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Schmerzen und Kribbeln in den Händen, Rückenschmerzen

Pffei_lixnger hat die Diskussion gestartet


Guten Tag!

Ich bin 18 Jahre alt und leide seit Anfang März an folgenden Symptomen:

Alles fing damit an, dass mein linkes Auge sich immer leicht zukniff und deshalb kleiner wirkte als das Rechte. Teilweise bekam und bekomme ich auch sehr starke Zuckungen während denen mein Auge sich andauernd sehr schnell zusammenkneift und das erst nach einiger Zeit aufhört. Beide Augen wechseln sich damit ab. Es lässt sich kein System erkennen nach welcher Zeit dieser Zustand von einem Auge auf das andere wechselt.

Zusätzlich bekam ich zu in beiden Händen und Unterarmen ein Kribbeln und teilweise recht starke Schmerzen, die seitdem nicht mehr weggegangen sind.

Zu der Zeit als alles anfing bekam ich auch eine Gangsstörung, bei der mein linkes Knie beim Gehen ständig wegknickte. Die ist Ende April ca größtenteils verschwunden. Jetzt tritt sie nur noch selten und kurzzeitig auf. Zusätzlich habe ich seitdem auch willkürliches Muskelzucken, das überall auftreten kann und manchmal auch eine lange Zeit lang anhält.

Seit letzter Woche habe ich auch starke Rückenschmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich. Der Orthopäde und der Phsysiotherapeut meinten, dass man zumindest in Betracht ziehen sollte, dass dies mit dem restlichen Krankheitsbild zusammenhägen kann. Der physiotherapeut hat auch gesagt, dass ich eine sehr hohe Muskelanspannung im Rücken habe.

Das Problem ist nun, dass alle Tests, die gemacht wurden, also mehrere MRT's, 2 Lumbalpunktionen, verschiedene Nervenmessungen und Bluttests alle negativ waren und es auch nicht psyschosomatisch zu sein scheint, da ich auch schon bei mehreren Psychiatern war und die gesagt haben ich sie ok.

Es ist auch nicht so, dass ich mich jetzt todkrank fühle und denke ich habe was schlimmes, ich möchte halt nur gerne, dass man rausfindet, was es ist und ob man was dagegen tun kann, da es mich doch sehr "nervt".

Vielleicht hat jemand von euch ja eine Idee was es sein könnte oder einen Vorschlag wo ich hingehen könnte/was die nächsten Schritte sein sollten?

Vielen Dank im Voraus!

Gruß P.

Antworten
PrfeiliYngexr


Guten Tag!

Ich hatte in letzter Zeit Besuche bei einer Psychiaterin und es gibt weiterhin keine Anzeichen auf eine psyschiche Erkrankung.

Hat nicht vllt irgendwer einen Tipp, was er an meienr Stelle täte?

Viele Grüße P.

_!PYarvatxi_


Wie groß und wie schwer bist du? Machst du Sport? Wenn ja, was und wie oft in der Woche? Nimmst du Medikamente ein? Hast du Vorerkrankungen? Kannst du mal ein aktuelles Blutbild rein stellen?

P feislwing.exr


Hallo!

Ich bin ca 178 cm groß und wiege ca 76 kilo. Ich spiele normalerweise 2-3 mal die Woche Badminton, nehme am Schulsport teil und gehe, wenn ich Zeit habe und es mir gut geht 1-2 Mal pro Woche zum Fussballtraining. Ansonsten nehme ich als Medikament nur Ibuprofen ca. 5 Mal im Monat. Viel zu viel ist jedoch mit den durch die die Rückenschmerzen begleitenden Nacken- und daraus resultierenden Kopfschmerzen notwendig. Als Vorerkankung hatte ich mal einen Darmpolypen, der sich entzündet und geblutet hat. Ansonsten nichts. Ein aktuelles Blutbild hab ich keins nur ein paar Werte aus dem Krankenhausbericht von April. Würden die auch weiterhelfen?

_QParYvatix_


Also erst einmal würde ich dir raten, mit dem Sport, den du betreibst, vorerst aufzuhören. Fußball und Badminton sind nicht gerade Gelenk- und Rückenschonend. Gerade, wenn man Probleme hat, sollte man es erst mal meiden. Was hat denn eigentlich der Orthopäde zu dir gesagt? Ist deine Wirbelsäule in Ordnung? Wenn ja, dann kann man wohl davon ausgehen, dass es sich um ein rein muskuläres Problem handelt. Eventuell liegt auch eine muskuläre Dysbalance vor. Wenn eine hohe Muskelspannung im Rücken vorliegt, könnte es sein, dass der Bauch unzureichend trainiert ist. Frag mal deinen Physiotherapeut, ob das vielleicht der Fall ist. Der müsste sowas eigentlich erkennen. Wie behandelt dich der Physiotherapeut überhaupt? Was macht er genau? Massage, Krankengymnastik...?

Ein aktuelles Blutbild hab ich keins nur ein paar Werte aus dem Krankenhausbericht von April. Würden die auch weiterhelfen?

Wäre zumindest mal ein Anfang. Stelle am besten alles rein, was du hast. Vielleicht kann dir der ein oder andere einen Tipp geben. Bei neurologischen Symptomen, wie bei dir das Kribbeln, sollte zumindest auch immer ein Vitamin B12 Mangel ausgeschlossen werden. Das wäre zumindest mal ein Punkt, wo man noch ansetzen könnte.

Psfeilxinger


Hallo!

Der Orthopäde hat gesagt meine Wirbelsäule sei ok und wenn es durch die Krankengymnastik nicht besser wird würde er gerne noch ein MRT machen. Ich denke damit hab ich die Frage nach dem Physiotherapeuten auch geklärt.

Bei welchem Facharzt lass ich den Vitamin B12 Mangel am besten ausschliessen?

Hier mal so alles was ich aus dem Arztbericht finde an Laborwerten sowohl vom Blut (auch Urin?) habe. Wären Liquorwerte auch hilfreich?

Labor:

Hämoglobin 17.3 g/dl (13,7-17,5 g/dl),

Erythrozyten 5.92 G/ml (4,63-6,08 G/ml)

Hkt 50% (40,1-51%)

Leukozyten 7.3 G/l (4,23-9,07 G/l)

GFR 133.3 ml/min (90-140 ml/min)

CK 43 U/l (55-169 U/l)

Cholesterin 182 mg/dl ( <200 mg/dl)

CRP 0.5 mg/dl (<1,0 mg/dl)

Parameter:

Immunhämatologie-(kann ich nicht lesen)glutinine

Hämostase und Thrombosediagnostik

Lupusantikoagulenz,

Klinische Chemie- Vitamin B1 B6, Protein Diagnostik- Eiweiss-Elektropherese,Gammopathie-Diagnostik, Rheumaserologie-Rheumafaktor, Rheumafaktor IgM, Komplementsystem – C3,C4; Autoantikörper-Zellkerne ANA, Proteinase c-ANCA,p-ANCA, SNA Cardiciplin igG, Cardioplin IgM, Endokrinologie-ACE; Infektionsdiagnostik-TPHA

alle ohne pathologischen Befund

_QParv(atQi_


Bei welchem Facharzt lass ich den Vitamin B12 Mangel am besten ausschliessen?

Damit kannst du zum Hausarzt gehen. Da braucht es nicht zwingend einen Facharzt.

Ich kann zwar nicht das ganze Blutbild deuten, aber es scheint in Ordnung zu sein. Hätte jetzt auch keine weitere Idee, was man noch testen könnte... eventuell noch Magnesium und Kalium... Aber vielleicht kann ja noch jemand anderes was dazu sagen.

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