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Schreckliche Angst vor Mrt

L_ila@staxr85


Hey, ich hatte Donnerstag noch ein mrt vom Kopf. Hatte zwischenzeitlich auch leichte Platzangst aber ich hab mir immer wieder gesagt, halte das durch, du willst endlich wissen was los ist! Und dann ging's auch. Offenes Mrt ist sicherlich wesentlich angenehmer. Und beruhigungsmittel werden die dir auf Anfrage sicher auch geben. Nimm dir eine Person mit, die dich beruhigen kann. Mit hat's geholfen während der Wartezeit. Und ich würde mir den kurzbefund vom Radiologen anhören, wobei das auch nicht immer üblich ist, dass man einen bekommt. Dann hast du Gewissheit und musst nicht noch ein paar Tage warten.. Kannst du aber direkt bei der Anmeldung nachfragen, dann weißt du ob du direkt abhauen kannst;) hast du denn schon ein EEG machen lassen? Was sagt dein Neurologe zu deinen problemen? Hab auch Schwindel etc und psychische Probleme und laut kurzbefund vom Radiologen jedenfalls keinen Tumor :)

Sgunflo_wer_q73


1. Ein offenes MRT ist wirklich nicht schlimm, v.a. im Vergleich zu der engen Röhre. Und wenn Du wirklich extreme Angst vor der Untersuchung an sich hast: Vorher abklären, dass Du ein Beruhigungsmittel bekommst. Absprechen, ob eine Begleitperson mitkann. Man muss da leider selber immer aktiv werden, auch wenn's schwefällt.

2. Zu Deiner Angst bzgl. des Ergebnisses:

Sicherlich ist es sinnvoll, mal ein Schädel-MRT zu machen, um einfach Sicherheit zu haben, ob wirklich alles psychisch ist. ABER: Du hast die Symptome jetzt SEIT JAHREN. Da ist ein Tumor sehr unwahrscheinlich, weil da die Verschlechterung i.d.R. recht schnell stattfindet. Klar, im Anfangsstadium merkt man nichts – aber nach 5 Jahren mit Tumor würdest Du was merken! Also erstmal versuchen, realistisch zu denken.

Und was den Befund angeht: Radiologen erklären einem den Befund halt manchmal hinterher kurz. Das kann hilfreich sein, wenn v.a. NICHTS gefunden wird (dann hast Du es hinter Dir). Dich direkt irgendwo behalten wird keiner; Du kommst ja nicht als schwerkranker Notfall mit akuten Symptomen im Rettungswagen ins MRT.

Dementsprechend wird Dich keiner sofort irgendwo behalten und schon gar nicht operieren, da sowas auch sorgfältig geplant werden muss. Und letztlich hast immer noch DU das Sagen und kannst eine Behandlung auch einfach ablehnen und nach Hause marschieren.

Aber ich würde erstmal meine gnaze Kraft darauf verwenden, die Sache realistisch einzuschätzen. Nach Argumenten suchen, die GEGEN einen Tumor sprechen. Dir deutlich machen, dass Du nicht völlig hilflos ausgeliefert bist (selbst die untersuchung im MRT kann abgebrochen werden).

pUamxou


danke für eure ermutigungen!

EEG, ist das das, wo die Gehirnströme gemessen werden, wo man diese dinger auf den kopf befestigt bekommt? das wurde damals auch untersucht, ohne befund.

mein hausarzt belächelt meine befürchtungen, er hält es für sehr unwahrscheinlich dass da was nicht stimmt.

OcbiW~ahn


@ pamou:

Ich hab mittlerweile ein knappes Dutzend Schädel-MRTs hinter mir und mir ist es bereits zweimal trotz des Lärms passiert, dass ich drin eingeschlafen bin.

Vielleicht beruhigt es dich ein bißchen, wenn du schon heraußen einfach die Augen zu machst und erst wieder aufmachst, wenn du wieder rauskommst?

Alles Gute!

JJulexy


Dich direkt irgendwo behalten wird keiner; Du kommst ja nicht als schwerkranker Notfall mit akuten Symptomen im Rettungswagen ins MRT.

Dementsprechend wird Dich keiner sofort irgendwo behalten und schon gar nicht operieren, da sowas auch sorgfältig geplant werden muss.

Auch wenn das meiner Meinung nach bei der TE wahrscheinlich nicht so sein wird, muss ich da leider widersprechen, da man das pauschal so nicht sagen kann. Auch wenn ich nur relativ kurz (1 Jahr) in einer radiologischen Praxis tätig war (sonst immer nur KH), habe ich es hin und wieder erlebt, dass wir einen Pat. direkt mit dem RTW in eine Klinik schicken mussten, auch zu Notfall-OPs (die, wie der Name schon sagt, nicht ausführlich geplant werden können, sondern schnell gehen müssen ;-) ). Dies waren manchmal auch Zufallsbefunde, also der Pat. kam eigentlich wegen einer ganz anderen Sache.

Sorry, ich will hier niemanden beunruhigen @:)

Joulexy


(diese Patienten kamen auch nicht "als schwerkranker Notfall mit dem RTW ins MRT", sondern von zuhause und zu Fuß ;-) )

p=amxou


na wunderbar...

ich hab einfach angst dass, wenn ich aus diesem gerät wieder rauskomm, die mich schon total unheilvoll anschaun etc

und bei dem gedanken dass ich dann womöglich gleich mit dem helicopter abgeholt werde..

Juley, wie "oft" kam es während deiner zeit in dieser praxis vor, dass jemand unerwarteter weise etwas schlimmes hatte?

J>ulxey


Juley, wie "oft" kam es während deiner zeit in dieser praxis vor, dass jemand unerwarteter weise etwas schlimmes hatte?

Also was Kopfuntersuchungen betrifft, kann ich mich gerade nur an ein CT erinnern, das ich selbst durchgeführt habe, der Patient hatte allerdings ne Hirnblutung (Zustand nach Sturz vor 1 Woche und fast symptomlos). Die anderen Sachen, die ich mitbekommen habe, waren keine "Schädel-Patienten" ;-)

Vielleicht kam das in meinem Beitrag falsch rüber, also das war gewiss nicht jede Woche oder so, sondern wirklich nur ab und zu.

Aber denk lieber mal so: was bringt es dir, sich vorher Gedanken darüber zu machen? Kannst du es jetzt ändern? Nein. Also versuche, realistische Gegengedanken zu deinen Katastrophengedanken zu finden. Was jetzt nicht heißt, dass du dir was einreden sollst, aber versuche, es so zu sehen, dass sie jetzt gucken, was in deinem Kopf los ist, und sollten sie wirklich was finden, so haben sie es entdeckt und können dementsprechend handeln. Aber ändern kannst du jetzt nichts an der Situation.

(ich hatte selbst mal ein bisschen Angst, da ich u.a. seltsame Kopfschmerzen, Augenflimmern und sogar Gesichtslähmungen hatte... hab dann ein CT machen lassen (als allererstes... später wollen die Neurologen dann noch MRT, Lumbalpunktion, EEG, Sehnervuntersuchung etc. %:| ) und siehe da - es war "nur" Migräne ;-) )

@:)

ZXhaQnna


Ich glaube dein eigentliches Problem ist hier deine Angst vor Krankheiten, wenn ich das sagen darf. Was nützt es dir denn, wenn du weißt, wie viel statistisch gesehen aus einer Praxis gehen und den Befund Hirntumor haben? Das sagt ja noch gar nichts aus, was du evtl. hast oder nicht hast.

Seien wir mal ehrlich: Deine Angst rührt doch eigentlich daher, weil du die Untersuchung damals abgebrochen hast und deswegen denkst du dir jetzt, weil es der einzige Teil ist, der damals nicht untersucht wurde, dass du deswegen jetzt was Schlimmes haben könntest. Und natürlich muss es gleich ein Tumor sein... Auch hast du geschrieben, du wurdest damals auch in der Pschiatrie behandelt wegen dieser Probleme. Ich selbst habe auch Angst vor Krankheiten und es war auch schon schlimmer, ich kenne deine Angst, aber du musst dir immer wieder die Realität vor Augen führen.

Schwindel hab ich auch zum Teil und kann ganz viele Ursachen haben, HWS, Gleichgewichtssinn im Arsch. Von einem Tumor würde ich erst noch bei zusätzlichen Symptomen ausgehen: Übergeben, Vergesslichkeit, Sehstörungen.

Versuch mal alles ein bisschen Positiver zu sehen. Und viel Glück bei der Untersuchung! @:)

Gerauxli57


Genau so, vorher alles absprechen, die Schwestern sind geschult für solche Sachen.

Mich selber stört das nicht, gehe auch bewusst so den Radiologen die mit einen sprechen.

aber die gehen mit Sicherheit auf einen zu.

wFa(rmherxzig


*:) Ich war vor 2 Monaten in der röhre,habe auch Angst vor enge u.s.w.

Jedenfalls habe ich das den Arzt gesagt und habe eine Tablette bekommen.

Klar habe ich die Zeit da drin irgendwie überstanden.Habe mich abgelenkt mit Rechenaufgaben...klingt doof,aber so war es.Achte auf deine Atmung,langsam und regelmäßig.Du könntest auch eine CD mit nehmen und sie über Kopfhörer hören. Die Auswertung habe ich gleich mitbekommen.wenn du ein Tumor hast,bekommst du es gleich gesagt,denn der arzt macht einen Blick auf das Ergebnis.Und das mit den Verschwommen sehen,kann von Medikamenten sein und bei angstzuständen kommt das auch vor.Ich drück dir die Daumen.lg ;-)

JCu|lexy


Von einem Tumor würde ich erst noch bei zusätzlichen Symptomen ausgehen: Übergeben, Vergesslichkeit, Sehstörungen.

Das kann man pauschal so auch nicht sagen. Aber wie gesagt, ich möchte niemanden beunruhigen und halte deswegen meine Klappe jetzt ;-) @:)

L'ilast4ar85


Mach dich wirklich nicht verrückt, ein Gehirntumor ist nun auch nicht gerade die häufigste Ursache für Kopfschmerzen und sowas. Und es ist schonmal positiv dass dein EEG okay war:). Ich musste mit 18 mal ins MRT weil mein EEG auffällig war und der neurologe meinte zu 90% ist da nichts aber muss man abklären. Puh meine nerven-war aber nichts;) .. Und nach dem MRT letzte Woche läufts wohl auf Migräne hinaus.

Übrigens hab ich extrem verspannte Nacken und schulterpartien vor allem rechts und deswegen auch starke Kopfschmerzen etc. Übelkeit und Erbreche war bei mir dann wiederum wohl nervlich bedingt. Bekomme jetzt antidepressiva und bin ruhiger und muss nicht mehr erbreche:) als-wie sieht's psychisch im Moment bei dir aus? Warst du beim Orthopäden oder so?

LUila7starx85


@ Juley

War dein MRT denn auffällig in Bezug auf MS? Hab auch Diagnose Migräne aber bei sind laut Radiologen weise Punkte im MRT zu sehen , die aber laut Radiologen untypisch für MS wären. Hab Freitag Gespräch mit Neurologen, weiß nicht ob er dann noch weiter testen wird?! :-/

p[amWou


kopfschmerzen hab ich sehr selten, und dann eigentlich auch nur wenn ich viel stress im job habe.

oh man ich bin fertig mit den nerven.

morgen ist der termin!

wenn ich dann in dem ding liege, können die mitarbeiter von der radiologie dann gleichzeitig schon am bildschirm sehen wie es in meinem kopf aussieht? oder muss man dazu abwarten bis die prozedur zu ende ist?

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