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Absetzen von Trimipramin

WEahoxe hat die Diskussion gestartet


Hallo, ein Jahr lang habe ich Trimipramin eingenommen. Gegen Schlafproblemmen und Kopfschmerzen. Bin schon bei 400 abends gelandet. Nach einem Jahr müsste ich feststellen, das es wenig geholfen hat. Ich hab mich entschlossen das Zeug absetzen. Natürlich langsam. Eine Woche lang von 400 auf 300, dann eine Woche von 300 auf 200. Nach vier Wochen habe ich noch eine Woche 0,25 eingenommen. Dann war stopp. Sieben Tage war nichts, ich konnte keine Veränderung merken. Dann ist es angefangen mit der "Angst Erwachung". Weiter schlimmer. Sehr schlimm war es nach drei Wochen. Panik, Angst in Bauch und Brust, Totale Antriebslosigkeit, Benommenheit, Angst nach draußen zu gehen. Schlechte gedanken. Totale Misstgefühle. Das Leben ist vorbei. Im Internet gelesen, -es konnte etwas mit Entzugserscheinungen haben. Aber ich habe gelesen, das das Trimipramin keine sowelche Erscheinungen haben kann. Ich bin jetz in fünfter Woche. Die gleiche Erscheinungen, der gleiche unklarer Kopf. Besonder schlimm sind die Angst und panik. Schrecklichste Gefühle

Hat jemand Erfahrungen damit? Wie lange noch? Habe Angst, das es so bleibt. Für jede Nachricht herlichen besten Dank schon jetzt.

Antworten
G5r,is\u2x010


Hi, habe des Zeug auch ein Jahr genommen .

Hatte auch 300 und habe es auch Wöchentlich um 100 reduziert. Ich hatte aber keinerlei Prob. damit also mit dem Absetzten , ganz im Gegenteil, mir gieng es danach besser wie mit dem zeug .

Wyahoxe


Hallo Grisu2010,

ich bedanke mich für die Antwort. Vor dem Trimipramin waren noch ein paar Antidepressiva(Cymbalta, Carbomazepin), aber die wurden mit Trimipramin eingetauscht. Das heißt die nehme ich schon 6-7 Monate nicht mehr. Davon kann es doch nicht sein. Die Probleme haben angefangen mit Absetzen. Ich habe schon vieles über Trimipramin im Internet gelesen. Viele Kommentare waren wie bei dir. Aber die Symptome sind wie beim Entzug. Und das ist noch nicht alles. Mir ist kalt, bei 15-20 Grad muss ich ein Pullover anziehen. Ich zittere. Morgens Herzrasen/Herzklopfen. Und mit der Angst habe ich so ein Gefühl, das ich Verrückt werde. Alles im Nebel, kein klarer Kopf, Konzentration null. Beklopptes Gefühl. Hab Familie, die ich mit so welchen Problemen nur belästige. Blutdruck Durchschnitt 78/130, Zucker um die 90, Eisen ein wenig zu niedrig 12,9, alle anderen Blutwerte in Ordnung. Das kann doch nicht war sein, dass im 21 Jahrhundert keine so welche Probleme heilen kann. Mein Neurologe, wo ich in der Behandlung bin, hatte bis jetzt Maximum 2-3 Minuten für mich, für das Notieren meiner Gefühle und Empfehlung einer neuen Arznei. Über Trimipramin Ausscleichen habe ich ihm nicht gesagt, und habe Sorgen zu Ihm wieder zu gehen. Alles schlimm. Leben ist am Ende. Bitte wenn jemand mir irgendwie helfen kann. Bitte.

kqusCchelCottexr


Hallo !

Ich habe auch Trimipramin über 1 Jahr eingenommen. Davor hatte ich noch andere Mittel, die ich aber nicht so gut vertragen habe.

Jedenfalls habe ich Anfang des Jahres angefangen das Trimipramin abzusetzen, natürlich unter ärztlicher Aufsicht.

Es hat 8 Wochen gedauert.

Danach hatte ich ähnliche Symptome wie Du.

Angstanfälle, keine Lust mehr vor die Tür zu gehen, geradezu Angst davor.

Das hielt aber glücklicherweise NUR 3-4 Wochen an.

In der Zeit bin ich aller Angst zum Trotz dennoch raus gegangen (ich hatte auch keine Wahl).

Mit der Zeit habe ich mich erst dran gewöhnt und dann hat die Angst komplett aufgehört.

Was mir in der Anfangszeit sehr geholfen hat (ich weiß nicht, ob das allgemeingültig ist) war, daß ich immer, wenn ich raus ging, entweder ein Bonbon oder ein Kaugummi im Mund hatte.

Irgendwie ließ die Unsicherheit dadurch nach.

Frag mich nicht, warum.

Vielleicht hilft Dir das ja.

WWah5oe


Hallo Kuschelotter,

ich bedanke mich für dein Schreiben. Mittlerweile bin ich beim anderen Neurologen. Die Panik/Angstattacken sind milder geworden, kommen aber immer wieder. Konzentration fehlt, Kopfschmerzen. Laut Neurologe sind das typische Depressive zustände. Ist für mich nichts Neues. Ich hoffe, das ich das mit der neuen Neurologen schaffe, aus dem Zustand raus zu kommen. Noch mal Danke und alles Gute.

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