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Diagnose MS, was nun?

b,lacke@yes hat die Diskussion gestartet


Hallo :)

Am 23.12. habe ich nach einer Woche Aufenthalt im Krankenhaus die Diagnose MS bekommen und fühle mich nun etwas hilflos und überfordert. Das war echt ein Schock für mich.

Ich habe Kortison bekommen und nehm dieses in Tablettenform auch weiterhin ein. Soll alle 5 Tage um 20 mg reduzieren. Ich fühle mich total schlapp, kann mich kaum auf den Beinen halten, kribbeln im Nacken, in den Armen und Sehstörungen hab ich auch. Wie lange können diese Beschwerden anhalten? Wann zeigt das Kortison eine Wirkung?

Da ich mich vorher nie mit dieser Krankheit auseinandergesetzt habe, weiss ich einfach nicht, was ich denn nun machen soll. Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben, wie es denn nun weitergeht? :?

Vielen Dank im Vorraus

Antworten
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mein vater hat ms... das typische bei ms ist, dass sie überall verschieden auftritt, eben 'mulit'.

welche symptome hattest / hast du denn so?

bei meinem vater ist es so, dass er extrem wetterempfindlich geworden ist, läuft, als wär er total betrunken, sehr langsam spricht...

er kann aber noch laufen. hätte er früher nicht so viel sport getrieben, würde er längst im rollstuhl sitzen.

er hat ms schon 28 jahre und ist jetzt 52.

wie alt bist du?

SHchnruff<i_23x1177


Hey blackeyes *:)

Bei mir fing Kortison (intravenös) erst am 4. oder 5. Tag langsam an zu wirken, also, wenn die IV-Behandlung schon fast abgeschlossen war. Aber dann ging es meistens rapide aufwärts, wenn auch die Genesung bis zur vollen Wiederherstellung, so wie es vorher war, machmal noch Wochen bis Monate dauerte. Aber das ist von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Die Krankheit mit 1ooo Gesichtern kann man eben nicht verallgemeinern. Wie alt bist Du? Lass Dich nicht entmutigen. Wie viele Schübe hattest Du bis jetzt. Hast Du schon länger Probleme?

Lb. Grüße

jrasonxluna


guten morgen alle zusammen. ich möchte mich einklinken, einfach deshalb um evtl. ein bischen mehr über ms zu erfahren. dieses damoklesschwert hängt nämlich auch über mir und ich bin da im mom über die meinung der ärzte etwas irritiert. ich wünsche blackeyes und schnuffi , dass sie gut mit der krankheit umgehen können und die schübe nicht zu stark sind :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)_ :)_ :°_ :°_ natürlich auch allen anderen, die davon betroffen sind.

zzimzal&labicmx.


Hey :)

Ich häng mich auch mal mit rein.

Bei mir wurde MS auch Ende Oktober festgestellt. Bekam dann auch 5 Tage Kortison, allerdings keine Tabletten danach. Mittlerweile ist das "Kribbeln", das ich im gesamten Unterkörper hatte verschwunden. :))

Konnte anfangs gar nicht glauben, dass das Kortison irgendwie wirkt, weil ich nichts bemerkt hab. Aber mit der Zeit wirds besser!

Ich bekomm jetzt Medikamente und hab mich relativ schnell daran gewöhnt. Ich denk einfach nicht darüber nach was passieren könnte, da es bei jedem anders verläuft. Darüber nachzudenken, ob man mal im Rollstuhl landet oder nicht, macht einen nur kaputt.

Wie alt bist du?

Du kannst mir gern auch ne Nachricht schicken, wenn du magst.

Ich wünsch dir aber schon mal gute Besserung! :)*

BdrLemeinxsie


Auch bei mir(61 Jahre) hat man im August MS festgestellt :-( Ich hatte schon lange immer mehr Gangschwierigkeiten und Gefühlsstörungen in Händen Knien und Füßen. Bei mir läuft dies eher schleichend. Ich habe dann im KH eine Kortisonstoßtherapie bekommen und mußte das Kortison danach langsam mit Tabletten ausschleichen. Habe dann auch einen Rollator bekommen der mir das Leben enorm erleichtert. Komme gerade von einer Reha zurück die mir gut geholfen hat.

bNlacUkeyxes


Ui,das hab ich wohl vergessen. Ich bin 33 Jahre alt.

@ Schnuffi:

Ich hatte schon länger Probleme mit meiner Sehkraft und auch immer wieder dieses Kribbeln in den Armen, Beinen und in der Schulter/Nacken. Dazu muß ich sagen, dass ich vor ca. 2 Jahren ein LWS-Syndrom hatte und dadurch auch immer wieder Probleme mit meinem Bein auftraten.

Wo es dann am 16.12 sehr schlimm wurde mit dem laufen ( Bein knickte weg ) habe ich beschlossen, ins KH zu gehen. Allerdings dachte ich, dass die Beschwerden mit meiner Bandscheibe zusammenhängen.

Ich wurde kurz untersucht und mußte dann gleich dableiben. Am nächsten Tag in die Röhre und dann kam auch schon die Diagnose. Das war echt ein Schock für mich. Habe mich vorher nie mit dieser Krankheit befasst und MS immer gleich mit Rollstuhl verbunden. Nun versuche ich mich viel zu informieren und mich damit auseinanderzusetzen.

@ Bremensie:

Ja, so ist es bei mir nun auch. Ich habe auch Kortisonstoßtherapie im KH bekommen und nun muß ich alle 5 Tage das Kortison um 20mg reduzieren. Wie es dann weitergeht, weiss ich noch nicht. Ich habe nun schon oft gelesen, dass sich welche spritzen müssen. Das ist bestimmt nicht so einfach, aber wenn es so sein soll, dann werd ich das natürlich in kauf nehmen.

Danke für eure Antworten. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man weiss, dass man nicht allein damit ist. :)_

S&chjnu@f^fi_U231177


@ blackeyes:

Ja, es ist schon echt heftig, wie viele, vor allem jüngere Menschen, diese verdammte Krankheit haben. Viele spritzen sich selbst, einfach um die Schübe zu vermindern und die Zeit zwischen den Schüben zu verlängern. Am Anfang hat man oft grippeähnliche Nebenwirkungen, aber das legt sich auch nach einigen Wochen. Ja, es tut echt gut, sich in diesem Forum auszutauschen, wenn man weiß, dass man nicht alleine ist.

Lb. Grüße

lbiver925x6


eine aus meiner schule hat es mit 15 jahren bekommen das finde ich zu krass.... noch dazu hypoglykämie das ist echt hart!!!!

böse .. mein vater ist sogar depressiv geworden , weil er nirgends mehr hingeht.. er bekommt johanniskraut uÄ... ist mega wetterempfindlich

er hat s auch schon 28 jahre. man kann durchaus damit leben, gibt ja echt schlimmeres aber schön ist es auch nicht ....

a%nthxera


Hallo,

erst einmal einen guten Start ins neue Jahr..... :)z

Ich weiß seit etwas über einem Jahr,dass auch ich zum Kreis der MS'ler gehöre,bin "schon" 44,habe aber die ersten Anzeichen schon mit 15 gehabt.

Allen alles Gute *:) @:)

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