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Erfahrung mit Qutenza

W~oma8nIn;Pxain


hallo!

Vielen lieben Dank für deine Antwort! Dann mache ich mir jetzt mal wegen meinen kleinen Pickel keine Sorge.

Ich habe jetzt aber Blöderweise ein anderes Problem:Mein Schmerztherapeut findet das Pflaster zu teuer und will mir stattdessen Amitryptilin verschreiben. Dieses Medikament habe ich aber schon genommen, ohne Erfolg. Ich habe ihn jetzt angeboten, die Kosten für das Pflaster selbst zu bezahlen. Das hat aber auch abgelehnt, mit der Begründung, dass er mir kein Privatrezept für ein Pflaster ausstellen darf, das eigentlich zugelassen ist für meine Erkrankung. Wer soll das jetzt verstehen? Was soll ich denn jetzt machen? Das ist doch echt bescheuert! Wie habt Ihr eure Ärzte davon überzeugt, das Pflaster bei euch anzuwenden?

Danke schon im voraus!

Stindd4hOarta


Es ist mir bewusst, dass in diesem Faden schon seit längerer Zeit kein Beitrag mehr geschrieben wurde, aber ich möchte meine Erfahrungen mit QUTENZA doch hier hinterlassen. Das Pflaster ist in Österreich seit ca. 2 Jahren in ausgewählten Kliniken in Verwendung und hilft angeblich bei ca. 50 % der Patienten. Bei mir ist aber leider nach der Behandlung (am 18.4.2013) eine starke Verschlechterung meines Zustandes aufgetreten, der noch immer anhält. Ich habe meine Medikamente vorschriftsmäßig weiter genommen, aber die Schmerzen sind viel ärger als vor dem Aufkleben des Pflasters. Laut Aussage der Schmerzambulanz ist das bis jetzt noch nie vorgekommen! Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht, die bisher noch nicht gepostet wurden? Es würde mich interessieren, ob ich wirklich die einzige Patientin bin, die eine solche Erfahrung gemacht hat.

t0h'e-caxver


Was ist denn die ursache Deiner Schmerzen?

S]iddbhart,a


In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, daß meine Schmerzen wahrscheinlich NICHT neuropathisch sind - daher der Mißerfolg mit Qutenza. Aufgrund der Verschlechterung meines Zustandes begannen auch die Ärzte in der Schmerzambulanz an ihrer Diagnose zu zweifeln und haben mir geraten, die Medikamente wieder abzusetzen, mir aber stattdessen für die Nachtstunden Lidocain-Pflaster gegeben. Ich bin dann zu einem Osteopathen gegangen, der eine Verklebung des Bindegewebes vermutet, und mich mit dem Faszien-Distorsions-Modell (FDM) behandelt hat. Das ist extrem schmerzhaft, bringt aber eine langsame Besserung. Außerdem muß ich Bewegung und Dehnungsübungen machen, und das Knie immer wieder kühlen. Leider gibt es in Österreich kein Ultraschall-Gerät, das Faszien-Verklebungen sichtbar machen kann, daher können wir nur abwarten, ob meine Kniebeschwerden letzten Endes verschwinden werden. Und manuelle Medizin wird von der Krankenkasse nicht bezahlt.....

M@oonstxi


Der Faden ist zwar schon steinalt, aber trotzdem auch noch mein Senf dazu:

Um den 20. August herum bekam ich eine Gürtelrose, die sich bei mir vor allem im Bereich des rechten Schulterblatts austobte. Da ich wegen einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung immunsupprimiert bin, entpuppte sich der Zoster als ziemlich langwierige Angelegenheit. Bis die Blasen endlich weg waren, vergingen über zwei Monate. Die Nervenschmerzen wurden im Verlauf der Wochen immer schlimmer. Sie zogen sich vom Schulterblatt in den Nacken und über die Schulter in den rechten Arm.

Nach längerem Hin und Her sowie Versuchen mit Laser und Tens hatte ich heute meinen "Pflaster-Termin" in der Schmerzambulanz unseres Bezirksspitals. Dauer: 2 Stunden. Erst wurde mittels Zahnstocher der schmerzempfindliche Bereich eingekreist und markiert, dann wurde die Stelle ca. 20 min. lang gekühlt. Das Pflaster wurde genau zugeschnitten und blieb 60 min. auf der Haut. Da gleichzeitig gekühlt wurde, fand ich das Brennen absolut erträglich. Nach Entfernung des Pflasters wurde die Stelle gründlich gereinigt und nochmals ca. 15 min. lang gekühlt.

Da lt. Aussage der Ärztin manche Patienten während der Behandlung mit Kreislaufproblemen kämpfen, wurden die ganze Zeit Blutdruck, Puls und Sauerstoffsättigung kontrolliert. War in meinem Fall aber unnötig.

Das alles ist jetzt 4 Stunden her. Die Schmerzen an der ehemals empfindlichsten Stelle sind jetzt nahezu weg. Auch vom Brennen des Pflasters merke ich fast nichts mehr. Dafür spüre ich jetzt vermehrt die rechte Schulter. In zwei Wochen habe ich Kontrolltermin.

Vielleicht helfen diese Infos dem einen oder andere ja weiter.

LG

M|onlsti


Feedback nach mehreren Wochen:

Die Schmerzen sind nahezu verschwunden. Inzwischen hatte ich den Kontrolltermin im KH, und die Ärztin meinte, dass bei etlichen Patienten die Wirkung erst später einsetzt. So ist es wohl auch bei mir.

m$oto9f'un


Wer kann mir im Raum Hamburg einen Schmerztherapeuten empfehlen,

der Erfahrung mit dem Schmerzpflaster mit Capsaicin hat?

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