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Muskelschwäche?!

H onigRbiene"24x7


Es gibt kein "Recht" auf immer weitere Arztbesuche. Und ganz sicher nicht für ein "beruhigendes Gefühl", nachdem bereits ein Facharzt alles abgeklärt hat.

Dann habe ich ja Glück gehabt, dass ich die positive Erfahrung gemacht habe, dass Ärzte von sich aus gesagt haben: Ich kann nichts feststellen, wenn sie sich schlechter fühlen, kommen sie aber bitte wieder. Oder: Neurologische Beschwerden kann man erst im Stadium xy feststellen, kommen sie bitte dann und dann wieder. Oder: Es tut mir leid, ich kann nichts weiter für Sie tun aber mein Kollege xy kennt sich auf dem Gebiet besser aus.

Du solltest tatsächlich ein schlechtes Gewissen haben, anderen Menschen noch einen solchen Umgang mit Solidarmitteln aus der Versichertengemeinschaft nahezulegen.

Nein, nicht ich habe ein schlechtes Gewissen, denn der Umgang mit Solidarmitteln wird nicht von den Patienten missbraucht, sondern von ganz anderen Personen.

Sowas ist für mich die Haltung eines Schmarotzers!

Ich bin kein Schmarotzer, beleidige mich bitte nicht.

Desweiteren habe ich betont, dass er GEZIELT zum Arzt gehen soll und nicht einfach einen Ärztemaraton starten soll, denn das halte ich auch nicht für richtig.

P.S.:Hypochondrische Tendenzen werden nicht besser sondern schlimmer, wenn man immer wieder neue Fachärzte meimsucht.

Ich werde mich hüten, jemand der Schmerzen hat und in seinem Alltag eingeschränkt ist, keine Kaffeetasse mehr halten kann, hypochondrische Tendenzen zu unterstellen.

Und ich wünsche Dir nicht, dass es Dich einmal gesundheitlich so trifft, dass Du tatsächlich einen Ärztemaraton starten musst, um herauszubekommen, woran Du leidest.

Übrigens, sich eine 2. oder 3. ärztliche Meinung einzuholen, ist nichts unnormales. Nein, auch Fachärzte (selbst mein Hausazt) raten dazu.

tYatuxa


@ Matt

Natürlich hilft eine gründliche Abklärung einer unklaren Symptomatik, sich zu beruhigen.

Erst wenn somatisch Ursachen vernünftig ausgeschlossen werden können, hat es Sinn, sich über evtl. psychische Ursachen Gedanken zu machen. Das erfordert auch oft Ärzte verschiedener Fachrichtungen und unterschiedliche Tests.

Ich finde es aber wenig hilfreich, immer wieder die selben Tests machen zu lassen, weil ein weiterer Arzt dieselbe Untersuchungsmaschinerie anlaufen läßt. Wenn ein MRT,Labor, Biopsie... befundlos ist, ist die Chance, dass auf dem Nächsten ein paar Wochen später etwas zu sehen ist, gering. Das ist einfach nur Geldverschwendung und kommt viel zu oft vor.

Wenn Symptome nach einer Weile wiederauftauchen macht es schon Sinn, neu untersuchen zu lassen und zwar am besten vom selben Arzt wie damals. Der bekommt am ehesten das ganze Bild und überlegt neu, wenn neue Probleme auftauchen.

tBa&tuxa


dass Ärzte von sich aus gesagt haben: Ich kann nichts feststellen, wenn sie sich schlechter fühlen, kommen sie aber bitte wieder. Oder: Neurologische Beschwerden kann man erst im Stadium xy feststellen, kommen sie bitte dann und dann wieder. Oder: Es tut mir leid, ich kann nichts weiter für Sie tun aber mein Kollege xy kennt sich auf dem Gebiet besser aus.

Das ist etwas völlig anderes, als ohne Rat und Rücksprache Doktorshopping zu betreiben, mit dem Gedanken, das steht mir zu – dafür habe ich bezahlt. :|N

Ich bin kein Schmarotzer, beleidige mich bitte nicht.

Ich habe von einer Haltung gesprochen, wenn der Schuh dir allerdings passt ... :=o

Desweiteren habe ich betont, dass er GEZIELT zum Arzt gehen soll und nicht einfach einen Ärztemaraton starten soll, denn das halte ich auch nicht für richtig.

Das würde beinhalten, dass er die Diagnose kennt, du schlägst eine Spezialambualnz für Muskelerkrankungen vor...

Die Sypmtome des TE könnten von einer Infektion herrühren, rheumatisch sein, neurologisch oder endokrinologisch und nicht zuletzt auch somatoform. Welche Untersuchungen, welche Fachärzte zuerst angesteuert werden sollen, sollte sein Hausarzt entscheiden und nicht irgendwelche User in Internetforen, so wie du! Dafür ist ein Hausarzt ausgebildet – die diagnostische Abklärung im Falle einer unklaren Symptomatik zu koordinieren.

Und ich wünsche Dir nicht, dass es Dich einmal gesundheitlich so trifft, dass Du tatsächlich einen Ärztemaraton starten musst, um herauszubekommen, woran Du leidest.

Nette Unterstellung.

Ich hatte vor ein paar Jahren heftige Zahnschmerzen. Zahnarzt fand nix und hat mich zum Neurologen geschickt. Der hat ein bißchen untersuche und sagte: Trigeminusneuralgie, kommt schon mal vor. Dann hatte ich Sehstörungen an einem Auge, der Auganarzt hat aber nix gesehen,

Noch ein bißchen später hatte ich ein komisches Taubheitsgefühl am Bein. Mein Hausarzt hat ein bißchen Labor gemacht, nichts gefunden und mich dann zum Orthopäden geschickt, um einen evtl Bandscheibenvorfall abzuklären.

Der hat nix gefunden und mich zum Neurologen geschickt. Da die Wartezeiten für einen ambulanten Termin lange waren und meine Symptome sich verschlimmerten hat er mich in die neurologische Klinik geschickt und dort hat man dann die Ursache meiner Probleme (MS) gefunden und gut ist.

Sowas ist absolut normal und ich glaube nicht, dass dieser Prozeß mit einem "Ärztemarathon" optimiert worden wäre.

Sowas dauert eben und wenn tatsächlich so eine blöde Diagnose am Ende steht, dann ist das früh genug.

Ich werde mich hüten, jemand der Schmerzen hat und in seinem Alltag eingeschränkt ist, keine Kaffeetasse mehr halten kann, hypochondrische Tendenzen zu unterstellen.

Das hat der TE doch selber ;-) Er sagt von sich, er sei ein Cyberchonder... Das heißt nicht, dass er mit Beschwerden nicht zum Arzt soll – aber nicht immer wieder, wenn die Symptomatik bereits abgeklärt wurde.

HlonigWbienex247


Na dann liegen unsere Meinungen ja doch nicht soweit auseinander ;-)

a>gnres


keine ahnung ob ich wirklich ein hypochonder bin

Wirklich nicht?

Mnattx03


Wie gesagt ich weiß es nicht.

Ich hab nämlich durchaus Symptome, jetzt wie damals, die auch anderen sehen und mitbekommen. Finde die Grundsatzdiskussion über Hypochondrie zwar ganz interessant, aber es geht hier doch um einen etwas konkreteren Fall, vielleicht kann mir noch jemand einen krankheit nennen, die wirklich auf die Symptome zutrifft, bin für jede Hilfe dankbar :(

lg

a gnes


vielleicht kann mir noch jemand einen krankheit nennen, die wirklich auf die Symptome zutrifft

Hypochondrie .

O]st?i


Einfach Finger weg vom Internet.....

ganz einfach.....

M|atwt0Z3


Ich hoffe es wirklich ;-)

Aber ich rede mir keine Krankheiten ein.. Ich kann alles irgendwie ausschließen (ALS, MS, usw.) was ich schon "rechachiert" habe... Hab auch nicht wirklich Angst vor einer unheilbaren Krankheit, weil die Symtpome schon mal zurückgegangen sind.. nur komisch dass das wirklich von der Psyche kommt ???

O'moze


Hallo Matt! Ich schreibe Dir jetzt aus Zeitgründen und weil es passt das Gleiche wie vorhin Iniesta!

Egal, was die anderen sagen: ALLE DEINE BESCHWERDEN (!!!) können mit einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse zusammenhängen, die sich Hashimoto nennt und die mittlerweile ca. jeder 10. bekommt. Auslöser können z.B. extremer Stress, Hormonumstellungen oder Viren (auch Borrelien, Epstein Barr etc.) sein.

Hier einige Links zum Einlesen:

[[www.autoimmun.org/erkrankhyreoiditis.php]]

[[www.hashimotothyreoiditisex.php/symptome]]

(Lies mal die Symptome der Unterfunktion und die der Immunerkrankung durch. Du wirst Dich wiederfinden!!!)

Leider kennen sich viele Ärzte damit gar nicht aus, auch nicht mal alle Endokrinologen. Zum Glück habe ich zufällig ein der besten SD-Ärzte Deutschlands gefunden (ist leider privat), und er beschreibt auf seiner Website sehr übersichtlich, welche Werte/Untersuchungen man braucht: [[www.schilddruesenpraxis.de/lexn_hashimo.shtml]]

Wichtig sind TSH (Obergrenze neu bei 2,5!!!), fT3, fT4, TPO-Antikörper, TG-Antikörper, evtl. TR-Antikörper, Vit. D3, Selen, Zink, Eisen und Ferritin. Und selbst wenn vieles im Normbereich liegt, kann es sein, dass Dein Körper trotzdem mehr Thyroxin (reines Schilddrüsenhormon als Tablette) benötigt. Bei mir ist es z.B. so: alles im Normbereich, aber die freien Werte zu niedrig. Ultraschall muss Größe der SD und evtl. echoarme/inhomogene Bereiche feststellen.

Vielen hier im Forum konnte ich in den letzten Monaten schon helfen. Ich hoffe, Dir auch. Hier sind gute Endokrinologen/Nuklearmediziner für die SD aufgelistet: [[www.top-docs.de]]

Unterstützend ist psychologische Hilfe natürlich durchaus (bei Bedarf wie extremen Ängsten etc.) angebracht, aber die Ursache von alledem kann wirklich bei der SD liegen. Versuch schon mal testweise, Jod in der Nahrung zu meiden (Jodsalz gegen normales austauschen, Fisch meiden und nicht zu viele deutsche Milchprodukte). Vielleicht geht es Dir dann schon etwas besser.

Alles alles Gute und gerne demnächst mal wieder mehr.

Ps. Vielleicht ist dieser Faden für Dich interessant, Snowbo ging/geht es ähnlich und auch ihn habe ich auf die "Spur" von Hashimoto gebracht (bei ihm stehen noch Untersuchungen aus): [[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/572227/]] (Vielleicht eher die letzten Seiten lesen??)

Auch in meinen anderen Forumsbeiträgen kannst Du gerne nachlesen, z.B. hier am Ende:

[[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/570517/]]

[[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/570462/]]

[[http://www.med1.de/Forum/Sportmedizin/467716/]]

M8att0x3


Und hat das Hashimoto auch eine Ursache? Und das kann ich haben, obwohl ALLE Werte damals im Normalbereich waren? Nicht mal ein unauffälliger Wert (ich schätz mal es wurden nur die normalen Schilddrüsenwerte gemessen). Naja du wirst lachen, ich esse normales Salz, mag keinen Fisch und nehme nur selten Milchprodukte zu mir (darum werf ich mir auch oft Calciumtabletten ein). Gewichtsab- oder zunahme sowie Muskelab- oder zunahme hab ich nicht bemerkt in den letzten 1,5 Jahren.. Vermehrtes Schwitzen trifft absolut zu, zittern und Muskelschwäche sowieso.

mfg matt

MHattV03


Nachsatz: In der Zeit als es besser wurde, hab ich ja die SSRI genohmen und eine kleine Dosis Neuroleptika zum schlafen (so wie jetzt), außerdem hab ich in der Zeit besonders viel Flüssigkeit zu mir genommen, vor allem Mineralwasser, kann das damit etwas zu tun haben??

PS: Vielen Dank für deine Mühe Omoze

mfg

O<m"ozxe


Ja, das kann alles absolut dazu passen! Die Ursachen für Hashi sind auf der Autoimmseite im Link oben etwas erklärt. Viren, Veranlagung, jodreiche Ernährung, Streß etc. tragen zumindest dazu bei. Vielleicht machst Du das mit der jodarmen Ernährung ja schon (un)bewusst richtig, weil Du gemerkt hast, dass DIr das besser bekommt?!

Und mit dem Mineralwasser (sicher wenig Natrium drin, oder ???) hast Du Mineralstoffe aufgenommen, die sind bei Hashi oft niedrig, ebenso wie Vit. B6 und 12 und Zink und Vit. D3.

Bei mir sind z.B. alle Werte im Normbereich, nur der fT4 war mal minimal drunter...trotzdem habe ich seit 1 Jahr stetig meine Thyroxindosis erhöhen müssen. Ich merke es am Wohlbefinden, und das tut auch ein guter SD-Arzt.

Geh dem nochmal nach bei einem sehr guten Arzt, würde ich sagen! Alles Gute! :)z

MEa"tt03


Herzlichen Dank für deine Hilfe.. Damals als mir soviel Kortison gespritzt wurde (Auslöser = hormonelle Ursache?) hatte ich tatsächlich die Überfunktionssymptome.. Heißhunger & Gewichtsverlust, komplette Unruhe und Nervosität.. Das würde wirklich alles passen...

OWmozxe


Ja, das klingt wirklich so. Wichtig ist meiner Erfahrung nach, dass man sich selbst schon gut ins Thema einliest, bevor man zum Arzt geht, weil man dann weiß, worauf es ankommt, welche Werte man braucht etc... Immer alles in Kopie für die eigenen Unterlagen geben lassen. Dann kann man auch bei Bedarf nochmal eine 2. Arztmeinung einholen. Und halt auch die Werte mal hier einstellen...

Also, dann ganz in Ruhe die Sache angehen. Dir wird bestimmt bald geholfen!! GLG

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