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Ich sehe verschwommen

Ltin806 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Seit 5 Tagen sehe ich mittlerweile schon verschwommen. Das ganze hat sich ziemlich schnell entwickelt, ich würde sagen so innerhalb einer Woche (maximal). Meine Sehschärfe fluktuiert ständig, mal sehe ich auf dem einen Auge unscharf, wenige Stunden oder Minuten später auf dem anderen. Als würde jemand ständig an einem Periskop drehen. Davon hab ich mittlerweile auch ziemliche Kopfschmerzen. Wenn ich mich anstrenge kann ich zum Teil scharf stellen, es klappt aber auch nicht immer. Ich hab sofort nen Termin bei meiner Augenärztin bekommen (vorgezogener Notfall). Sie hat alles durchgecheckt, Netzhaut ok, Sehnerv ok, kein grüner Star, etc. ... alles ok, bis auf meine Sehkraft, die lag auf dem linken Auge bei nur noch knapp 90%. Wobei ich ihr gesagt habe, es sei nur das eine Auge, im Moment ist es aber wieder das andere. Dass es wechselt wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Dann hat sie mich zur Kernspin geschickt, kein Hirntumor und auch keine sichtbare Entzündung. Jetz wird auf neurotrope Viren getestet, aber das Ergebnis wird wohl frühestens am Freitag vorliegen. Hat jemand noch ne Idee was das sein könnte oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Kann das auch einfach von zu viel PC kommen? Hab zusätzlich noch nen HIV- und Hep B-Test machen lassen beim Gesundheitsamt, beide negativ (wollte einfach sicher gehn).

Antworten
9+2_'a_92


hallo :)

hmm.. manchmal hab ich dass auch aber nur wenn ich dinge die ich sehe zu nahe an mich ran nehme also wie zb pc, handy und nägelfeilen (kleine dinge halt) oder wenn ich mich nur auf dinge konzentriere die in meiner umgebung sind also nicht die berge betrachte sondern eben was so rumliegt und was ich gerade bei der arbeit machen muss.. aber nach einer weile geht dass auch wieder weg (ca. 2 std) muss aber auch dazusagen dass mein linkes auge etwas schwächer ist als das andere.

weiterhelfen konnte ich dir leider nicht aber so ein ähnliches problem hab ich auch

lg und gute besserung :)

L&iwn8`6


@ 92_a_92

Danke ^^

So, war heut beim Neurologen und die Diagnose steht fest: Sehnerventzündung! Bekomme jetzt hochdosiertes Kortison. Hat jemand das auch schonmal gehabt? Ich habe gelesen, dass dies häufig ein Frühsymptom multipler Sklerose sein kann :(

l#e zsanzg rexal


Jetzt mach ma nicht gleich die Pferde scheu, ne Sehnerventzündung ist ne Sehnerventzündung und sonst erst mal gar nichts, okay? :)*

cjihnvderelrla198x3


Hallo lin86,

muss leider Deine Befürchtungen teilen !!! Eigentlich müsste der Neurologe Dich zum MRT schicken und dann noch zur Lumbalpunktion um es auszuschließen...... :-/

Ich selbst hatte im August 2004 eine Sehnerventzündung, hatte auch plötzlich einen Milchglasblick auf meinem linken Auge. Der Augenarzt hat mich ziemlich schnell zur Abklärung zum Neurologen geschickt. Als klar war, das mit dem Sehnerv etwas nicht stimmt wurde ich zum MRT geschickt - darauf wurde nichts gesehen. Dann musste ich mich einer Lumbalpunktion unterziehen - wobei dann Entzündungswerte im Liquor festgestellt wurden. Seitdem habe ich die Diagnose "chron. Entzündung des zentralen Nervensystems".

Wie Du schon schreibst ist es sehr oft ein Frühsymptom - aber nur wenn weitere Schübe auftreten in irgend einer Form, spricht man von MS!

Aber keine Sorge, es kann genau so gut sein, das Du NIE WIEDER etwas in dieser Richtung bekommst :)^. Wünsch Dir alles Gute :)*

Lieber Gruß :)_

Hxunde^stUelxla


Hallo,

bei mir war es am Mittwoch so, stehe morgens auf und sehe nur noch alles verschwommen, bin dann zum Augenarzt und von da aus im Krankenhaus, wo ich immer noch bin :-(

Sehnerventzündung,bekomme hochdosiertes Cortison, Antibiotika und der Versuch einer Lumbalpunktur hat nicht geklappt. Soll morgen noch mal unterm Rötgengerät versucht werden. Meine Sehkraft war allerdings,Gott sei dank, am Freitag wieder ganz hergestellt.

Es gibt viele Ursachen ,muß nicht immer das schlimmste sein.

Viele Grüße

c<indeBreella19w83


Hallo Hundestella,

dann kannst Du froh sein, das Dein Augenarzt so schnell reagiert hat :)^.

Ich war damals beim Notdienst, samstags :-( der hat mir zuerst Augentropfen verschrieben, aber schon angedeutet, das es Krankheiten gibt, die man im Auge nicht sieht. Bis zum VEP beim Neurolgen sind wieder ein paar Tage vergangen - aber Aufschluß gibt eben das Liquor, deshalb sehr wichtig zur Diagnosefindung :)^ !!!!!

Wünsche Dir ein gutes Ergebnis bei Deiner Lumbalpunktion.

Gruß *:)

LZi!n86


Hallo cinderella!

Danke für die Antwort... MRT wurde gleich nach dem Besuch bei meiner Augenärztin gefertigt, das war noch bevor ich zum Neurologen gegangen bin. Befund alles ok soweit, keine Auffälligkeiten oder Entzündungsherde. Auch das Ergebnis der neurotropen Virentests ist inzwischen (heute) eingetroffen, alles negativ (wobei ich nicht weiß ob sowas sogar eher noch einfacher zu behandeln gewesen wäre auf lange Sicht). Das Testergebnis basierte im Endeffekt auf den "Evozierten Potentiale" -Test, da lag die Zeitverzögerung bei 115 Millisekunden statt 100.

Heute hab ich die letzten Kortisontabletten genommen (2 Tage Infusion, 2 Tage 1000mg, heute noch 500mg). Meine Sicht hat sich inzwischen verbessert, allerdings nicht zu 100%, kann das auch noch kommen, obwohl ich heute schon die letzten Tabletten genommen hab? ???

Außerdem machen die mich ziemlich benommen, aber das is mir relativ egal %:|

Weißt du obs da nen Zeitrahmen gibt, ab dem man sagen kann, dass neue Schübe unwahrscheinlich werden? Also muss so ein Schub innerhalb der nächsten 6 Monate erfolgen und danach bin ich auf der sicheren Seite oder sowas?

Was Lumpalpunktion angeht... da meinte der Neurologe, dass sei überflüssig weil es nichts an der Behandlung ändern würde. Außerdem sei es dafür wohl auch noch zu früh, d.h. ich könnte sowohl ein "falsch-negatives", als auch ein "falsch-positives" Ergebnis bekommen, daher solle ich mich nicht damit verrückt machen. Er hat mir nur geraten, alle 6 Monate zum MRT zu gehn und allgemein auf "Ausfälle" zu achten wie Taubheit, Schwindel, etc.

@ hundestelle:

Wie lange hat das denn bei dir gedauert, bis du wieder normal sehen konntest? Und wieso hast du auch noch Antibiotika bekommen, nur zur Vorsorge? Bei mir ist eine Woche zwischen ersten Symptomen und erster Infusion vergangen...

LG and euch beide

S1chMmxö


Hallo

Mach dich nicht verrückt, es gibt genauso auch isolierte Entzündungen des Sehnervs. Ich hatte auch im Mai gerade eine. Es wurde ein mrt gemacht (lumbalpunktionen hatte ich schon genug in meinem leben) und ich hab eine Woche lang Infusionen mit kortison bekommen, danach hat sich die Sache auch eigentlich schon so gut wie erledigt gehabt. Sehkraft ist wieder genauso vorhanden wie davor :)

Ich versteh deine Angst total gut aber verrückt machen bringt eh nix.

Einfach darauf achten ob du sonst noch Symptome entwickelst (wobei einen dass auch verrückt machen kann) %:|

Wie geht es dir jetzt? Ist deine Sehkraft wieder normal?

Lg

cCinde;rell:a19x83


Hallo,

also ich hatte 2004 über 5 Tage eine Kortisontherapie bekommen, glaube es waren 1000 mg. Danach hat sich der Milchglasblick schon sehr gebessert :)^ . Aber bis zum Normalzustand hat es schon noch etwas gedauert und das ich ewig daran dachte, hat die Sache nicht besser gemacht :-( . Wenn ich im Stress war, hatte ich gar nichts mehr.... war es dann etwas ruhiger, habe ich gleich in mich reingehört - also die Psyche tut da so einiges :(v .

Hatte die erste Zeit mächtig meinen Körper im Auge, was nicht immer gut war. Bei jeder kleinen Veränderung, habe ich mich gefragt, ob das Symptome sind, die zu MS passen :°( . War eine schlimme Zeit !!! Je mehr Zeit verging ohne Symptome, umso sicherer wurde ich.

Leider gibt es keinen pauschalen Verlauf, also probiere Dein Leben so zu leben wie immer und lass es Dir einfach gut gehen. Ich selbst habe durch die Sehnerventzündung und die Diagnose "chron. Entzündung des ZNS" mein Leben überdenkt und einiges geändert - wofür ich heute froh bin. Vielleicht braucht man so etwas im Leben um das Leben an sich nicht so selbstverständlich zu nehmen - haben ja nur andere Krankheiten ect. :)z und nicht man selber.

Wünsche ALLEN alles Gute :)^

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