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Mrt/ CT einfordern

ZQodiafc22 hat die Diskussion gestartet


Guten Abend =)

und zwar habe ich Probleme mit meinen Augen. Sie sind ziemlich empfindlich, ziehen die ganze Zeit, schmerzen hin und wieder. Manchmal kommt es mir so vor, als sehe ich etwas verschwommen und dann wird mir schwindlig.

Ich bin der Typ Mensch, der immer gleich an das Schlimmste denkt, sprich, ich habe große Angst, dass ich einen Hirntumor habe... eig. weiß ich, dass das Quatsch ist, aber ich werd die Angst einfach nicht los. Ist übrigens nicht das erste Mal, dass ich Angst habe an Krebs erkrankt zu sein.

Bevor ich aber überhaupt überlege zum Psychologen zu gehen, würde ich gerne zum Neurologen und ein MRT oder CT machen lassen, damit ich die Hirnkrebs-Sache abhaken kann, um zu schauen, ob meine Krebs-Ängste dann endlich verschwinden. Quasi als Bestätigung "siehst du, da ist nichts Schlimmes".

Worum es mir jetzt aber im Eigentlichen geht ist Folgendes:

Wenn ich also demnächst zum Neurologen gehe und diesem von meinen Symptomen erzähle, und eben dass ich eine große Angst habe an Hirnkrebs erkankt zu sein und erst beruhigt bin, wenn ein MRT/CT gemacht wurde, wird dies dann auch durchgeführt?

Oder kann der sagen: "Nein, da gibts ja keinen Verdacht" bzw. ist es sehr schwer an solche Untersuchungen zu kommen, solang der Arzt das nicht aus eigener Überzeugung von sich aus selbst anordnet ??

Ich will einfach nur diese Bestätigung, dass alles o.k. ist, aber eben nur durch sichere Verfahren, wie das MRT oder CT.. alles andere würde mich in keinster Weise beruhigen.

Wäre super, wenn ihr mir darauf antworten könntet, vllt sogar aus eigenen Erfahrungen?!

Vielen Dank!

Antworten
a'gnxes


Was haben Deine Symptome mit Krebs zu tun?

Nmelxa


Oder kann der sagen: "Nein, da gibts ja keinen Verdacht" bzw. ist es sehr schwer an solche Untersuchungen zu kommen, solang der Arzt das nicht aus eigener Überzeugung von sich aus selbst anordnet ??

Natürlich kann er das sagen. Ein Arzt wird nicht einfach so mal eben ein MRT veranlassen. Ein MRT verursacht ja auch erhebliche Kosten, das mal nur nebenbei.

Wenn du schon mehrfach Angst hattest, an Krebs erkrankt zu sein, solltest du dir evt. wirklich mal Gedanken über einen Psychologen machen.

Z\oodiaYc22


Naja ich habe schon des Öfteren gehört, dass Sehstörungen, Schwindel u. Kopfschmerzen auf einen Hirntumor hindeuten können. Klar ist das warsch. Schwachsinn, aber darum geht es mir ja auch nicht.

Die Kosten setzt der Arzt doch bei der Krankenkasse ab oder nicht ? also ist dies ja für den Arzt kein Grund, welcher gegen ein MRT oder CT spricht ?!

NPela


Klar setzt der das bei der KK ab. Dann wird die belastet.

Ein Arzt braucht dennoch einen konkreten Verdacht auf etwas, um es eranlassen zu können. Warst du schon mal beim Augenarzt? Ich würde nicht mal auf die Idee kommen, bei meinen Augenproblemen an einen Hirntumor zu denken. Mal ganz nebenbei: Wenn ich verschwommen sehe, wird mir auch schnell schwindelig ;-)

txatuxa


Die Kosten setzt der Arzt doch bei der Krankenkasse ab oder nicht ? also ist dies ja für den Arzt kein Grund, welcher gegen ein MRT oder CT spricht ?!

Der Arzt ordnet Untersuchungen bei begründetem Verdacht auf bestimmte Erkrankungen an. Dann werden sie von der KK übernommen. Wenn deine Symptome keinen Anlass für eine solche Bildgebung bieten, darf ein verantwortungsvoller Arzt auch keine Überweisung schreiben.

Da werden Kosten verursacht, die wir alle (Gemeinschaft der Beitragzahler) zahlen müssen und ich erwarte von den Ärzten und auch von den Patienten, dass sie veantwortungsvoll mit diesen Ressourcen umgehen und unnötige Untersuchungen abblocken!

Abgesehen davon bedeutet ein CT eine erhebliche Strahlenbelastung, die man nicht in Kauf nehmen sollte um Krankheitsängste in Schach zu halten.

Z9o0d_iac232


Also das wäre das 2. Röntgenbild in meinem Leben bisher, ich war vllt. im Schnitt 1x im Jahr beim Arzt bisher. Ich denke nicht, dass ich dadurch eine zusätzliche außerordentliche Belastung wäre, was die Kosten angeht.

Außerdem, wie sollen sie denn bestimmte Sachen ausschließen, ohne die entsprechenden Untersuchungen?

Ich komme ja nicht ohne irgendwas zum Neurologen, sondern mit wirklichen Symptomen, die ich mir ganz bestimmt nicht einbilde.

Und ich finde, Verschwommene Bilder, Schwindel u. Kopfschmerzen sind keine Kleinigkeiten. Wann will der denn dann eine gescheite Untersuchung machen? Wenn ich umkippe?

Versteht mich nicht falsch, aber ohne richtige Untersuchungen, komme ich einfach nicht zur Ruhe =(... und die o.g. Schmerzen sind auch nicht gerade angenehm.

t!atua


@ zodiac

Überleg dir mal, wie du hier rüberkommst... Lies dir mal den Titel deines Fadens durch.."einfordern" willst du dein CT oder MRT. :(v

Warum kannst du nicht zum Hausarzt gehen (nicht zum Neurologen oder sonsteinem Facharzt) und ihn deine Symptome schildern und ihn entscheiden lassen, welche Massnahmen angebracht sind?

Das ist der normale Weg...

a{gtnes


Wenn überhaupt, dann erst Neurologe. Der kann feststellen, ob ein CT Sinn macht.

P+feffexrmi>nzliGkxör


Und ich finde, Verschwommene Bilder, Schwindel u. Kopfschmerzen sind keine Kleinigkeiten.

Da wird die erste Adresse ein Augenarzt sein, und das nicht ohne Grund.

Bei begründetem Verdacht werden die nötigen Untersuchungen veranlasst, keine Sorge. Ich bin mal mit einer Überweisung wegem Verdacht auf akutes Glaukom beim Augenarzt gelandet, ich habe fast 3h in der Praxis verbracht und davon die geringste Zeit im Wartezimmer.

Wenn der Augenarzt nichts findet, deine Sehfähigkeit optimal ist, dein Augenhintergrund tiptop ist, die Gesichtsfeldmessung, die unter Umständen durchgeführt ist auch gut ist, sprich alles ohne Befund, wird weiterführende Diagnostik gemacht. Also CT/MRT, Blutuntersuchungen.

Z+od.iacx22


Ich habe nun mal die starke Angst und möchte von einem Arzt hören, dass mit mir alles in Ordnung ist. In diesem Fall eben durch ein MRT bzw. CT. weil diese zwei Untersuchungen die einzigsten sind, die das zweifelsfrei bestätigen können. Was ist daran schlim?

ich war bereits beim Hausarzt. Dieser meinte ich solle zum Augenarzt. Der Augenarzt wiederrum stellte fest, dass ich keine Brille brauche und auch sonst nichts Auffälliges vorhanden ist. Er meinte nur, ich solle evtl mal zum Neurologen.

a=g3nes


möchte von einem Arzt hören

Dann geh zum Neurologen. Eine Maschine ist kein Arzt.

PgfefHferminzZlikör


Am Ende interpretiert sowieso ein Arzt die Bilder :=o

Zmodia>cx22


Ja ich verstehe, was ihr meint. Ich meinte es eher so, dass mich andere Untersuchungen einfach nicht beruhigen würden, weil sie in meinem Fall nichts bringen. So z.B. ein EEG, würde mir in keinster Weise helfen, weil es nicht ausschließt, wovor ich Angst habe.

(Ich kenne mich aus meinem früheren Beruf mit diesen Geräten ein Wenig aus.)

Ihr meint, wenn ein ausreichender Verdacht besteht, werden diese Dinge auch durchgeführt. Was ist ein ausreichender Verdacht? Wie soll der Neurologe ohne MRT/CT feststellen, ob meine Ängste zurecht bestehen oder nicht? Die Antwort: garnicht.

versteht ihr, was ich meine? Ich möchte doch nur EIN, EIN EINZIGES MAL in die Röhre. Nur DANN wäre ich beruhigt. Das werde ich dem Neurologen auch so sagen.

Naja ich habe das Gefühl ich gehe Euch irgendwie auf die Nerven, aber ich hab irgendwie jegliche Lebensfreude durch diese dummen Ängste verloren, obwohl ich weiß, dass diese Ängste warsch. unbegründet sind. =(

Pbfef\ferm5iVnzliköxr


Dann geh zum Neurologen ;-)

Es sog. "Diagnostikleitern", an die wird sich i.d.R. auch gehalten. Und ein MRT/CT kommt da auch irgendwann :-)

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