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Ärzte finden Ursache des Schwindels u. Nebenerscheinung nicht

DHar}io33 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

kurzer Krankheitsverlauf:

September 2009 beginnt bei meiner Frau ein heftiger Drehschwindel, der von jezt auf gleich kommt und dann manchmal Sekunden bleibt manchmal aber auch mehrere Minuten gehen kann. Dieser Schwindel kommt in unregelmässigen Abständen.

Dazu kamen unterschiedlichste Nebenerscheinungen, die nicht immer auftraten/ auftreten, aber mindestens einmal schon dagewesen sind:

- kribbeln in der Hand

- Tinitusgefühl

- Erbrechen

- Schmerzen im rechten Bein

- heiss/ kalt- Gefühl

- Unwohlsein

- Schlappheit/ Benommenheit

Hinzu kommt der psychische Druck nicht zu wissen, wann der nächste Anfall kommt und vor allem wo. Seit ein paar Tagen ist der Schmerz im Bein immer zunehmender geworden, dazu komm ich gleich noch.

Was wurde alles gemacht:

- Überweisung zum HNO, kein Befund

- MRT Schädel ( gefunden wurden kleine Veränderungen und Verengungen der Blutbahn )

- Hirnwasseruntersuchung ( ohne Befund )

- Orthopäde HWS ohne Befund

Als meine Frau mir gestern Abend ihren Schmerz im Bein erklärte, erinnerte ich mich an meine Kindheit. Ich hatte damals eine Beckenfehlstellung und die Schmerzen, die sie beschrieb und wie sie wann auftreten, waren 1:1 die Schmerzen, die ich noch in Erinnerung hatte von meiner Fehlstellung des Beckens.

Ich habe mir dann Ihre Schuhe von unten angesehen und der rechte Absatz ist jeweils viel mehr abgelaufen als der rechte.

Ich bin dann wieder ins Netz gestern Abend und habe lange nach Kombinationen aus Ihrem Schwindel und diesen Schmerzen im Bein gesucht und bin nach wenigen Minuten auf den Atlaswirbel gestossen. Beckenschiefstand sowie Schwindel zählen zu den Symptomen, wie ich das gestern gelesen habe.

Kann es tatsächlich sein, dass wir uns vielleicht mal auf die Suche nach ihrem Atlaswirbel machen sollten? Wir haben heute mittag wieder mal einen Arzttermin, diesmal beim Kardiologen für ein Langzeit EKG. Ich bin seit gestern der Meinung, dass man dringend einmal nach diesem Atlaswirbel schauen sollte. Wie geht man da vor, kann ich einfach zum Doc gehen und sagen, dass wir die Untersuchung dieses Wirbels wünschen?

Langsam wissen wir echt nicht mehr weiter, meine Frau wird langsam aber sicher immer mehr zu einem nervlichen Wrack. Wäre schön, wenn Leidensgenossen oder aber erfahrene User hierzu Stellung nehmen könnten.

Danke im voraus schon einmal.

Lieben Gruss vom Niederrhein

Dario

Antworten
A8udiS2qbuavttro


Hi, ich habe auch diese Symptome, hab sämtliche Ärte durch, und hab mir vor ein paar Monaten den Atlas richten lassen, der Beckenschiefstand ist verschwunden, der Tinitus auch größtenteils, schmerzen in den Beinen hab ich auch keine mehr, was mir aber geblieben ist, ist die Benommenheit und Übelkeit.

Die Atlastherapie wird von einem Atlastechniker druchgeführt, zahlt die kasse nicht und schlägt mit 220€ zu buche....

Ich hab es hier machen lassen: [[http://www.atlantotec.com/]]

S/tudyS]portxs


Lagerungsschwindel? Wurde das mal verfolgt?

EThema0liger bNutzer7 (#46!5728x)


Eine Atlaswirbelfehlstellung kann nur ein gute ausgebildeter Osteopath oder ein Orthopäde (auch nicht jeder) feststellen. Das Problem ist das diese Symptomatik recht häufig auf psychische Erkrankungen zurückgeführt wird, vorallem von Neurologen. Ich habe ähnliche Beschwerden nur noch schlimmer. Bei mir wurde eine instabile HWS aufgrund eines Schleudertraumas festgestellt.

Solche Beschwerden kommen sehr häufig von der HWS auch wenn kein Orthopäde das richtig diagnositiziert. Bleibt da dran. Und lasst unter gar keine Umständen irgendwelche Einrenkmanöver oder Spritzen in diesem Bereich geben. So fing bei mir alles an!

lne sa+ng Hreal


Blutwerte ok?

D"aribo33


Blutwerte waren allesamt in Ordnung.

Dzarixo33


Lagerungsschwindel wird ausgeschlossen.

_YPIarv_atix_


Macht deine Frau Sport? Was macht sie beruflich? Muss sie viel sitzen?

KAnnst du auch mal das aktuelle Blutbild deiner Frau hier rein stellen? Dann kann man auch sehen, auf was sie schon untersucht wurde und was in der Hinsicht noch abgeklärt werden könnte.

S3tudySpxorts


Hi Dario33,

ist was neues bei rausgekommen?

lg

mcin.a64


hallo dario33, ich hatte in diesem jahr auch 2mal plötzlich einsetzende drehschwindelattacken. der letzte dauerte ca.3minuten. bei mir wurde ein ct gemacht und eine untersuchung beim hno arzt. ohne befund. bei mir stelle ich auch seit etwa einem jahr fest, daß ich oft namen vergesse, die eigentlich in fleisch und blut übergegangen sind. es begann letztes jahr, daß ich meine geheimzahl von der ec karte vergaß. sie kam auch nach langem überlegen nicht mehr wieder. ich habe angst, daß ich durchblutungsstörungen habe und vor einem schlaganfall stehe. ich habe gelesen, daß ein mrt viel aufschlußreicher ist wie ein ct. ich hoffe, ich finde einen arzt der ein mrt anordnet. grüße,mina64

Ryuedirotxnase


Hallo,

ich kann euch allen das Buch von Dr. Kuklinski empfehlen: "Schwachstelle Genick". Es ist leicht verständlich geschrieben und man findet dort auch die ganzen Symptome, die eine instabile HWS auslösen kann. Dr. Kuklinski behandelt auch, allerdings hat er Wartezeiten bis zu einem halben Jahr.

Viel Glück euch allen

l"ess-oOf-a-cluxe


Allerdings sollte man sich bei Kuklinksi bewusst sein, dass dieser in erster Linie davon ausgeht, dass HWS-Probleme (wie auch Umweltgifte etc.) zu nitrosaminen Stress führt, welcher dann mit einer Mikronährstofftherapie angegangen werden soll. Letzeres ist ziemlich gut erklärt und auch nachvollziehbar. Die "konventionellen HWS-Aspekte" kommen imho aber zu kurz. Und die Mikronährstofftherapie wie auch diese Stress-Geschichten sind jetzt nicht unbedingt generell anerkannt.

R`udXirotnxase


Hallo less,

was verstehst du unter "konventionellen HWS Aspekten"?

Also die Mikronährstofftherapie im Zusammenhang mit der Ernährungsumstellung haben mir mehr Stabilität gebracht. Ansonsten ist im Zusammenhang mit der HWS und den Kopfgelenksbändern gar nichts anerkannt – ganz im Gegenteil wird der Zusammenhang Schwindel – HWS von vielen Ärzten und von allen med. Gutachtern konsequent abgelehnt und bestritten.

LG

l)ess-o3f-a-clxue


Gut, ich hatte noch nicht das Vergnügen, mich mit Gutachtern herumschlagen zu müssen. Aber zumindest von vielen Ärzten wurde mir der Zusammenhang zwischen HWS (Verspannungen, Fehlhaltungen, Nervenreizungen) und Dingen wie Schwindel genannt. Ohne Nachfrage meinerseits wohlgemerkt. Und dies von Ärzten verschiedener Fachrichtungen. Das meine ich, wenn ich von "konventionellen Aspekten" spreche. Der Begriff ist allerdings nicht so das Wahre. Daher auch die Anführungszeichen.

Dass dir eine Ernährungsumstellung etwas gebracht hat, dass möchte ich gar nicht bestreiten. Mich hat allerdings Kuklinski nicht überzeugt. Zumindest in "Das HWS Syndrom" wird nahezu ausschließlich die Biochemie behandelt. Er mag ja recht haben, der Sprung von HWS-Syndrom > nitrosaminer Stress war aber für mich nicht überzeugend (oder zu kurz erläutert).

RBudbirot\nasxe


Hallo less,

deine Erfahrungen mit Ärzten freut mich. Denn scheint sich ja in Sachen HWS in der Medizin etwas zu bewegen. Dagegen stehen allerdings die auch kürzlich wieder veröffentlichten Äußerungen von Prof. Sprott, Leiter der Schwindelambulanz der Uniklinik München. Prof. Sprott lehnt jeden Zusammenhang der HWS mit Schwindel generell ab. Ganz im Gegenteil. Er hält HWS-Schwindel Diagnosen für gern genommene Verlegenheitsdiagnosen vieler Ärzte.

Dr. Kuklinski hat über die HWS 2 Bücher veröffentlicht. Zum einen "Schwachstelle Genick" speziell für jedermann leicht verständlich geschrieben. Das 2. Buch "Das HWS-Trauma" ist ein Fachbuch. Um das Buch zu verstehen sollte man meiner Meinung schon med. Biochemie studiert haben. Es ist halt für Leute vom Fach oder Wissenschaftler geschrieben worden. Aber soweit ich es verstanden habe, werde die Zusammenhänge detailliert erläutert.

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