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Unterschied zwischen Flimmerskotom und Aura ohne Migräne

C#onzny19x67 hat die Diskussion gestartet


Ich habe im Moment wieder heftigs mit Flimmerskotome zu tun. Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Flimmerskotom und Aura? Habe eine Interessante Seite zu Skotome gefunden

[[http://www.medizin-im-text.de/blog/449/flimmerskotom-wenn-das-bild-verschwimmt/]]

lg conny

Antworten
hLexe027x08


hallo conny *:) ich lese zum erstenmal dieses wort. ich dachte immer ich habe migräne mit aura ":/ wobei es anscheinend keine unterschiede gibt? bei mir ist es so das ich noch sprachsörungen bekomm und ganz schlimme panik. wie ist es bei dir? kommt es oft vor?

lg hexe

C^onCny1x967


Da ich eigentlich keine weiteren Neurologische Ausfälle habe ...nur dieses Flimmern, denke ich vielleicht gibs ein UNterschied! Bin im Moment wieder sehr angespannt und verspannt, das ist alles

tGheH-cauvexr


"Flimmerskotom" ist ein Symptom, das mehrere Ursachen haben kann. Migräneaura ist eine davon. Wenn keine Ursache erkennbar ist, ernennt man halt das Symptom selbst zur Erkrankung ;-)

Allerdings ist es gut möglich, dass ein guter Teil der "nicht erklärbaren" Flimmerskotome in Wirklichkeit Migräneauren sind, die gibt es nämlich auch ohne nachfolgende Kopfschmerzen.

Grüße

C.onnsy1x967


Bei mir ist es wirklich so, das das Flimmerskotom von Verspannungen kommen. Ich merke das vorher wie das von der HWS "aufsteigt", wenn ich ganz viel Glück hAbe, kann ich sie wirklich "wegentspannen" das hört sich für ein Migräniker seltsam an.

lg conny

hoexex2708


bei mir fängt es an mit dem punkt sehen usw, dann schläft mir die hand ein bzw die finger, dann die zunge,lippen und nase. ich kann klar denken,aber die wörter bzw buchstaben sind verdreht, dabei bekomme ich dann panik. wenn der spuk vorbei ist kommen die kopfschmerzen. ist das eine migräne oder das Flimmerskotom ???

CVontny196x7


Also, ich habe das nu so verstanden: der Oberbegriff heißt oder ist dieses Flimmerskotom! Das aber aus vverschiedenen Gründen entsteht ... Migräne, Verspannungen ..... sogar bei Schlaganfall ...und davor habe ich Respekt, aber ich denke, zu einem Schlaganfall gehört mehr, DAS habe ich nun glaube ich begriffen!

KaraPamk PhxD


BEHANDLUNG / HEILUNG des Flimmerskotoms!

Hallo,

ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag so einige Leute aus der Misere des Flimmerskotoms befreien werde.

Wen meine Geschichte nicht interessiert und wer nur an der Lösung interessiert ist, soll ab "- HEILUNG -” weiterlesen.

Ich bin 23 Jahre alt, männlich, und leide/litt seit meinem 10. Lebensjahr und dem immer auftretenden "Ding”, das erst so wirkte, als wäre ich geblendet worden, dann sich immer halbmondförmig nach links oder rechts ausbreitete, bis ich dann fast komplett blind war, und nach ca. 30 Minuten in die Seite nach oben verschwand. Was blieb, war ein sehr komisches Gefühl und oft auch anhaltende Kopfschmerzen. Hatte ich die Augen geschlossen, war es immer noch da. Es gab nichts, was diesen Prozess hätte beschleunigen können. Ich war dem Flimmerskotom ausgeliefert.

Innerhalb der nächsten 7 Jahre hatte ich es teilweise täglich, mal auch jeden Monat, seltener aber auch mit Pausen von bis zu einem halben Jahr. Ich musste feststellen, dass es besondere Faktoren gab, die das Flimmerskotom positiv beeinflussten (positiv = es taucht auf):

- zu langer Schlaf (mehr als 8 Stunden)

- zu wenig Schlaf (weniger als 3 Stunden, 2 – 3 Tage hintereinander)

- Helligkeit (besonders im Sommer, öfters im Urlaub; hatte ich lange Zeit in sehr heller Umgebung verbracht, bspw. am Strand, konnte ich mit dem Flimmerskotom schon am nächsten Tag rechnen; wichtig war für mich auch die Kombination aus Sonne und Kälte!!!, denn beim warmen Strandurlaub war es eher die Ausnahme; dennoch tauchte es auch relativ oft im Sommer, wenn es warm/heiß war, auf)

- Stress (Klausurenphasen, Bankrottgefahr für die eigene Firma, Gefahr des Auffliegens der Steuerhinterziehungen, etc.; Beziehungsstress, Freundin geht heimlich fremd, etc.)

- zu lange Bildschirmarbeit (relativ selten, aber dennoch erwähnenswert)

- zu wenig Flüssigkeit am Vortag zu sich genommen

Das war so das Wesentliche.

Da ich, bis ich so ca. 17 – 18 Jahre alt wurde, eine Mischung aus Nerd und Computerfreak darstellte, hatte ich nicht den gewünschten Erfolg bei den Mädels. Und als ich dann endlich mit 17 mit einer wunderschönen Mitschülerin im Bett landete, musste ich feststellen, dass meine Ausdauer wirklich miserabel war. Vor allem, wo ich zu den Personen gehöre, denen die optimale Befriedigung der Frau für den eigenen Spaß wichtig ist. Das hieß für mich (in 95 % der Fälle): Mehr rangehen, mehr Dominanz, richtig zupacken! Die Ausdauer hatte ich jedoch nicht. Also hielt ich nach einem Ausdauersport Ausschau. Und siehe da: Badminton (übrigens, nicht mit Federball zu verwechseln), die schnellste Sportart der Welt. Nebenbei ging ich ins Fitness-Center und spielte zwei Mal in der Woche Badminton. Ich fühlte mich schon nach 2 – 3 Monaten komplett anders. Weiterhin fiel mir aber auch auf, dass das Flimmerskotom seltener wurde. In der nächsten Zeit nur alle 3 Monate. Also schaute ich, wann genau es auftauchte: Klausurenphasen, Krankheit, etc. Also die Zeit, in der ich über einen längeren Zeitraum (ca. 2 Wochen) kein Badminton spielen konnte.

Ich meinte, die Lösung gefunden zu haben, und fing an, mindestens 3 – 4 Mal in der Woche Badminton zu spielen (oft auch häufiger). Ich nahm an vielen Turnieren teil, trainierte viel, vernachlässigte jedoch die Schule, später auch die Uni. Allerdings hatte ich einen Rekord für mich aufgestellt: Über ein Jahr lang kein Flimmerskotom! Und das auch oft trotz zu viel Schlaf, Stress oder langen Aufenthalten in sehr hellen Gegenden. Ich musste weniger Sport treiben, womit auch ab und zu das Flimmerskotom wiederkam.

Nun gut. War es der Ausdauersport? Meine Ex war Marathonläuferin und litt ebenfalls darunter. Der Sport beeinflusste ihr Flimmerskotom nicht. Mein Neurologe meinte jedoch, dass ein anderer Patient ebenfalls schonmal meinte, er könne es durch Leistungssport beeinflussen. Manche Sportarten würden sich mehr dafür eignen, manche weniger (inzwischen weiß ich auch, dass sich manche Hallen mehr eignen als andere).

Nun hatte ich analysiert und bin zu einem Ergebnis gekommen. Was ist denn das Besondere an Badminton? Antwort: Der weiße Federball (nicht die Farbigen Nylonbälle) im Kontrast zum relativ dunklen Hintergrund. Man behält den Federball während des extrem schnellen Spiels ständig im Blick und achtet gleichzeitig darauf, was der Gegner so macht, ergo: man muss mit den Augen sehr viel "umfokussieren”. Das ist so, als würdet ihr euch einen Finger nah vor die Augen halten. Ihr könnt entweder den Finger scharf sehen oder den Hintergrund. Bei einem kontrastreichen Verhältnis ist das Umfokussieren "spürbarer”, man spürt es fast schon so richtig im Kopf.

Beim Tennis ist es nicht anders, jedoch ist das Kontrastverhältnis zwischen dem Ball und dem (meist hellgrünen) Hintergrund nicht so stark.

Also hatte ich mir vorgenommen, jeden Tag ein bisschen "rumzufokussieren”. Ca. 20 – 30 Sekunden, nicht mehr. Aber auch dann, wenn ich das Gefühl hatte, in einer Situation zu sein, in der das Flimmerskotom idR auftauchen würde.

- HEILUNG -

Nun gut… ich bin seit knapp 3 Jahren frei vom Flimmerskotom. Ich hatte bereits zu viel Schlaf, Stress, Klausurenphasen, zu wenig Schlaf, Strandurlaube… aber immer, wenn ich das Gefühl hatte, in einer Situation zu sein, wo es auftauchen KÖNNTE, nahm ich einfach einen Finger vor die Augen und "wechselte” ein paar Mal zwischen Finger und Hintergrund (fokussierend).

Ab und zu (ca. jeden zweiten Tag, anfangs täglich) setzte ich mich einfach nur 4 – 5 Meter von einer weißen Wand entfernt hin, an der irgendwas Kleines hing, nahm ein schwarzes Lineal und hielt es so vor die Augen, dass ich die Zahlen darauf gerade noch fokussieren konnte und fokussierte mehrmals zwischen dem Wandgegenstand und dem Lineal, ungefähr 30 Sekunden lang.

Momentan befinde ich mich in einem recht harten Studium, spiele Badminton maximal 1 Mal in der Woche, wobei das auch eher die Ausnahme darstellt. Seit ich mit der Fokussierübung angefangen habe, ist das Flimmerskotom kein einziges Mal mehr aufgetaucht (trotz der vielen Einflüsse, die es normalerweise hervorrufen würden).

Ich hoffe, dass ich dem/der Einen oder Anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen kann!

Versucht solche Fokussierübungen einfach mal selber. Ich bin sicher, dass es auch euch weiterhelfen wird! Einfach mal 20 – 30 Sekunden pro Tag zwischen zwei verhältnismäßig kontrastreichen Gegenständen hin und her fokussieren. Der Aufwand ist es wert!

Beste Grüße

Anal Kraak, PhD

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