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Muskelschwäche?!

M)at=t03


Ja ich bins wieder mal, und es wird wirklich von Tag zu Tag schlimmer und ich weiß absolut nicht mehr was ich machen soll. Wieder ins Krankenhaus und 15 Tests machen bei denen nichts rauskommt?

Muskelschwäche des ganzen Körpers, ich hab einen Ruhepuls von 100-120, kriege kaum Luft weil das Atmen so anstrengend ist, so aufgekratzt, aber doch so müde, Ohrensausen, ALLES schmerzt und schlafe pro Nacht vielleicht 0,5-1 Stunde.

Es würde mir wirklich helfen, wenn das jemand lesen würde, der ähnliche Symptome hat und mir sagen kann was dagegen hilft bzw. geholfen hat :(

_zParvaXti_


Beobachte dich doch nicht ständig so sehr. Das führt nur dazu, dass du dich immer mehr rein steigerst. Was wiederum dazu führt, dass du deine Symptome noch stärker wahrnimmst. Mach Yoga, PMR, Autogenes Training o.ä. um mal wieder etwas runter zu kommen. Und dann kümmer dich nächste Woche mal um einen Platz in einer psychosomatischen Klinik. Eventuell sprich auch mal mit deinem Therapeuten, was er von so einem Klinikaufenthalt hält.

Was verstehst du eigentlich genau unter einer Muskelschwäche? Kannst du keine Treppen mehr steigen oder die Zähne nicht mehr mit der Handzahnbürste putzen?

JAeng~a5x00


Du hast es seit über 3 Jahren, das ist doch schonmal gut , oder ? ich meine wenn es wirklich etwas schlimmes wäre, hätte man es in den Test schon gesehen...

M\att0x3


@ Parvati,

der Muskel spannt nicht mehr ganz an bei wilkürlichen Bewegungen. Ich kann beides machen, allerdings ist es viel anstregender als sonst und die Muskel schmerzen bei jeder Bewegung. Sogar das Atmen und Schlucken fällt mir schwer, also wirklich JEDER Muskel ist schwächer als zuvor.

Ja, ich werd mich um einen Platz in der psychosomatischen Klinik umsehen, ist vermutlich das Beste, auch wenn ich mir nicht mehr vorstellen kann, dass die Symptome nur von der Psyche kommen.

@ Jenga,

ja ich weiß, dass ich (anscheinend) nicht daran sterbe, nur Lebensqualität hab ich gleich 0 im Moment, das ist mein größtes Problem.

Danke für eure Hilfe, lg

Z=wa$ck4x4


Matt03, ich habe nur die erste und die letzte Seite dieses Fadens gelesen, möchte aber auf einen Umstand aufmerksam machen: Wenn man ein Antidepressivum absetzt und sich nach einiger Zeit wieder die ursprünglichen Beschwerden einstellen, hat man das AD vielleicht zu früh abgesetzt. Empfohlen wird, ein AD nach dem Verschwinden der letzten Symptome noch 6-12 Monate weiterzunehmen, um Rückfällen möglichst vorzubeugen. Und jetzt kommt für Dich das Wichtigste: Es kommt vor, dass ein AD, das in der ersten Phase wundervoll geholfen hat, nach einer Absetzpause nicht mehr wirkt. Wenn das der Fall ist, ist ein Medikamentenwechsel angesagt.

_4PaCrvaxti_


der Muskel spannt nicht mehr ganz an bei wilkürlichen Bewegungen. Ich kann beides machen, allerdings ist es viel anstregender als sonst und die Muskel schmerzen bei jeder Bewegung. Sogar das Atmen und Schlucken fällt mir schwer, also wirklich JEDER Muskel ist schwächer als zuvor.

Wenn es irgendeine seltene Muskelerkrankung wäre, dann wären die Muskelwerte (z.B. CK-Wert) im Blutserum erhöht und das EMG wäre auch auffällig. Aber ich denke mal, das wurde bei dir schon alles untersucht, oder? Außerdem könntest du bei einer ausgeprägten Muskelschwäche kaum noch Treppen steigen oder in die Hocke gehen und wieder aufstehen. Wie sieht es denn da bei dir aus? Es wäre schon mal gut zu wissen, wie dich die Beschwerden im Alltag einschränken. Was kannst du noch machen und was geht gar nicht mehr? Das ist auch für einen Arzt wichtig zu wissen, denn mit solchen Sätzen "der Muskel spannt nicht mehr ganz an bei wilkürlichen Bewegungen" kann ein Arzt auch nicht viel anfangen. Du musst das schon genauer beschreiben, am besten anhand von Beispielen aus deinem Alltag.

Auch ist es wichtig, den Schmerz genau zu beschreiben. Ist der Schmerz z.B. brennend, stechend, oder pochend? Wie stark ist der Schmerz auf einer Skala von 1-10? wird der Schmerz bei Ruhe besser oder schlimmer? Wird der Schmerz bei Belastung schlimmer oder besser? und und und...


Im Übrigen kann das alles auch am mangelnden Trainingseffekt liegen, weil man sich z.B. bewusst oder auch unbewusst zu viel schont. Ansonsten würde mir eventuell noch Fibromyalgie einfallen. Ist das mal ausgeschlossen worden?

Ja, ich werd mich um einen Platz in der psychosomatischen Klinik umsehen, ist vermutlich das Beste, auch wenn ich mir nicht mehr vorstellen kann, dass die Symptome nur von der Psyche kommen.

Es ist erst einmal zweitrangig, was die Ursache der Beschwerden ist. In einer psychosomatischen Klinik kannst du auch lernen, mit deinen Schmerzen und Einschränkungen umzugehen. Man kann nun mal Körper und Psyche nicht so stark voneinander trennen, weil beides irgendwie immer zusammen hängt.

MDattx03


Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Das perverse ist ja, mit der Schluckstörung und dem schnellen Herzschlag und Atemnot wurden abgeklärt, als ich gehört habe, dass meine Speiseröhre gesund ist und mein Herz ebenfalls, gingen die Beschwerden innerhalb von einem Tag zurück. Das würde für Psychsomatik sprechen, absolut.

Aber das ist wiedergekommen ohne bestimmten Grund, ist Tag und Nacht da, auch wenn ich nicht drandenke ":/

Fibromyalgie hatt ich auch schon im Auge, wüßte nicht wie man das ausschließen kann, nochdazu weils laut meinem Hausarzt eine Ausschlussdiagnose ist? Allerdings passen die Symptome nicht wirklich, wobei die ja bekanntlich sehr unterschiedlich sind.

_-Parvaxti_


Das perverse ist ja, mit der Schluckstörung und dem schnellen Herzschlag und Atemnot wurden abgeklärt, als ich gehört habe, dass meine Speiseröhre gesund ist und mein Herz ebenfalls, gingen die Beschwerden innerhalb von einem Tag zurück. Das würde für Psychsomatik sprechen, absolut.

Aber das ist wiedergekommen ohne bestimmten Grund, ist Tag und Nacht da, auch wenn ich nicht drandenke ":/

Es ist vielleicht deshalb wieder gekommen, weil du anscheinend immer noch glaubst (bewusst oder unbewusst), dass du körperlich krank bist. Die Psyche kann einen sehr starken Einfluss auf unseren Körper nehmen. Viele sind sich dessen gar nicht so bewusst, wie stark dieser sein kann. Und klar, wer hat schon gerne psychische Beschwerden? Viele wollen es einfach nur nicht wahrhaben.

Fibromyalgie hatt ich auch schon im Auge, wüßte nicht wie man das ausschließen kann, nochdazu weils laut meinem Hausarzt eine Ausschlussdiagnose ist?

Man kann auf Grund der Tenderpoints und anhand der Symptome eines Patienten die Erkrankung feststellen. Dazu müsste man aber einen Arzt aufsuchen, der sich mit dem Krankheitsbild auskennt. Aber selbst, wenn es Fibro sein sollte. Die Erkenntnis bringt einem wenig. Denn auch dagegen kann man nicht viel machen und kann auch nur lernen, mit den Beschwerden umzugehen.

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