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Was könnte ich haben?

MeattshiaFs_2x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hoffe Ihr könnt mir ein bisschen weiter helfen. Welchen Bereich ich auswählen soll, weiß ich nicht, da bisher keiner so recht weiß, was ich habe. Der Threadtitel ist nicht gut gewählt, aber ich weiß nicht was ich schreiben soll.

Zu mir:

- 22 Jahre

- 1,75m

- 80 kg

- Raucher

- wenig Sport

Medikamente:

- Opipramol (frühs und abends eine)

- Metoprolol 23,75 (frühs eine)

Beschwerden:

- Schwindel (in den ersten 4 Wochen sehr oft, jetzt eher selten)

- Übelkeit (mäßig )

- Unerwartetes Erbrechen (sehr selten)

- Kloß im Hals, der sich nicht weghusten lässt (sehr oft)

- Schwitzen (sehr oft – ab 24 Grad geht es mir komischerweise immer extrem schlecht)

- Kribbeln und Taubheitsgefühle am ganzen Körper (erst seit knapp 3 Wochen – sehr oft)

- Schmerzen und Druck im Brustbereich (selten)

- Kopfschmerzen (fast täglich, Tabletten helfen nicht)

- Gefühl von Fieber – Temperatur aber normal ( oft)

- Schwach, Müde (fast täglich)

- Benommen, verschwommen sehen ( in der letzten Zeit nicht mehr oft)

Angefangen hat es letztes Jahr im Oktober.

Mir wurde ein Zahn gezogen, ohne große Schmerzen. Nach 4 Tagen hatte es immer noch geblutet, deswegen bin ich zur Kontrolle nochmals zum Zahnarzt gegangen – die Wunde wurde angeschaut und für gut befunden.

Zu Hause angekommen, ging es mir sofort schlecht. Mir wurde schwindelig, übel, war wie Benommen, Schwitzte unerklärlich. Ich habe mich dann erst mal schlafen gelegt. Nach dem Schläfchen war es aber nicht besser. Am Tag danach, genau dasselbe, bin daraufhin zum Notarzt (es war Samstag) gegangen. Dort wurde hoher Blutdruck festgestellt, und Tabletten verordnet. Ich habe die Tabletten aus der Apotheke geholt und sofort genommen – diese nehme ich heute auch noch (Metoprolol 23,75). Trotzdem ging es mir nicht besser. Nach weiteren 3-4 Tagen ging es mir wieder super. Alles weg, bis auf den etwas zu hohen Blutdruck.

2-3 Wochen später hatte ich wieder einen Zahnarzttermin. Dort wurden alle Zähne bis auf die Schneidezähne, im Oberkiefer angeschliffen und prov. Kronen angefertigt. Das ganze hat ca. 3 Stunden gedauert. Während der Behandlung fing das ganze wieder an. Als wir fertig waren, bin ich nach Hause gegangen und hab mich sofort schlafen gelegt. Am Tag darauf wieder zum Notarzt (war wieder ein Samstag), mir wurde wieder Blutdruck gemessen und nach Hause geschickt. Ein paar Tage später zum Zahnarzt um die fertigen Kronen einsetzen zulassen, und mein Problem dort angesprochen. Dort sagte man mir, ich soll zum Orthopäden, eventuell ist etwas mit einem Halswirbel durch das lange überstrecken des Kopfes.

Ich bin zu meiner Hausärtzin gegangen und habe ihr meine Beschwerden aufgelistet. Sie hat mir Opipramol verschrieben (frühs und abends jeweils eine) und eine Überweisung zum Orthopäden.

Der Orthopäde konnte nichts besonderes feststellen und sagte mir das es alles psychisch sei.

Danach wurde ich zum Internisten und Lungenarzt überwiesen. Mit meiner Lunge ist alles okay.

Der Internist hatte verschiedene Blutwerte ermittelt – war aber alles okay. Danach wurde ein Herzecho gemacht, dabei kam heraus das die rechte Aortenklappe asynchron arbeitet. Wäre aber nicht weiter schlimm, da es wohl nur gering ist. Das Herzecho wird jetzt regelmäßig gemacht. Vor 4 Wochen wurde dann ein Belastungs-EKG gemacht, welches super Werte lieferte. Die Schilddrüse wurde per Bluttest und Ultraschall untersucht – alles in Ordnung.

Letzte Woche hatte ich nun endlich meinen Termin bei einer Neurologin/Psychiaterin. Es wurden kleinere Tests gemacht ob ich grade stehen kann, meine Nase mit den Fingerspitzen berühren etc…

Sie war danach der Auffassung das die meisten meiner Beschwerden nichts psychisches sind. Sie weiß also auch nicht was mit mir nicht in Ordnung ist. Ich habe eine Überweisung zum MRT des Kopfes und Übergang zum Hals bekommen. Der Termin ist am 15.2.

Ich habe oft Nackenschmerzen. Und Geschlechtsverkehr geht im Moment auch nicht mehr, Am Höhepunkt angekommen, bekomme ich einen gewaltigen Druck im Kopf, mir wird extrem heiß, bekomme Atemprobleme – das war vorher nicht.

Ich bin in der ganzen Zeit bestimmt 15 mal beim Notarzt gewesen und wurde immer wieder weggeschickt. Ich habe keine Ahnung zu welchen Arzt ich soll, es wird immer mit den Schultern gezuckt und auf die Psyche geschoben.

Ich stehe mit diesen Beschwerden auf und gehe mit denen ins Bett. Langsam aber sicher, zehrt es an den Nerven. Jetzt im Moment ist es auch wieder schlimm. Kopfschmerzen, Schwindel, Kloß im Hals, mir wird immer schubweise warm, kribbeln, übel, manchmal das Gefühl als ob der Kiefer sich verkrampfen möchte.

Ich hoffe ich habe mich halbwegs verständlich ausgedrückt. Danke dafür das ihr den ganzen Text gelesen habt.

Ich hoffe ihr könnt mir Tipps geben oder irgendwie weiterhelfen.

Lg Matthias

Antworten
S;amlwemPa


1. Sport treiben.

2. Abnehmen.

3. Rauchen aufhören.

Meld dich in einem halben Jahr noch mal ;-)

Lies mal in der Packungsbeilage von deinen Medikamenten nach, ob deine Symptome ne Nebenwirkung sein könnten.

Außerdem würde ich dir auch raten, mal den Gang zu einem Therapeuten zu gehen. Hört sich schon irgendwie nach leichten psychischen Problemen an.

eWr5fahr6enerC_RS


Vlt. ist Opipramol doch noch zu schwach für dich, wobei ich in deinem Alter lieber erst einmal andere Wege gehen würde.

Wie wärs mit Sport, gut für Geist und Psyche, ist zwar sicherlich schwer wenn du unsportlich bist aber du wirst schon bald merken, dass es dir hilft.

Damit könntest du vlt. auch deinen Bluthochdruck in den Griff bekommen.

Das wäre sicherlich die einfachste Lösung für dein Problem versuch es doch einmal.

MLatthhia`s_x27


Hallo.

Die meisten Beschwerden hatte ich schon bevor ich die Medikamente bekommen habe.

Die Neurologin bei der ich war ist auch Psychotherapeutin. Sie ist der Meinung das einige Sachen, sich nach psyche anhören aber einige andere total untypisch wären.

Sport fällt im Moment flach. Bei Belastung geht es mir schlecht. Punkt 2 und 3 treffen garantiert auf den Blutdruck zu, nur der ist mit Medikamenten ganz gut. Daran kann ich arbeiten wenn es mir endlich wieder besser geht.

gruß Matthias

Rkus]sel.l4


Letzte Woche hatte ich nun endlich meinen Termin bei einer Neurologin/Psychiaterin. Es wurden kleinere Tests gemacht ob ich grade stehen kann, meine Nase mit den Fingerspitzen berühren etc…

Das sind neurologische Test und die haben mit der Psyche nichts zutun.

Sport fällt im Moment flach. Bei Belastung geht es mir schlecht.

Du solltest keinen hochleistungsport betreiben, sondern Ausdauersport z.B. 30 Minuten locker Fahrrad fahren, täglich. Das würde dir gut tun, auch wenn es am anfang schwer fällt.

Und Zu deiner Frage was du haben könntest, schau mal hier:

[[http://angstportal.de/SY01---Ueberblick-ueber-Symptome.html]]

Wenn es dich interessiert, geh mal auf die Startseite und klicke dich durch die Texte.

MMatt(hiasx_27


Gut okay.

Ich werde morgen langsam anfangen Sport zumachen.

Ja richtig, diese Tests haben nichts mit der Psyche zu tun, aber da Sie ja auch Psychotherapeutin ist, dachte ich das Sie das ganz gut beurteilen kann.

Ich glaube ja auch das es was mit der Psyche zu tun hat, aber egal was ich mache, nichts hilft richtig. Musik hören, über schöne Sachen reden, allgemein ablenken, meinen gewöhnlichen Tätigkeiten nachgehen.

Danke, ich werd mir die Seite mal anschauen. Vielleicht kann ich gute Tipps dort aufschnappen.

KKad\hidHya


Welche Nebenwirkungen kann Opipramol haben?

Sehr häufige Nebenwirkungen:

Mundtrockenheit, verstopfte Nase, Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, vermehrtes Schwitzen, Sehstörungen, Sprachstörungen, Zittern, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, Blutdruckabfall beim Aufstehen aus der liegenden Position, Leberfunktionsstörungen, Verstopfung, Gewichtszunahme.

Häufige Nebenwirkungen:

Probleme beim Wasserlassen, Minderung des Geschlechtstriebs (Libidoverlust), innere Unruhe, verstärktes Durstgefühl, Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschläge, Urtikaria, Schwellungen durch Flüssigkeitsaustritt aus Blutgefäßen (Angioödeme), Verkrampfungen der Atemmuskulatur.

Gelegentliche Nebenwirkungen:

Durchfall, Harnverhalt, Darmverschluss (Ileus), schwere Kreislaufstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme), Mangel an weißen Blutkörperchen, Angstgefühle.

Seltene Nebenwirkungen:

Fieber, Haarausfall, Appetitlosigkeit, Vergrößerung der Speicheldrüsen, Taubheitsgefühl in Händen und Füßen, gesteigerte Lichtempfindlichkeit, Erektionsstörungen, Schlafstörungen, Verwirrung, Halluzinationen.

Sehr seltene Nebenwirkungen:

Schwere Störungen der Blutbildung im Knochenmark (zum Beispiel Agranulozytose), unwillkürliche Bewegungen wie Zuckungen und Tics (Dyskinesie), Erhöhung des Prolaktin-Spiegels (eventuell verbunden mit Spannungsgefühl in der Brust, Brustvergrößerung und Milchabsonderung), entzündliche Prozesse im Nervengewebe, Auftreten oder Verstärkung einer Herzmuskelschwäche.

Wenn es heisst Blutdruckabfall beim Aufstehen aus der liegenden Position würde ich mal sagen: Sport führt sowieso zu Problemen

Welche Nebenwirkungen kann Metoprolol haben?

Gelegentliche Nebenwirkungen:

Herzrhythmusstörungen wie verlangsamte Herzfrequenz; Erregungs- oder Überleitungsstörungen; Kreislaufstörungen bis zur Bewusstlosigkeit; Herzklopfen; Verstärkung einer Herzmuskelschwäche mit Wassereinlagerungen und Atembeschwerden; verstärkter Blutdruckabfall; Müdigkeit; Schwindel; Erschöpfungszustände; Lethargie; Unwohlsein; Depressionen; Kopfschmerzen; Schlaflosigkeit; Verwirrtheit; Schwitzen; Alpträume; verstärkte Traumaktivität; Halluzinationen; Durchfall; Verstopfung; Blähungen; Übelkeit und Erbrechen; Leibschmerzen; Mundtrockenheit; Zunahme von Atembeschwerden bei bestehendem Asthma; allergische Hautreaktionen; Empfindungsstörungen wie Kribbeln auf der Haut); Kältegefühl in den Armen und Beinen.

Seltene Nebenwirkungen:

Herabgesetzte Aufmerksamkeit; Nervosität; Muskelkrämpfe; Muskelschwäche; Verkrampfung der Bronchialmuskeln; Bindehautentzündung (Konjunktivitis); verminderter Tränenfluss; Auftreten von Diabetes oder Verstärkung einer bereits bestehenden Diabeteserkrankung.

Sehr seltene oder vereinzelt auftretende Nebenwirkungen:

Auslösen beziehungsweise Verstärken von Angina Pectoris-Anfällen; Herzbeutelentzündungen (Perikarditis); Absterben von Gewebeteilen (Gangrän) bei Patienten mit bereits bestehenden schweren Durchblutungsstörungen; Persönlichkeitsveränderungen; Verlust des Kurzzeitgedächtnisses; Unruhe; Nasenschleimhautentzündungen (Rhinitis); verstärkte Wahrnehmung von Geräuschen (zum Beispiel Klingeln, Pfeifen, Tinnitus); Schwerhörigkeit; Haarausfall; Auslösung oder Verschlimmerung einer Psoriasis (Hautkrankheit); Luststörungen; Potenzstörungen; Verhärtungen des Penisgewebes (Peyronie-Krankheit); entzündliche Multiorganerkrankung (polymyalgiaähnliches Syndrom); Gelenkentzündungen (Arthritis); Gewichtszunahme; Verringerung der Blutplättchenanzahl (Thrombozytopenie); Agranulozytose; Sehstörungen; Zunahme bestimmter Enzyme (Serumtransaminasen); Leberentzündungen (Hepatitis); Karpaltunnelsyndrom (Druckschäden eines Handnervs); Verstärkung von Durchblutungsstörungen an den Händen und Beinen (Raynaud-Syndrom und (Charcot-Syndrom); Gelenkerkrankungen (Arthropathien).

Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsangabe:

Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose); Verstärkung allergischer Reaktionen; Verschlechterung der Nierenfunktion bei bestehenden schweren Funktionsstörungen; Erhöhung verschiedener Enzymwerte (LDH; alkalische Phosphatase) beziehungsweise sonstiger Werte (Harnsäure; Triglyceride); Verminderung des Plasma-HDL-Cholesterins bei normalem Plasma-Gesamtcholesterin.

Besonderheiten:

Nach plötzlichem Absetzen des Wirkstoffs kommt es sehr häufig zu einem schnell ansteigenden Bluthochdruck (Rebound-Phänomen).

Bei längerem strengem Fasten und schwerer körperlicher Anstrengung kann es zur Unterzuckerung (Hypoglykämie) beziehungsweise zur Verschleierung der Warnhinweise einer aufkommenden Unterzuckerung kommen.

Jetzt wirds interessant: Wechselwirkungen

Welche Wechselwirkungen zeigt Metoprolol?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Die blutdrucksenkende Wirkung von Metoprolol kann durch die gleichzeitige Gabe von trizyklische Antidepressiva massiv gesteigert werden.

Trizyklische Antidepressiva klang mir verdächtig, ich hab das markierte Wort angeklickt und kam auf: Opripramol.

Allerdings solltest Du keinesfalls eines der Medikamente absetzen ohne ärztlichen Rat, denn

1. macht man sowas nicht und

2. steht bei Metopolol:

Besonderheiten:

Nach plötzlichem Absetzen des Wirkstoffs kommt es sehr häufig zu einem schnell ansteigenden Bluthochdruck (Rebound-Phänomen).

Kvadh.idyxa


Uppsi,

das wichtigste vergessen: nein, ich bin kein Arzt, ich kann nur lesen.

Wo habe ich das gelesen?

[[http://medikamente.onmeda.de]]

MzatthiaZs_2x7


Guten Morgen :)

So komme gerade von der Arbeit und werde gleich zum Arzt gehen, ist immer noch nicht besser. Muss eh noch Blut abnehmen lassen fürs MRT.

Danke Kadhidya. Ich werde meine Ärtzin mal drauf ansprechen.

Die meisten Sachen waren auch ohne Medis bereits da.

Ich weiß nicht was ich habe, ich kann super lachen , mich wunderbar ablenken, trotzdem gehen die Beschwerden nicht weg...

Ich weiß nicht was ich machen soll, ich möchte doch nur, das es mir wieder gut geht...

Nun muss ich noch bissl was über 2 Wochen warten bis zum MRT, dann eine Woche bis der Befund bei der Neurologin ist... erst dann geht es weiter...

gruß Matthias

M8a&tthiiads_27


Hat keiner von euch sowas erlebt und weiß was es gewesen ist?

mfg Matthias

Ryussexll4


- Schwindel (in den ersten 4 Wochen sehr oft, jetzt eher selten)

- Übelkeit (mäßig )

- Unerwartetes Erbrechen (sehr selten)

- Kloß im Hals, der sich nicht weghusten lässt (sehr oft)

- Schwitzen (sehr oft – ab 24 Grad geht es mir komischerweise immer extrem schlecht)

- Kribbeln und Taubheitsgefühle am ganzen Körper (erst seit knapp 3 Wochen – sehr oft)

- Schmerzen und Druck im Brustbereich (selten)

- Kopfschmerzen (fast täglich, Tabletten helfen nicht)

- Gefühl von Fieber – Temperatur aber normal ( oft)

- Schwach, Müde (fast täglich)

- Benommen, verschwommen sehen ( in der letzten Zeit nicht mehr oft)

Ich kenne diese Sympome. Sie kommen von meiner Depression. Mir hat ein Antidepressivum, Sertralin bisher am besten geholfen.

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