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Stauungspapille – einseitig (Hintergrund: subdurales Hämatom)

Agugens3chmerzxen hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Ärztinnen und Ärzte,

ich würde Sie gern um eine kleine Ferndiagnose bitten:

Ich bin 26 Jahre alt; im Alter von 18 Jahren erlitt ich als Unfallfolge ein subdurales Hämatom (ich glaube links), welches aber nicht operativ entfernt worden war. Nach zweiwöchiger Bewusstlosigkeit, anschließendem intesiv- und stationärem Aufenthalt im Uniklinikum Benjamin Franklin – Berlin von ca. einem Monat, wurde ich wieder entlassen. Das abschließende MRT-Bild zeigte, dass das Hämatom entsprechend absorbiert wurde; die Hirnströme flossen auch wieder normal.

Seit dem leide ich regelmäßig, in Abständen von i. d. R. ein paar Monaten, an den sog. Hirndruck-Trias; Kopfschmerzen (vorwiegend links), Übelkeit und Erbrechen, vorallem aber an der sog. Stauungspapille (einseitig – links), die zu unerträglichen Schmerzen im Auge führt. Die einseitige Stauungspapille ist das konkrete Problem, zumal es sich dabei um unerträglich qualvolle Schmerzen handelt, bei denen eine Blindheit oder gar der Tod einer Erlösung gleich kommen würde (so denke ich in den Momenten). Bei Eintritt dieser Symptome, speziell dem Druck auf das linke Auge, welcher zunehmend stärker wird, habe ich ca. noch eine Stunde, bis ich aufgrund der Schmerzen, beinahe völlig handlungsunfähig bin. Ich versuche dann immer eine Dusche aufzusuchen, in der ich mir dann von warmem Wasser den Kopf berieseln lasse. Dies ist das einzige, (was ich kenne,) das mir hilft die akuten Schmerzen zu lindern; es fördert vorallem das Erbrechen (auch wenn schon vorher gebrochen wurde), was, bei stetiger Berieselung des Kopfes durch das warme Wasser, einen lindernden Effekt hat. Die Schmerzen im Auge können dadurch manchmal mehr oder minder gelindert werden, sodass nach einigen mehreren Stunden dann auch Schlaf möglich ist. Am nächsten Tag spüre ich noch relativ starke Kopfschmerzen, die aber in ihrer Intensität zu den Augenschmerzen in keinem Verhältnis stehen. Letztmals war es mir nicht gleich möglich eine Dusche aufzusuchen, was bei mir nach ca. einer Stunde zu Gleichgewichtsstörungen geführt hat; meine Hände konnte ich zunehmend nicht mehr sprüren (Durchblutungsstörungen), das schlimmste aber sind natürlich die Schmerzen.

Leider ist es mir derzeit auch nicht möglich einen Arzt aufzusuchen; zum einen bin momentan vorübergehend nicht krankenversichert, da ich mich seit längerem in einem Kaff in Tschechien befinde, wo ich gerade arbeitslos geworden bin, zum anderen käme jegliche stationäre Behandlung für mich derzeit auch nicht in Frage, da meine Familie, mein Hund, aufgrund seiner schlimmen Anamnese, meine ständige Präsenz benötigt.

Haben Sie aufgrund der Beschreibung vielleicht eine Idee, wie die extremen Schmerzen (einseitige Stauungspapille) mit dem subduralen Hämatom in Verbindung stehen und was man u. U., vorallem um die akuten Schmerzen schneller (als mit der warmen Dusche) zu lindern, dagegen, vielleicht auch präventiv, machen kann. Ich habe gelesen, dass Osmotherapeutika (Mannitol) den Hirndruck kurzfristig senken können; wäre das u. U. was für meine Beschwerden?

Vielen Dank für Ihre Mühen.

Antworten
Gsrotwtig


Hallo liebe Ärztinnen und Ärzte,

Hier schreiben überwiegend Laien. ;-)

ich würde Sie gern um eine kleine Ferndiagnose bitten:

Sorry via Internet unmöglich.

Ansonsten, du musst selbst wissen, was dir wichtig ist. Ich empfehle dringend einen Augenarzt, alles andere wird dir nicht weiterhelfen.

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