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Gute Reha nach eingetretener Querschnittslähmung

Frrau2, 44 hat die Diskussion gestartet


Hallo

Mein Vater ist seit ca. 3 Wochen nach einer OP an einem Wirbel (Entfernung Prostatakrebsmetastase) querschnittsgelähmt. Es ist angeblich nichts beschädigt (nicht durch die OP und nicht durch die Metastase) nur eine Einblutung soll evtl. auf das Rückenmark drücken.

Die Ärzte machen noch verhalten Hoffnung auf ein "Wieder gehen können", bleiben da aber sehr unkret – geht sicher auch nicht anders.

Nun ist er in einer Reha-Klinik und wir haben das Gefühl, dass er dort keine optimale Behandlung bekommen – nur 1 x täglich Gymnasik und noch irgendeine Therapie – jedenfalls nicht das, was wir erwartet hätten. Auf Nachfrage hat eine Schwester schnippisch reagiert – wenn wir meinen das reiche nicht, müsse sie das aufschreiben. Und auf die Frage nach einem Sozialdienst (soll sich um Wohnungsangebote, Beantragung Pflegestufe, Hilfsmittel kommern) bekam meine Mutter die Antwort – wozu brauchen sie denn einen Sozialdienst. Die Klinik macht leider keinen guten Eindruck und wir haben ja schon Sorgen genug.

Sollte also hier jemand in der Lage sein, eine gute Reha-Klinik für solche Verletzungen zu empfehlen – wäre ich sehr dankbar!

Antworten
S{onne~n_BlJume_


Hilfreich wäre es zu wissen, in welchem Bundesland ihr lebt. Soll ja sicher auch nicht zu weit von euch entfernt sein :)*

FLrsau,f 4x4


Meine Eltern leben in Brandenburg – aber da eine gute Reha-Klinik ja doch enorm wichtig ist, ist der Ort aus meiner Sicht nicht das wichtigste Kriterium.

Wnolfg>a{ng


Ich habe eine Empfehlung für das Unfallkrankenhaus Marzahn. Es ist mir allerdings unklar, ob dort Reha stattfindet. Eine Nachfrage lohnt aber sicherlich und vielleicht gibt es dort eine weitere Empfehlung.

[[http://www.ukb.de/de/main/behandlungszentrum_fuer_rueckenmarkverletzte.htm]]

MPama zLiHschen


Ich kann aus eigener Erfahrung Sommerfeld empfehlen. Das ist sogar in Brandenburg. Dort war ich selbst einmal nach meinen Bandscheiben-Op´s und ein Kumpel war dort nach seinem schweren Motorradunfall. Das dortige Personal ist zwar auch etwas kurz angebunden, aber das liegt eher an dem Pensum, was die zu bewältigen haben. Dennoch waren alle sehr freundlich und kompetent. Für meinen Geschmack war die Küche grauenhaft, aber darüber kann man wohl nicht streiten. Unbedingt Gewürze einpacken, dann verhungert man dort auch nicht.

Viel Glück

Mqama Lgischxen


Das UKB ist bei mir um die Ecke und macht keine stationäre Reha, aber die überweisen fast immer nach Sommerfeld.

W2ol@fgZang


Sommerfeld ??? Das ist eher orthopädisch ausgerichtet – Bandscheiben und Co.

W^olLf|ga|ng


Na, vielleicht doch :=o :-/ Wenn's hilft, so ist es OK!

M^amae Liscchen


Eine Einblutung in´s Rückenmark ist eine Sache für einen Neurochirurgen und auch ein häufiges Problem nach einer Bandscheiben-Op oder einem Trauma. Solche Fälle waren damals auch in Sommerfeld.

Ich selbst habe irreversible Nervenschäden wegen der Bandscheibenvorfälle und habe dort gelernt das Laufen über die Hüfte zu steuern. Ich würde vermuten, dass der Vater der Te dort auch gut aufgehoben wäre. Auf jeden Fall kann man ihr dort sagen, wer kompetent ist, um ihn weiter zu behandeln.

Schwieriger stelle ich mir vor, ihn aus der jetzigen Reha zu holen und dann eine andere über die Kasse finanziert zu bekommen. Selbst bei privat Versicherten könnte es da schon Probleme geben - kann ich mir zumindest vorstellen, aber damit habe ich keine Erfahrungen.

W-ol<fgaxng


[[http://www.sana-hu.de/home.html]]

Ob die Spezialisten für Querschnittspatienten sind? Fragen macht klüger! :=o

WFolfsgang


Ich will Sommerfeld nicht schlecht reden. Ich habe auch schon Gutes darüber gehört, aber halt für andere Bereiche als Querschnitt. Aber wenn der Patient dort aufgenommen wird, so wäre es bestimmt eine Verbesserung.

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