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Chronische Gürtelrose, weiß nicht mehr weiter

m_aiax2 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich glaube ich habe das Problem schon mal angesprochen.

Ich leide an Gürtelrose, mittlerweile chronisch. D. h., alle paar Wochen bricht die aus.

Chronisch wahrscheinlich weil über Jahre kein Arzt geholfen hat.

Nicht mal der Neurologe.

Jetzt hatte ich wieder einen ganz schlimmen Ausbruch. Das blöde ist, die Hautschmerzen sind gar nicht mal das schlimmste sondern die Nervenschmerzen.

Die werden dann unter Belastung so schlimm daß ich nur noch im Bett liege. Schmerzmittel helfen da fast gar nicht.

Die gehen mittlerweile vom Kopf über den Rumpf, über Pobacke bis runter zum Knie.

Der Neurologe meinte so etwas gibt es nicht daß eine Grütelrose über den halben Körper geht und kotz*n muß man da dann auch nicht.

Ich hatte eine lange anhaltende Hals- u. Nebenhöhleninfektion die auch über Monate nicht behandelt wurde. Der HNO sagte nur zu den dicken Lymphdrüsen: bis in 1/2 Jahr müssten die weg sein.

Hab mir nun einen neuen Doc gesucht der mit Antibiotike behandelt hat.

Trotzdem hat es mich wieder promt mit der Gürtelrose erwischt. Ich war so was von fix und fertig.

Leider hab ich nicht gewußt daß ich da sofort zum Notdienst gehen muß wegen Medis. Hat mir bis jetzt auch keiner gesagt.

Wie kann ich solche Ausbrüche der Gürtelrose verhindern und vor allem wie verhalte ich mich da richtig? Kann doch nicht alle paar Wochen wegen so einem Mist ausfallen.

Ich habe mir jetzt noch ein Vit. B Präperat gekauft, weiß aber gar nicht wie hoch da die Dosierung sein muß daß das was bringt.

Habt ihr ein paar Tips für mich?

Antworten
Njoddixe


Hallo maia,

das Du bei Einnahme von Antibiotika wieder einen Schub der Gürtelrose ist kein wunder. Antibiotika senkt das Imunsystem und dann haben die Herpesviren freie Fahrt.

Hast Du mal mit dem Arzt über eine Langzeittherapie mit Aviclovir gesprochen. Während meiner Chemo und lange Zeit darüber habe ich das Zeugs eingenommen 3x 400 und wenn sich ein Schub ankündigte die höchst Menge (glaube 5x 800 bin nicht mehr sicher).Bis 4 monate nach Therapie Ende.

Mir hat immer Kälte gegen den Schmerz geholfen ,mußt Du ausprobieren ,auch Melissen oder Teebaumbäder.

Wichtig ist das Du Dein Imunsystem stärkst. Wahrscheinlich hast du einen Teufelskreis , Chronische Nebenhöhlenentzündung dadurch Imunsystem runter ,Herpesviren freuen sich und Gürtelrose ist da.Hoffe der neue Doc kann dir helfen.

Noddie

m=aixa2


Hallo

schön daß ihr nachts noch unterwegs seid, wenn auch virtuell.

@ Noddie

die Gürtelrose kündigte sich schon mit abartigen Schmerzen an bevor ich noch das Antibiotika bekommen habe. Die Blasen kamen allerdings erst einige Tage nach Schmerzeintritt.

In Zukunft werde ich wenn die Schmerzen einsetzen gleich zum Notdienst gehen, das hält ja keiner aus.

Ich habe die manchmal alle paar Wochen, dann ist wieder mal einige Monate Ruhe. Und ich fühl mich jedes mal wie vom Lastwagen überfahren.

Stimmt, das mit den Nebenhöhlen, dazu natürlich immer eine schlimme Bronchitis, kann da eine Rolle spielen.

Aber, wie stärkt man das Immunsystem? Ich vertrage z.B. kein Echinacea.

Vitaminpillen nehme ich hin und wieder, also nicht die ganze Zeit durch.

t\he-=cav e'r


Wenn es sich tatsächlich um eine so häufige Gürtelrose handelt (die Schmerzschilderung passt da nicht so ganz dazu), gibt es die schon angesprochene Möglichkeit der Langzeittherapie mit Aciclovir. Das senkt die Häufigkeit der Ausbrüche. Wennallerdings doch einer auftritt, kann der dann meist nicht mit Aciclovir behandelt werden, aber es gibt ja auch noch andere Mittel. Eine andere Möglichkeit wäre die mittlerweile erhältliche Zoster-Impfung (Zostavax). Zur Wirksamkeit bei erzidivierender Gürtelrose gibt es aber m.W. keine Daten.

Auf jeden Fall lässt eine derartig häufige Gürtelrose auf ein geschädigtes Immunsystem schließen, da sollte man vielleicht tatsächlich mal weiter untersuchen.

Grüße

S1heexp


Frag mal deinen Arzt ob er dir regelmäßig Vitamin B12 spritzen könnte. Muss aber hoch dosiertes B12 sein. Also 1000 µg bzw. 1 ml. Alle 2-3 Tage dürfte für den Anfang genügen. Überdosieren kann man das Vitamin zum Glück nicht. Brauchst du also in der Hinsicht auch keine Bedenken haben. Bei anderen B-Vitaminen wie z.B. das B6 muss man schon etwas vorsichtiger sein. Da man hier bei Überdosierung neurologische Schäden (wenn auch nur vorübergehend) davon tragen kann.

Abgesehen davon würde ich dir auch raten, bevor du irgendwelche Vitamine einnimmst, auch mal einen Bluttest auf Vitamin B Mängel zu machen. Wenn eine Gürtelrose schon immer wieder kehrt, dann liegt auch meist ein Mangel eines oder mehrerer B-Vitamine vor. Wobei hier ein B12 und Folsäuremangel am wahrscheinlichsten ist. Ein anderer Vitamin B Mangel ist bei einer halbwegs ausgewogenen Ernährung eher unwahrscheinlich.

m\aixa2


Vielen Dank für die Anregungen.

@ Sheep

ich hatte Vit.B Mangel und Folsäuremangel weil der Homocysteinspiegel sehr hoch war.

Mit einem Vit.B Kombi Präperat habe ich den senken können.

Meine Ernährung ist allerdings wirklich nicht die Beste.

Aber andere essen noch schlechter und saufen dazu und denen gehts lang nicht so schlecht.

Ich hoffe mal daß der neue Doc sich da engagieren will (trotz geringem Budget) sonst haut es mich alle paar Wochen wieder um.

S]hZe<eKp


ich hatte Vit.B Mangel und Folsäuremangel weil der Homocysteinspiegel sehr hoch war.

Mit einem Vit.B Kombi Präperat habe ich den senken können.

Wann wurden die Mängel festgestellt und welche Vitamin B Mängel waren das genau (abgesehen vom Folsäuremangel)? Wichtig sind ja auch die aktuellen Werte. Bist du dir da sicher, dass da jetzt wieder alles in Ordnung ist?

m'aixa2


Wann wurden die Mängel festgestellt

Vit.B wurde nie getestet, nur der Homocysteinspiegel. Hatte über Jahre sehr hohe Werte.

Letztes Jahr wurde der H-Spiegel noch einmal getestet und war dann o.k.

Hab allerdings die B's nicht immer konsequent weiter genommen.

Bist du dir da sicher, dass da jetzt wieder alles in Ordnung ist?

nein, ich spüre ja daß nix in Ordnung ist. Dauer Nebenhöhleninfekt und etwas harte Arbeit schon blüht die Rose.

Es wurde natürlich immer wieder nach den ganz harten Infekten getestet, war aber immer negativ.

Ich habe auch DHEA abgesetzt. Habe einen fast O DEHA Wert im Blut. Kasse zahlt leider nicht weil die Nebennierenrinde noch etwas arbeitet. Kasse zahlt nur bei total Ausfall.

Und das Zeug ist wirklich nicht billig.

mbaiax2


ich geb zu ich habe auch Angst daß irgend was Krebsiges in mir schlummert.

Vor allem weil ich wirklich perverse Schmerzen im Steiß und rechten Oberschenkel habe. Kann aber auch Nervenschmerz sein.

Morgen habe ich CT, dann weiß ich mehr.

Rehus= T.


grundsanierung des immunssystems ist da angesagt. zunächst keine antibiotika, sondern mittel die eine ähnliche wirkung haben wie angocin helen hier wunder. die frage ist welcher facharzt stabilisiert das immunsystem?? allergologe ??? weiß ich nicht aber da wäre mein langfristiger ansatz. weil die viren brechen nur dann aus, wenn das immunsystem geschädigt ist. und selbstverständlich virusstatika wie aciclovir in der akuten phase . und notfalls die kosten für eine therapie selbst zahlen, gesundheit ist und bleibt das wichtigste ...

mHa#iax2


gesundheit ist und bleibt das wichtigste ...

das stimmt, das wäre auch mein einziges Kapital.

Die Allergologen machen doch nur bei Allergien. Und ich habe keine, zumindest nicht nach dem Epikutan-Test.

Nachgewiesen wurden nur welche mit Intrakutan-Test, also wieder nicht von der Kasse anerkannt.

angocin

hab ich schon mal genommen und war tatsächlich gut, na ja, die Nebenhöhlen waren in der Zeit nicht so gereizt, sind aber nie wirklich ausgeheilt.

Ich habe auch mal ne Zeit lang Meerrettich gegessen, bring den jetzt nicht mehr runter. Hab mir damit mal richtig den Schlund verbrannt.

Antibiotikas habe ich jetzt fertig genommen. Hab mir heute als erstes Brottrunk gekauft wegen Milchsäure und dazu Probiotische Darmbakterien.

Rchus BT.


ich denke du benötigst einen mediziner – egal welcher fachrichtung – der an deiner gesundheit wirklich interessiert ist. bei immunsystem fallen mir mediziner ein, die sich mit .... weisst du eigentlich ist das quatsch, du benötigst einen mediziner der das gesamtsystem mensch sieht nicht nur körperlich sondern auch seelisch

angocin benötigt einen langen atem ... ich habe früher immer antibiotika gechluckt bis ich aallergisch reagierte , also eine erkältung mit schnupfen und bronchitis ohne antibiotika hat mich sehr gestärkt und es war jahrelang ruhe.

ich habe gute ergebnisse mit homöopathen, osteopathen und entspannungstechniken erzielt und im dem wechsel des arbeitsplatzes und eine veränderung der familiären situation. kann dir helfen muss aber nicht ... leider..

und ich denke unser system ist mittlerweile so umgebaut, dass man um lebensqulität zu erreichen selber in die tasche greifen muss. und sonst bin ich richtig ratlos, das stimmt mich jetzt zunächst mal traurig, viele können sich keine lebensqualität leisten, weil sie froh sind überhaupt zu (über) leben ...

m;ai]a!2


der an deiner gesundheit wirklich interessiert ist.

stimmt, viele Docs haben halt ihr Budget im Kopf, versteh ich auch irgendwie, ist halt unser Gesundheitssystem :-X Krankheitssystem.

Heilpraktiker oder Osteopathen könnt ich mir gar nicht leisten und meine Familie ist mein Hund, leider oder zum Glück. Weiß nicht. Freunde hats leider auch schon fast alle hinweg gerafft.

viele können sich keine lebensqualität leisten, weil sie froh sind überhaupt zu (über) leben

stimmt. Manchmal lasse ich alles hängen weil ich nicht weiß wo ich die Kraft noch hernehmen soll. Raff mich aber dann immer wieder hoch. Aber das Ergebnis bleibt doch immer wieder das Gleiche. Wenn ich bedenke wie oft ich beim Neurologen war wegen der Gürtelrose und der hat nur mit dem Kopf genickt und nichts getan. Wenn ich denn überhaupt einen Nottermin bekam.

Ich hoffe jetzt mal auf meinen neuen Doc. Er macht zumindest einen kompetenten und interessierten Eindruck.

Ich renne z.B. seit Jahren mit schmerzhaften geschwollenen Lymphdrüsen herum. Der HNO sagt: ist Sache vom Lungenfacharzt,

Lungenfacharzt sagt nein, gehört zum HNO

da sollste nicht verrückt werden.

Im Sommer war ich beim HNO, der sagt ich hätte einen 2cm langen Lymphknoten, in einem halben Jahr soll ich wieder kommen, bis dahin soll der Lymphknoten weg sein.

R:hus Tx.


ich wünsche dir einen mediziner, der sich als heiler versteeht und nicht als behandler ... die lösung könnte die vorstellung in einer unitklinik sein, denn die sind finanziell relativ gut ausgestattet. und bei interessanten fällen legen die sich ins zeug ... als tipp würde ich alle behandler wechseln neuro etc...

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