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Nervenschmerzen nach Bandscheiben-OP

Knlaus-Bieimxer hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Mein Vater hatte einen schweren Bandscheibenvorfall L4/5 seitlich und musste operiert werden. Ca. 2 Wochen später musste er dann nochmal operiert werden, weil da noch ein Stückchen Bandscheibe auf den Nerv drückte. Wir vermuten, dass die Ärzte bei der 1. OP gepfuscht haben, aber beweisen können wir es nicht.

Nun hat mein Vater jedenfalls noch sehr starke Schmerzen und Taubheitsgefühle im Bein. Er ist in Behandlung eines Schmerzarzte, mit dem wir auch sehr zufrieden sind. Der Schmerzarzt sprach von einer Neuropathie. Mein Vater bekommt jetzt zahlreiche Medikamente, Lyrika, Palexia und noch einige andere. Trotz dieser ganzen Medikamente ist es für ihn kaum auszuhalten, vorallem nachts.

Bald soll er vom Schmerzarzt eine "Pumpe" bekommen, wo er sich dann nach Bedarf selbst eine Betäubung an den Nerv spritzen kann. Hoffentlich wird es damit erträglicher.

Der Schmerzarzt gibt leider auf die Frage, wie lange das alles noch dauern wird, keine konkrete Antwort.

Hat jemand Erfahrungen mit solchen Neuropathien nach Bandscheibenvorfall? Wie lange kann es dauern, bis sich die Schmerzen langsam lindern?

Mit den Taubheitsgefühlen im Bein könnte man ja noch leben, wenn da nicht diese schrecklichen Nervenschmerzen wären.

Ich würde mich über Antworten freuen.

Freundliche Grüsse

Klausi

Antworten
RNemu)-xla


Hat jemand Erfahrungen mit solchen Neuropathien nach Bandscheibenvorfall? Wie lange kann es dauern, bis sich die Schmerzen langsam lindern?

Duwirst sicher in diesem Froum Fragen auf deine Antworten bekommen: [[http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php]]? < – Klick

Tut mir sehr leid für deinen Vater. Op's für Bandscheibenvorfälle haben leider keine hohe Erfolgsquote, das muss nicht heissen dass der Arzt gepfuscht hat.

Hat dein Vater denn Reha gehabt und KG bekommen? Diese Dinge sind sehr sehr wichtig bei diesen Beschwerden, sie helfen entweder völlig, oder lindern doch gewaltig, so dass man die Schmerzen und anderen Beschwerden unter Kontrolle bekommt. Er muss auch täglich diese Übungen für den Rücken weitermachen, so wie vom Therapeuten gezeigt, um seinen Rücken zu stabilisieren.

KQla4usBteimexr


Danke für eure Antworten.

Eine Reha sollte er eigentlich machen, aber das wurde dann auf unbestimmte Zeit verschoben, weil der Schmerzarzt meinte, mein Vater ist zur Zeit nicht therapiefähig. Als er noch im Krankenhaus lag kam ab und zu eine Physiotherapeutin zu ihm, aber er konnte die Übungen nicht machen, die Schmerzen sind zu extrem.

Er kann noch nicht mal eine lange Hose tragen und auch keine Socken, das schmerzt ihn zu sehr. Selbst wenn Wind gegen seinen Unterschenkel weht brennt es ihm, als würde jemand kochendes Wasser über sein Bein gießen.

Heute war er wieder beim Schmerzarzt. Der hat ihm wieder eine Blockade gesetzt und will das jetzt alle 2 Tage machen, um ihn intensiv zu therapieren und den Nerv in den Griff zu bekommen. Nach so einer Behandlung ist er für ein paar Stunden schmerzfrei, dann gehts aber wieder los.

Naja, was uns nun alle beschäftigt ist eben die Frage, wie lange sowas dauert, bis die Schmerzen abnehmen und irgendwann ganz verschwinden. Denn die Lebensqualität meines Vaters ist natürlich im Moment kaum noch vorhanden, wenn er nachts kaum schlafen kann und sich alles nur noch um diese heftigen Schmerzen dreht. Das zermürbt ja aurf die Dauer, auch psychisch wahrscheinlich.

Mein Vater ist auch gerade erst 50 geworden und ansonsten körperlich absolut fit und sportlich, hat auch eine starke Muskulatur.

Ich hätte auch nie gedacht, dass ein Bandscheibenvorfall so heftige Folgen haben kann. Er hatte den Vorfall auch so seitlich zwischen dem 4 und 5 Lendenwirbel. Und der Neurochirurg meinte, es wäre ein ziemlich schwerer Vorfall gewesen. Er wurde auch innerhalb von 2 Tagen nach dem MRT dann operiert. Und dann knapp 2 Wochen später nochmal, weil da wohl noch ein Stückchen Bandscheibe auf den Nerv drückte.

Naja, vermutlich wird auch niemand sagen können, wie lange er nun mit den Schmerzen zu kämpfen hat, hängt wahrscheinlich von vielen individuellen Faktoren ab. Der Schmerzarzt will sich da auch nicht festlegen.

R#elmuf-la


Das hört sich ja echt übel an. :-( Natürlich zermürbt das.

Was sagt denn der Neurochirurg zu den jetzigen Schmerzen? Ich würde nochmal ein MRT machen wollen, warum wurde das nicht gemacht nach der 2. op? Eventuell auch einen 2. Arzt aufsuchen wenn der erste ihm nicht weiterhilft.

Liegt denn eine Entzündung vor? Wenn ja, bekommt er entzündungshemmende Meds? (Diclophenac zB)

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Hallo ich heisse michaela und kann mein schicksal mit Deinen Vater teilen. Ich habe 4 OP hinter mir innerhalb eines dreivierteljahr. die letzten 2 OP bin ich durch die hölle gegangen . Ich bin aufgewacht nach der Nakose und habe meine Zehe und unterschenkel nicht mehr gespürt. Ich bin nachts am verzweifeln ,habe keinen schlaf mehr nur noch schmerzen . Ich muß jetzt zur schmerztherapie,von meinem Doc bekomme ich jetzt schmerz tabletten aber ob das wirklich hilft wage ich zu bezweifeln.Ich bekomme jetzt Massagen doch die helfen auch nicht so richtig mehr. Ich bin mit meiner Psyche am ende. Ich kann kaum noch richtig laufen ,meine Muskulation wird zwar etwas aufgebaut ,doch meine schmerzen bleiben und sind unerträglich .Ich weis mir kein rat mehr ,wer kann mir noch helfen. ???

SHternennhimm"elT2x3


Ich weiß ja nicht wer dich behandelt hat, aber such dir mal einen guten Spezialisten und einen guten Schmerztherapeuten. Vielleicht mal in einem Wirbelsäulenzentrum vorstellen

S)pETdwsi%n


Hallo,

ich möchte mich an der Diskussion beteiligen, auch ich hatte vor 2 Wochen eine ähnliche Op, schwerer Vorfall L 4/5, rechts, 1 Tag nach einer MRT Untersuchung wurde ich operiert.

meine Schmerzen waren unerträglich, konnte nicht gehen, liegen oder sonst irgend etwas.

Jedenfalls nach der Op, habe ich Schmerzen im rechten Unterschenkel, diese möchte ich etwa so beschreiben, daß sie vom Knie bis über die Fußsohle bis zum großen Zeh reichen.

Ich darf mein Unterschenkel nicht berühren, habe sofort Schmerzen, mir kommt es vor, als hätte ich einen Schmerzmantel um mein Unterschenkel. Auch ich habe meinen Art gefragt, wie lange hält dieser Schmerz an, Antwort, etwa 4 Wochen bis 1 Jahr.

Ich bin zur Zeit in einer REHA und ich bin sehr positiv eingestellt, daß die Schmerzen aufhören. Ich probiere alles aus was man an Vorschlägen hereingibt,

z.B. kalte Umschäge, Tens Gerät, Stärkung des Rückens durch geziele Übungen,

zur Zeit kann ich keine Besserung feststellen, ich gebe die Hoffung nicht auf.

Ich kann sehr gut mitfühlen, die Schmerzen sind manchmal unerträglich.

Gruß

SpEdwin

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