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Schwindel, Stechen am Hinterkopf, Nacken steif: Liquorverlust?

iJdonwtkn/ow2>2 hat die Diskussion gestartet


hallo,

meine schwester hat seit der geburt meiner nichte schwankschwindel, heftige stechen am hinterkopf und einen steifen nacken! doch legt sie sich hin sind die beschwerden weg! wir wissen nicht mehr weiter!!! seit fast 2 jahren rennt sie von arzt zu arzt von klinik zu klinik! niemand kann ihr sagen was sie hat! sie ist wie ein pflegefall! jemand muss ständig bei ihr sein und natürlich auch meine nichte betreuen! das belastet sie sehr! in den fast 2 jahren war sie max 10mal mit ihrer tochter spazieren. nach langer recherche hatten wir den verdacht auf ein liquorverlustsyndrom. sie bekam einen blutpatch doch nichts änderte sich. einige wochen später lag sie in einer anderen klinik und dort wurde eine liquordruckmessung durchgeführt. 2 mal. die ärzte sagten sie könnte kein liquor verlieren.. im gegenteil sie hätte zuviel davon. aber trotzdem hatte sie die beschwerden und die ärzte hatten keine antwort darauf! ich habe angst das alles schlimmer wird! sie verliert an lebenslust. ich weiß einfach nicht mehr was ich für sie machen soll! bitte wenn mir jemand ein tip oder rat geben kann wäre ich sehr dankbar dafür!!!!!!!!!!!

Antworten
H onigbie;ne247


Guten Morgen,

Finde es ganz schlimm, was Deiner Schwester wiederfahren ist, es tut mir furchtbar leid.

Wenn ihr es noch nicht getan habt, fordert den Geburtsbericht an. Kann Deine Schwester sich an den Verlauf der Geburt gut erinnern. Gibt es etwas, was ungut lief? Hat sie falsch gepresst, sind Adern dabei geplatzt, hat sich ihr Nacken unter der Geburt verkrampft, hatte sie eine PDA die unguenstig gesetzt wurde, Hat sie Schmerzmittel bekommen die sie vllt. nicht vertragen hat oder eine Infektion nach der Geburt? Sind leider nur Denkanstoesse.

Ich wuensche Euch von Herzen alles Gute und kuemmert Euch gut um sie, versprochen?!

i-dontdknoxw22


hallo,

vielen dank für deine antwort! ja, sie hat alles eingefordert. sie hatte eine pda. dieser spur sind wir auch nachgegangen ... leider ohne erfolg! liebe grüße

J]ustitNia!87


Bei mir wurde vor 4 Jahren ein Liquorverlustsyndrom festgestellt, und zwar nach einer Liquorentnahme. Es wird auch postpunktionales Syndrom genannt und entsteht meines Wissens ausschließlich nach einer Nervenwasserentnahme. Wurde deiner Schwester denn Nervenwasser entnommen? Denn einfach so Nervenwasser verlieren, das geht meines Erachtens nicht.

Außerdem bildet der Körper das Wasser binnen höchstens 10 Tagen (so mein Arzt damals) vollständig nach. Ich kann bestätigen, es sind Höllenschmerzen im Kopf, die nur im Liegen weggehen, dazu beim Aufsetzen starke Übelkeit und Schwindel, aber ich hatte es nach 7 Tagen überstanden und die Schmerzen waren von einem auf den anderen Moment weg.

ich hoffe, deiner Schwester kann geholfen werden und ihr findet heraus, was sie hat.

SVuhnfl,owexr_73


Liquorverlust kann im ungünstigen Fall auch durch eine PDA unter der Geburt entstehen – aber wie Justitia schrieb, vergeht es nach en paar Tagen.

Was sagen denn die vielen Kliniken und Ärzte? Ich meine, die Aussage mit "zu viel Liquor" ist ja schon mal ein Anhaltspunkt. Ist man dem mal weiter nachgegangen?

iRdontkn`ow22


Bei mir wurde vor 4 Jahren ein Liquorverlustsyndrom festgestellt, und zwar nach einer Liquorentnahme. Es wird auch postpunktionales Syndrom genannt und entsteht meines Wissens ausschließlich nach einer Nervenwasserentnahme. Wurde deiner Schwester denn Nervenwasser entnommen? Denn einfach so Nervenwasser verlieren, das geht meines Erachtens nicht.

Außerdem bildet der Körper das Wasser binnen höchstens 10 Tagen (so mein Arzt damals) vollständig nach. Ich kann bestätigen, es sind Höllenschmerzen im Kopf, die nur im Liegen weggehen, dazu beim Aufsetzen starke Übelkeit und Schwindel, aber ich hatte es nach 7 Tagen überstanden und die Schmerzen waren von einem auf den anderen Moment weg.

ich hoffe, deiner Schwester kann geholfen werden und ihr findet heraus, was sie hat.

hallo,

danke für deine antwort.

meine schwester hat eine pda bekommen. später hat ein arzt vermutet sie hätte dadurch ein leck im nervensystem!?

sei froh das du diese ?=)***ß09 krankheit los bist! meine schwester hat diese beschwerden seit fast 2 jahren! nur übel ist ihr nicht! sie hat dieses stechen am kopf und schwindel. sobald sie sich hinlegt sind alle symptome verschwunden! und wenn sie alkohol trinkt!!!!! wenn sie etwas trinkt, sind die symptome ebenso verschwunden! aber das ist doch auch keine lösung!!!!

darf ich dich fragen bei welchem arzt du warst ??? kannte er sich mit mit dieser krankheit aus??

dank dir

ifdonLtkn\owZ22


Liquorverlust kann im ungünstigen Fall auch durch eine PDA unter der Geburt entstehen – aber wie Justitia schrieb, vergeht es nach en paar Tagen.

Was sagen denn die vielen Kliniken und Ärzte? Ich meine, die Aussage mit "zu viel Liquor" ist ja schon mal ein Anhaltspunkt. Ist man dem mal weiter nachgegangen?

hallo,

dank auch dir für deine antwort.

also meine schwester hatte eine pda. daher auch der verdacht.. die beschwerden die meine schwester hat dauern aber schon fast 2 jahre ! ihr ist nur nicht übel! sie hat starke stechen am hinterkopf und auf dem kopf und ihr ist ständig schwindelig. sobald sie sich aber hinlegt oder alkohol trinkt, sind alle symptome verschwunden!!!

die klinik, die ihr gesagt hat sie hätte zuviel liquor, hat ihr tabletten dagegen gegeben und sie dann nach hause geschickt. die tabletten haben aber nichts gebracht und nu versuchen wir einen neuen weg!

wir rennen von einem arzt zum anderen, aber es kommt ganz selten vor das sie ernst genommen wird! die hören kopfschmerzen und schwindel und sie bekommt, ohne untersucht worden zu sein, zu hören: ja sie müssen mehr wasser trinken! das wars dann! dann muss man sich einen neuen arzt suchen der dann fragt bei welchen arzt wir denn waren und was er gesagt hat. wir beantworten ihm die fragen und man bekommt gesagt es gäbe keine krankheit die einfach "verschwindet" wenn man sich hinlegt! das wäre ausgeschlossen! sie soll es nochmal mit wasser trinken versuchen!

es kann sich niemand vorstellen was sie momentan durchmacht!

in den kliniken haben wir meist auch gesagt bekommen das die auch nicht wissen was es ist und da nichts mehr machen können! dann sitzt man wieder zu hause und überlegt welchen weg es noch geben kann!

gibt es nicht eine klinik die einen, nicht bevor man gesund ist, auch nicht nach hause schickt ???

danke

-mTof2fifeex-


Hallo,

vielleicht kann dir dieser Link weiterhelfen.

[[http://www.ndr.de/fernsehen/media/abenteuerdiagnose219.html]]

Diese Frau hatte ein spontanes Liquorleck und kein Arzt kam darauf. Vielleicht könnt ihr mit dieser Klinik Kontakt aufnehmen?

Wünsche euch viel Glück, denn ich weiß, wie schlimm die Schmerzen sind :-(

tahe-+cavexr


Die Frage, ob ein Liquorleck vorliegt oder nicht, lässt sich mit einer Liquorszintigraphie einigermaßen sicher beantworten.

Grüße

J5ustLi,tiya8x7


Hallo idontknow,

ein Liquorverlustsyndrom ist keine herkömmliche Krankheit, die behandelt werden kann. Es ist ein Zustand, zu dem es nach einer Nervenwasserentnahme kommen kann. Wird zu viel entnommen, kann der Körper es nicht so schnell wieder nachbilden, und durch den Mangel an Nervenwasser kommt es zu den genannten Symptomen. Es gibt nichts, was man dagegen unternehmen kann, man muss abwarten, bis der Körper das Nervenwasser nachproduziert hat. Die schlimmen Kopfschmerzen wurden bei mir durch Paracetamolinfusionen etwas gemindert.

Ich war bei keinem Arzt deswegen. Ich bin damals wegen Schwindel und anderen Symptomen ins Krankenhaus gekommen, und um MS auszuschließen, wurde eine Lumbalpunktion gemacht. Am nächsten Morgen wachte ich im Krankenhaus mit genannten Symptomen auf. Obwohl ich nur maximal 3 Tage zur Beobachtung dort bleiben sollte, wurden 10 Tage daraus, weil abgewartet werden musste, bis das Nervenwasser nachproduziert worden war.

Mein behandelter Arzt meinte, das Syndrom kommt selten vor, meist bei schlanken, jungen Frauen, da diese eine Nervenwasserentnahme schlechter vertragen.

Deine Schwester hat unter Garantie kein Liquorverlustsyndrom! Die maximale Dauer beträgt 10 Tage, bis der Körper Nervenwasser nachproduziert hat, nicht 2 Jahre oder mehr! Es ist eine Reaktion auf zu wenig Nervenwasser, wenn deine Schwester davon sogar zu viel hat, kann es also kein Liquorverlustsyndrom sein! Außerdem geht es nicht durch Alkohol weg, denn die Ursache liegt im Nervenwassermangel, den hat mein auch bei Alkoholgenuss!

Aber trotzdem hoffe ich, dass ein Arzt deiner Schwester helfen kann.

-kTofEfifee-


@ Justitia:

Da muss ich dich korrigieren. Die Schmerzen entstehen nicht weil zu viel Nervenwasser entnommen wurde, sondern weil ein Leck entstanden ist durch dieses Nervenwasser nachsickert. Wenn es sich nicht mehr schließt, sickert immer wieder Liquor hinaus. Es ist auch schon vorgekommen (wie in meinem Link) das ein spontanes Leck entstanden ist. Dieses Leck muss dann mittels Blutpatch geschlossen werden.

itdont`knoxw22


vom 13.05.11 09:54 im Faden Schwindel, Stechen am Hinterkopf, Nacken steif: Liquorverlust?

Hallo,

vielleicht kann dir dieser Link weiterhelfen.

[[http://www.ndr.de/fernsehen/media/abenteuerdiagnose219.html]]

Diese Frau hatte ein spontanes Liquorleck und kein Arzt kam darauf. Vielleicht könnt ihr mit dieser Klinik Kontakt aufnehmen?

Wünsche euch viel Glück, denn ich weiß, wie schlimm die Schmerzen sind :-(

dank dir sehr für deine antwort und auch für den link!!! der ist super!! meine schwester schaut sich das video gerade an!! ich habe es mir schon angesehen und schau mir gerade an wo diese klinik ist!!! vielen dank!!!!

wenn ich fragen darf...hattest du die gleichen probleme??

-jToffi,feex-


Ja, ich hatte eine Lumpalpunktion und danch 4 Wochen Kopfschmerzen. Dies ging mir ziemlich auf die Psyche. Nach 4 Wochen wurde es langsam besser. Habe u. a. Koffeintabletten genommen und mit jemanden aus diesem Forum geschrieben, die 4 Blutpatch hinter sich hatte. Ihr ging es dann auch besser.

2A006xM


Hallo,

ich habe ganz ähnliche Probleme seit der Geburt meines 2.Sohnes im Februar diesen Jahres.

Beim 1. Kind hatte ich keine PDA, deswegen kann ich gut vergleichen.

Die PDA lief ziemlich schief. Der Arzt musste 2mal zustechen und danach lief mir das Narkosemittel ins Gehirn. War total benommen,konnte kaum mehr sprechen und hatte auf dem rechten Auge ein Horner-Syndrom.

In den ersten Tagen nach der Geburt bemerkte ich zwar diesen Schwindel beim Stehen, bücken und bewegen, aber man ist ja nach so einer Geburt mit so vielen Eindrücken konfrontiert, dass man alles auf die Geburt noch zurückführt. Zudem habe ich 2 Wochen vor der Geburt einen Lagerungsschwindel bekommen, der aber relativ schnell nach der Geburt wieder wegging. Nach 10 Tagen hatte ich 2mal innerhalb einer Woche Fieber und danach ging dieser Dauerschwindel mit den schlimmen Schmerzen im gesamten Kopfbereich los. Nacken, Trigeminusneuralgien, Augendruck.

Einmal war ich sogar eine Nacht im Krankenhaus wegen der starken Schmerzen.da ich immer unter Migräne litt, dachte ich dass eben diese wieder da wäre durch die Hormonumstellung.

Aber solche schlimmen Schmerzzustände hatte ich zuvor nie gehabt.

Geholfen haben mir Triptane, momentan da ich noch immer stille nehme ich bei Schmerzen Neuralgin und trinke Kaffee. Mit dieser Kombi gehen die Schmerzen schnell weg. Leider nicht Schwindel und die Augenprobleme. Der 'Schwindel'ist glaube ich eher eine Irritation des Augennerven.

Ich war mittlerweile bei zig Ärzten, kann es gar nimmer zählen. Habe 2 MRT ohne Kontrastmittel bekommen, anscheinend alles OK.

Am schlimmsten ist auch diese Benommenheit im Kopf, dass man sich nicht konzentrieren kann. Mit 2 kleinen Kindern möchte man sich doch so gerne bewegen, aber mir fällt alles soo schwer und es strengt mich alles so an. Ich muss mich nachmittas mit dem Kleinen hinlegen sonst schaffe ich den Tag einfach nicht. Kann auch nur leichte Hausarbeit machen sonst haut's mich wieder um. Durch die ganze Sache bin ich echt schon ganz depressiv geworden.

An einen phobischen Schwindel glaube ich gar nicht, denn ich hatte auch schon ein paar Unfälle: einmal Sturz mit Schulterprellung, nochmalige Schulterprellung, kleinen Zeh gebrochen. Laut Phobischem Schwindel passiert einem dabei nix.

War auch bei meinem Anästhesisten, der meinte Blutpatch durchführen.

Ich habe aber richtig Angst vor weiteren invasiven Massnahmen, denn mir reicht's ehrlich gesagt. ich hoffe immer noch auf Besserung.

Habe Kontakt zu einer Neurochirurgischen Klinik in Bern aufgenommen. Sind ganz nett und haben mir schnell geantwortet. Sogar am Sa nachmittag.

Sie wollen mich erstmal beraten und raten mir zu einer baldigen Abklärung der ganzen Geschichte sprich ob ein Liquorleck vorliegt oder nicht. Zudem habe ich immer ein ganz komisches Gefühl an der Punktionsstelle als ob es unter der Haut feucht wäre.

Wer weiss was dabei rauskommt? Vielleicht hat ja noch jemand Erfahrung mit sowas...

Freue mich auf Antworten :-)

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