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Komische neurologische (Schlaf)-Erlebnisse

JoenD0oe7x6 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

schlage mich seit fast 2 Jahren mit verschiedenen Symptomen einher..würde den Rahmen sprengen..kann man unter meinen Beiträgen nachlesen.

In der letzten Zeit kommen komische neurologische (Schlaf)Erlebnisse hinzu, die mich wiedermal nachdenklich machen..Ich versuche sie mal in Wort zu fassen..

Vorweg eine Frage. Kann man im Schlaf ohnmächtig werden? Ich bin ein Mensch der nicht allzu kreislaufstabil ist. D.h. Bei Schmerzen, nicht nur meinen sondern auch Schmerzen anderer reagiere ich mit Ohnmacht. Zu meinem aktuellen Problem. Ich schlafe ein, kurz darauf fühle ich mich als würde ich in ein tiefes schwarzes Loch fallen..praktisch als würde ich in Ohnmacht fallen, aber schlimmer eine tiefere Ohnmacht...(eben ein schwarzes Loch)..ich merke das im Schlaf...es stimmt was nicht und ich versuche mich kramphaft aus dieser Ohnmachtsphase rauszuschütteln also aufzuwachen. Es gelingt mir..ich merke ich komme zu mir und öffne die Augen...Teilweise fühl ich mich danach sehr matschig...

Das ganze passierte bislang immer nur wenn ich mittags eingeschlafen bin (auf der Couch oder z. B. im Sonnenstuhl) etc...

Neulich allerdings auch im Bett.

Letzte Nacht war die Sache ein bisschen anders. Ich wachte geg. 3.30 h nachts auf und musste auf die Toilette war topfit und hätte eigtl. aufbleiben können warum auch immer.

Ich legte mich wieder hin (träume sehr viel und intensiv in letzter Zeit) und fing an zu träumen....Ich war beim Arzt. Der Arzt machte irgendeine Übung mit mir. Schnallte mich auf einem Gerät fest wie beim MRT..Irgendwas übte Druck auf mich aus...Ich fand die Position und die Untersuchung grauenhaft und merkte wie mir im Schlaf schwindelig wurde und ich meine fast, ich wäre im Schlaf ohnmächtig geworden...Wie auch immer, es war unangenehm.

Zu meinen Beschwerden..die ich doch bisschen ausführen muss sonst machts keinen Sinn:

Seit Mai 2009 komischer Schwindel. D.h. Bei Drehen des Kopfes in eine bestimmte (nicht immer genau die gleiche Pos.) durchzieht ein komischer Schwindel meinen Hinterkopf der einer Art Bewusstseinstrübung ähnelt..Praktisch so als würde das Hirn für einen moment nicht genug Sauerstoff bekommen. Auch im Liegen wenn ich mich verdrehe...ob es jetzt die HWS oder die Brustwirbelsäule (springen die Wirbel oft raus) keine Ahnung – beides bereitet große Probleme.

Seit über einem Jahr schlafe ich aus diesen Gründen ohne Kissen also flach auf der Matraze..Bekommt dem Schwindel bzw. mir und meiner Wirbelsäule bedeutend besser. Einzigstes Manko..Seitdem schnarche ich sehr laut (mein Mann beschwert sich und ich werde manchmal selbst von wach) und ich scheine Aussetzer zu haben, den ich ziehe nach Luft bevor ich wachwerde und habe ein komisches Gefühl auf dem Brustkorb...Tinnitus und andere Ohrgeräusche sowie Kiefergelenkschmerzen inklusive..Alles hängt irgendwie mit meiner HWS oder / und BWS zusammen. Ich habe den Eindruck irgenwas wird durch die Stellung der Wirbelsäule abgedrückt..Versorgung zum Gehirn..aber kein Arzt will in die Richtung weiter forschen...Komm mir schon echt bescheuert vor.

Ich hatte eigtl. nach zick Ärztebesuchen die Schn.....voll und wollte einfach mit Leben...ging auch gut..aber seit kurzem mit den Schlafsymptomen beschäftigt es mich wieder intensiv und ich hab keinen Bock mehr..Es kommt ja als irgendwas anderes oder neues hinzu...Es nervt..

Viell. fällt einem von Euch was zu meinen Symptomen ein...

Danke fürs Lesen.. @:)

Antworten
Vhigfeo


Hallo,

zu deinen Symptomen passt eine Krankheit, die sich Karotis-Sinus-Syndrom nennt.

Guck mal hier [[www.eesom.com/go/OG8B0ETHDLM1OIMN8KFSPOMYVK6PCEQ3]]

Passt zumindest auf deine Bewusstseintrübung beim Kopfdrehen.

Sprich doch nóch mal deinen Arzt konkret auf darauf an.

JFenDeoe_76


@ Vigeo

Danke für Deine Antwort. Hab mir das mal durchgelesen. Ich habe allerdings keinen zu langsamen Pulsschlag, eher bin ich zu flott unterwegs und hab Extrasystolen die ich manchmal sehr intensiv spüre.

Aber ich muss Januar eh wieder die zum Arzt und auch zum Neurologen, da werd ich die Sache mal ansprechen. Vielen Dank für den Hinweis..

Guten Rutsch und Lg

S[usizxuki


Hallo JenDoe76!

Die Beschwerden kenne ich von mir. Sogar dieses Komagefühl im Schlafzustand.

Nach etwa 10 Jahren Ärzteirrlauf habe ich endlich herausgefunden, dass meine Halswibelsäule schief stand.

Diese wurde mit der Therapieform gerichtet:

[[www.atlantotec.com/index.php/Atlaswirbel-Migraene-Bandscheibenvorfall-Schleudertrauma.html]]

Danach ging es mir schon sehr viel besser!

Um meine Kiefergelenkschmerzen weiter zu reduzieren habe ich einen Biognathor (ähnlich dem Bionator) bekommen. Seitdem ist mein Tinnitus erheblich leiser geworden.

Vermutlich bist du ähnlich verspannt wie ich. Durch diesen ständigen Krampf, der sich bis in den Kopf fortsetzt, ist das Gehirn auch während des Schlafens aktiv. So war/ist es zumindest bei mir.

Noch immer arbeite ich daran die Verspannungen im oberen Körperbereich zu reduzieren. Das geht mit Sport/Entspannungsmethoden und Osteophatischen Behandlungen. Wenn vor dem Einschlafen der Krampf im Nacken/Kopfbereich gar nicht geringer werden will, meditiere ich im Bett sitzend so lange, bis der Nacken sich spürbar löst. Dann rutsche ich tiefer und lege meinen Kopf auf einem druckreduzierten Kissen ab.

Alles Gute,

J)enRDoex76


Hallo Susizuki,

Dein Beitrag hört sich wirklich so an, als hätte ich mit Dir jmd. gefunden der das gleiche durchmacht oder durchgemacht hat wie ich...Du glaubst gar nicht wie gut das tut.

Ich war vor ca. 10-12 Jahren (damals wg.. meiner Migräne) bei einem Orthopäden, der damals schon durch ein "normales" Röntgenbild meiner HWS und BWS zu mir sagte, ich hätte eine sehr grenzwertige Steilstellung...ob ich denn neben der Migräne nicht noch andere Einschränkungen bzw. Beschwerden hätte. Zu der Zeit – ich war jung und voll und ganz ok bis auf die Migräneattaken konnte ich dies verneinen und kümmerte mich nicht weiter um seine Aussage. Ich weiss noch nicht mal welche Steilstellung gemeint war, die der HWS vom Atlas her oder die zur BWS...Auch weiss ich nicht mehr den Arzt bei dem ich war..erinnere mich an die gesprochenen Worte und schemenhaft an die Praxis aber ich habe schon meines Wissens alle abtelefoniert die in Frage kämen ohne Erfolg. Es fuxt mich derart, kann ich gar nicht beschreiben.

Zudem kommt hinzu, dass ich – bevor die Problematik angefangen hat – auf der Arbeit auf meinem Bürostuhl zusammengeklappt bin und in einer sehr verdrehten Haltung wieder zu mir gekommen bin. Ich gehe stark davon aus, dass das der ausschlaggebende Punkt und der Anfang allen Übels war...Durch die Ohnmacht fällt man unkontrolliert...

Ich habe schon von Atlas Profilax gehört aber auch von HWS-Manipulationen die nach hinten los gegangen sind und habe also davor einen gewissen Respekt, wenn man es fast schon Angst nennen kann. Dein Beitrag ermutigt mich wiederum wieder in diese Richtung zu gehen. Denn es wird ja leider immer schlimmer anstatt besser. Leider kann ich mich auch kaum entspannen, das Jahr 2010 hatte Schicksalschläge für mich parat und denen kann ich schlecht entfliehen...ich merke wie es mich auffrist.

Anfang des Jahres hatte ich eine Osteophatische Behandlung. Der Arzt meinte damals zu mir, dass ich wie Du es beschreibst im gesamten Hals und Kopfbereich sehr sehr verspannt wäre. Selbst der Kopf bzw. die Kopfplatten wären so ineinander verkeilt...

Ich würde mich riesig über weiteren Austausch (gerne auch per PM) freuen. Einfach um zu wissen, was ich im neuen Jahr in Angriff nehmen muss, um mir den Alltag etwas zu erleichtern.

Ich wünsche Dir auch weiterhin alles gute und falls wir uns nicht mehr lesen einen guten Rutsch ins Jahr 2011. Lg :)*

S7usitzukxi


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Alles Gute – wenn Du noch Fragen hast oder Reden willst, schreib mir einfach! :)_

Liebe Grüße,

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