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Zittern beim Lächeln

DPer EXrdingxer


Hallo tsuleniek,

es tut mir leid, dass dir niemand helfen konnte!

Leider weiss ich auch keine Lösung für dein Problem, das Einzige, was mir dazu eingefallen ist, du könntest mal einen seriösen Arzt fragen, ob Botox in dem Fall Abhilfe schaffen könnte. Allerdings weiss ich nicht, ob du, falls es an der Stelle überhaupt angewendet werden kann/darf, dann überhaupt noch lächeln könntest.

Alles Gute und gib nicht auf!

LG

Sronlsun


hey! wow es freut mich jetzt mehr oder weniger von jemandem zu hören der mal das gleiche problem hat wie ich. ich lebe nun auch schon seit 3 jahren damit und es scheint immer schlimmer zu werden. ich habe angst mit personen zu reden, es tritt ganz plötzlich auf, auch bei referaten, beim photo machen etc. und das alles macht mich auch so fertig. bin jetzt seit einem viertel jahr in therapie. was hilft es? NICHTS. meine therapeutin versteht mich anscheinend einfach nicht! sie kann mein problem garnicht verstehen. und ich hasse es so, frage mich wirklich ob ich es schaffe mein ganzes leben noch SO weiterzuleben.

LG :)_

Gtrauam7sel


Ich bin auch noch da! *:)

Ich hab schon einen Termin beim Psychiater gemacht aber das dauert noch so lange.

Inzwischen hast Du sicher ein Gespräch mit ihm gehabt, oder sogar eine Therapie angefangen.

Magst Du davon berichten?

@ Solsun

vielleicht ist ein Vierteljahr etwas zu kurz für eine "richtige Therapie".

Wenn Dich Deine Therapeutin nicht versteht, ist es möglicherweise für DICH die falsche - für andere Menschen mag sie die richtige sein.

S%olsuxn


naja, ich habe so mehr oder weniger das gefühl, dass sich garnichst tut :( es wäre eine riesen befreiung endlic ohne dieses zittern leben zu können, das immer auftritt, wenn ich im mittelpunkt stehe ( referate, sogar wenn mir ein geburtstagslied gesungen wird) das ist total peinlich. bald hab ich geburtstag. ich will nicht. ich hasse es so sehr im mittelpunkt zu stehen und dann auch noch so ein dämliches lied gesungen zu bekommen. ich habe jetzt schon so angst mal wieder vor dieser situation. am liebsten würde ich einfach krankmachen, da es immer auf dasselbe rausläuf, aber wir schreiben an dem tag eine arbeit :(v

GOrauaxmsel


Du bist sicher eine schüchterne, bescheidene Person - und leidest richtiggehend, wenn du im Mittelpunkt stehen musst. Ich kenne das auch von mir! Wenn ich solchen Stress habe, wie Du ihn beschreibst, zittern meine Hände, wie wenn ich 90Jahre alt wäre. Ich denke, "es zittert" immer dort, wo man es am wenigsten brauchen kann: bei einem Referat im Gesicht und bei mir in den Händen, wenn ich Flöte spielen sollte...

Das ist dann keine neurologische Sache, sondern ganz blödes Lampenfieber. WIE dem beizukommen ist, kann ich Dir nicht sagen - ich wüsste es auch gerne.

Bis zu einem gewissen Grad kann man lernen, damit umgehen. Ich muss beruflich viel unter die Leute und bei Sitzungen protokollieren, die Traktandenliste verlesen, Unterlagen verteilen usw. In den ersten Jahren konnte ich mir die Namen der Leute nicht merken, so aufgeregt war ich. Beim Stenographieren haben meine Finger dermassen gezittert, dass ich das Geschreibsel nachher kaum lesen konnte. "Irgendwie" bin ich darüber hinweggekommen im Laufe der Zeit - inzwischen habe ich kein "berufliches Lampenfieber" mehr.

t$homa6s_4x5


Ich bin nur Laie: Wenn die Muskeln zittern ist das doch zunächst physiologisch. Das Zittern kenne ich nach Überanstrengung oder Kälte. Vielleicht sind die Muskeln schlecht versorgt oder es liegt eine Nervenschädigung vor. Ist das abgeklärt worden?

PSustebBlumex65


Zittern vor Angst ist genau so physiologisch, auch wenn es durch die Psyche ausgelöst wird.

Menschen mit Püfungsangst und Sozialphobiker zittern, das findest du in jedem fundierten Bericht über diese Störungen.

b4asVusi6x8


Hallo,

also ich habe die Zitterei auch schon seit Monaten...und auch schon seit Jahren...wird im Moment immer schlimmer...starke Unruhe...Pulsieren in den Beinen ...in den Fingerspitzen...Taubheitsgefühle...Kribbeln...jeden Tag von morgens bis abends...wenn ich müde bin,dann verschwindet es langsam...an manchen Tagen ist es auch besser aber irgendwie schon fast immer da....

Ich hatte schon immer Ängste...bin gerade in einer blöden Situation...nach 26 Jahren ist mein Mann ausgezogen letztes Jahr und das Alleinesein ist hart...Zukunftsängste..aber ich bin kein depressiver Mensch...normale Ängste...habe auch einen Mitralklappenprolaps...der Ängste und Symptome hervorrufen kann...die BEine sind immer das Schlimmste...zum Neurologen will ich auch...aber man bekommt ja keinen Termin...erst Ende Dezember,wo ich schon froh drüber bin....habe auch Rückenprobleme ...viele Baustellen und merke,dass das irgendwo her kommen muss...vielleicht Nervenproblem...oder Eisenmangel...hormonell...doch wird immer alles auf Psyche geschoben...das darf man auf keinen Fall erwähnen...es ist schon ein Kreuz damit...kennt Ihr diese Unruhe auch ???

LG,Susi

tshomUas_x45


Hallo Pusteblume!

"Menschen mit Püfungsangst und Sozialphobiker zittern, das findest du in jedem fundierten Bericht über diese Störungen."

Ok. Der Threadersteller schrieb, dass das Zittern auch vor dem Spiegel eintritt. Das finde ich ziemlich extrem, so dass mir spontan 'mens sana in corpore sano' eingefallen ist. Vielleicht ist es ja manchmal auch so, dass eine körperliche Störung sich auf die Psyche auswirkt, man aber geneigt ist, den Umkehrschluss zu ziehen.

Meinem Boss wurde ein 'Burnout-Syndrom' diagnostiziert. Am Ende war's eine Borelliose.

P&usteqblumex65


He Thmomas

ich glaube kaum das von Spiegeln eine, wie auch immer, schädigende Wirkung aus geht.

Jehmand sieht sich im Spiegel und fängt an zu zittern, doch nur weil das was er im Spiegel sieht, ihn ihrgendwie nahe geht. Also Psyche und nichts anderes.

SGol*sun


also bei mir wird es immer schlimmer. am anfang bin ich auch davon ausgegangen: sozialphobie. mittlerweile denke ich eher, dass ich angst vor dem zittern, als angst vor menschen hab. ich bin dann auf einmal richtig angespannt, zum beispiel im sportunterricht oder die anspannung ist auf einmal da, wenn ich im mittelpunkt stehe. ich hab mich eigentlich schon immer wohl unter menschen gefühlt, referate halten oder dass mir jemand ein geburtstagslied singt waren vorher keine probleme. Jetzt beherrscht diese Angst vor dem Zittern im Gesicht mein Leben. Ich habe angst vor meinem geburtstag, da ich dann ja im mittelpunkt stehe. Meine Therapeuten geht die ganze zeit auch von einer Sozialphobie aus, aber das ist es glaube ich einfach nicht. Das Zittern tritt auch manchmal plötzlich und unerwartet auf, ist immer in meinem Kopf immer der erste Hintergedanke. Aber wie soll ich es da wieder rausbekommen? Im Moment ist es wirklich sehr schlimm!!!

Ich habe auch mal gesehen, das war im Fernsehen, da hatte eine das gleiche Problem, aber beim Photographieren, d.h. wenn sie photographiert wurde (das problem habe ich auch, deshalb meide ich Schulphototermine) und diese Frau wurde hypnotoisiert und dann war es weg. Wäre es theoretisch so einfach?

Dazu muss ich auch sagen, dass das ganze meine Psyche echt beeinflusst. Ich bin oft deperessiv und habe einfach keine Lust mehr. :°(

P]ust|eblumIe)65


He Solsun

bist Du zusätzlich zur Psychotherapie in Psychiatrischer Behandlung? Wenn nicht, zieh das mal in Erwägung. Ein Antidepressivum kann eine sehr große Hilfe sein, deine Problematik in den Griff zu bekommen.

Du kannst auch deine Psychotherapeutin dies bezüglich um Rat fragen.

Sxolsuxn


Nein, ich bin nicht noch in psychiatrischer behandlung. es ist schon echt schwer einen termin bei meiner therapeutin zu bekommen. davon abgesehen fehle ich deshalb auch des öfteren im unterricht. Aber ich will und kann einfach nicht mehr mit diesem Problem leben. Manchmal habe ich gute Tage, wie gesagt manchmal. Meistens eher nicht und dann kommt auch noch dieses zittern dazu. Jedoch habe ich diese schlechten Tage auch erst, seitdem sich das mit dem Zittern verschlimmert hat. Man überlegt sich dann zweimal ob man irgendwo hingeht, irgendwas sagt oder lacht. Es ist echt schlimm und ich denke mir immer WARUM ICH ??? Ich kann das so nicht mehr. Ich will einfach frei sein. ich fühle mich wie gefangen, gefangen von der Angst oder vor diesem Zittern, in einem kleinen Käfig. :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

m.agicypepxper


solsum und tsuleniek, ich habe das gleiche problem, das beim lachen die muskeln zittern, auch vorm spiegel, also auch ohne leute...ich hab es schon seit bestimmt 17 jahren, grausam. deshalb trinke ich auch immer wenn mit leuten zusammen alkohol, ist schon komisch das es dann weg ist, vielleicht doch dann was psychologisches? jedenfalls einen tag später beim ausnüchtern ist es noch grauenhafter. ich soll auch eine therapie machen sozialphobie, habe aber auch erklärt das ich vor menschen nur angst habe wegen dem zittern und sonst nicht. therapie hat noch nicht begonnen ,habe vom neurologen propranolol bekommen was wohl die herzfrequenz senkt und das zittern gemindert werden soll. ich hatte es aber nur 2 wochen probiert, konnte da nix feststellen, ausser schwindel, und sexmäßig ist ja mit diesen blockern auch nix mehr los, einfach nur grausam. nun muss ich weitersehn. vielleicht hätte ich das länger nehmen sollen,aber nur schwindelig und naja nochmal eingeschränkt bezüglich der manneskraft ist auch nicht das wahre. hat irgendwer news?

M?isFsATvo


Ich habe das, wenn mein Lächeln nicht von Herzen kommt. Also wenn ich innerlich merke ich muss jetzt eigentlich lächeln, meins aber garnicht so. Als ich Depressionen hatte, war es also permanent so, dass ich zitterte beim Lächeln.

Lacheln ist ja ohnehin nicht ünbedint ein Ausdruck der eigenen Freude, sondern der Freundlichkeit deiner Mitmenschen gegenüber. Vielleicht fühlst du dich unbewusst gezwungen zu lächeln, weil es ja zum Anstand gehört freundlich zu sein?

Wenn du aus vollem Herzen lachst,ist das doch sicher nicht so oder?

Vielleicht ist das schonmal ein Ansatz, den man beim Therapeuthen anbringen kann.

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