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Grand-Mal-Anfall und Alkohol?

D6eadMDonkemy hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben,

ich bin sehr froh, dieses Forum gefunden zu haben...

Ich wollte mal fragen ob einer weiß, wie es mit dem Alkoholkonsum aussieht, wenn man einen Grand-mal_anfall hatte?

Zu meiner Person, also ich habe einen ziemlich ungesunden Lebensstil gehabt. Phasenweise viel Alkohol konsumiert. Viel ist täglich einen halben Kasten Bier, eine Flasche Sekt und eine halbe Flasche "harten Alkohol", zusätlich Benzodiazepine, jedoch unregelmäßig, mal Rohypnol, bis zu 5 mg täglich und Diazepam, bis zu 40 mg täglich... Hmm teilweise auch auf diverse Neuroleptika u.A. Haldol konsumiert.

Ja ich hatte letztes Jahr im Juli einen Grand-Mal-Anfall und mein vorangegangener Konsum wie oben beschrieben habe ich so etwa 4 Monate betrieben, wenn auch unregelmäßig...außer die Benzodiazepine, die habe ich unter anderem 4 wochen am stück genommen aber jedes mal ausgeschlichen, bis auf 2 wochen vor meinem anfall...an dem besagten tag meines anfalls habe ich die tage zuvor normal getrunken, mal hier ein bier mal da ein glas baileys...und ja den abend vor dem anfall 3 glas baileys. am morgen bin ich dann im rtw wachgeworden nageschloßen an einer infusion.

Im klinikum sagte man mir, dass ich neurologisch nicht auffällig wäre nach diversen untersuchungen, wie z.b. eeg mit blitzlicht, ct und mrt und blutbild war okay und drogenscreening halt nur die benzodiazepine.... man meinte dass es vielleicht vom stress kam und vom schlafmangel und von den benzos aber so genau kann man das nicht festmachen....jedenfalls keine manifestierte epelepsie....

entzügig vom alkohol habe ich mich nicht efühlt und von den benzodiazepinen eigentlich auch nicht....

wie sieht das jetzt aus? sollte man gänzlich auf alkohol verzichten??

ach ja ich habe seit dem nicht mehr angerührt...bin clean und trocken, denn das war mir eine Lehre....

aber wie sieht das aus wenn man mal auf der straße einen anfall bekommt und ein ebenzodiazepin gespritzt bekommt, krampft man danach gleich wieder weil man ja vielleicht aufgrund dessen mal einen anfall hatte?

oder wenn man mal ein bier trinkt? weiß das hirn "ach ja deshalb habe ich schon mal einen anfall ausgelöst?"

vielleicht weiß das einer??

ich bedankemich im vorraus

Antworten
Shunf@lowRer_7x3


Benzos lösen KEINE Anfälle aus!!! Im Gegenteil, sie werden gegeben, um Anfälle zu beenden.

Allerdings senkt der ENTZUG sowohl von Alkohol als auch von Benzos die Krampfschwelle, d.h. die Wahrscheinlichkeit eines Anfalls steigt. Ich habe mal im Qualifizierten Entzug gearbeitet, und da bekamen die Patienten nicht nur Medikamente (i.d.R. Benzos) gegen die Entzugserscheinungen, sondern auch ein Antiepileptikum, um die Krampfgefahr zu senken.

Du schreibst, du hättest die Tage vorher "mal ein Bier hier und da und Baileys" getrunken – das widerspricht sich aber mit der Schilderung bzgl. halber Kasten pro Tag plus harte Sachen.

Könnte es sein, dass Du in einen Entzug gerutscht bist? Dafür muss man bei DEM geschilderten Konsum nicht mal komplett aufhören...

Wenn Du Dir viele Sorgen machst: Besprich' die Sache mit Deinem Neurologen. Sei absolut ehrlich bzgl. des Konsums der diversen Substanzen. Lasse ggf. ein aktuelles EEG machen und überprüfen, ob es Veränderungen gibt.

D]ead$Moxnkey


also die benannte konsum periode hatte ich von märz 2010 bis anfang juli 2010. ja ich war stationär ( 4 wochen im märz) weil ich manisch war und psychotisch (drogeninduziert) und da bin ich das erstma mit benzos in berührung gekommen. habe diazepam 40 mg (also 4 einzeldosen a 10 mg) und haldol bekommen (4 x 5mg )... hmm ja und von anfang juli bis mitte juli dann den konsum runtergeschraubt, halt ein paar bier und mal ein paar baileys also keine harten sachen mehr. und 2 wochen vor dem anfall an einem wochenende 15 mg rohypnol und 200 mg diazepam zu zweit mit einem kumpel konsumiert...ja dann ging es los an dem tag. der anfall kam aus dem schlaf heraus. ":/

es machtmich traurig wenn ich das lese :°(

hätt eich nie mit den benzos angefangen wäre es vielleicht nicht so weit gekommen. ich binnicht in neurologischer behandlung...dafur sahen die ärzte keinen anlass. ich habe eine psychiaterin die mir ständig sagt " sie wollendoch abstinent bleiben, warum interessieert es sie ob sie ein bier trinken können nach einem anfall?" ]:D recht hat sie %-|

hmm ja, eine positive antwort bezüglich meiner frage hätte mich trotzdem nicht zum trinken angeregt, weil ich weiß dass es keine grenzen gibt, bei meinem konsum.

aber naja in phasen wie diesen, wo ich extrem suchtdruck nenne ich es mal habe, da will ich mir eine option im kopf offen halten um es einfachnur ertäglicher zu machen das ich weiß ich könnte wennich wollte auch wenn ich weiß dass es nich lange dauert bis zu diesem schritt. es stimmt mich angenehmer als wenn ich weiß, okay ich habe jetzt suchtdruck und kann nichts machen, denn ichd arf nichst kosumieren....ich habe seit dem keinen krückstock mehr....hmm vielleicht das falsche fourm jetzt denn es geht wohl schon in die psychologieschiene.... :°(

ich hätte halt gerne gewusst, warum ich so einen anfall kriegen musste?? ich habe so lange so ungesund gelebt und viele nächte durchgezecht, viele drogengenommen und viele partys gemacht und es war nie etwas ernstes... undjetzt? ich bin gerade mal 23. jahre alt und habe mir alles verwehrt was entspannt und spaß bereitet... :|N

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