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Schweres Durchgangssyndrom künstlichem Koma – was tun?

Sgonn{enschei"n7x75 hat die Diskussion gestartet


Guten abend,

meine Mutter war bislang mobil und hatte leichtes Asthma. Vor 3 Monaten kam sie mit Pneumokokken auf die Intensivstation und lag 3 Wochen im künstlichen Koma.

Danach kam sie auf eine normale Station, bekam die MRSA (ressistenter Krankenhaus Keim), und ist nach 2 Wochen Isolierung in ein CO² Koma gefallen, da sich die Luftröhre nach Verschleimung verschlossen hat.

Sie war nochmals auf der Intensivstation, wieder künstliches Koma 10 Tage und ist nun seit 12 Tagen wach. Jetzt ist die die Atmung stabil, die Eintzündungswerte sind leicht erhöht und sie kann nicht sprechen, da sie inturbiert wurde.

Was mir größte Sorgen macht, ist ihr psychischer Zustand, der zunehmend schlimmer wird: Sie ist aggressiv, versucht mich zu treten und hat die Krankenschwester mit geohrfeigt.

Zudem zieht sie sich ständig die Magensonde sowie Ihre Intubationkanüle raus und ist mehrmals aus dem Bett gefallen, beim Versuch aufzustehen.

Sie wurde nun am Bett fixiert! Die Ärzte sagen es wäre vermutlich ein Durchgangssyndrom.

Hat jemand Erfahrung und kann mir sagen, ob es normal ist, daß solch ein Syndrom (normaler Weise nur wenige Tage) auch nach 12 Tagen sich verschlimmert?

Ich mache mir sorgen, daß sich die Psychose minifestiert.

Sie bekommt derzeit leicht beruhigende Mittel und ein Antidepressiva.

Sollte ich nochmal die Untersuchung von einem Neurologen oder Psychologen verlangen?

Wie soll ich mich verhalten?

Sie hört mir nicht zu und begreift nicht den Sinn meiner Worte. Meine Besuche scheinen sie noch mehr aufzuwühlen und unruhig zu machen. Zudem geht mir die Kraft nach 13 Wochen täglicher Krankenhausbesuche nach meiner Arbeit verloren. Mein Gewissen und der Gedanke an ihre Hilflosigkeit treibt mich jeden Tag dort hin.

Hat jemand einen Tipp wie ich mit ihr umgehen soll und sie unterstützen kann?

Und wie kann ich mich schützen und abgrenzen?

Ich habe letzte Woche erfahren, daß ich Schwanger bin. Ich freue mich sehr, habe jedoch das Gefühl ich sollte versuchen mit psychisch von dieser Situation abzugrenzen und vor allem meine Besuche herunterzufahren. Natürlich spielt mein Gewissen da nicht mit...

Kann mir jemand zu einer meiner Fragen einen guten Ratschlag geben oder hat ähniche Erfahrung ??? (Danke im Voraus!)

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