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Muskelschwäche?!

M{a%ttx03 hat die Diskussion gestartet


Hallo alle miteinander!

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr was ich machen soll. Bin im Nov und Dez 2009 von Arzt zu Arzt gerannt weil ich eine plöztliche Muskelschwäche bekam und wurde auf alles durchsucht und bekam schlußendlich die Diagnose somatisierte Depression. Nahm auch die SSRI und nach wenigen Wochen hat sich alles mehr oder weniger erledigt gehabt. Nun seit einigen Wochen fängt diese Muskelschwäche wieder an... diesmal aber schlimmer und schneller verschlechternd und ich hab natürlich sofort geschaltet und hab mir die SSRI wieder verordnen lassen... aber es wird immer schlimmer.. und absolut JEDER muskel ist betroffen.. sowohl die kleinen als auch die großen, sie spannen bei unwillkürlichen Bewegung nur ein kleines bisschen an und erst richtig wenn ich sie bewusst anspanne (ich hoff ihr wisst was ich meine). Bevor ich jetzt wieder von Arzt zu Arzt laufe und wieder nichts festgestellt werden kann, hab ich einige Fragen, vielleicht kann mir da jemand helfen:

Gibt es überhaupt Muskelerkrankungen die revidieren, also die Symptome verschwinden und kommen nach ca. einem Jahr wieder?

Gibt es überhaupt Muskelerkrankungen, bei denen jeder einzelne Muskel gleichstark betroffen ist?

Hoffe ihr könnt mir helfen lg matt *:)

Antworten
B&rucie2x1


Muskelerkrankungen sind in der Regel fortschreitend,also die Symptome bilden sich nicht zurück,sondern werden mit der Zeit schlimmer.Das ist zumindest bei den Muskelkrankheiten so die mir bekannt sind,kenne natürlich auch nicht alle.

Ist das denn nur eine so ein Schwächegefühl,oder hast du auch Probleme alltägliche Dinge zu bewältigen wie z.b heben,tragen,anziehen usw...?

M6at|t03


Ja genau so ist es.. und dank meiner Cyberchondrie hab ich schon alles mögliche rechahiert, konnte aber keinen Fall vom Muskelschwäche finden (egal ob muskulär oder neurologisch), die JEDEN Muskel im Körper betrifft... Wie gesagt der Muskel ist absolut nicht angespannt, außer ich mach es bewusst, dann aber auch nicht richtig.. und durch die Schwäche ist natürlich ein extremes Zittern auch dabei.

mfg

a_gnges


Nahm auch die SSRI und nach wenigen Wochen hat sich alles mehr oder weniger erledigt gehabt.

Eine Muskelerkrankung würde nicht auf ein Antidepressivum ansprechen.

M;att903


Ja das ist mir schon klar, dass eine Muskelerkrankung nicht auf SSRI anspricht.. deshalb will ich ja wissen ob es damals Zufall war, dass sie verschwunden ist oder ich wirklich "nur" eine Angststörung habe... an letzteres glaub ich immer weniger da es wirklich von Tag zu Tag schlimmer wird :(

MLattx03


niemand eine Idee oder Anregung? :(

aQgnexs


Dosis des SSRI erhöhen und Sport treiben.

Muatt0x3


Danke für deine schnelle Antwort.

Naja ich nehme schon SSRI und betreibe zur Zeit 300% Sport von dem was ich vorher betrieben habe (was nicht sonderlich viel war) und es wird einfach schlechter :/

Kann die Psyche das bewirken, dass die Muskeln nicht mehr richtig anspannen?

mfg

k-a mie


Können es Nebenwirkungen von einem anderen Medikament sein, das Du einnimmst?

i{ni)esta3x0


@ Matt03

Ich bin in einer "ähnlichen" Situation. Siehe mein Thread "Unglaubliche Angst vor...". Die Psyche kann sehr viel bewirken. Ich denke diese ganze Situation lässt dich nicht los und du bist unter Stress/Angst. Das ganze hat dann natürlich Auswirkungen auf deinen Hormonhaushalt etc. etc.

Wenn Menschen mit hoher Angst- bzw. Erregungsbereitschaft nicht gelernt haben, sich selbst zu beruhigen, können auch schon leichtere Reize (Schwindel, Herzrasen, Atemnot, Muskelschwäche, Kribbeln, Missempfinden, "Kloß im Hals", Schweißausbrüche, schmerzhafte Muskelverspannungen) Angst und Unsicherheit auslösen. Dafür genügen mitunter bereits Hungergefühle (!), kleinere Infekte, innere Anspannung oder schlichtweg Bewegungsmangel, die vom Betreffenden als eigentliche Ursachen nicht erkannt werden. Schnell stellt sich die katastrophisierende Vorstellung ein, schwer erkrankt zu sein, möglicherweise sogar sterben zu müssen oder verrückt zu werden. An dieser Stelle könnten gelassene und Vertrauen spendende Bezugspersonen mitunter den beginnenden Teufelskreis (= Link, bitte anklicken!) noch durchbrechen. Statt dessen werden aber oft Notärzte oder Krankenhäuser bemüht, die der Situation einen noch dramatischeren Anstrich verleihen und die Gefährlichkeit des Geschehens scheinbar unterstreichen. Da die medizinischen Autoritäten in aller Regel die Angst nehmen können (notfalls mit Hilfe einer Beruhigungsspritze), schnappt die Falle zu. Bei erneuten Ängsten werden sich die Betreffenden noch rascher in ärztliche Behandlung geben, zugleich werden sie aber auch immer abhängiger von anderen.

M,at\t0x3


ja iniesta.. ich weiß ;-)

aber diesmal beruhig ich mich ja selber schon, steiger mich nicht in jedes "zwick-zwack" rein, aber es wird trotzdem schlechter statt besser und fürchte ich hab wieder diese ärzteodysee vor mir :(

H@onigbienIe24x7


In welcher Stadt lebst Du? Gibt es in Deiner Nähe ein Muskelzentrum? Wenn Du nur muskuläre Probleme hast, dann gehe nur zu Ärzten, die auch Muskeln untersuchen und spare Dir andere Arztgänge. Versuche Deine Arztwahl zu konkretisieren und nicht wahllos irgendwo hingehen, auch wenn Du etwas länger warten musst, letztendlich sparst Du Zeit weil Du ncht von einem zum anderen geschickt wirst, weil dann wieder Termin-Wartezeiten dazwischen liegen.

HQonigbviexne247


Und wenn dabei nichts heraus kommt, dann bestehe auf einen Kontrollbesuch, dass ist Dein Recht. Und verschafft Dir ein beruhigendes Gefühl, weil Du nicht mit dem Gefühl entlassen wirst , einmal untersucht - alles in Ordnung --alles einbildung -- auf nimmer wiedersehen --

Man braucht kein schlechtes Gewissen haben, zum Arzt zu gehen, Du bezahlst daführ Monat für Monat für Monat. Ärzte sind nach wie vor keine armen Schweine, die aus Gütigkeit untersuchen. Nein, es ist ihr Job, sie werden von Dir dafür bezahlt.

Vergiss das nicht!

Honig

tHatxua


@ Honigbiene

Und wenn dabei nichts heraus kommt, dann bestehe auf einen Kontrollbesuch, dass ist Dein Recht. Und verschafft Dir ein beruhigendes Gefühl, weil Du nicht mit dem Gefühl entlassen wirst , einmal untersucht – alles in Ordnung – alles einbildung – auf nimmer wiedersehen –

Es gibt kein "Recht" auf immer weitere Arztbesuche. Und ganz sicher nicht für ein "beruhigendes Gefühl", nachdem bereits ein Facharzt alles abgeklärt hat.

Man braucht kein schlechtes Gewissen haben, zum Arzt zu gehen, Du bezahlst daführ Monat für Monat für Monat.

Falsch! Wir alle bezahlen für solchen Schwachsinn. Mit explodierenden Krankenkassenbeiträgen.

Du solltest tatsächlich ein schlechtes Gewissen haben, anderen Menschen noch einen solchen Umgang mit Solidarmitteln aus der Versichertengemeinschaft nahezulegen. :(v

Sowas ist für mich die Haltung eines Schmarotzers!

P.S.:Hypochondrische Tendenzen werden nicht besser sondern schlimmer, wenn man immer wieder neue Fachärzte meimsucht.

MpaQtt03


@kamie nein ich nehme sonst keine medikamente... ich dachte schon vielleicht vom alkohol, da mein konsum im letzten jahr etwas übertrieben war, da ich aber das vor 1,5 jahren auch hatte und damals trank ich so gut wie keinen alk...

@ tatua geb dir grundsätzlich recht,

nur werden diese "tendenzen" durchaus gebessert wenn man sich gründlichst untersuchen lässt.. zumindest wars damals bei mir so, keine ahnung ob ich wirklich ein hypochonder bin ???

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