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Gehirntumor-Erfahrungsthread

Dber_YChrixs86


Naja ich frag da morgen mal meinen Arzt. Morgen hab ich nämlich endlich meinen Termin in der Uni Klinik Bonn. Mal sehen, was er zu meinen neuen Bildern (3.Jan) sagt. Auch sonst werde ich alles fragen, was mir so durch den Kopf geht.

Kza.liARxHP


Ja, das ist ne gute Idee, noch mal bei einem anderen Doc alles nachzufragen. Ich hab halt gerade gelesen, dass viele Ärzte die Studie über den Unsinn der Vitaminpillen gar nicht kennen. Ist halt ein Millionengeschäft für die Hersteller, die sehn solche Studien nicht gern, die Pharmaindustrie ebenfalls nicht.

Ich hab selber die Erfahrung gemacht, dass Ärzte vorwiegend die Sachen empfehlen, die sie selber verschreiben könnten, da sie ja daran auch mitverdienen.

Es gibt natürlich auch welche, die da etwas umfassender mitdenken.

Hofftentlich kriegst du ein paar gute Infos :)z !

Für das Gespräch über deine Ergebnisse vom 3. 1. drück ich dir alle Daumen :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)- !!

*:) *:) @:) @:)

DYer_C9hrisx86


Naja ich nehme das Zeug ja auch, weil es mir auch von anderen Leuten empfohlen wird, die schon was länger als von den Ärzten gedacht mit Hirntumoren leben. Wenn mir jemand, der schon seit 15 Jahren mit nem Astrozytom Grad 3 lebt obwohl die Statistik 4 Jahre sagt, dann sehe ich schon Sinn dahinter. Ich denke mal die, wo die Präparate nicht den gewünschten Effekt brachten haben sich sonst nicht gut ernährt. Dann ist das sicher nicht gut für den Körper.

KdaSliAxRHP


Hi Chris,

das mit den Vitamipräparaten ist für mich einfach schwer nachvollziehbar, weil man es schlecht beweisen kann. Anderungen im Befinden können auf alle möglichen Ursachen zurückgeführt werden.

Wirklich überzeugt bin ich nur von den Zinktabletten.

Und Eisentabletten brauchte ich auch mal, weil ich sehr starken Eisenmangel hatte. Das ist eine Sache, mit der eher Frauen zu tun haben, wegen der Menstruation.

Durch die Eisentabl. gings mir besser plus: es war messbar, weil meine Blut Eisenwerte wieder normal wurden.

Naja, und bei diesem Selenzeug halte ichs für relativ unwahrscheinlich, dass man sich durch Seleneinnahme besser fühlt, egal, ob man gute oder schlechte Ernährung betreibt. Darum halte ich den Effekt für eher psychlogisch. Man will ja schliesslich nichts auslassen, was irgendwie hilfreich gegen Krebs sein könnte.

Ich halte für mich persönlich einfach nichts von irgendwelchen Pillen oder künstlichen Vitaminen, deren Wirkung man nicht wenigstens halbwegs einschätzen kann.

Wenn man sich das Selen und Vitamine über Nahrungsmittel zuführt, ists immer besser als in Tablettenform. Denn in der Nahrung kommen diese Sachen immer zusammen mit vielen anderen Stoffen vor, und diese Kombi kriegt man nicht in eine Pille rein :=o ;-D

Gute Bio- Lebensmittel sind besser, ehrlich.

*:) *:) @:) @:)

sxhJaBr3anaxm


Hallo Chris,

ich wollte damals auch Selen nehmen, habe überall nachgelesen und dann festgestellt, dass der grüne Tee noch höher vor zellschädigenden freien Radikalen schützt. Du hast ja am 17.01. Kortison erwähnt. Anstatt Kortison habe ich den afrikanischen Weihrauch Boswellia Carterii; "boscari"

von Dr. Fernando genommen. Nach meiner OP war ein relativ großes Ödem sowie ein ausgedehntes Hämaton als Folgeerscheinung der Operation im Schädel-Hirnbereich verblieben. Sowohl das perifokale Ödem wie auch das Hämatom sind schnell völlig ausgheilt gewesen, auch verdickte sich die Dura im Op-Bereich, was ein weiteres Anzeichen für eine Ausheilung ist. Dies ist für mich ganz klar unter anderem auch dem Weihrauch zu verdanken. Ich hatte zwar die Ausgaben, aber dafür keine Nebenwirkungen, die ja oft beim Kortison entstehen. Keine Sorge, das war jetzt keine Belehrung, nur mal ne 2. Variante.

LG sharanam (bin Birgit mit dem Glio)

DZer_C<hris8x6


Hi Birgit,

schön dass wir uns nun auch hier lesen :-)

Ich hoffe dir gehts weiterhin gut und dein Mitbewohner keine Lust mehr auf dich hat und auch weg bleibt.

Grünen Tee trinke ich auch in Massen. Den lasse ich dann etwa eine Stunde ziehen bis er kalt ist und trinke ihn zusammen mit einem roten Saft, der wohl viele Antioxidantien hat. Mein Tee ist übrigens kein Beuteltee, sonder "richtiger" Tee der Sorte sencha und alles BIO.

Heute war ich auch bei meinem Neuroonkologen und es sieht soweit wohl gar nicht mal schlecht aus und er meint, dass dort auch Patienten mit einem Astro 3 behandelt werden, die schon seit 30 Jahren gut leben. Er klang also sehr positiv und kam mir nicht mit irgendwelchen Statistiken sondern mit Erfahrungen.

K~aliA:ReHP


Hi chris,

es sieht soweit wohl gar nicht mal schlecht aus

:)z :)z :)z ;-D ;-D :)^ :)= :)= :)= :)= :)= :)= :)= :)* :)* :)* Ach, das freut mich wirklich, das finde ich echt klasse!

Weiter so!!

*:) *:) @:) @:)

Ajcr|an>ia


Hier eine etwas ältere Studie, die vielleicht ein wenig Mut machen kann: Sie zeigt unter anderem eine statistisch signifikant längere Überlebensdauer jüngerer Patienten mit Astrozytomen der Grade III und IV gegenüber älteren Patienten: [[http://facta.junis.ni.ac.rs/mab/mab97/mab97-06.pdf]]

@:)

DQer_Czhrisx86


Danke für den Link, aber aufmunternd ist der nicht gerade. Da wäre die mediane Überlebenszeit trotz meines Alters weniger als 4 Jahre. Aber zum Glück ist die Statistik schon 16 Jahre her und ich kenne einige, die es schon länger geschafft haben und noch schaffen.

D+ie SeIherin


mein bruder hat gerade seinen 2. geburtstag gefeiert – nach seinem glio IV!

Deer_Cmhris86


Glückwunsch :)^

Ich hoffe er wird noch ganz ganz viele solcher Geburtstage feiern.

Wie geht es ihm denn soweit? Verliefen die MRTs alle gut oder hatte er schon ein Rezidiv überstanden? Und hatte er vielleicht auch eine Zeit lang so eine Derealisation?

DDer_5ChrisZ86


So ich war jetzt nochmal bei meinem Neurologen und ich darf jetzt ab 1.Feb wieder arbeiten gehen. Wegen meiner Derealisation meinte er, dass es ganz normal nach so einer Diagnose ist und wohl wieder vorbei geht. Und zum Thema Prognose meinte er, dass ich mir da erstmal gar keine Gedanken zu machen sollte. Also scheinen nun wohl mein Neurologe/Psychologe und mein Neuroonkologe einig zu sein, dass ich diese Welt noch lange nicht verlassen muss. Aber irgendwie kann ich es noch nicht sooo locker sehen. Zu viel optimissmus ist sicher auch nicht gut

Hzerjoxa


Dieser Eintrag wurde im Krebsforum gepostet. Vielleicht kann er hilfreich sein:

[[http://www.med1.de/Forum/Krebs/611941/]]

Dhie Seh#erin


Wie geht es ihm denn soweit? Verliefen die MRTs alle gut oder hatte er schon ein Rezidiv überstanden? Und hatte er vielleicht auch eine Zeit lang so eine Derealisation?

ihm geht es sehr gut... zumindest gesundheitlich. er war vorher selbständig und hat deswegen jetzt beruflich das problem, neu anfangen zu müssen!

keine rezidive bisher... toitoitoi!

so eine derealisation hatte er nur ganz am anfang – nach der op (immerhin war das ding tennisball-groß!) und am anfang der bestrahlung. er hat aber gemerkt, je mehr er wieder arbeitet und "normal" lebt, desto weniger wird das!

Dger_XChrisx86


Naja ich bin ja auch noch am Anfang. Seit der OP sind ja nur etwa mehr als 3 Monate vergangen. Außerdem denke ich ich, dass die Derealisation auch viel mit meinen Beziehungssachen zu tun hat...

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