. Hab heute bei meinem Hausarzt meinen Kopf durchgesetzt und eine Blutprobe nach Berlin geschickt. Hoffe nur, sie bleibt nicht in der Weihnachtspost hängen.... Aber den Stempel "extravagant" hab ich damit auch. Was soll´s!

Liebe Grüsse

Silke

M[aBxS


re: Schübe

Hi Silke,

die Borreliose äussert sich bei jedem verschieden. Häufig ist jedoch ein schubweises kommen und

gehen mit relativ weniger beschwerden dazwischen. Auch gibt es "aggressivere" und eine "gemütlichere" Formen

der Erkrankung. Manche zeigen bereits kurz nach der Infektion eine dramatische Verschlechterung, während

bei anderern die Erkrankung es langsam nach vielen Monaten oder bei manchen erst Jahre später beginnt und

die meisten Ärzte vor ein Rätzel stellt weil sie sich sowas kaum vorstellen können. Nur seltsamerweise ist

dieses bei der Syphillis, dessen Erreger ebenso wie Borrelien Spirochäten sind seit ewigem bekannt daß

diese Krankheit erst Jahre später richtig ausbricht nur bei den Borrelien soll dieses unmöglich bzw. Mode sein??

Welche Blutprobe hast du nach Berlin geschickt? LTT bei Prof. Baer. Lass mal das Ergebnis hören.

Es muss nicht immer Borreliose sein, doch sellt sich diese oft heraus gerade wenn die Ärzte ratlos sind.

Gruß Max

LsaNesgrxita


Blutprobe

Hi Max,

genau, den LTT bei Prof. Baer hab ich durchgesetzt. Inzwischen war ich nochmals bei einem Heilpraktiker (sozusagen Versuchskanninchen beim Freund eines Freundes ;-) ), der mir Schüssler Salze zur Unterstützung verordnet hat. Er hatte auch interessante Gedankengänge von wegen linke Seite = weibliche Seite, die ich zu unterdrücken versuche etc., aber letztendlich denke ich dennoch, daß das nur die schwache Basis für eine "echte" Erkrankung ist. Meine Zehen sind tatsächlich seit letztem Sonntag wieder normal schlank ABER die echten Problemzehen am linken Fuß sind leicht dunkel verfärbt. Und außerdem hab ich jetzt auch im Vorfuß an der Fußsohle gleich im Anschluß an diese Zehen so ein Druck- oder Wattegefühl. (Leider auch an der Zehe, die am rechten Fuß etroffen war. Und mein Fuß reagiert inzwischen auf sportliche Belastungen (Heimtrainer) sofort mit diskretem Anschwellen. Außerdem fängt jetzt mein Knie an, Probleme zu machen. Das wiederum könnte ja auch auf eine orthopädische Ursache schließen lassen?!

Naja, ich werd dich die Ergebnisse wissen lassen, falls die Blutprobe rechtzeitig in Berlin angekommen ist!

Gruß

Silke

H-oPrstx2


@ Silke

Hallo Silke,

deine Symptomatik ist echt nicht einfach. Das mit der Borreliose ist auch sehr gut möglich. Das Anschwellen von Gelenken paßt eigentlich nicht zu Wirbelsäulenproblemen.

Aber jetzt mal was anderes. Ich finde, du schlägst dich bis jetzt sehr tapfer. Ich kenne das Gefühl, wenn die Ärzte einem nicht weiterhelfen können. Man bekommt das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Irgendwie dreht man sich im Kreis und die Angst wird immer größer. Ich finde es daher jetzt für dich sehr wichtig zu versuchen, wieder innerlich zur Ruhe zu kommen und etwas gelassener zu werden, was deine Symptomatik betrifft. Versuch mal wieder Vertrauen in die Selbstheilungskräfte deines Körpers zu gewinnen, was natürlich nicht heißen soll, daß du jetzt nicht mehr zum Arzt gehen solltest. Manche Krankheiten brauchen ihre Zeit. Ich selber bin schon seit über 2 Jahren am kämpfen und ich glaube sagen zu können, daß sich dieser Kampf, trotz allen Leides, für mich in jeder Beziehung gelohnt hat.

Liebe Grüße

Horst

Hno9r=sxt2


@ Silke (Osteopathie)

Hallo Silke,

eine halbe Stunde pro Sitzung erscheint mir aus meinen Erfahrungen heraus etwas wenig. Besser ist es, sich eine Stunde behandeln zu lassen, dann aber nur alle 4 Wochen. Außerdem solltest du den Mann bei deinem ersten Termin nach seiner Ausbildung fragen. Normalerweise dauert die Ausbildung mindestens 5 Jahre und ist anscheinend nicht einfach. Schreib mir mal nach deiner ersten Sitzung deine Eindrücke.

In welcher Gegend wohnst du eigentlich. Vielleicht kann ich dir einen guten Osteopathen empfehlen. Kannst mir ja auf meine Mailbox schreiben oder mich direkt anmailen.

Horst

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