» »

Schwindel- und Ohnmachtsgefühle

j uliaDn276 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Möchte mal meine Leidensgeschichte erzählen,

Ich leide eigtl. seit ca 3-4 jahren an Schwindel bis vor einigen monaten kam ich noch gut damit klar! er kam mal kurz und ging dann wieder mal kürzer mal länger, war nicht allzu schlimm. seit etwa 3 monaten wurde es schlimmer und der Schwindel wurde stärker, ich war 2 mal im krankenhaus wo man auch einen hohen blutdruck feststellte 160/100 glaube ich. Ich denke der blutdruck kam durch die aufregung! naja ok war dann beim hausarzt langzeitblutdruckmessung mit leichten spitzen aber nicht zu schlimm meinte der Hausarzt. dann war ich ein 2.tes mal im krankenhaus wieder extremer schwindel. Dort wurde dann Langzeit EKG, belastungs EKG, langzeitblutdruckmessung, Urinproben, blutproben Ultraschallkontrollen durchgeführt alles ohne befund! herz kreislauf war top! Schwindel war aber weiterhin vorhanden, was ich zusätzlich beim einschlafen dann noch hatte waren ganz komische ohnmachtsgefühle, relaitätsverlust gnaz komisch kann ich gar nicht beschreiben meistens mit druckgefühl im nacken! darauf hin wieder zum hausarzt, der mich zu einem orthopäden überwiesen hat. dort wurden leichte verspannungen im nacken vorgefunden---> darauf krankengymnastik die aber keine besserung zeigte! heute ist aus dem schwindel eher so ein komisch körpergefühl geworden, ich hab e immer so das gefühl als ob ich neben mir stehe. alles wirkt total unreal! Beim HNO arzt war ich auch jedoch habe ich mein gleichgewichtsorgan nicht testen lassen da der schwindel bei mir ja bewegungsunabhängig ist! Neurologen Termin steht noch aus blutdruckwerte sind meistens ok besonders in letzter zeit meistens unter 130/ 80. Eine Sache habe ich noch mit meinen augen wenn ich mich länger auf etwas konzentriere dann verschwimmt dies ganz komisch und ich seh es dann nicht mehr! vll könnte das daran liegen? jemand i-welche ideen woran das liegen könnte? %:|

Antworten
Rgusselxl4


Das könnte mit den Nerven zutun haben. Suche mal einen Neurologen auf.

j:uliaon27x6


okay inwiefern mit den Nerven zu tun?

ich habe morgen einen termin beim Neurologen, was ich vll noch dazu sagen sollte mein Vater hat MS. Er hat allerdings keinerlei dieser Symptome. Gibt es noch andere Krankheiten?

Sbheexp


Wie lange und wie oft in der Woche hast du die Krankengymnastik gemacht?

j2ulian127p6


1 mal wöchentlich 45 min wobei es mir danach nicht unbedingt besser ging. :°(

SUhexep


1 mal wöchentlich ist viel zu wenig, vor allem, wenn man die Übungen zu Hause nicht wiederholt. Hast du denn zu Hause auch was gemacht oder nicht? Da musst du nämlich echt dran bleiben. Mindestens 5 mal in der Woche 30-45 min Krankengymnastik müssen schon sein, damit überhaupt eine Wirkung erzielt werden kann. Dass es am Anfang auch erst mal die Beschwerden verschlimmert ist auch nicht ungewöhnlich. Denn, wenn man vorher nie die Muskelpartien trainiert hat, müssen sich diese ja erst mal aufbauen und das kann mit unter unangenehm werden und vorhandene Beschwerden noch verstärken. Aber spätesten nach einem halben Jahr regelmäßigen Trainings dürften sich alles legen. Das heißt aber nicht, dass man dann mit dem Training aufhören kann. Wenn man Nacken- und Rückenbeschwerden hat, was bei dir meiner Meinung nach auch der Fall ist, dann sollte man auch ein Leben lang den Rücken weiter trainieren.

j%uliaknx276


Okay also das hört sich schon mal sehr gut an! Weil ich da schon viel weiter denke an schlimmere Krankheiten, also du meinst das alle diese Symptome vor allem der Schwindel und dieses Ohnmachtsgefühl, dieses nebensich stehen kann alles von dem Nacken kommen?

also mein Orthopäde hat mir 6 mal Krankengymnistik verschrieben weil es nur leichte Verspannungen Reizungen im Nacken waren, und er meinte es kann aber muss nicht davon kommen! Das komische ist auch das mein Physiotherapeut eigtl. kein richtiges Training macht er drückt meistens am Hals rum und frägt ob der Schwindel zunimmt. und das tut er meistens nicht also er schafft es eigtl. nicht ihn auszulösen. Was ich noch habe ist Tinnitus, da haben wir festgestellt das er sich bei verdrehen des Kopfes nach links oder rechts verändert also das Geräusch des Tinnitus. Oder wenn man mein Kiefer nach innen drückt verändert sich das Geräusch auch. Da meinte er dass das schon mal ein gutes Zeichen sei! also kann das alles zusammenhängen?

R@usosDe4l=l4


Lieber Julian

Ja, das wird wohl zusammenhängen. Allerdings sollte die Wirkung von krankengymnastischen Übungen, welche 4-5 mal die Woche durchgeführt werden, nach einigen Wochen eingetreten sein. Ist das nicht der Fall, ist das Problem nicht muskulärer Art. Und das schreibe ich dir als angehende Physiotherapeutin.

Eine weitere Möglichkeit ist ein neurologisches Problem. Suche zur Abklärung einen Neurologen auf.

Und nach dem bereits ausgeschlossenen benignen Lagerungschwindel ist die häufigste Ursache für Schwindel ein psychisches Problem. Das ganze heißt dann psychogener Schwankschwindel oder Phobischer Schwindel (google mal).

Dieser Schwindel läßt sich relativ gut therapieren, z.B. kann ein Psychiater mit Medikamenten die Symptome zum Verschwinden bringen.

Noch besser ist es allerdings einen Psychotherapeuten aufzusuchen, denn eine Psychotherapie kann den psychogenen Schwankschwindel heilen.

Also, jetzt erst mal ab zum Neurologen und wenn der nichts findet, dann zum Psychiater oder/und Psychotherapeuten. Was hälst du von dem Vorschlag?

jXulia'n276


Morgen hab ich den Termin beim neurologen! ich bin mir eigtl. ziemlich sicher das alles wieder ohne befund sein wird so wie vor ein paar jahren^^ und dann steh ich wieder da mit den symptomen. Also das mit der psycho sache, wie kann man das herausfinden ob das ein psychisches problem ist? Wie gesagt morgen termin beim neurologen Donnerstag beim augenarzt einfach nur zur sicherheit um das auszuschliesen! VIELEN DANK für die antworten

jjuliian27b6


Also ich habe das mal gegoogelt, da ist ja eigtl. die rede von richtigen schwindel also drehschwindel! den hab ich zwar auch ab und zu aber in letzter zeit ist mein problem eher so ein ganz komisches Körpergefühl, ich kann das gar nicht richtig beschreiben mir wird ganz Schwummrig ich fühl mich benommen! und hab dazu immer das gefühl ich entgleite der realität so als ob ich i-wie neben mir stehe. alles wirkt i-wie unreal das ist ganz komisch also mal stärker mal nur ganz leicht, manchmal ist das begleitet von nackendruck (schmerz) verspannung manchmal überhaupt nicht! kann das auch ein psychisches problem sein? was mir aufgfeallen ist ich habe allgemein immer einen verspannten nacken und kiefer! das knackst dann manchmal wenn ich mein kopf nach links und rechts bewege oder mein kiefer....

R(uussellx4


Lieber Julian,

beschreibe dem Neurologen diese Symptome und frage ihn ob das ganze psychisch bedingt sein kann. Und wie man das behandelt.

Beim psychogenen Schwindel handelt es sich um meist um Schwankschwindel, nicht Drehschwindel.

in letzter zeit ist mein problem eher so ein ganz komisches Körpergefühl, ich kann das gar nicht richtig beschreiben mir wird ganz Schwummrig ich fühl mich benommen! und hab dazu immer das gefühl ich entgleite der realität so als ob ich i-wie neben mir stehe.

Das nennt sich Depersonalisation, kommt u.a. auch bei Angststörungen und Depression vor.

alles wirkt i-wie unreal das ist ganz komisch also mal stärker mal nur ganz leicht,

Das nennt sich Derealisation, kommt auch häufig bei Angststörungen und Depression vor.

manchmal ist das begleitet von nackendruck (schmerz) verspannung manchmal überhaupt nicht! kann das auch ein psychisches problem sein? was mir aufgfeallen ist ich habe allgemein immer einen verspannten nacken und kiefer! das knackst dann manchmal wenn ich mein kopf nach links und rechts bewege oder mein kiefer....

Da, das hängt auch meist mit der Psyche zusammen. Wer Angst hat und sich unwohl fühlt zieht automatisch die Schultern hoch und versteift den Nacken und wer das unbewust ständig macht bekommt einen verspannten Nacken und Schmerzen.

Das selbe gilt fürs Kiefergelenk. Wem etwas unangenehm ist, der beißt die Zähne zusammen. Womit? Mit dem Kiefergelenk. Wer das unbewust häufig macht, dessen Kiefermuskeln verspannen und das Gelenk fängt an zu knacken.

jsuliaxn276


boah du hast es echt drauf!!!!

alsoooo ich war grad beim Neurologen, der hat meine reflexe usw. getestet. Dann noch arterien getestet ob die alle frei sind und dann seine Diagnose:

Panikattacken! all diese symptome treffen auf panikattacken zu, ich kann mir das i-wie nicht vorstellen aber ich denke er weiß wovon er redet! das komische ist einfach bei mir das Symptom kommt ja zuerst bei mir, und dann die angst? also kann man eigtl. nicht sagen das dass symptom durch die angst ausgelöst wurde! auf jeden fall meinte er, er ist sich ziemlich sicher das dass auf panikattacken zurückzuführen ist aber gut behandelbar ist. er hat mir antidepressiva verschrieben und ja ich muss mich dann nach 3 wochen noch mal zeigen! kommt mir alles spanisch vor ich hoffe das dass jetzt endlich die ursache ist! am donnerstag hab ich noch ein termin beim augenarzt, weil ich auch son ganz komisches augengefühl habe alles sieht ganz komisch aus ich hab so das gefühl ich müsste ganz viel auf einmal sehen^^ hört sich komisch an

naja auf jeden fall vielen dank!!!!!!!!

RNubssexll4


He Julian

Glückwunsch, Du hast einen guten Neurologen, der was vom Fach versteht.

Panikattacken! all diese symptome treffen auf panikattacken zu,

Jepp, dem ist so.

das komische ist einfach bei mir das Symptom kommt ja zuerst bei mir, und dann die angst? also kann man eigtl. nicht sagen das dass symptom durch die angst ausgelöst wurde!

Weist Du, mir wurde vor einigen Jahren selber u.a. die Diagnose generalisierte Angststörung (Zukunftsangst) gestellt. Ich war damals total beleidigt, weil ich ein Mensch bin der vor nichts davon läuft, ich stelle mich immer den Probleme, ganz gleich was. Ich dachte damals, das mit Angst die Angst vor einer realen/sichtbaren Gefahr gemeint ist und konnte die Diagnose nicht verstehen.

Aber der Arzt hatte recht die Diagnose zu stellen, denn mein Mann war lebensbedrohlich erkrankt und war nicht krankheitseinsichtig, verweigerte ärztliche Behandlung. Ich selber war mit unseren kindern finaziell von menem Mann abhängig. Ich hatte große Sorge um die Zukunft, das Leben meines Mannes, den ich liebte/liebe und um meine Existenz und die unserer Kinder.

Also, du hast ihrgendwelche Sorgen welche dir unbewuste Ängste bereiten. Diese drücken sich über die Panikattacke aus. Diese Symptome wiederum machen dir so viel Angst, das Du jetzt deine Angst warnimmst.

er hat mir antidepressiva verschrieben und ja ich muss mich dann nach 3 wochen noch mal zeigen!

Ja Angststörungen werden mit Antidepressiva therapiert. Sie werden dir warscheinlich nach einigen Wochen die Symptome nehmen.

Aber Antidepressiva haben oft Anfangsnebenwirkungen. Du solltest also mit einer Minimalen Dosis 1/4 Tablette oder Kapselinhalt beginnen und dann langsam über ca 10- 14 Tage bis zur gewünschten Dosis aufdosieren. So umgehst du die Anfangsnebenwirkungen.

Und ganz wichtig, wenn Du das Medikament ausschleichst, werden die Symptome warscheinlich wieder kommen. Um die Panikattacken zu heilen, solltest Du eine Verhaltenstherapie machen. Sprich deinen Neurolgen beim nächsten mal daraufhin an.

R*ussxell4


am donnerstag hab ich noch ein termin beim augenarzt, weil ich auch son ganz komisches augengefühl habe alles sieht ganz komisch aus ich hab so das gefühl ich müsste ganz viel auf einmal sehen^^ hört sich komisch an

He Julian, auch das ist ein Angstsymptom. Stell dir vor, Du wärst ein Urmensch im Kampf um ein Revier mit einer anderen Horde. Überall, hinter jedem Busch kann ein Angreifer versteckt sein und jeden Moment auf die zuspringen. Deine Augen sind so eingestellt, das Du jede Bewegung/Gefahr um dir herrum sofort erkennen kannst.

j!uliqan276


Also ehrlich gesagt bin ich jetzt total erleichtert! Ich hoffe echt das die Symptome verschwinden durch diese Antidepressiva... darf ich fragen was du beruflich machst?

Also deine Geschichte ist echt hart und das tut mir auch Leid für dich.! Also bei mir ist eigtl. die Sache mit meinem Vater so das einzigste was mich belastet bzw. belasten könnte. Wobei ich mich eigtl. schon daran gewöhnt habe bzw. ich hab es einfach akzeptiert und ich bin wirklich nicht so ein Mensch der total Depressiv und traurig ist die ganze Zeit! Eigtl. ganz im

Gegenteil.... deswegen verstehe ich das auch nicht so ganz. Klar manchmal gibt es momente in denen man nachdenklich ist aber das vergeht. Das einzigste an mir ist halt das ich mir viele Sachen zu Herzen nehme, auch Probleme von andern das tut mir dann einfach Leid aber, aber so bin ich halt^^=) Aber wie gesagt ich vertraue da meinem Arzt und auch deinen aussagen =)

ich kann ja mal posten wie sich das verändert mit den Antidepressiva! Für alle anderen die die gleichen probleme haben... :) Ach ja und das mit dem Augensymptom klingt logisch!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH