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Seit 3 Monaten Beschwerden, aber keiner kann helfen!

b%ollxi hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe seit längerer Zeit Beschwerden, wie feines Muskelzucken, Bewegungsstörung in kleinem Finger, krampfartige Schmerzen in Händen und Füssen. Es ging los

mit Schwindel, Sehstörung, dann plötzliche Muskelschwächegefühle in den Armen und und und. Ich habe so gut wie alles klären lassen, Borelliose, Ms, etc.Ich war vor Weihnachten sogar in der Uniklinik, weil ich schreckliche Angst habe, an ALS erkrankt zu sein. Ich zeige auch lebhafte Reflexe, was typisch ist für diese Krankheit und hab dort die Ärzte gefragt, ob ich damit rechnen muß, dass diese Krankheit ausbricht. Die haben mich nur noch mal auf MS untersucht, wieder nichts gefunden und gemeint, es sei Stress, ich sei noch zu jung für ALS. Ich stecke mitten im Vordiplom. Dementsprechend trifft Stress sicher zu, aber all diese beschwerden machen mich so fertig, dass ich erst recht nicht lernen kann. Ich habe schon Angst, zusammenzuklappen und die letzten Prüfungen nicht zu schaffen. Leider zeige ich sehr viel Symptome von dieser schrecklichen ALS, sodass ich mir und den Ärzten nicht glauben kann, dass alles nur Überlastung sein soll, zumal diese Krankheit eine Ausschlussdiagnose ist, es gibt also keinen positiven Test und somit konnte sie ja in der Uni gar nicht ausgeschlossen werden konnte. Ich denke die ganze Zeit, dass ich in einem frühen Stadium bin (3. Monat), ein halbes Jahr kann die Krankheit mit diesen Symptomen unverändert auftreten, bis sie dann schlimmer wird und tödlich verläuft. Deshalb wird mir zur jetzigen Situation sicher kein Arzt ALS diagnostizieren. Wie soll ich das eigentlich alles schaffen ??? ? Das haut mich so um, ich habe so etwas noch nicht erlebt! Ich hab gerade das gefühl, mir wird alles aus der Hand gerissen. Wer weiß einen Rat ??? Ich sehe schon meine Muskeln an der linken Hand schwinden, weiß nicht mehr, was real ist und was Einbildung!!!

Antworten
LVaNegSrita


Bleib cool aber bleib dran!!!

Hallo Bolli,

ich kann dir zwar zur ALS gar nichts sagen, aber da ich seit einem Jahr in einer ähnlichen Situation stecke kann ich dich sehr gut verstehen. Auch ich stecke tierisch im Streß, was für die Ärzte ein gefundenes Fressen ist, alles in die Psycho-Ecke zu schieben. Allerdings kann Stress nach meiner Meinung keine Krankheit simulieren sondern ihr nur die Türen und Tore öffnen. Allerdings kann ich dir nur dringend den Tipp geben, dich nicht reinzusteigern. Ich weiß, wie schwer das ist und bin noch selber regelmäßig an dem Punkt, wo ich das doch tue. Aber letztendlich lähmt Panik nur und schaltet die Vernunft aus. Und vielleicht wird das eine oder andere Signal deines Körpers in Panik auch falsch gedeutet und überbewertet.

Bleib dran, bleib hartnäckig, such dir die Ärzte, die du zu brauchen glaubst. Such im internet nach Infos und SHG bezüglich ALS. So findest du sicher auch die Adresse eines Arztes. Aber setz dabei nicht die Scheuklappen auf. Halt die Augen auch offen bezüglich anderer Alternativen! Ich weiß inzwischen z. B., daß Borreliose auch in vielen Fällen im Blut nie oder erst nach unzähligen Tests nachzuweisen ist. Vielleicht solltest du ja nochmals eine Probe an ein Speziallabor schicken. Nur zur Sicherheit...

Und verlier nicht den Mut!!!!!!

Viel Erfolg auf deinem weiteren Weg!

LaNegrita

N;inxE


Hallo Bolli!

Bitte konzentriere dich auf deine Prüfungen. Du hast schon alles unternommen, was möglich ist. Wenn man Streß hat, verstärken sich leichte Symptome gern, und wenn du die ganze Zeit daran denkst machst du alles viel schlimmer. Vertraue den Ärzten in der Uniklinik, die haben schon einen guten Haufen Erfahrung und sie haben doch schon einiges abgeklärt. Wenn du deine Prüfungen gut überstanden hast kannst du ja nochmal genau nach der Ursache der Beschwerden forschen. Übersteigerte Reflexe hat auch ein Gesunder. Dadurch daß du dich so intensiv mit der Erkrankung beschäftigst und sicherlich im www gründlich recheriert hast ,glaubst die Symptome die du hast treffen zu und du leidest an der Krankheit.

Haben die Ärzte denn elektrophysiologische Messungen bei dir gemacht. Durch Messung der Nervenleitgeschwindigkeit und durch EMG (Elektromyographie) kann der Befall des peripheren Nervensystems bewiesen werden. Treten da Abweichungen von der Norm ein, werden weitere Untersuchungen(Lumbalpunktion, MRT) veranlaßt. Es ist nicht so wie du schreibst" es gibt also keinen positiven Test " es gibt schon viele Untersuchungsbefunde, womit eine ALS sicher ausgeschlossen werden kann. Wenn die Erkrankung wirklich vorliegt, hätten die Ärzte weiter geforscht und dich total durch die Mangel gedreht.

Also versuch dich zu entspannen, forsche vor deinen Prüfungen nicht allzuviel mehr darüber im Internet. Gönne dir die nötige Ruhe und tue Dinge die dir Spaß und dich ablenken. Nach den Prüfungen kannst du ja auf eine genauere Diagnostik , ausgiebige neurophysiologische Untersuchungen (EMG, Nervenleitgeschwindigkeit) bestehen.

Alles Gute und Kopf hoch, und bitte mach dich nicht verrrückt.

NinE

k(eymxan


re

Hi,

was man nicht ausschliessen sollte ist das Thema Elektrosmog.

Schau in die Suchmaschine nach einem Baubiologen, der kommt ins Haus und kann div. Messungen anstellen.

Auch ein zuviel mit dem Handy telefonieren oder ein Telefon mit dem DECT-Standard steht in deiner Wohnung.

Schau auf die Seite [[http://www.buergerwelle.de]]

dort gibt es Tips zuhauf und Verhaltensmaßregeln, denn jeder Mensch ist anders und reagiert anders.

Frage: Wird es besser, wenn du in den Urlaub fährst oder wo anders übernachtest?

Kommen die Symptome immer zur gleichen Uhrzeit ?

lg

Mzaxim


Zitat: "deshalb wird mir zur jetztigen Zeit kein Arzt ALS diagnostizieren"

Das klingt ja schon fast so als ob du diese Diagnose haben willst. Was erwartest du denn von den Ärzten ??? Die sind doch nicht blöd. Die wissen auch das lebhaste Reflexe zur Symptomatik gehören und wenn nur der geringste Verdacht bestehen würde hätte man weitere Untersuchungen durchgeführt. Schließlich hat jeder Arzt auch seinen Ruf zu verlieren.

zu deinen anderen symptomen: soweit ich weiss gibt es bei einer ALS keine "plötlichen Muskelschwächegefühle," bei einem langsamen Muskelabbau wird man einfach immer schwächer...

Sehstörungen und Schwindel sind sowieso keine Symptome von ALS (höchstens vielleicht - da bin ich nicht so genau informiert - von der sog. bulbären Verlaufsform: bei dieser Form der ALS hat man allerdings keine Muskelschwäche oder Muskelzucken...).

Maxim

vWani[lle|sItanxgerl


hallo, stress dich nicht! ich kann aus deinem thread nicht herauslesen, ob du schon einen kernspin (MR) gemacht hast? diese symptome die du da beschreibst sind typisch für die diangnose "syringomyelie" (das kann im bereich jedes wirbels sein -bei den händen ist das eher der bereich halswirbelsäule und die unteren brustwirbel). dies ist eine schädigung der nerven im rückmark. lass dich daraufhin mal untersuchen. dies ist mein tipp!

liebe grüsse

vanilla

dler ele|i%dende


Re:58065

Hallo erst einmal tut es gut von Menschen zu hören die die gleichen Probleme wie ich haben. Tägliches Muskelzucken über den

ganzen Körper zerstreut. Extrem in den Innenseiten der unteren

Extremitäten. Fing bei mir unter den Füssen an. Richtig Beunruhigend finde ich das sichtbare Zucken der Handmuskulatur.

Gerade in Ruhephasen merkt man diesen Zucken extrem. Bin mit den Beschwerden bei Internisten, Rheumatologen, Orthopäden und

2 mal beim Neurologen gewesen. Mit viel überredungskunst konnte

ich den Neurologen zu einem MRT überreden. Die haben mich komplett vom Kopf bis LWS gescannt. Nichts und auch der Neurolge hatte keine Auffälligkeiten erkennen können. Außer verstärkte Reflexe. Es kam die hier schon oft gelesene

Standardantwort. Für ALS sind sie noch zu jung. Die Wahrscheinlichkeit ist wirklich äußerst unrealistisch. Ich habe die gleichen Gedankengänge wie Ihr durchdacht.Habe meinen Körper

beobachtet und mir eingebildet schwach zu sein und Muskelathropie (Schwund) zu haben. Was habe ich gemacht? Ich habe mich versucht vom Gegenteil zu überzeugen. Ich bin gelaufen

wie Forrest Gump. Joggen und sonstiger Sport ging einwandfrei. Jedoch das Zucken ist immer noch da. Mal schlimmer mal fast ganz weg. Mir fällt es unheimlich schwer diese Zuckungen als eine

natürliche Form der Nervosität zu akzeptieren und um ganz ehrlich

zu sein, habe ich Tage an denen es mir mental richtig mies geht und ich trotz aller Gegenbeweise wieder an die ALS-Geschichte glaube. Es ist schon schwer sich vom Arzt als Hypochonder abstempeln zu lassen, aber es ist besser als tatsächlich krank zu sein. Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum man immer ausgerechnet auch diese Diangose trifft wenn man forscht? Und was macht einem eigentlich Angst. Die Wkt. an Krebs oder so zu sterben ist um ein vielfaches größer. Man muss da schon seine eigene Vergänglichkeit kritisch beäugen. Abschließend halte ich es wirklich für unrealistisch das einer oder sogar alle hier im Forum wirklich ALS hat. Ich habe gemerkt, dass wirklich ein zusammenhand mit Stress bzw. emotionaler Belastung zu erkennen ist. Eine letzte Frage, hat Euch mal ein Arzt gesagt, dass solche

Muskelzuckungen auf Grundlage von Nervosität normal ist?

Ich bin mal gespannt.

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