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Tagesklinik, was erwartet mich da?

KcaH/axm hat die Diskussion gestartet


Ich bin ab morgen in einer Psychosomatisch-Psychotherapeutischen Tagesklinik. Ich weiß nicht viel, was mich dort erwartet, ich war bisher noch nicht dort. Bekam nur ein paar Blätter, auf denen ich meine momentane Lebenssituation beschreiben soll. Gespräche dort hatte ich noch keine. Was passiert da jetzt?

Antworten
R9obbix84


Das würde mich auch mal Interesieren weil ich im April in die TagesKlinik gehe.. :-)

BzremeHnsixe


was euch genau in der Tagesklinik erwartet kann keine so genau sagen weil jede Klinik einen anderen Ansatz hat. Aus eigener Erfahrung von syychosomatischen Kuren werdet ihr u. a. wohl Einzel- als auch Gruppengespräche haben.

KDa/H}axm


Schade, viele Infos bekommt man wohl hier leider nicht mehr. Ich bin total nervös, werde heute Nacht kaum schlafen können. Gibt es denn hier niemanden, der schon in einer Tagesklinik war?

H;appy!8x8


hallo erstmal, ich war in einer tagesklinik.

ihr habt keinen grund nervös zu sein.

bei mir war es so,

1Tag vorstellen und kennenlernen sowieso räume zeigen und gespräch mit dem psychologen/psychologin.

2 Tag

war es genauso.

3.Tag

mussten wir danns chon mithelfen also essen vorbereiten tisch decken, einmal in der woche musste gefegt werden, dann wischen und so weiter.

jeder hat eine aufgabe bekommen.

dann wurden noch rollenspiele gemacht um zu sehen wie man sich fühlt, bzw. situationen dargestellt.

morgen war gruppentherapie, mitags gab es dann was zu essen.

dann hatten wir noch pause zwischendurch.

nachmittags machten wir aktivitäten, wie z.b schwimmen gehen, spazieren ge hen, sport usw. das wars auch schon

NJanniF77


Ich war letztes Jahr für 3 Monate in der Tagesklinik und es hätte mir nichts besseres passieren können!

Am ersten Tag die Anmeldeformalitäten, dann gings in den Essensraum wo mir mein Pate für die erste Woche vorgestellt wurde. Hab meinen Platz bekommen und erstmal gefrühstückt und die Leute an meinem Tisch kennen gelernt. Dann gings erst mit mieinem Paten durch die Klinik und er hat mir alles gezeigt und dann zur Morgenrunde und da wurde ich den anderen vorgestellt. Danach Gespräch bei meiner Therapeutin. Ja und dann war ich in denTherapien für die ich eingeplant war. Waren bei uns eben Einzel und Gruppentherapie, Ergotherapie, Musiktherapie, Sport, Entspannung, kognitives training. Manche Therapien waren vorbestimmt andere durfte man sich aussuchen.

Es gab auch viele Pausen, die ich auch immer gebraucht hab. Am Anfang denkt man "soviel Freizeit?" aberman lernt es zu schätzen! Wir hatten auch Ruheräume wo man sich mal schlafen legen konnte.

Meiner Meinung nach findet man schnell Anschluss, schließlich haben alle das selbe Problem und alle waren mal den ersten tag da und entsprechend nervös. ;-) Macht euch nicht zuviele Gedanken und geht offen in die Situation.

Ich habe in der Zeit soviel gelernt und mir ging es immer besser. Habe nette Leute kennengelernt und Freunde gefunden.

d{unkel-süß


wozu soll das genau gut sein?

N<annxi77


Ich war dort wegen Depressionen.

RWobbix84


Ich geh dahin weil ich mit meiner Pysche auf krund von krankheiten, deppressionen, und meiner lebens situation, die tot geburt und all sowas... Ich denke schon das es mir was hilft...

Sea@schax_S


Ich fand es doof, war 2009 für 2 Monate drin, um 8 immer rein und 16 Uhr wieder raus. War eine Klinik hier in Berlin mit Schwerpunkt Depression, ich war aber wegen damaliger Panikattacken drin. Mir wurde gesagt, es kann dort alles gemacht werden, was ich aber ziemlich schnell anders sah. Depression hab und hatte ich nie, was sich dort auch bestätigte. Also wer den ganzen Tag nicht raus kommt und quasi zu Hause wirklich in einem tiefen Loch steckt, ok, da ist es bestimmt hilfreich, aber mir war dort langweilig.

Von den 40 Sunden pro Woche dort min. 15 Stunden Ergotherapie, hab da immer mit ein paar Leuten Karten gespielt. Dann mit Mittagspausen und Leerlauf sicher 25 Stunden Rumhängen. 2 Stunden Sport oder was dort als Sport bezeichnet wurde. 1 Stunde Psychoedukation, wo es fast ausschliesslich um Medikamente gegen Depression etc. ging, interessierte mich null. Viel mehr ist da nicht passiert, achso, 30 Minuten pro Woche Einzelgespräch mit der Psychologin, davon hatte ich aber in 2 Monaten gerade mal 3, weil die gute Frau den Rest krank war und dann Urlaub hatte. Nach 2 Monaten hatte ich dann endlich mal einen Geistesblitz und bat darum, sofort meine Papiere fertig zu machen, ich ging.

Andere Patienten fragten mich aber schon 2-3 Wochen, was ich dort überhaupt soll. Sicher ist es nicht überall so, aber dort war es wirklich witzlos. Und da drin ging es mir auch schlechter, weil man den ganzen Sülz von den Leuten noch mitbekommt. Ist nicht böse gemeint, aber wenn man, wie ich, trotz Panikattacken eigentlich gut drauf ist und lieber rumalbert, dann sollte man sich das nicht antun. Allein beim Mittag, der Patient links neben mir hat nur geweint, die Patienten rechts neben mir auch und die mir auf der anderen Seite vom Tisch gegenüber saßen, da war es auch ähnlich. Noch 3 Wochen da drin und ich hätte auch noch ne Depression bekommen. ;-)

Für die 2 Monate zahlte die Krankenkasse 10.000€. Die hätten mir mal lieber 30% davon auf mein Konto überweisen sollen, davon wäre ich 3 Wochen in die Karibik und das hätte 100 mal besser geholfen. :-)

KUaHa&m


Hallo, da bin ich wieder. Hatte vor 4 Tagen den ersten Tag in der Tagesklinik und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Ich hätte ehrlich gesagt lieber meine reguläre, wöchentliche Therapiesitzung bei meiner Psychologin statt jeden Tag in die Klinik zu müssen. Ich komme mir dort so fremd vor, habe zwar schon Kontakte knüpfen können, aber ich bin seit je her recht scheu und weiß nie, was ich mit wildfremden Leuten eigentlich reden soll. Smalltalk ist überhaupt nicht mein Fall und längere Diskussionsthemen fallen mir auch nicht ein.

Voraussichtlich bin ich da noch 5 1/2 Wochen drin und am Freitag war ich richtig befreit, habe mich gut gefühlt, als ich endlich ins Wochenende abdüsen konnte. Ich weiß nicht genau, was es ist, was mich dort so nervös macht und leicht verängstigt, aber es ist dasselbe Gefühl, dass ich während meiner Schulzeit hatte (war ein Außenseiter und hatte es immer schwer Freundschaften zu schließen). Wenn ich nur an morgen denke bekomme ich schon leichte Bauschmerzen und wenn ich morgens das Gebäude betrete und die Treppen steige, ist mein Puls immer recht hoch und mein Herz schlägt wie wild.

Ich bin so froh, wenn diese Wochen dort vorbei sein werden, jedenfalls fühle ich mich unwohl und kann es schon kaum erwarten, dass endlich wieder Freitag ist und ich allein für mich bin und was mit vertrauten Personen machen kann. War gestern mit einem Freund und dessen Hund im Wald Gassi und ich habe mich in dieser Zeit tausendmal besser gefühlt als die ganzen letzten Tage in der Tagesklinik. Vielleicht bessert sich das noch, es wäre schön.

Wie kann ich mit dieser Angst umgehen? Ich fürchte mich vor den Leuten dort, obwohl es eigentlich keinen Grund dafür gibt. Habt ihr irgendwelche Tipps?

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