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Unterschied zwischen MS und Als?

x?SissHix


ohje,warum ist denn das so schwer fest zu stellen ob es ALS ist ??? gibt es diese Krankheit noch nicht so lange ??? LG

BdruDce2x1


xSissix

Wie lange es die Krankheit schon gibt kann wohl keiner sagen,aber bekannt ist ALS schon seit dem 19. Jahrhundert.Die Diagnose ist deshalb schwierig weil es bis heute keine spezielle Untersuchungsmöglichkeit gibt die Eine ALS beweisen kann.

Außerdem verläuft die ALS individuell unterschiedlich,vor allem was die Geschwindikeit des Verlaufes angeht.Je langsamer eine ALS verläuft desto schwieriger ist die Diagnose.

Zudem sind die Symptome bei ALS eher unspezifisch,vor allem die allseitsbekannten Muskezuckungen, über die hier ja schon viel gesprochen wurde, können viele andere Ursachen haben.

Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte,einer klinisch neurologischen Untersuchung und durch viele Zusatzuntersuchungen, um andere ähnliche Erkrankungen auszuschließen gestellt.

Maaur6iceBxLN


Ist bei ALS der CK Wert erhöht? Bzw. schon jahrelang vor Erkankungsbeginn? Und wenn ja, nur sehr leicht erhöht, also bei vielleicht 250 oder viel höher??

hWei@mfeld


die Fragen lassen sich so nicht beantworten. Der CK Wert ist nicht zwangsläufig erhöht.

Wenn eine Erkrankung des 2. Motoneuron vorliegt, verlieren die Muskelzellen die direkte Verbindung zum Nerv.

Das KANN sich durch erhöhten CK Wert bemerkbar machen und natürlich schon Jahre zuvor auftreten.

Der Erkrankungsbeginn wird durch den Untergang der ersten Neuronen bestimmt und nicht wenn der Arzt die Krankheit diagnostiziert !

Hier sollte es mal ein Umdenken geben. Heilung ? Zur Zeit unwahrscheinlich. Die Frage, wie die Krankheit sicher und möglichst früh zu diagnostizieren ist, ist viel wichtiger.

Das einzig verfügbare Medikament, nach der nach heutigen Möglichkeiten sehr späten Diagnose einzusetzen , ist sicher nicht mehr hilfreich.

Sollte es wirklich eine neuroprotektive Wirkung haben, wäre der Einsatz schon Jahre zuvor notwendig.

oder das [[http://www.chanvre-info.ch/info/de/Cannabis-hat-auch-neuroprotektive.html]] ..... {:(

tFatFua


MS ist u.a. mit bildgebenden Verfahren ( MRT ) nachweisbar

Nein, das ist nicht richtig – man kann zwar Veränderungen im MRT sehen – aber es gibt keine echte Sicherheit, ob die "weissen Punkte" MS-Läsionen oder sonstwas sind. Ein MRT gibt Anhaltspunkte. Sicherheit gäbe nur eine Biopsie und wird in der Regel nicht gemacht ;-)

Genau wie bei der ALS gibt es sonst nicht den einen beweisenden Test für MS und nur der klinische Verlauf in verbindung mit Untersuchungsergebnissen führt zu der Diagnose. MS ist (genau wie ALS) eine Ausschlußdiagnose, d.h. wenn alle anderen Erkrankungen, die die Symptome herrvorrufen können, ausgeschlossen werden können, nimmt man an, dass es MS sein muß.

es werden in naher Zukunft, im Gegensatz zu MS, keine wirksamen Medikamente zur Verfügung stehen.

Bisher haben die zugelassenen Medikamente kaum bis keinen Effekt bei MS.

(Beispiel Interferone: nur 14 % der Anwender haben überhaupt einen Therapieeffekt und Effekt heißt nicht "Heilung" sondern nur eine Verminderung der Schubrate – einen Einfluß auf das Fortschreiten der Behinderung haben die Medikamente gar nicht)

Bei anderen Medikamenten sieht es nicht viel besser aus – die Effektivität ist etwas größer, aber die Nebenwirkungen sind auch viel ernster. Bisher habe ich keinen Anlass, zu glauben, dass die Medikamente in der "Pipeline" besser sind und an Pharmawerbelyrik glaube ich nicht.

hueimxfeld


@ tatua

ich muss Dir zustimmen.

Leider gibt es im Bereich der neurologischen Erkrankungen so gut wie NICHTS, was wirklich Heilung oder ein Aufhalten der Erkrankungen versprechen würde.

Allerdings ist die letzte Konsequenz einer ALS Erkrankung eine Andere, so dass sich mancher ......

Ich kenne einen an MS Erkrankten, der seit Jahren sein Leben, wenn auch mit Einschränkungen, meistert und sogar

einer Arbeit nachgehen kann.

Die unterschiedlichen Verläufe was Symptomatik und das zeitliche Fortschreiten der Erkrankungen betrifft haben MS und ALS sicher gemeinsam.

t-amtxua


@ heimfeld

Ja, das Hauptproblem bei neurologischen Erkrankungen ist, dass Nervengewebe schlecht heilt und Funktionsverlust oft irreversibel ist. Da sollten sie forschen, mit allem was sie haben. Diese ganzen blöden Neuroseuchen würden ihren Schrecken verlieren, wenn man Nerven dazu bringen könnte, sich zu regenerieren.

Was den "Vergleich" angeht...

Der Tod ist für mich nicht der schrecklichste Ausgang einer Erkrankung.

Mein persönlicher Horror wäre bzw. ist ein Zustand, in dem ich nicht kommunizieren, mich nicht bewegen kann, nicht hören und oder nicht sehen, aber trotzdem bei klarem Verstand

Absolut hilflos und irgendwo in einem Pflegebett, anderen vollkommen ausgeliefert. (Sowas kann bei einem locked in Schlaganfall passieren, aber auch MS oder ALS geben dieses Szenario absolut her)

Mir geht es im Moment gut, die MS hat mir die Beine weggehauen, aber sonst ist alles einigermassen ok bzw. funktionsfähig bis auf ein paar Kleinigkeiten.

Sollte ich aber bei einer heftigen Verschlechterung vorher die Chance haben, eine solche Situation vorher zu erkennen, würde ich ohne Zögern meinem Leben ein Ende setzen.

xMdreYam23x09


@ tatua

Die Beine hat es mir gestern auch weggehauen! Das mit den Medikamenten ist ja nicht gerade vielversprechend, ich dachte da gibts schon was gutes, zumindest hört man das so! Also gleich nochmal die Beine weggezogen!

tWatxua


Die Beine hat es mir gestern auch weggehauen!

Gestern?... im Sinne von akuter Schub?

Dann würde ich mal an Kortison denken, wenn du MS hast.

Wenn langfristig Schäden bleiben gibt es inzwischen ein neues Medikament, dass die Gehfähigkeit wieder verbessern kann (Fampyra).

Ich fange voraussichtlich im Januar damit an.

xCdreamx2309


Guten Morgen,

nein das nicht! Habe die Diagnose bekommen! Was kann mich denn nun alles erwarten oder so? Bin total durcheinander!

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