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Kann dadurch denn nun ein Aneurysma bzw. Hirnschäden entstehen?

SCu%per_Pxuper hat die Diskussion gestartet


Hallo,

als mein Sohn 9 Monate alt war stürzte er 2,5 Meter im freien Fall in die nächste Etage und knallte mit dem Schädel so auf, dass der Schädel gebrochen ist. Er hatte Gott sei Dank einen guten Bruch.Der nicht verschoben war und von alleine verheilte. Sein Gehirn wurde bei dem Aufprall nicht verletzt. Er hatte zwar eine starke Gehirnerschütterung aber er hat sich relativ schnell erholt und konnte nach 6 Tagen auch wieder aus dem Krankenhaus raus. Er wurde bei Einlieferung mit dem CT untersucht und einige Tage danach bekam er noch einen Ultraschall am Kopf. Dort wurde nie was gefunden. Der Unfall ist jetzt 7 Monate her. Ich habe furchtbare Angst um sein Gehirn. Auf Nachfrage ob es zu Spätfolgen kommen kann wird mir immer gesagt "ja aber die sind gering"Wie lange danach hat man denn ein Hirnblutungsrisiko??

Nach der Einlieferung in die Notaufnahme mit dem RTW hielt man mir ein Fomular unter die Nase für privatärztliche Leistungen obwohl ich kassenversichert bin. Ich musste insgesamt 1500 € aus eigener Tasche für privatärztliche Leistungen nachzahlen. Ich habe das Fomular nicht durchgelesen, mein Kind lag schwer verletzt und nicht ansprechbar in einem Untersuchungsraum und wurde für das CT vorbereitet. Ich hätte in dem Moment alles unterschrieben. Ich will auch nicht über das Geld streiten. Ich habe es gezahlt auch wenn es sehr weh tat.Es war ja ein Notfall und ich wollte die beste Behandlung für ihn.Ich habe ihn einmal im Monat seit dem Unfall im Krankenhaus untersuchen lassen.

Die Krankenkasse beteiligt sich nicht an den Kosten für die Untersuchung, da sie meint das wäre nicht notwendig. Man schickte mich zu einem Neurologen, der der Kasse beratend zur Seite steht und er meinte, ich könnte die Untersuchungen sein lassen bei meinem Kind. Es könnte mit seinem Gehirn nichts mehr passieren, was man auf diesen Unfall schieben könnte. Das von mir gefürchtete Aneurysma könnte gar nicht auftreten, da mit seinem Gehirn nichts gewesen ist. Eine Gehirnerschütterung würde keine Aneurysmabildung als Spätfolge haben.

Er meinte auch, dass alles in Ordnung sei würde ich an der guten Entwicklung meines Sohnes sehen. Er hätte ja immerhin seit Unfall krabbeln, sitzen und laufen gelernt. Er spricht auch schon ein wenig. Das würde eigentlich heißen, dass sein Gehirn so funktioniert wie es soll. Er meinte ich würde vielleicht den Unfall gut machen wollen in dem ich ihn so aufwendig untersuchen lassen würde und was heißt hier aufwendig ??? Die machen nur Refelxteste. Ich lasse ihn ja nicht strahlenbelastend untersuchen. Das wäre auch irgendwie kontraproduktiv, oder ???

Wem soll ich denn jetzt glauben ??? ???

Antworten
S1c3hl6itzapugxe67


Wenn ich das richtig verstehe, ist alles normal. Dein Sohn ist gesund.

Und da irgendwelche Spätfolgen auch nicht eingetreten sind (das hätte man nach geringen 2 – 3 Wochen gesehen, wenn sich etwas verändert hätte) sind diese wohl auch nicht mehr zu erwarten.

Schau Dir all die Menschen mit Unfällen an, die 7 Monate später ebenso genesen sind. Die verschwenden keine Minute mehr an das, was mal war. Und erwarten doch auch keine Verschlimmerung bei einer bereits erfahrenen Gesundung.... Sie leben ihr Leben....

Man hat Dir gesagt, es ist alles in Ordung. Also, mit Deinem Sohn stimmt alles. Was bedenklich ist, dass Du eine Phobie entwickelst, obwohl Dein Sohn gesund ist. Das ist das Problem....

Du solltest darüber einmal mit einem Psychologen reden, Du hast diesen ganzen Unfall einfach noch nicht aufgearbeitet und entwickelst eine Überängstlichkeit. Der Psychologe kann Dir sicherlich helfen.

Stupear_PuHper


;-D ;-D :)^ Naja von einer Phobie bin ich meilenweit entfernt. Mein Sohn wächst normal auf und besucht sogar einen Sportverein. Er trägt auch keinen Helm oder so ;-) Vielleicht habe ich mich ungünstig ausgedrückt. Aber ich mache diese Untersuchungen ja auf anraten des Krankenhaues die ihn damals notfallmäßig versorgt haben.

Ich konnte aufgrund dieser Empfehlung halt nur nicht verstehen, warum ich diese Leistung privat erbringen muss und nur deswegens setzte ich mich mit der Krankenkasse in Verbindung.

Ich muss ja für mich nur abklären, ob hier gezielt mit einer Angst gespielt um privat abrechnen zu können oder aber macht die Kasse einfach nur Spielchen. Erst der Neurologe der Krankenkasse meinte es ist alles ok und die Untersuchungen ( die ich ja auf Empfehlung gemacht habe) nicht nötig sind. Aber beide Herren vertreten ja nun Interessen.

Mir wurde von den Neurologen im Krankenhaus nämlich eine etwas dramatischer Version aufgetischt. Das Wort Aneurysma kannte ich bis zu diesem Tage ja gar nicht und wenn einem so Stories aufgetischt werden kriegt man natürlich auch Angst. Wir reden ja immerhin vom Gehirn und nicht von nem gebrochenem Finger. Ich gehöre auch nicht zu den Leuten die Krankheiten suchen wo gar keine sind. Dafür lebe ich einfach zu gerne :)^ :)^

Der Neurologe der Kasse kam ja dann auch mit Schuldgefühlen. Klar habe ich welche. Aber diese Horrorstories bekam ich von dem Krankehaus doch erzählt. Ich habe auch immer wieder gefragt wie lange diese Untersuchungen denn noch nötig sind. Es werden auch nur Reflexe getestet. Ich will nicht, dass er permenant strahlenbelsatet untersucht wird. Ich lege mich auch nicht aus Spaß an der Freude einmal im Monat ins Röntgen. Das seine Reflexe funktionieren sehe ich im Alltag ja selbst. Ich würde mir das Geld auch lieber sparen, deswegen frage ich nach.

Ich bin Rechtsanwaltsfachangestellte und habe keine Ahnung von Gehirnen und wie lange da was in Gefahr ist und wenn mir der eine Dr. das sagt und ein anderer etwas ganz anderes dann muss ich als Mutter versuchen herauszufinden wer erzählt mir dann Mist!.

Ich möchte auch nicht analysiert werden wenn ich eine Phobie hätte würde ich nicht fragen sondern mein Kind weiterhin untersuchen lassen und mich vermutlich noch verschulden dafür und überängstlich bin ich auch nicht. Unser Leben ist nachdem Unfall relativ schnell normal weitergelaufen. Ich verstehe auch man kann geschriebenes immer interpretieren wie man will.

Wenn mir ein Neurloge erklärt durch den Aufprall könnte sich ein Aneurysma bilden und das sich die auch gerne erst später bilden dann glaube ich ihm das und wenn er mir sagt das muss langfristig kontrolliert werden, dann glaube ich das auch. Ich muss mich nur auch rückversichern, dass ich nicht abgezockt werde, da Krankenhäuser mittlerweile auch sehr auf Profit acht geben müssen.

Ich schrieb nur sehr ausführlich mit allen Informationen die ich erhalten habe und wer was gesagt hat, damit man sich ein Bild machen kann von dem Unfall und dem was alles geschah. Der Arzt der Kasse hat mir das nur mit dem Krabbeln lernen etc. so erklärt, weil ich sein Fachchinesich nicht verstehe.

Bei Google kann man auch nicht suchen, weil man immer nur auf Foren trifft wo Leute sind die Angst haben schwer krank zu sein obschon sie wahrscheinlich die gesündesten der BRD sind.

Wenn man genau hinschaut war die Frage auch nicht " warum zahlt die Kasse nicht" sondern IST ES WIRKLICH NÖTIG!!!! Einer mit ner Phobie würde sich wahrscheinlich eher um eine Kostenübernahme kümmern.

o2lled tan@txe


Ich habe ihn einmal im Monat seit dem Unfall im Krankenhaus untersuchen lassen.

Seltsam.Was soll nach einem Monat noch auftreten? Eine Blutung hättest du in den ersten Tagen gemerkt, wurde ja auch durch CT ausgeschlossen.

Ein Aneurysma entsteht durch eine angeborene Gefäßwandschwäche, wächst meist erst im Erwachsenenalter. Und falls er doch mal eins bekommen sollte, ist der Sturz daran sicher nicht schuld: Ca 5 % der Erwachsenen haben eins, aber nur bei den Allerwenigsten davon platzt es irgendwann.

Ich halte die Kontrollen für Geschäftemacherei.

SEupeMr_Puxper


Was mir besonders wichtig ist!!!! Mein Sohn kommt ja nun auch in das Alter wo er einiges versteht und ich möchte nicht dass er lernt, es wäre normal ständig zum Arzt zu laufen. Ich denke dass man gerade dadurch stärke Ängste bei Menschen schüren kann.

Ich werde ihm irgendwann davon erzählen. Aber ich möchte ihm nicht davon erzählen müssen,, weil er wissen will warum er immer zum Arzt muss. Ich denke damit zerstört man auch Vertrauen in die Funktionalität seines Körpers und er ist sehr zäh sonst hätte er sich nicht so schnell erholen können.

Deswegen ist mir diese Frage auch total wichtig @:) @:) @:) @:) @:)

SHupe#r_3Pupexr


Ja eben! Er hing ja auch mehrere Tage an der Monitorüberwachung weil man mir sagte Hirnblutungen verursachen erst Abfall von Blutdruck (??? ? ) ich weiß nicht mehr genau was die gesagt haben irgendwas soll da runtergehen. und wenn das Risiko so groß gewesen wäre hätte man ihn doch nicht so schnell entlassen, oder ???

E8hemaLl3igeEr NuVtzner (#3`939x10)


Du sagst, die Kontrollen im KH zahlt die Kasse nicht.

Und genau dort liegt der Hund begraben. Das KH nutzt nur Deine Angst aus um an Deine Kohle ranzukommen.

Lass Dein Kind normal aufwachsen. Wenn jetzt keine Folgen von dem Sturz vorhanden sind, kommen auch keine mehr.

Und so ein Sturz ohne Gehirnverltzung löst KEIN Aneurysma aus.

Dein Kind hat sich bisher normal entwickelt und lass es dabei. Spare das Geld für Dein Kind aber schenke es nicht der Klinik. das ist geistiger dünnschiss was die dort labern

o*lle tIaxnte


Ja, eine Blutung sieht man ohnehin nur in den allerersten Tagen im CT.

Und ein Aneurysma entsteht NIEMALS durch einen Sturz (kenne mich mit den Dingern leider gut aus).

Klingt nach purer Abzockerei. Übrigens zahlen die Kassen durchaus alle Untersuchungen, die man schlüssig begründen kann.

S*uWprer_gPupexr


Auch die 1500 € da sind mir ja fast die Augen ausgefallen als ich die Rechnung erhielt. Erst mal wusste ich das nicht und habe dann um meine Auftragserteilung für die privatärztliche Leistung gebeten. Das habe ich auch tatsächlich unterschrieben. Aber ich hielt es in dem Notfall für ein Anmeldeformular. Ich wurde in einen anderen Raum gebracht als mein Kind und mir wurde ein Formular vorgelegt. Was gesagt wurde weiß ich nicht mehr. Ich stand unter Schock und wollte zu meinem Kind und habe es einfach unterschrieben und den Raum verlassen und gesagt ich will jetzt keine Büroarbeit machen, mein Kind liegt schwer verletzt im Nachbarraum.

Erst als mein Mann kam hat sich die Situation gelichtet ein wenig. Ich habe sie aber akzeptiert, weil er wurde wirklich gut behandelt.

tBatxua


Ich wurde in einen anderen Raum gebracht als mein Kind und mir wurde ein Formular vorgelegt. Was gesagt wurde weiß ich nicht mehr. Ich stand unter Schock und wollte zu meinem Kind und habe es einfach unterschrieben und den Raum verlassen und gesagt ich will jetzt keine Büroarbeit machen, mein Kind liegt schwer verletzt im Nachbarraum.

So was ist eine Frechheit! Da kommt mir echt die K*** hoch!

Nebenbei wäre es auch juristisch anfechtbar – eben weil du unter Schock standest und davon ausgehen kannst, dass die medizinisch notwendigen Untersuchungen von der KK übernommen werden. Über zusätzliche elektive Behadlung kann man reden, wenn das Kind sicher und versorgt in einem Bett liegt und man selber sich ausgeschlafen hat.

Alles andere ist unseriös. :(v

NVe\tm7an732


Das ist ja an Unmenschlichkeit fast nicht zu überbieten....hier wurde gezielt ausgenutzt,das Du unter Schock standest.Wenn mein Kind schwer verletzt und evtl noch ohne Bewusstsein ins KH eingeliefert wird,habe ich weder den Nerv irgendwas zu unterschreiben,noch die unsinnigen 10€ Praxisgebühr zu zahlen.Ich finde so etwas einfach unterste Schublade....den Schreibkram kann man auch später erledigen,an erster Stelle steht der Mensch,dem geholfen werden muss!

ontphelxlo51


Gibt es den keine Haus- oder Kinderarzt, der solch ein Unfallgeschehen in den nach folgenden Monat quasi als Lotse begleitet? Rein medizinisch – und darum ging es ja wohl als Eingangsfrage – ist die Sache ja wohl erledigt, sprich der Sohnemann ist o.k.,punktum.

Finanziell hat man dich abgezockt – da solltest du klagen – du sitzt doch quasi arbeitsmäßig an der Quelle!

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