» »

Schmerzen Oberarm, Muskelzucken und Schwäche

h&o"bb]i.t81


vom 15.02.11 19:38 im Faden Schmerzen Oberarm, Muskelzucken und Schwäche

Hallo ihr Lieben, an alle die solch merkwürdigen Muskelzuckkungen am Auge, Oberschenkel und Unterarm manchmal auch am Bauch und Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Krämpfe, Rückenschmerzen unterer Lendenwirbelbereich, sowie später auch Müdigkeit, leichte Erschöpfbarkeit, schwierigkeiten beim Treppensteigen auch Verdauungsprobleme, Tolpatschigkeit, ständige Erkältungen und noch diverse merkwürdige und vom Arzt nicht durch eine Blutuntersuchung herausgefundenen Probleme bemerken.

Ich selbst hatte all diese und noch mehr Symthome die sich über einen Zeitraum von ca. drei Jahren verschlimmerten bis ich endlich zum richtigen Arzt kam der mir mit der richtigen Diagnose (ich dachte auch schon an MS oder ALS oder Depression, Nebennierenschwäche) half. Ich selbst habe wie snowbo eine Schilddrüsenunterfunktion, die aber bereits seit 6 Jahren in Behandlung war, die Probleme begannen aber erst drei Jahre später. Ich schob die Probleme auf eine ungesunde Ehrnährung, Stress, zu wenig Sport, das Alter und die Schilddrüse- mein Hauptverdächtiger!!!

Es stellte sich letztlich heraus, dass es sich um einen massiven Vitamin D Mangel handelte, ein Wert der in den üblichen Bluttest nicht mitgetestet wird. Dort würde wenn überhaupt, wie bei mir, nur ein zu hoher Calziumwert auftauchen (im Endstadium eines Vitamin D Mangels). Der Endokrinologe machte, nachdem ich ihm allle meine Merkwürdigen Symthome geschildert hatte, alle möglichen Untersuchungen und siehe da: ein Wert unter 4 also ein kaum noch nachzuweisendes Vitamin D, das Calzium im Normalen Bluttest war bereits das, welches aus meinen Knochen stammte (ab einen Wert von unter 20 beginnt schon der behandlungswürdige Mangel). Vitamin D ist an vielen wichtigen Prozessen im Körper beteiligt und wirkt sich auf das Parathormon, Calzium, letztlich auch auf das Magnesium, sowie den Immunprozess im Körper aus. Der Regelkreislauf ist schwierig zu beschreiben googelt mal.

Ich bekam diesen Mangel, da ich selten in die Sonne ging und wenn, dann mit Sonnenschutzcreme, desweiteren war ich durch mein Studium den ganzen Tag in Räumen (Bibliotheken), ich erhielt also in den Sommermonaten Jahrelang kaum Sonneneinstrahlung, da in unseren Breiten nur im Sommer Vitamin D prouziert werden kann und ich mich auch bedeckte T-shirts etc.und auch keine Urlaube im Süden gemacht hatte, bin ich in diese Mangel gekommen! Viele Menschen in Deutschland haben einen Vitamin D Mangel jedoch weden die Symthome erst bei einem sehr niedrigen Wert bemerkt die meisten Ärzte wissen kaum etwas über diese Problematik.

Ich nahm über ein halbes Jahr hochdosiertes Vitamin D3, meine Werte steigerten sich nur langsam, ich nehme nun über den Winter immernoch tabletten zur Erhaltung des Wertes von 32. Selbst mein Endokrinologe kannte sich nicht so sonderlich gut aus, ich hätte auch noch Calzium und Magnesium nehmen müssen, das weiss ich heute.

Leute lasst euren Vitamin D Wert bestimmen (Blutprobe im dunkeln transportiert und gelagert wichtig!!) Mir geht es heute wieder richtig gut, ab und an ein Muskelzuckken oder einen Krampf, dann wesis ich mein D-Wert ist wieder zu niedrig und ich muss gegensteuern. Nehmt ohne vorherige Blutuntersuchung nicht mehr als 2000 I.E (Einheiten) pro Tag ein (Vergiftungsgefahr wenn ihr keinen Mangel habt). Mit Absicherung vom Arzt nahm ich etwa 6000 I.E am Tag ein, wie gesagt nach einem halben Jahr war ich aus dem Mangel raus, ich ging zusätzlich noch in die Sommersonne wo es nur ging!!!

Die Leute vom Schilddrüsen-Forum haben mich auf die Idee gebracht, dort gibt es auch Experten zum Thema Vitamin D Dosierung: www.ht-mb.de.

OnmGozxe


Hey Hobbit, nur ganz kurz, da ich grad leider wenig Zeit habe: Danke für Deine Schilderung! Toll, dass Dir geholfen wurde. Genau auf das weise ich nämlich auch immer wieder hin: parallell zur SD-Unterfunktion, die meistens durch die autoimmune, chronische Schilddrüsenentzündung namens Hashimoto (habe ich schon viele Links zu genannt, u-a- www.hashimotothyreoiditis.de) ausgelöst wird, ist Vit. D3 (25 OH) ganz oft im Keller und wäre daher mit das Erste, was ich im Blutbild abklären würde (zur Not auf eigene Kosten)!! Es wirkt im Körper eher wie ein Hormon und ist viel mehr als "nur ein Vitamin"! Der Wert soll ruhig mindestens bei 70 liegen. Bei mir merke ich es u.a. auch am Zucken, wenn es zu niedrig ist.

Ich nehme Vigantolöl, mehrere Tropfen täglich, und werde demnächst mal Dekristol 20.000 testen (1-2x im Monat). Und die Kombinination mit dem Thyroxin (Schilddrüsenhormon) und Selen hat bei mir echt Wunder gewirkt und mich wieder "leben" lassen. Auch andere Vitamine, vor allem die B-Vitamine (1, 5, 6, 12) sollte man checken lassen sowie Zink, Calcium, Magnesium. Achja, und mit dem Vit. D3 auch am besten Eisen und Ferritin.

LG und alles Gute!! *:)

C"hia:ra10


du sagtest ja, dass du Schmerzen im Nacken und im Kopf hast,oder ?

Es kann auch sein,dass du in irgendeinster Weise eine Fehlstellung in der Wirbelsäule hast oder vll. hast du dir einen Nerv eingeklemmt, aber ich würde auch mal sagen Artzt ist angesagt, obwohl ich selbst auch gar nicht gerne zum Artzt gehe.

lg und gute Besserung <3 :-)

STaukno1chexn


Hallo ich kenne das Gefühl vom Ständigen Muskelzucken am ganzen Körper. Bei mir fing es im Jahr 2007 an. Ich weiss noch als ich Abends im Bett lag und alles aber auch alles an meinem Körper zuckte. Dachte mir erst ich hätte zu viel Stress oder irgendein Mangel, aber nach ca 3 Tagen ging ich ins Internet und fand wie wohl jeder hier die Krankheiten die man selbst seinen Feinden nicht gönnt. Ab sofort achtet man auf alle Anzeichen an seinem Körper und beobachtet jeden Muskel oder ob da nirgends Dellen sind die eine Muskel-atrophie zeigen, oder ob man irgendwo eine beginnende Lähmung feststellt. Immer und immer wieder guckt man und beobachtet, sucht im Internet nach berichten von auch Betroffenen die evtl. einem etwas Mut machen können.Die Angst das man doch was schlimmes haben könnte begleitet einen den ganzen Tag. Teilweise stand ich auf der Arbeit und hätte einfach nur Weinen können, weil man wirklich nicht mehr weiter weiss. Ich sah mich schon vor meinem geistigen Auge im Rollstuhl sitzen oder sogar schon im Grab.Ich war auch schließlich bei drei Neurologen und nie wurde (zum Glück) was gefunden. Doch ist aber die Angst weiterhin vorhanden.

Also was mir half war das ich mit Sport bzw, Krafttraining anfing, Fahrradfahren und laufen. Man merkt das die Muskeln wachsen und sich so vorstellen kann das es so keine schlimme Krankheit ist. Sicher, als ich Muskelkater hatte dachte ich am Anfang auch, "da !da ist was" aber hallo, jeder der mit Sport anfängt hat Muskelkater.

Ok ich muss sagen das ich zeitweise heute noch dieses Zucken habe, aber ist es wesentlich weniger geworden, es ist kaum noch da. Dazu muss ich auch sagen 1: Ich achte darauf nicht mehr und 2 : wenn was sein sollte, kann ich es eh nicht ändern. Also jetzt LEBEN und nicht dran denken was es sein könnte.

Ps: Ich hoffe ich konnte wenigstens einen mit meinem Bericht helfen und dafür sorgen das es demjenigen etwas Mut macht und wieder voll durchstarten kann.

Gruß Sauknochen

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH