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Gehirntumor-Erfahrungsthread

C<annxa


Hi Chris

Naja ,diese Methode ist nicht zwingend Abzocke, es geht auch ohne dafür zu zahlen. Sie wird auch bei krebskranken Kindern in Form von Videospielen eingesetzt, wo ein Pacman die Krebszellen frisst. So können Kinder aktiv am Kampf teilnehmen.

Diese Simonton-Methode ist eine Form der Visualisierung, umso abstrakter die Vorstellung, umso effektiver das Ergebnis. Damit werden die Selbstheilungskräfte angesprochen, was in keinem Fall verkehrt ist. Ich gehöre auch zu einer stillen Mitleserin und glaube fest daran, das Du das ganze packst...Aber ich lege Dir dennoch Dr. Samii im INI Hannover ans Herz. Schick Deine Bilder dorthin und hol Dir noch eine Meinung. Schaden kann es nicht....

Ganz viele :)* :)* :)* :)* :)* für Dich...bleib so stark @:)

s7ofia34-339 jahrex alat


Dankeschön

bitteschön :)_ :)_ :)* :)* :)* :)*

wann fängt jetzt die bestrahlung an?

liebe grüße sofi *:) @:)

DZer_Ch+rixs86


Also die Bestrahlung müsste übernächste Woche anfangen. Nächste Woche habe ich erstmal meinen Termin bei Prof. Herrlinger in Bonn für ne Zweitmeinung.

Aber mich beunruhigt jetzt etwas anderes. Seit ich wieder zu Hause bin fühle ich mich seltsam. An manchen Tagen fühlt sich alles so traumartig und unwirklich an. Ich kann mich kaum noch konzentrieren und werde auch recht schnell müde. Auch emotional nehme ich vieles zur Zeit irgendwie anders wahr. Kann es ein, dass es etwas mit dem Tumor oder der OP zu tun hat? Kurz nach der OP ging es mir eigentlich gut. Erst nachdem ich die Diagnose ca eine Woche später bekommen hatte und wieder zu Hause war fing das an.

Dazu muss man auch noch sagen, dass ich mich vor etwa einem halben Jahr von meiner Frau getrennt habe und immernoch sehr an ihr hänge. Nun sehe ich jeden Tag die Wohnung in der wir 2 Jahre lang gewohnt haben und ich hab ja nichts mehr zu tun. Ich darf nicht arbeiten und kein Sport machen. Früher war ich komplett ausgelastet mit arbeit und training und hatte kaum Zeit für mich. Über einen Tag wie ich sie jetzt habe wäre ich damals dankbar gewesen.

Also ich glaube auch, dass diese ganzen psychischen Faktoren (Frau, nicht mehr ausgelastet sein, die Diagnose) mich einfach so mitnehmen, dass diese "Symptome" auftreten. Ein Freund von mir meinte auch, dass er auch manchmal so was hat und neben der Spur ist.

Aber ich habe irgendwie immer Angst, dass es doch am Tumor oder der OP liegt. Kann das sein oder liegt es vielleicht doch eher an meiner Psyche?

tIatxua


An manchen Tagen fühlt sich alles so traumartig und unwirklich an. Ich kann mich kaum noch konzentrieren und werde auch recht schnell müde. Auch emotional nehme ich vieles zur Zeit irgendwie anders wahr. Kann es ein, dass es etwas mit dem Tumor oder der OP zu tun hat? Kurz nach der OP ging es mir eigentlich gut. Erst nachdem ich die Diagnose ca eine Woche später bekommen hatte und wieder zu Hause war fing das an

Ganz knapp und kurz.... Diagnoseschock.

Das ist normal und zeigt, dass es langsam durchsickert, dass du eine Diagnose bekommen hast, die Angst macht, die dich verunsichert und herausfordert.

Was die Desorientierung und Müdigkeit angeht – deine OP war ja auch eine Gehirnverletzung und das Gehirn reagiert oft nach Traumata so (auch bei schwereren Gehirnerschütterungen oder bei Menigitis oder Encephalitis) Das geht aber oft vorbei... schon dich! :)*

Myaroxni


Hallo Chris,

dass du die Umwelt als unvertraut und "komisch" wahrnimmst, wird als Derealisation bezeichnet.

D[er_C"hrixs86


Ich hab da mal nach gegoogelt und es wird so ziemlich das was ich meine beschrieben. Hat da vielleicht jemand Erfahrung mit? Geht das bald wieder weg oder wird es mir noch länger so gehen?

K>a#liAReHP


Hallo Chris!

Was du da beschrieben hast, ist a) eine psychische Angelegenheit. Vermutlich wird dir wirklich langsam richtig klar, welche Bedeutung deine Diagnose hat.

Es kann auch b) eine Reaktion des Gehirns auf die OP sein.

Ich hatte früher mal eine depressive Phase (aufgrund einer Trennung von einer Beziehung und dem Todesfall meiner Mutter).

Da hatte ich genau die selben Symptome wie du jetzt.

Darum glaube ich, dass es bei dir jetzt eher psychisch bedingt ist.

Dazu gehört auch diese Müdigkeit und mangelnde Konzentrationsfähigkeit.

Du solltest dich jetzt wirklich schonen und diese ganze Geschichte erstmal ein bisschen verarbeiten.

Das Gehirn selbst muss sich ja nach der OP erstmal wieder "setzen", d. h. sich beruhigen und sich wieder richtig an seinem Platz einbetten.

Das dauert ein bisschen.

Zusätzlich arbeitet es aber auch gerade inhaltlich auf Hochtouren, um die ganzen Ereignisse und die Diagnose zu verarbeiten.

Wir sind ja Computer! Das Verarbeiten dauert dadurch auch einige Zeit!

So eine OP an sich ist nun auch kein Pappenstiel :|N – du sollst nicht umsonst keinen Sport machen.

Somit hat das Gehirn bei dir zur Zeit auf allen Ebenen massivst zu tun :)z :)z

Aber ein kleiner Spaziergang jeden Tag (langsam, nicht ins Schwitzen kommen) kann schon helfen, mal eine halbe Std. .

Dadurch bleibt man innerlich ein bisschen ausgeglichener.

Du solltest auch jeden Tag etwas Heisses zu dir nehmen. Heisse Suppen tun für solche Sachen sehr gut, und wenn es nur eine kleine Trink- Brühe ist.

Alle nahrhaften und heissen Getränke sind gut, z. b. heisser Kakao.

Du solltest auch allgemein darauf achten, dass du nicht frierst und dass du nahrhafte Sachen isst- dein Gehirn braucht viel Nahrung jetzt!

Klingt seltsam? Versuchs einfach mal! Das kräftigt allgemein, und ist besonders gut für Gedächtnissachen und die Konzentration. Richte dir einen warmen, gemütlichen Platz ein in deiner Whg, wo du auch mal ein Nickerhen halten kannst, und ruh dich dort viel bei einem Kakao oder einer heissen Suppe aus.

Mit der Methode hab ich selbst ganz gute Erfahrungen gemacht. Ich war nach meiner OP zuerst auch noch ganz gut drauf, erst zuhause wurde ich irgendwie seltsam. Mir kam auch alles so eigenartig vor und ich war geistig abwesend, vergesslich und bei nichts so richtig bei der Sache. Seltsame, vage Gedanken und Stimmungen gingen mir durch den Kopf, die ich gar nicht richtig erfassen konnte. Ich glaube, das war ein allgemeiner Schock.

Eine Kopf OP ist mental nicht so einfach zu verarbeiten. Bei sowas ist der Geist doch verdammt dicht dahinter, das muss man berücksichtigen.

In einem Fall muss man vielleicht noch mehr Geduld als bei mir haben, weil dein Tumor ja leider nicht gutartig und diese Sache noch lange nicht wieder ok ist.

Ich lese hier den Faden auch still mit, schicke dir mal wieder ganze viele :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

und hoffe, dass du dich bald wieder stabiler fühlst.

Ein lieber Gruss von

*:) *:) @:) @:)

ssof@ia34d-3S9 jahqreL alxt


hi chris beschreib mal genau, wie du es empfindest. :°_

also ein wirkliches totales derealisationsgefühl hatte ich nur, während einem zeitraum von ca. 2 wochen, was sehr schlimm war und noch ca. 2 weitere wochen wo es langsam wegging, das war nach einem besuch bei einem tibetischen mönch und heiler in stuttgart. es war wirklich schrecklich und ich war sehr dankbar daß es wieder verschwand, seit diesem erlebnis im jahre 2005 würde ich nie wieder im leben einen tibetischen mönch und heiler aufzusuchen, :|N , viel zu gefährlich ":/ , ich glaube nicht, daß du ein richtiges unwirklichkeitsgefühl hast, zumindest nicht so, wie ich es hatte, ich wäre nicht in der lage gewesen während dieser 4 wochen hier etwas aufzuschreiben, es war wirklich ein angstmachendes gefühl, wußte nicht wer ich bin, wußte nicht in welcher straße ich gerade stand (in meinem eigenen wohnviertel), war schrecklich.

SO schlimm ist es bei dir ja nicht, eine kleine desorientierung müßte eigentlich bald weggehen. :°_ :°_ , wie schon tatua dir gesagt hat :)z ,mache dir also da keine allzugroßen sorgen :-)

das es dir jetzt, in deiner jetzigen situation nicht gut geht psyschisch ist asonsten ja selbstverständlich, du darft keinen sport machen und nicht arbeiten und hast noch zudem eine trennung zu verkraften.

:°_ :°_ :°_ :°_

das alles kommt bei dir so plötzlich und alles auf einen schlag, das ist doch klar, daß du denkst, du bist im traum, ich bin die letzte die dich nicht versteht, es gibt erkrankungen da kommt es langsam, da hat man zeit sich dran zu gewöhnen, die situation zu verarbeiten, lernen damit umzugehen usw. dann gibt es erkrankungen so wie deine, oder unfälle oder nicht erfolgreiche operationen, schockdiagnosen, wo sich alles in kürzester zeit sich ändert und als mensch kommt man einfach nicht mehr mit, mit dem verarbeiten, es geht einfach alles zu schnell!

deshalb hast du das gefühl, daß kann einfach nur ein falscher film, ein alptraum sein, aber in einigen monaten, wirst du verstehen, daß es alles real ist.

ich selber kann dir nur raten durchzuhalten und positiv zu denken, zu kämpfen, dich zu informieren (so wie du es bereits tust, beste therapien für jetzt und die zukunft), und dich auch nicht scheuen, nach hilfe zu rufen (verwandte, freunde um hilfe bitten und hilfe auch zuzulassen) und auch versuchen, jeden tag etwas zu machen, was dich zumindest wenige minuten oder stunden ablenkt von deiner erkrankung (bei mir ist es politisches engagemennt usw.)

und auch dich täglich mit etwas zu beschäftigen was dir positive energie gibt und dir einfach nur gut tut (bei mir sind es z.b. zoo/tierfilme, die laufen immer zwischen 10.00 uhr 12.00 uhr, wdr fernsehen und andere regionalsender), auch gehe ich sehr gerne in den park und füttere enten und bleibe stehen wenn ich hunde sehe das tut mir auch sehr gut, vielleicht wäre eine kleine katze gut für dich?

oder ein zoobesuch?

:°_ :°_ :°_ :°_ :)_ :)*

Also die Bestrahlung müsste übernächste Woche anfangen. Nächste Woche habe ich erstmal meinen Termin bei Prof. Herrlinger in Bonn für ne Zweitmeinung

:)^ endlich, wünsche dir viel kraft für die bestrahlung.

C6annxa


Hey Chris, ja das geht wieder weg....Deine Psyche ist gerade in einem Ausnahmezustand! Du musst versuchen Dich zu entspannen. Es ist auch nicht verkehrt Dir unterstützend einen Therapeuten zu suchen, der Deine Psyche stabilisiert. Eine starke Psyche ist sehr wichtig für Deine Gesundheit und Genesung. Das weißt Du sicher selber :)

Ich halte Dich für einen sehr starken Menschen und Du schaffst das @:)

D<er_Chr#is8x6


Es beruhigt mich wirklich, dass ich wohl nicht der einzige bin, dem es so geht. Und bei dir lag es ja anscheinend nicht an einem Tumor und diese Phase ging ja auch wieder vorbei. Wie lange hat es denn gedauert, bis du dich wieder normal gefühlt hast? Und hast du da etwas besonderes gemacht? Vielleicht eine Therapie oder sowas? Oder hast du dich einfach ein wenig entspannt und irgendwann gings wieder?

svofiaL34-39} jah9re alt


wen meinst du jetzt chris?

ich meine, welchen user ???

Dzer_Chrxis86


Hi Sofia (jetzt meine ich dich ;-) ),

ich hätte nicht gedacht, dass noch zwei weitere Posts kommen würden, während ich schreibe. Mein letzter Post galt aber KaliARHP . Aber ich meine auch jeden anderen, der ähnliches erlebt hat und wo es wieder weg ging.

Bei mir ist dieses Gefühl zum Glück nicht sooo schlimm. Zumindest weis ich immer wo ich bin... aber es fühlt sich irgendwie immer irgendwie anders an. Manchmal fühlt es sich so an, als ob alle Erinnerungen und Emotionen durchgeschüttelt wurden. Also ich erinnere mich schon an alles. Zumindest könnte ich jetzt nicht behaupten, da irgendwie Ausfälle zu haben. Es ist halt mehr so, dass die konzentration nachgelassen hat, abr eher so wie man es nun mal hat, wenn man den Kopf "woanders" hat.

Das komische ist, dass ich mich so fühle, obwohl ich mit der Diagnose eigentlich ganz gut klar komme. Also ich denke jetzt nicht "Oh Gott ich werde bald sterben."

Ich denke immernoch, dass ich den Tumor überlebe. Ich hatte sogar öfters das Gefühl, dass meine "Beziehungsprobleme" mich mehr mitnehmen, als der Tumor. Obwohl die Trennung ohne Tränen von statten ging. Ich habe dazu auch schon einen Thread [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/596282/]]

Und gerade durch die OP und alles wurde mir halt klar, wie verbunden ich mich zu meiner (Noch)Frau fühle. Sie hat einen Tag vor der OP sogar so schrecklich geweint, dass sie nicht mehr weiter chatten konnte. Sie befindet sich übrigens am anderen Ende der Welt bei ihrer Familie und hat AUCH eine neue Beziehung und er ist halt dagegen, dass sie mit mir Kontakt hat. Deswegen haben wir sehr wenig Kontakt. Aber ich habe das Gefühl, dass ich mich selbst nach 5 Minuten chatten mit ihr besser fühle und dieses seltsame Gefühl ein wenig nachlässt.

Eine gute Ablenkung wäre es, wenn ich wieder Sport treiben könnte. Das war so ziemlich mein Lebensinhalt und es hat mir auch geholfen mich mit der Trennung abzufinden. Wer Interesse hat, dem schicke ich mal einen Link zu einen meiner Kämpfe. Vielleicht versteht man dann, dass ich mich damit sehr gut ablenken konnte.

s}ofia341-359 jahrre alxt


also falls du mich gemeint haben solltest, bin mir aber jetzt nicht sicher.

diese phase hatte ich im jahre 2005, sie dauerte akut 2 wochen und noch 2 weitere wochen ging es langsam aber stetig wieder besser.

aber ich machte auch was dafür, also ich versuchte mein gehirn wieder "sicherheit" zu geben, sicherheit war für mich, daß mein gehirn wieder weiß, was nun sache ist und war total durch den wind ":/

ich war total desorientiert, wußte garnichts mehr, mein gehirn war total "unaufgeräumt",

also beschloß ich, jeden tag dinge zu tun, die mein gehirn wieder sicherheit geben und irgendwie "aufräumen", ich tat dinge die total normal waren und vorallem einen festen tagesrhytmus hatten und gewohnheitsdinge, ich ging z.b. jeden tag von dort nach da, bzw. ich fuhr dorthin, jeden tag gleich, keine ahung, z.b. morgens einkauf machen, nachmittags zu meiner mutter fahren, abends noch mal zur drogerie gehen, das machte ich vorher ja automatisch, aber während dieser zeit, schrieb ich es mir als sogennante "hausaufgaben/therapie" auf einen zettel auf

und das waren meine festen dinge die ich machen ´MUSSTE an dem tag

und vorallem beschäftigte ich mich sehr viel mit total banalen dingen, also ich ging planmäßig (nahm ich mir also fest vor) in den park, und nahm mir vor, brot zu nehmen und enten damit zu füttern, war aber sehr schwer, hatte angst, nicht wieder zurückzukommen vom park, wußte auch teilweise nicht mehr ob ich die enten schon gefüttert hatte oder nicht, es war schrecklich, aber ich machte weiter mit meiner eigentherapie...

ich meine nach diesen 4 wochen ist das für mich wieder normal gewesen ,halt nebenbei, entweder ich gehe entenfüttern oder nicht, aber zu dieser zeit, mußte ich es mir extra vornehmen, da ich es sonst nicht gemacht hätte, ich war echt ohne verstand glaub ich 4 wochen ":/

aufjedenfall, wurde es dann langsam durch meine eigentherapie immer besser, bis es nach ca. 1 monat total weg war.

ich schrieb mir z.b. auch auf: morgens und abends müll wegbringen, oder jeden tag die tassen saubermachen, halt einen stundenplan oder so, so brachte ich wieder ordnung und damit sicherheit in meinem denken damals.

kurzgesagt: GEREGELTER TAGESABLAUF, und normale dinge immer wieder machen am tag, sich mit einfachen nicht komplizierten themen beschäftigen eine zeitlang)kann es schlecht erklären tut mir leid :)D

wenn es bei dir nicht besser werden sollte, gibt es natürlich auch therapeuten und medikamente das ist klar, ich selber, habs alleine geschafft, aber bei jedem ist es ja anders.

wenn du noch fragen hast gerne, ich bin da :-) , gucke heute abend wieder rein, muß mich jetzt fertigmachen, da ich heute eine demonstration in hamburg habe nachmittags.

liebe grüße sofi :°_ :)_

jetzt lese ich deinen beitrag:

Bei mir ist dieses Gefühl zum Glück nicht sooo schlimm. Zumindest weis ich immer wo ich bin... aber es fühlt sich irgendwie immer irgendwie anders an. Manchmal fühlt es sich so an, als ob alle Erinnerungen und Emotionen durchgeschüttelt wurden. Also ich erinnere mich schon an alles. Zumindest könnte ich jetzt nicht behaupten, da irgendwie Ausfälle zu haben. Es ist halt mehr so, dass die konzentration nachgelassen hat, abr eher so wie man es nun mal hat, wenn man den Kopf "woanders" hat

na siehst du, hab ich doch richtig geraten, daß du keine wirkliche echte desorientung hast.

wird alles wieder gut

ist halt der schock alls kommt gleichzeitig :°_ :°_

wenn du dich an alles erinnern kannst, ist es nicht so schlimm!keine angst!

Dier_ChorBis8x6


Danke Sofia,

die Tatsache zu wissen, dass es dir soviel schlechter ging als mir und du es geschafft hast beruhigt mich sehr. Bei mir sind es ja eher Emotionen zu bestimmten Menschen oder Orten, die sich so unwirklich anfühlen.

Und wie du schon gesagt hast, liegt es vielleicht auch daran, dass der geregelte Tagesablauf fehlt. Früher habe ich gar nicht mal so mitbekommen, dass ich nun alleine Wohne. Mein Tag bestand immer aus arbeiten und Training. Die Zeit alleine war da eher entspannung und Ruhe. Nun bin ich die meiste Zeit alleine und ich glaube, das spielt auch eine große Rolle. Auf jeden Fall werde ich mit meinen Ärzten mal drüber reden und mir evtl. nen Psychologen dazu holen. Hoffe, dass dieses Gefühl bald weg ist. Ich bin zwar nicht wirklich eingeschränkt damit, aber es ist einfach beunruhigent und es fühlt sich ein wenig so an, als ein Teil meiner Persönlichkeit geht. Aber das glaube ich nicht. Ich bin immernoch ich. Ich habe auch mal Freunde und Bekannte gefragt, ob ich mich irgendwie verändert habe und ich bin wohl immernoch der selbe. Es fühlt sich halt nur alles anders an.

K[a7liArRHP


Hi Chris,

nein nach meiner OP habe ich keine Therapie gemacht, konnte aber von einer Therapie davor profitieren..

Ich hab aber mal eine gemacht wegen Depressionen und Angstzustände, die ich mal in einer schwierigen Phase meines Lebens hatte.

Das war eine kognitive Verhaltenstherapie, und was ich da zur Eindämmung meiner Zustände gelernt habe, hat mich sehr gut wieder nach vorne geholt :)^ :)z

Ich wende die kleinen Tricks bis heute eigentlich permanent an und habe das naklar auch nach der OP gemacht, als ich mich total daneben gefühlt hab.

Das kannte ich nach der OP dann schon :=o :=o und als das dann mitmal wieder so losging, wusste ich: Ängste sind am Werk.

Also habe ich mich (ganz ähnlich wie du es ja auch schon öfter zu tun scheinst) strikt an positive Tatsachen gehalten und da ich körperlich auch wieder fit war, habe ich konsequent Sport getrieben. Damit hatte ich auch schon während der Therapie angefangen, um meine Psyche zu stabilisieren.

Irgendwelche undefinierbaren Sorgen oder ängstliche Befürctungen irgendwelcher eventuellen Dinge, die nach der OP noch auf mich zukommen könnten, habe ich versucht, zu ignorieren.

Das ging in meinem Fall ganz gut, weil die Ärzte mir ja sehr gute Prognosen gegeben hatten.

Was mir eher Sorgen machte, war die Möglichkeit weiterer epileptischer Anfälle, wegen derer ich ggf. diese Medikamente weiter nehmen müsste. Ist aber nichts mehr passiert, nachdem ich den Kram probehalber mal abgesetzt hatte. Davon hatte mir der Neurologe zwar dringend abgeraten, ich habs aber nicht eingesehen. Ich hab recht behalten: das war der einzige Anfall in meinem Leben und nun, nach knapp 2 Jahren, wird auch kein weiterer mehr kommen. Meine Hirnströme zeigen kein bisschen Epilesiepotential.

Es fühlt sich halt nur alles anders an.

Das ist so, weil für dich auch alles anders ist. Das ist ein beinhartes Programm.

Ein paar unterstützende Gesprächsstunden könnten dir möglicherweise helfen, deine Situation zu bewältigen.

Was du so berichtest, klingt doch sehr nach einer Depression bzw. Schock oder beidem, dieses Neben- sich – Stehen und sich unwirklich fühlen.

Zumal deine Gesamtsituation sich ja auch total verändert hat! Sowas zu buckeln, ist schon wirklich schwer (ich kenns) und wenn dann noch eine solche Erkrankung dazukommt, wird es dann wirklich zuviel.

Deine Idee, das mal mit deinem Arzt zu besprechen, finde ich sehr gut :)z

Du solltest alle Hilfen in Anspruch nehmen, die du brauchst und die zu kriegen sind!

Und zu guter Letzt kann ich dir sagen: Das kommt alles wieder in Ordnung :)z :°_ :°_ :)* :)* :)* :)* :)* .

Es geht allmählich weg, wenn auch nicht von heute auf morgen.

Dein Kopf wird sich von der OP erholen und der Rest richtet sich auch! Mit der Zeit findest du dich in deiner neuen Lebenslage besser zurecht, und ich wünsche dir dafür alles Gute und viel Geduld vor allem. Du schaffst das, davon bin ich ganz fest überzeugt. :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

LG

*:) *:) @:) @:)

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