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Mrt/ CT einfordern

m|oon}nigFhxt


Ein Neurologe ist aber kein Lungenfacharzt und die müssen im Vorfeld schon wissen was genau Sache ist. Schon allein wegen Abrechnung brauchen sie einen Überweisungsschein, die meisten Neurologen und Radiologen sind reine Überweisungspraxen. Eigentlich dürften die schon ohne Überweisung keinen Termin geben.

N2ela


Ich sehe es aber eher so Nela: Wenn ich diesesmal weiß, dass es kein Krebs ist, kann ich, wenn ich in Zukunft wieder Sorgen habe, mir bewusst sagen: damals wars auch nichts Schlimmes.

Ich sehe es so: Du hast selbst geschrieben, dass du schon öfter Angst vor Krebs hattest. Wenn es damals kein Krebs war, so könntest du auch jetzt dir bewusst sagen:

damals wars auch nichts Schlimmes.

Wenn du also die Angst jetzt nicht so besiegen kannst, wird das auch in Zukunft wohl weniger wahrscheinlich sein.

ich gebe dir mal ein Beispiel:

Ich habe u.a. Angst vorm Erbrechen. Bekomme ich eine Panikattacke, weil ich eben Angst habe in dieser einen bestimmten Situation mich übergeben zu müssen, hat es mir auch nicht geholfen zu denken: "Ach ja, beim letzten Mal ist ja auch nichts passiert." Das ist erst durch den Psychologen besser geworden. Oder als ich Angst hatte, dass ich was am Herz hab (Nein, ich hab im Allgemeinen keine Angst vor Krankheiten).

Nae4la


Bekomme

ersetze ich durch "bekam"... ;-)

Z{odivac2x2


@ Schnattergusche:

Ich gebe ja zu, dass es Menschen gibt, bei denen der Verdacht um Weiten berechtigter da ist, als bei mir. Aber weil ich !einmal! geröntgt werden möchte, verschieben sich kaum die Wartezeiten anderer enorm nach hinten. Ich würde es einsehen, wenn ich 5 mal im Jahr mich röntgen lassen würde, aber wenn ich das einmal in 25 Jahren möchte, ist das verwerflich deiner Meinung nach?

Und wenn es nach dir geht, soll ich also dann weiterhin mit meiner Angst leben, die mir momentan mein Leben total versaut? Du urteilst ein bisschen zu viel, du kennst mich und meine Umstände nicht, ich habe bisher nicht geschrieben, wie weit meine Angst mich z.T. treibt. Aber weil ich es mir warscheinlich nur einbilde, habe ich kein Recht auf eine Behandlung?

Achja, ich bin ja nur ein dummer Psycho, dem muss man ja nicht helfen, hast Recht.

aYgnxes


Und das ist wieder der Punkt: Wenn der Neurologe sagen würde, es gäbe keinen Grund für ein MRT, würde ich ihm nicht glauben

Dann hast Du ein psychologisches Problem, das Du angehen solltest. Neurologen können übrigens Sachen finden, die man im MRT nicht sieht.

Znodia!c2x2


Agnes: kannst du mir auch erklären wie Neurologen das anstellen? Kann ich mir nicht so recht vorstellen.

s/chnat*terjgus~che


Übrigens...

Wie gesagt, ich brauchte bisher ein Röntgenbild in über 20 Jahren und hatte sonst noch nie eine Behandlung, die vergleichbare KOsten erfordert. Also könnte ich noch 5 von diesen Aufnahmen machen lassen, bis ich die Knete wieder drin habe, die ich bereits an die KV blechen durfte.

Du solltest Dich privat versichern oder einfach die Beiträge zur Bank bringen. Das staatliche System hast Du jedenfalls nicht verstanden. Das ist kein Ansparen, sondern ein Umlagesystem. Wenn Deine Denkweise passen würde, müßte man kurz vor dem Tod einen ordentlichen Batzen ausgezahlt bekommen, wenn man selten krank war. Und es würde Dir sicher nicht gefallen, wenn mitten in einer OP aufgehört würde, weil dann die eingezahlte Summe aufgebraucht ist.

Und auch schön, dass du die Krankheit der Hypochondrie dermaßen abwertest.

Mit keinem Wort. Ich habe ein Merkmal angesprochen, das bei diesem Krankheitsbild häufig vorkommt. Eine Abwertung findet da nur in Deiner Auslegung statt. Im Gegensatz dazu nehme ich Ängste sehr ernst. Sich der eigentlichen Sache zu stellen und sie nicht auf andere Dinge zu projizieren, ist ein wichtiger Schritt im Umgang mit Ängsten. In Deinem Fall wäre das, an eine Überweisung zum Psychologen zu denken. Denn dass Du weißt, dass Deine Symptome keinen ausreichenden Verdacht auf einen Tumor ergeben, hattest Du ja bereits am Anfang geschrieben.

NTela


Aber weil ich es mir warscheinlich nur einbilde, habe ich kein Recht auf eine Behandlung?

Hier hat niemand gesagt, du bildest dir das ein!!! Aber die Psyche hat ihre eigenen Gesetze! Die kann Symptome hervorrufen, das ist der helle Wahnsinn! Angefangen von leichtem Schwindel über ne Dauertachykardie bis hin zu Taubheitsgefühlen! (Daran sieht man u.a. auch: Nur weil man Taubheitsgefühle hat, hat man nicht gleich MS, wovor ja auch viele Angst haben).

aCgEnexs


Es gibt die sogenannte neurologische Untersuchung. Das können Neurologen besser als jede Maschine.

Zfo"d5iWac2u2


@ Schnattergusche:

Ich weiß sehr wohl wie unser Gesundheitssystem funktionert. Das schließt meine Argumentation aber dennoch nicht aus.

Ich bin nicht 100%ig überzeugt, dass meine Symptome nicht ausreichend für einen Hirntumor sind, sonst hätte ich keine Angst.

Zitat von dir, Schnattergusche: "Schlimm ist, dass wahrscheinlich ein anderer Patient, bei dem tatsächlich der begründete Verdacht auf Krebs besteht, entsprechend länger auf die Diagnose warten muss. Aber welchen Hypochonder interessiert das schon..."

besonders die letzten Worte solltest dir vllt. nochmals durchlesen, bevor du behauptest, das war nicht abwertend gemeint.

Naja ich finde es furchtbar, dass man dermaßen "betteln" muss, bis man seine gewünschte Untersuchung bekommt, damit man sein Leben mal wieder annähernd leben kann, hätte ich nicht gedacht.

Aber ich werde so weit gehen, bis ich einmal in der Röhre war und beruhigt bin. Und wenns mich meinen Job kostet, weil ich 10 mal in 3 Wochen zum Arzt renne. Das ist zwar traurig, aber ich weiß genau, ich werd mich selbst davon nicht abhalten können. Denn der momentane Zustand ist einfach unerträglich.

P<feff erminxzlikör


Dann schmeiss einem Radiologen als Selbstzahler die Kohle hin, wenns dich beruhigt. Oder geh einfach zum Neurologen ;-)

NFeGla


Aber ich werde so weit gehen, bis ich einmal in der Röhre war und beruhigt bin

Nun, das war klar. Warum hast du dann den Faden überhaupt aufgemacht?

Naja ich finde es furchtbar, dass man dermaßen "betteln" muss, bis man seine gewünschte Untersuchung bekommt, damit man sein Leben mal wieder annähernd leben kann, hätte ich nicht gedacht.

"Gewünscht" und "dringend notwendig" ist ein himmelweiter Unterschied.

Du hast viele Anregungen hier bekommen, schade, dass die nichts bringen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du nach dem MRT Ruhe gibst. Da du davon scheinbar überzeugt bist, dass da etwas sein muss (und nein, bloß nicht die Psyche, man könnte ja abgestempelt werden...), wirst du unter Umständen dem Arzt auch nicht vertrauen, dann muss sich noch ein zweiter das MRT anschauen.

Ich wünsche dir viel Glück auf deinem Weg und dass du irgeendwann ohne die Angst leben kannst.

(ich weiß, wie es ist, eine Angststörung zu haben...)

Gute Nacht.

Nela

s/chjnatCt_er{guscUhe


Ich weiß sehr wohl wie unser Gesundheitssystem funktionert. Das schließt meine Argumentation aber dennoch nicht aus.

Die Psyche hat ihre eigenen Gesetze...

Das ist zwar traurig, aber ich weiß genau, ich werd mich selbst davon nicht abhalten können. Denn der momentane Zustand ist einfach unerträglich.

Aus genau diesem Grund solltest Du der Angst ins Gesicht sehen und sinnvoll damit umgehen. Ob sie sich jetzt als Angst vor einem Hirntumor zeigt, oder später als Angst vor einer anderen Krankheit (ich spreche jetzt absichtlich keine konkrete an, um Dir keinen Floh ins Ohr zu setzen), spielt keine wirkliche Rolle.

Du weißt selbst, dass Deine Symptome den Verdacht auf Hirntumor nicht ausreichend begründen können für eine entsprechende Untersuchung. Das hast Du eingangs geschrieben. Hättest Du noch nie etwas von einem solchen Tumor gehört, dann hättest Du auch keine Angst davor, sondern eben einfach diese Symptome. Bei Hypochondrie (falls sie tatsächlich bei Dir vorliegt, was ich nicht beurteilen kann) ist es wichtig, die eigentliche Ursache zu beseitigen. Es bringt Dir nicht viel, wenn Du jetzt einen Hirntumor ausschließen möchtest, und bei allen späteren Symptomen jede weitere Krankheit, die Du mit ihnen in Verbindung bringst.

Nicht die Symptome sind das Problem, sondern die Angst davor, dass sie gleich eine schwere Erkrankung anzeigen. Es sollte also nicht um den Ausschluss eines medizinisch nicht begründbaren Tumorverdachts gehen, sondern um den generellen Umgang mit der Angst. Das könnte Dich davor bewahren, im Laufe der Zeit diese Ängste so zu manifestieren, dass der Körper entsprechend physisch darauf reagiert. Denn er ist nicht nur in der Lage, eingebildete Schmerzen real erscheinen zu lassen (weshalb sie genau so ernst zu nehmen sind wie Schmerzen mit erkennbarer Ursache), sondern kann auch den Ängsten entsprechende physische Ursachen nachträglich ausbilden. Es wäre schade, wenn Du Dich im wahrsten Sinne des Wortes krankdenkst.

Viel besser wäre es, wenn Du erkennst, dass diese Symptome körperliche Signale dafür sind, dass da etwas nicht in Ordnung ist. Mit der gleichen Intensität Deiner starken Vorstellungskraft kannst Du auch das Gegenteil bewirken. Indem Du Deine Aufmerksamkeit auf diese Stelle im Körper richtest, dabei aber entspannst, kannst Du die Selbstheilung aktivieren. Sich gesunddenken ist im gewissen Rahmen auch möglich. Denn der Körper gleicht ständig die vielen kleinen Unregelmäßigkeiten aus. Aber manchmal braucht er dabei Unterstützung.

tTa&tua


Naja ich finde es furchtbar, dass man dermaßen "betteln" muss, bis man seine gewünschte Untersuchung bekommt, damit man sein Leben mal wieder annähernd leben kann, hätte ich nicht gedacht.

Keiner hier hat dir gesagt, dass du deine Symptome, die dir solche Angst machen nicht abklären lassen sollst.

Warum kannst du nicht einfach zum Arzt gehen und dem die weitere Diagnostik überlassen? Wenn es nach der Amnamese und den ersten Untersuchungen möglich erscheint, dass irgendetwas in deinem Schädel physisch nicht ok ist, werden die Bildgebung, die du unbedingt willlst, sowieso angeordnet. Nicht, weil du sie willst, sondern, weil der Arzt Krankheitursachen ausschliessen will.

Aber ich werde so weit gehen, bis ich einmal in der Röhre war und beruhigt bin

Was, wenn du nicht beruhigt bist, wenn du dann glaubst, dass das CT nicht genug war? Wenn das MRT nur 1,5 Tesla hatte oder ohne Kontrastmittel war? Wenn deine Symptome dich weiter beunruhigen und du vermutest, dass die Ursache noch nicht auf den Bildern zu erkennen war?

Diagnostik ist kein Heilmittel gegen Krankheitsängste.

Natürlich muss bei unklaren Symptomen einmal geguckt werden, ob nicht eine konkrete physisch fassbare Ursache zu finden ist. Aber die eigentliche Behandlung liegt woanders und ich glaube, dass weißt du auch.

jAulaQla


Ich würde, wenn ich so beunruhigt wäre wie du, das MRT selbst bezahlen. Und gut ist !

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