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Kopfweh/ Taubheitsgefühl in Gesicht, Arme, Beine: Was machen?

JdesFcat4x4


Hallo Markus,

ich habe nun seit etwa 4 Wochen ähnliche Symptome. Angefangen hat es mit einem Fremdkörpergefühl im Auge und dann mit Schmerzen im Ohr. Ein HNO konnte aber nix finden. Eines Abends bin ich dann auf dem heimischen Sofa eingeschlafen und habe dabei mit dem Hals auf der Lehne gelegen. Beim Aufwachen hatte ich dann ein Gefühl als würde kaltes Blut in den Kopf schießen und mir wurde fast schwarz vor den Augen. Einen Tag später begann dann das Taubheitsgefühl auf der linken Gesichtshälfte, dann linker Arm bis in die Hand. Bin dann am Wochenende in die Notaufnahme und man hat mich da mal ambulant durchgecheckt. Man hat mir ein CT vom Kopf angeboten, was ich aber (wg. der Strahlung) abgelehnt habe. Außerdem hatte ich bereits aus dem Internet die Info, dass ein MRT wesentlich aussagekräftiger ist. Anschließend hat man mich wieder entlassen und gemeint ich solle wiederkommen falls sich die Symptome nicht bessern. Also war ich nach ein paar Tagen wieder hin und man hat mich erneut untersucht. Aber wieder ohne wirklichen Befund. Leider haben sich die Symptome im Laufe der nächsten Tage aber eher verstärkt (auch mein linkes Bein machte plötzlich Probleme). Also wieder in die Notaufnahme. Diesmal dann stationäre Aufnahme und eine Woche lang alle nur erdenklichen Tests (Lumbalpunktion, MRT von HSW, MRT von Kopf, EMG, große Blutprobe, usw). Alles aber ohne Befund. Eine Stoßtherapie mit Cortison wurde auch durchgeführt, allerdings ohne Besserung der Symptome. MS, Borreliose und ähnliche ernsthafte Krankheiten wurden vom Chefarzt persönlich ausgeschlossen. Schließlich meinte man es könnte ein Virus sein, der auf ein schwaches Immunsystem getroffen ist (wg. Stress im Job/Privat oder so). Deshalb stellte man mir dann auch einen Psychologen zur Verfügung, der dann auch ein leichtes Angstsyndrom und eine Vorstufe zum Burnout diagnostizierte, was mir aber alles ein bißchen eigenartig vorkam. Natürlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt besonders viel Angst, aber doch eigentlich nur vor einer lebensbedrohlichen Diagnose. Nach einer Woche wurde ich dann aus dem Krankenhaus entlassen und hatte am Folgetag sehr starke Schmerzen in den Waden, jedoch keinen Krampf, also der Muskel war weich, aber eben sehr empfindlich auf jegliche Berührung. Gott sei Dank hat sich das jedoch wieder nach ein paar Tagen beruhigt. Derzeit habe ich nur noch ein leichtes Ziehen auf der rechten Seite. Mittlerweile habe ich nun auch im linken Fuß an zwei Zehen ein Gefühl, als würde man diese mit einem Faden einschnüren (kann es leider nicht besser beschreiben). Dafür ändern sich aber quasi jeden Tag die übrigen Beschwerden. Mal ist das Taubheitsgefühl im Gesicht stärker, mal schwächer. Dann habe ich mal mehr Probleme mit der linken Hand. Am nächsten Tag aber evtl. wieder besser usw. War mittlerweile dann bei einem angesehenen Chiropraktiker und wurde dort in alle möglichen Richtungen gezogen (eingerenkt), anschießen dann Akkupunktur mit Strom und schließlich noch Physiotherapeut. Danach waren die Symptome tatsächlich für 1-2 Tage besser, aber dann auch wieder schlechter... So langsam fällt mir nichts mehr ein und es ist einfach nur beängstigend. Noch bin ich immerhin krank geschrieben. Aber ich frage mich wie ich in einer Woche wieder mit der Arbeit anfangen soll.

Hat sich bei Dir Besserung eingestellt und gibt es einen Arzt den Du empfehlen kannst?

VG

Jescat

SQch:warz4flug


Moin Leute,

ich weiß das dieser Thread schon was älter ist, aber da ich bis auf die Krämpfe und Gelenkschmerzen EXAKT dieselben Symptome habe schreibe ich hier nochmal rein; in der Hoffnung es hat sich inzwischen bei euch eine Ursache/Lösung ergeben.

Angefangen hat bei mir alles nach einem Zahnarztbesuch, wo eine Amalgamfüllung herausgebohrt wurde und eine Wurzelbehandlung mit einer neuen Füllung durchgeführt wurde.

Schon auf der Rückfahrt bekam in plötzlichen Schwindel, die Tage danach bekam ich erste Taubheitsgefühle und Kopfschmerzen. Außerdem ein Gefühl der "Unwirklichkeit"/Benommenheit.

Ich ging darauf zu mehreren Neurologen, Hausärzten und Orthopäden und mache das übliche was ihr auch durchführen lassen habt: Schädel MRT, Blutbild (auch Borillien) usw. Alles ohne Befund, bis auf einen grenzwertigen Vit. B 12- Wert, der sich aber durch eine Vit. B Kur wieder verbessert hat, jedoch keinerlei Verbesserung der Beschwerden dadurch.

Ich googelte in meiner Verzweiflung dann selber nach möglichen Ursachen und stieß auf das Thema Amalgam. Da diese Füllungen ja zu 50 % aus Quecksilber bestehen und sie bei mir ohne Schutz herausgebohrt wurden und die Symptome ziemlich passten, tippte ich auf eine Quecksilbervergiftung.

Ich ließ mir die letzte Füllung mit Dreifachschutz entfernen und fing an wie verrückt mit verschiedenen und bewährten Methoden zu entgiften.

Den wurzeltoten und entzündeten Zahn ließ ich mir auch ziehen- bis auf den Schwindel keine Verbesserung der Symptome.

Da es auch nur 2 Füllungen waren und ich seit fast einem Jahr entgifte glaube ich nicht mehr an eine Vergiftung.

Ich leide nach wie vor unter Taubheitsgefühlen (besonders im Gesicht und an den Händen) und habe das Gefühl ich habe eine Matschbirne (Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Vergesslichkeit)und mein Nervensystem ist gestört.

Was ich langsam vermute ist, weil alles nach dem Zahnarztbesuch anfing und ein Zufall zu weit hergeholt wäre, das ich mich mit etwas angesteckt haben muss, weil vielleicht die Geräte nicht richtig gereinigt wurden.

Ich kann mich noch genau daran erinnern das ich das Gefühl hatte das die Geräte mit denen mir in den Mund gegangen wurde nicht richtig gesäubert waren und mir ein Ekelgefühl überkam.

Ist eben nur die Frage mit was ich da infiziert worden sein könnte und wo ich da Anfange ???

Gibt es vielleicht einen allgemeinen Virentest?

Ich hoffe das dieser Thread nicht tot ist und ich noch eine Antwort erhalte.

Ich bin wirklich verzweifelt, weil ich gerade mal 19 Jahre alt bin und vorher immer top gesund war....

LG

Jxescaxt44


Hallo Schwarzflug,

derzeit sind wir auf den Spuren von CMD.

Evtl. nehm ich einen Termin im CMD-Centrum in Kiel.

Kannst Du ja auch mal googeln.

Die Internetseite ist auch sehr gut gemacht und bietet viele Infos zu möglichen Symptomen.

Am besten Du schaust mal selbst.

VG und gute Besserung.

B,e WXater


Hallo erstmal.

Ich kenne die Symptome. Habe damit auch aktuell schwer zu kämpfen.

Bin 34 und war eigentlich immer sportlich, nie etwas gehabt.

Doch jetzt fühlt es sich wie sterben an, diese Symptome sind schwer auszuhalten. Ich bekomme Fieber, in kurzen Abst5nden, wöchentlich für 3-4 Tage. Nun, man begibt sich ins Krankenhaus, erste Untersuchungen zeigen nichts. Alles soweit im Bereich, dass es mir eigentlich gut gehen sollte. Doch dem ist nicht so!

Werde eine Virendiaknostik über mich ergehen lassen, denn, erster Verdacht ist das Cytomegalievirus.

Danach muss was passieren, weil es mir sehr sehr schlecht geht. Habe das Gefühl 50ºC Fieber zu haben, also wohlgemerkt nur im Kopf, so fühle ich mich, auch ohne Fieber was wie gesagt wöchentlich auftritt.

Muss ne Entzündung oder so sein, da mir aktuell nur das Nervensystem zu schaffen macht, Deine genannten Symptome sind schwächer geworden, nur habe ich halt das Gefühl nicht ganz da zu sein, sonst alle Symptome durchgelebt.

Was auch noch eine Möglichkeit wäre, Syphilis, doch angeblich wären keine Entzündungen so festzustellen, na ja ich verlange trotzdem eine Untersuchung darauf.

Ärzt sind auch keine Hellseher und ich möchte nicht sterben, weil ein Arzt im Glauben ist.

Des Weiteren komme ich aus dem Raum Warstein, wo vor kurzem viele an Legionellen erkrankt und auch Person daran verstorben sind. Es passt so in das Zeitfenster, natürlich habe ich das den Ärzten mitgeteilt, doch was wurde getan, nur der Kopf im liegen hochgehoben, mehr nicht.

Lustig, da ich angeblich keine Entzündungen vorweise. Jetzt kommt es aber, hatte das Zahnfleisch übel entzündet gehabt, also vor und nach den Untersuchungen. Doch keinem aufgefallen. Na gut, morgen wird weiter untersucht, nur fehlt mir langsam das Vertrauen in Ärzte.

SdchwawrzfPlug


Hallo Be Water,

das vertrauen in die Schulmedizin habe ich auch schon lange verloren. Als ich über die schrecklichen Missempfindungen beim Neurologen sprach veranlasste dieser ein MRT, was eine MS oder einen Tumor ausschließen sollte. Als dies dann zum Glück der Fall war schilderte ich ihm weitere Fragen ob es auch aus Orthopädischen Bereich kommen könnte. Da hörte er mir schon gar nicht mehr zu und drengte mich regelrecht aus dem Sprech-Zimmer. Kein Wort von etlichen weiteren möglichen Ursachen wie Vitamin B-Mangel, Borelliose, Nerv eingeklemmt usw.

Viele Ärzte können wohl heute nicht mal mehr etwas über ihren Tellerrant hinaussehen und schieben einen schon mal gerne auf die Psychoschiene wenn sie nicht mehr weiter wissen .

R5oSussfeauRxT


Tach ihr User !

Kenne ich alles. Ich bin 54, habe leider eine Vorgeschichte (Herz,4fach Bypss, 2003). Vor 4 wochen bekam ich aus heiteren Himmel eben jene Symptome von Schwindel,drohenden kontrollverlust, Taubheitsgefühle, mal bein, mal kopf und fast alles linksseitig, natürlich notartzt krankenhaus zweimal, Ärtzte finden nichts und wollen das auch wohl gar nicht. Nun das alles geht irgenwie nicht weg. Jetzt habe ich auch noch irgendwelche Verdauungsanomalien.

Und das scheint das wesentliche zu sein, ist eben vielleicht Doch schulter,nacken-muskulatur, denn die melden sich immer zuerst. Bin selbst noch in der Findungsphase. Nächste woche werden ich einigen Ärtzten auf den Geist gehen. Bei mir ist das so, da ich ähnliches Nie hatte. So das ich die Symptome meiner Kindheit eher vernachlässigte. Wie zum Beispiel, Das linke Bein ist schon immer 2,5 cm Kürzer und diese Verdauungsanomalien bzw. unverträglichkeiten die immer wieder auftauchen und manchmal ziemlich heftik waren und sind. Jetzt eben seit 2-3 Wochen diese Nackenverspannungen permanent sind und auswirkung auf die Gesamten Schultern und Schultergelenke haben. Nun ist meine Vermutung, das aufgrund der Vorbealstung dieser 2,5 cm ein "ordentliches" Maß an wirbelsäulendeformation existiert, wie auch ein paar unverträglichkeiten existieren die sich hier die hand reichen. Natürlich schreibe ich auch gleich dazu das arbeitshaltung am Schreibtisch,computer nicht ganz ohne schuld sind, bei den Nacken,Schulter Schwierigkeiten.

Ich arbeite dran.

Ich schreibe vorallen dingen wegen den Möglichen Vorbelastungen in der Kindheit und Oder Familie. Und ich will nicht allein damit rum schleppen.

Da kommt bestimmt noch was

pyeto


Hallo Markus und alle ich habe auch die gleiche Symptome ich glaube das ist mangelhaft von Muskel Magnesium

SzokraJtes1x997


Hallo luiggibrother

gibt es bei Dir bereits eine Ursache ?

Ich habe fast genau die gleichen Symtome und bei mir finden die Ärzte auch nichts. MRT's von Kopf / HWS / LWS ist ohne Befund. Nervenwasser und Blut ist auch in Ordnung.

Freundliche Grüße

Sokrates1997

Toogxhi


Hallo Zusammen,

ich habe auch seit ca. 1,5 Jahren solche Symptome (Kribbeln hauptsächlich links: Hand, US, Fuß, Gesicht, Nachts im Schlaf Taubheitsgefühl linker Hand, vor allem D IV und V links, Vibrieren überall, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Schwere im Bereich des linken Beins, Tinnitus, und......... einmal MR normal, Labor > Vitamin D Mangel.

Grüße

Toghi

N#ancyX2S01x6


Hallo ich hoffe jemand zu finden der mir helfen kann ich habe das Gefühl das mein hinter Kopf taub wird mir geht es jetzt seid 3 Wochen so ich weiß kein Rat mehr war schon zwei mal im Krankenhaus und Orthopädie nichts gefunden das einzige was die sagen ist eine verspannung im.nacken bitte helft mir

Danke

%-|

o`notdi?sexp


Hallo! Ich glaube, dass es wenig Sinn macht, hier weitere Viren, Untersuchungen und Fachärzte locker einzuwerfen, ohne konkreten Anhaltspunkt dafür, dass dies der richtige Weg ist. Mir scheint es irgendwie völlig unklar zu sein, wo diese Symptome herkommen. Man muss einem Arzt auch mal eine zweite und dritte Chance geben, die Untersuchung nachzuholen, die beim ersten Mal nicht gemacht wurde - auch weil die Krankenkasse das so will. Diese Taubheitsgefühle weisen zu einem Neurologen, der sie mit einem EMG messen kann. Auch Schwindel mit dem Gefühl gleich um zu fallen gehört in seinen Kompetenzbereich. Und was hier für mich erstaunlich noch gar nicht diskutiert wurde, ist eine psychische Erkrankung. Im Zusammenhang mit der erwähnten Angst kann diese meines Wissens eine Vasokonstriktion bewirken. Das ist eine Verkrampfung der kleinsten Blutgefäße, z.B. gerade am Hinterkopf, welche die Microblutzirkulation stoppt, was dann zu den erwähnten Ausfallerscheinungen führt, bis sich der Körper wieder entspannt. Da können bewußte Entspannungsübungen, Änderung der Körperhaltung und eben der Psychologe helfen. Gute Besserung und keine Panik!

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