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Immer noch Kopfschmerzen nach Lumbalpunktion

anlexa'nd|erfuxchs hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Vor 4 Wochen habe ich eine Lumbalpunktion erhalten. Die Untersuchung war ohne Befund. Seid dem habe ich aber

immer noch Probleme mit Kopf- und Nackenschmerzen. Außerdem wechselnden Ohrendruck und pfeifende Ohrengeräusche.

Ich bin echt genervt und weiss nicht mehr weiter. Mein Leben hat sich auf einmal völlig verändert. Meine Arbeitsleistung

ist gesunken, meine Chefin ist schon total angezickt und ich kann kaum noch sportlich aktiv sein. Im Krankenhaus sagt man

mir das kann nicht von der Punktion kommen und ich muss mich zusammennehmen um die nicht anzuschreien. Natürlich kommt

das daher und wenn ich das vorher gewusst hätte hätte ich das nie im Leben gemacht. Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen

damit gemacht und vielleicht einen Rat was ich tun kann? Wäre wirklich dankbar dafür.

Liebe Grüße

Antworten
Myarc-xEN


Hallo und guten Tag,

leider haben Sie Ihr Alter nicht verraten (die von Ihnen genannten Beschwerden treten bevorzugt im jüngeren Alter auf).

Als langjähriger "Verursacher" kann ich aber sagen, daß Beschwerden bis zu 6 oder 8 Wochen nach der Punktion anhalten könnnen. Mein persönlicher "Rekordhalter" war Anfang 20 und hatte fast 2 Monate postspinalen Kopfschmerz, der dann folgenlos verschwand.

Nach 4 Wochen kann man leider nicht viel tun: die üblichen Schmerzmittel versagen meist und lokale Maßnahmen sind nicht mehr indiziert.

Ich rate zu noch mehr Geduld, als Sie eh schon aufgebracht haben: Ihre Beschwerden werden verschwinden – ich bin ganz sicher.

Gute Besserung wünscht

aWlexjanderrfuchSs


Hallo Marc-EN,

Danke für die Antwort. Ich bin 40. Das schlimme ist die Angst,

dass das garnicht mehr weggeht. Oder das dadurch eine andere

Erkrankung ausgelöst wurde. War bisher in meinem Leben nie

krank und treibe sehr viel Sport. Im Moment kann ich mich noch

nicht mal richtig bücken ohne das Gefühl zu haben das mir der

Schädel platzt. Danke jedenfall für die Besserungswünsche

cehUristgine0x7


Habe auch geschlagene 3Monate Spass danach gehabt,natürlich hängt das mit der Punktion zusammen,das ist eine ganz typische Nebenwirkung.

Bei mir war es nach drei Monaten auch verschwunden,ich glaube du musst noch etwas Geduld haben.

Wünsche dir alles Gute,das wird schon wieder.

t=sunaQmi_6xe


Hallo,

meine Güte, da hatte ich ja richtig Glück.

Ich war 30 als das bei mir gemacht wurde, hatte 1 Woche Probleme und habe dazu entschlossen, das mir keiner mehr eine Nadel in mein Rückenmark stossen wird. Noch nicht mal für eine Narkose.

Ich wünsche dir alles gute und gute Besserung.

*:)

M{arc4-ExN


Hallo Alexander,

auch auf die Gefahr, daß ich mich wiederhole:

Glauben Sie mir: es wird wieder ganz verschwinden.

Gruß aus NRW

C:oyo"texX


Ich habe die selben Probleme.Hatte letzten donerstag eine LP. Freitag war noch alles gut und dann ab Samstag, brechender Kopfschmerz im Nacken. Ich bin 30, habe am 01.07. meinen Job gewechselt und bin zur zeit nichtmal in der Lage, 30 min am Stück zu sitzten oder zu stehen. Kein Schmerzmedikament hilft, zumindest keine Ibu 400. Arzt sagt, flach liegen und viel trinken. Liege jetzt seid samstag fast ohne unterbrechung im Bett, flach und trinke wie ein Camel. Effekt= keiner!

Dreh auch so langsam durch, da ich nur noch AU bis einschl. Mi habe!

Darf ich zwischendurch aufstehen? Was kann ich tun?

Gruß

tKhe-caxver


natürlich hängt das mit der Punktion zusammen,das ist eine ganz typische Nebenwirkung.

Schön, dass Eure hellseherischen Fähigkeiten so gut sind - meine sind es nicht: Wir haben noch nichts näheres über die Beschwerden gehört, was wirklich auf einen postspinalen kopfschmerz schließen lässt (wie fühlt sich der kopfschmerz genau an, was passiert im liegen, sitzen, stehen?).

Die beschwerden traten ja offenbar nach einer diagnostischen Lumbalpunktion auf - die ist aber sicherlich auch wegen irgendwelcher beschwerden gemacht worden. Es ist also auch möglich, dass die Kopfschmerzen mit der ursprünglichen Beschwerdesymptomatik zusammenhängen. Ebenso kann es sein, dass der Schmerzbeginn zufällig zeitgleich mit der Punktin war. Und immerhin war man im Krankenhaus ja auch der Meinung, dass kein Zusammenhang bestünde (die habenihn im gegensatz zu uns ja immerhin gesehen).

lokale Maßnahmen sind nicht mehr indiziert

Interessant - woher stammt das? Ich kenne zu lokalen Maßnahmen (sprich: Blutpatch) eigentlich gar keine vernünftigen Daten, also auch keine, die besagen, dass es irgendwann nicht mehr indiziert wäre.

habe dazu entschlossen, das mir keiner mehr eine Nadel in mein Rückenmark stossen wird.

Äähm - zuviele Ritter-Lancelot-Filme gesehen? Die verwendeten Nadeln haben Außendurchmesser von 0,5 bis 0,7mm,und sie werden in der Zielregion millimeterweise vorsichtig vorgeschoben, bis man an der richtigen Stelle ist. Und die liegt keineswegs "im Rückenmark" - das kann man bei der Punktion an üblicher Stelle (L3/4) übrigens auch nicht verletzen, in dieser Höhe gibt es nämlich kein festes Rückenmark mehr, sondern einzelne Nervenfäden, die der Nadel einfach ausweichen würden.

Postpunktionelle Kopfschmerzen scheinen nach diagnostischer LP häufiger zu sein als nach Spinalanästhesie (was möglicherweise auch daran liegt, dass dabei im Durchschnitt etwas dickere und scharf geschliffene Kanülen verwendet werden), aber längst nicht jeder Kopfschmerz, der nach einer LP auftritt, ist ein postspinaler Kopfschmerz!

Grüße

KPrankDeköpxfin28


Hallo ihr,

ich hatte im Februar eine Lumbalpunktion, aufgrund von Kofschmerzen und Übelkeit, was gar nicht mehr wegging. Ohne Befund. Ich muss sagen, seitdem gings mir richtig schlecht. Ich habe heute noch dran zu kauen....

Ich habe 5 Tage lang nach der Lumbalpunktion nur gerochen und das Koffein haben die ganz schnell abgesetzt weil mein Körper zitterte.

Also wenns net unbeiongt nötig ist: LASST ES!

Leider brauch man das um manche Krankheiten zu diagnostizieren.

Aber ich würde es nie wieder machen lassen....Mein Körper ist down seitdem!

Koran~keköhpfinx28


Ach ja und nochwas, das mit dem Druck im Kopf beim Bücken u Ohrgeräusche hatte ich auch erst nach der Punktion, bis heute.....

Die Ärzte streiten das ab.

Apotheker allerding haben mir schon erzählt, dass sie sowas schon oft gehört haben.

BzremeInsixe


Unmittelbar nach der Lumbalpunktion sollte man für ewa 1 Std. flach liegen und viel trinken. Bei mir wurde sie letztes Jahr gemacht. Ich hatte danach noch drei Tage Kopfschmerzen. Habe aber auch da ich sowieso noch länger im KHS war viel gelegen.

C=oyKotexX


Die Kopfschmerzen sind 2 Tage nach der LP, Occipital ausstrahlend in den Nacken aufgetreten. Schmerzen sind Lageabhängig, sprich Liegen gibt besserung bzw. Linderung der Schmerzzustände. Sitzen unbd Stehen erhöhen Liquordruck im Bereich der Einstichsetelle im Lendenwirbelbereich.

Ich denke es liegt an der Sensibilität der Hirnhäute. Da es sich um Nervenfasern handelt kommt es zu einer erschwerten Wundheilung.

Blöde ist, das wirklich anscheinend nur liegen und Flüssigkeit den Beschwerden entgegenwirken können. Bei mir wirken auch keine Schmerzmittel bei zu starkem Druck. Es sei den jemand hat eine andere Idee?

tjsuFnamxi_xe


@ the caver

habe dazu entschlossen, das mir keiner mehr eine Nadel in mein Rückenmark stossen wird.

Äähm – zuviele Ritter-Lancelot-Filme gesehen?

No :-)

Die verwendeten Nadeln haben Außendurchmesser von 0,5 bis 0,7mm,und sie werden in der Zielregion millimeterweise vorsichtig vorgeschoben, bis man an der richtigen Stelle ist. Und die liegt keineswegs "im Rückenmark" – das kann man bei der Punktion an üblicher Stelle (L3/4) übrigens auch nicht verletzen, in dieser Höhe gibt es nämlich kein festes Rückenmark mehr, sondern einzelne Nervenfäden, die der Nadel einfach ausweichen würden.

Ok, dann waren meine Schmerzen eingebildet. ???

Vor der Punktion hat die Ärztin den begleitenden Arzt gefragt ob sie besser so oder so stechen sollte.

Darauf fühlte ich mich genötigt, sie zu Fragen, ob sie denn weiss was sie da tut.

Als sie dann die Nadel vorsichtig vorgeschoben hat, hatte ich auf einmal rasende Schmerzen und hab das auch kundgetan. AUA.

Daraufhin ist die Dame weg und der Doc hat weitergemacht....

Vielleicht ein Anfängerfehler, who knows ?!

Deswegen mein Entschluss, mich nie wieder einer "Punktion des Duralsacks im Bereich der Lendenwirbel " zu unterziehen. Auch keiner Spinalanästhesie.

BRRRRRR....

Da bin ich halt gebranntes Kind und das scheut bekanntlicher Weise Feuer.

*:)

@ TE

Gute Besserung !

a@leuxandLerf?uchs


@ the caver

Also aus meiner Sicht werde ich bestimmt auch abwägen mir jemals wieder am Rücken rumfummeln zu lassen. Denke aber auch das das jeder selber entscheiden muss.

Bevor ich ins Krankenhaus gekommen bin (verdacht auf Epilepsie) habe ich nie Probleme mit Kopfschmerzen oder ähnlichen Dingen gehabt. Also bin auch ich der Meinung und ich kenne meinen Körper am besten, das das sehr wohl von der Punktion kommt. Trotzdem weiss ich um die Wichtigkeit der Punktion und bin froh das nichts gefunden wurde. Trotzdem fühle ich mich vor allem von den Ärzten nicht richtig aufgeklärt, da man mir lediglich mitteilte das es zu Kopfschmerzen kommen kann. Und dieses Getue es könne nach 2 Wochen nicht mehr an der Punktion liegen ist schlichtweg falsch. Dazu gibt es genügend Hinweise in diversen Foren und auch durch die Bestätigung meines Hausarztes. Ich werfe ja niemanden etwas vor nur fühle ich mich einfach allein gelassen mit dummen lapidaren Aussagen von angeblich Fachleuten.

@ coyotex

Zu den Kopfschmerzen. Habe es anfangs auch mit Ibuprofen 400 versucht. Leider hat das nix gebracht. Habe dann von meinem Hausarzt Novaminsulfon erhalten was deutlich besser wirkte. Ist allerdings verschreibungspflichtig und auch nicht ganz ohne. Hatte mit Kreislaufproblemen zu kämpfen und es deshalb nur im Notfall benutzt. Sprich mit deinem Hausarzt darüber.

Habe in 10 Tagen endlich Urlaub und hoffe das es dann wirklich besser wird wenn ich mal länger zur Ruhe komme. Fakt ist einfach auch das ich unter Stress deutlich mehr Probleme habe.

tWhe-fcamvJer


@ alexander:

Da Du Deine Schmerzen immer noch nicht beschrieben hast, ist es nicht möglich, irgendwelche sinnvollen Tipps zu geben.

@ Coyote:

Deine Beschwerden entsprechen in der tat einem typischen postspinalen Kopfschmerz. Starker Kaffee kann helfen (bzw. das medikament Thophyllin, das eigentlich als Asthmamittel verwendet wird). Wenn die Arbeitsfähigkeit daran hängt, sollte man auch mal über einen Blutpatch (Einspritzung von Eigenblut an die Stelle der Punktion zur Abdichtung der Leckage, quasi als "Biokleber") nachdenken.

Grüße

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