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Gehirntumor-Erfahrungsthread

RDadixtz


Hallo !

Ich hab mal von einer Studie gelesen, bei welcher ein positiver Einfluss von Weihrauch in Verbindung mit Hirntumoren berichtet wurde.

Vielleicht hilft ja diese Info dem einen oder anderen hier.

Viele Grüße

Raditz

D-iez SeAhVerikn


da gibt es sehr widersprüchliche studien zu dem thema... ganz davon abgesehen, soll weihrauch erst dann eingesetzt werden, wenn sich ein rezidiv gebildet hat!

snhara&naxm


Sorry, wenn ich mal dazwischenfunke. Aber man nimmt das zur Ödembeseitigung und man muß nicht auf ein Rezidiv warten. Hier ist es ganz gut beschrieben:

[[http://www.biokrebs.de/images/stories/download/Therapie_Infos/Hirntumore.pdf]]

Liebe Grüße von der am 15.02. vor 2 Jahren am Glioblastom-Operierten ;-) :-D

DqiOe -SKeherixn


sharanam

alles gute zum 2. geburtstag -mein bruder hat den im dezember gefeiert @:)

D7er_C_hr is86


Von mir auch alles Gute zum 2. Geburtstag und auf dass es noch viele viele mehr werden :-)

sKharaQnaxm


Danke, danke – das gleiche wünsche ich Euch auch immer!!!

m8a/rya


hallo,

ich möchte mich zu euch gesellen. Ich habe hier und da etwas gelese, aber nicht alle Beiträge.

Ich bin 34 Jahre, Mutter von zwei kleinen Kindern und bekam die Diagnose Hirntumor.

Wohl sehr langsam wachsend, wahrscheinlich 10-15 Jahre lang von daher zu 99 Prozent gutartig.

Die schlechte Nachricht: Super groß und ungünstig gelegen. Ein großer Teil ist inoperabel, da er am Hirnstamm langwächst.

Der Plan war eigentlich einen Teil zu entfernen und der Rest zu bestrahlen. Aber die Stelle ist heikel, da bestrahlt man wohl nicht so gerne. der Arzt sagte, so ungünstig wie sich das bei mir darstellt, sieht man das alle 10-15 Jahre einmal.

Jetzt haben die Ärzte mich vorerst wieder nach Hause geschickt und wollen das Beste für mich in die Wege leiten. Sie sprachen sogar von einem absoluten Super Operateur in den USA.

Meine Symptome sind Doppelbilder, erweiterte Pupille und vor allem Gedächnisstörungen. Viele Jahre dachte ich, ich sei halt schusselig. Als es mir zu bunt wurde bin ich vor einigen Jahren mal zum Hausarzt und meinte: "Sie mögen mich für verrückt halten deshalb herzukommen, aber ich kann mir kaum was merken." Der schmunzelte und tat das als Belastung ab, da ich im Referendariat steckte.

Kennt das jemand mit den Gedächtnisstörungen?

Nun sitz ich Zuhause und warte auf den Anruf wie es weiter geht.

Möchte wirklich nicht verunsichert werden oder Angst gemacht bekommen. Brauche Zuspruch.

Alles Liebe.

Nach einer Woche zu weiteren Untersuchungen in der Klinik sagte man mir, man wolle

mZaxrya


Den letzten Satz bitte streichen :-)

DVer_VC6hrisx86


Hallo Marya,

was hat sich denn nun bei dir ergeben? Ich wünsche dir alles Gute.

Bei mir läuft es zur Zeit nicht ganz so toll. Ich bin nun seit etwa 1 Monat nach Bestrahlungsende ständig recht müde. Bin mal gespannt, was das MRT im April zeigt.

AcVMd-Joa-nnxe


hallo Chris,

ich habe nur bis Seite 20 gelesen, weil ich nicht mehr lesen kann. Ich habe zwar kein Krebs, dennoch einen Hirntumor, besser gesagt Gefäßtumor im Temporallappen.

Alles, was Du hier berichtet hast, kenne ich nur zu gut. Auch ich hatte diesen brenzligen Geruch/Aura, Schwächegefühle und tausend andere Sachen. Vor ungef. 9 Jahren entdeckt und behandelt mit Gewebekleber (die adern wurden von innen verklebt) und irgendwann eine Blutung, dann Epilepsie. Das sind traumatische Erfahrungen und haben enorme Auswirkungen auf Körper und Seele.

Das Ding" bei mir kann nachwachsen, trotz der Bestrahlung und es ist noch nicht einmal abschließend geklärt, ob es überhaupt schon komplett verschlossen ist. Es gibt keine Garantie.

Auch ich laufe (wenn ich mich denn raustraue) wie ferngelenkt und unwirklich durch die Gegend.

Mich würde bei Dir interessieren, in welchem Hirnareal das "Ding" sitzt. Wenn Du es hier nicht schreiben magst, auch ok.

ich habe gerade mit Sport angefangen und muss sagen, trotz aller Angst, die ich dabei habe, dass es wieder bluten kann oder wenn mir schwindelig wird, ich froh bin überhaupt wieder etwas tun zu dürfen.

9 Jahre sind kein Pappenstiel und die Warterei ist für mich immer das Schlimmste gewesen.

Du wartest nun auf ein Mrt im April und ich auf eins im nächsten Jahr.

Dass du nach all der Anstrengung müde bist, ist doch völlig normal.

Die Bestrahlung tut ihr Übriges. Ich hatte auch immer diesen Strahlenkater und als ich endlich aus der 10-tägigen Bestrahlung nach hause kam, dachte ich: ha, die Haare fallen nicht aus... tja nach 4 Tagen dann aber doch :°(

Inzwischen sind sie nachgewachsen, ich auf rente und habe viel Zeit nachzudenken, über alles was sich so abgespielt und eingespielt hat. Ich bin doppelt so alt wie du und hoffe, dass Du Dir Deine Stärke bewahrst und Du mindestens so alt wirst wie ich, nö, doppelt so alt :)^

denk an Deine Kinder, die Du noch haben möchtest. Mir war mein Kind immer eine große Hilfe, alleine deshalb, weil mein Überlebenswille dadurch gestärkt wurde.

ich weiß noch, wie er vor mir stand mit seinen 6 lenzen und ich geheult habe wegen der Diagnose. Er fragte den Papa, was hat Mama denn?

Naja, die Mama hat ein bischen Angst.

Mein Sohn meinte nur: das ist dann aber kein bischen Angst. Wie recht er doch hatte. :)z

mHa2rya


Bei mir noch nichts Neues, ich warte immer noch.

Die Gedächnislücken nehmen zu.

Manchmal reißt der Faden bei mir mitten im Satz, kennt das jemand von euch?

Liebe Grüße

AnVM-J'oanxne


@ marya

mir passiert es hin und wieder, dass mir ein wort nicht einfällt oder will etwas sagen und grüble darüber, was ich sagen wollte.

vergesslich bin ich auch.

Laufe durch die Wohnung, wollte was holen und steh wie dumm rum, weil ich nicht mehr weiß, was. oder am Vortag hat mir jemand was erzählt und habe es einfach vergessen.

Ob das nun an der Hirnschädigung, an den Medikamenten oder an den seelischen Folgen liegt ist unklar.

:°_

DXer_Ch-ris8x6


Hallo Joanne,

danke für diesen umfangreichen Bericht. Du scheinst ja auch schon viel durchgemacht zu haben.

Das mit der Warterei ist für mich auch sehr schlimm. Ich will einfach nur wissen, wie es in meinem Kopf jetzt aussieht und wenn alles gut ist kann ich erstmal beruhigt weiterleben (hoffentlich noch was länger).

Das mit dem hin und wieder mal was vergessen ist doch völlig normal. Das hat so ziemlich jeder den ich kenne hin und wieder und ich auch schon lange vor dem Tumor .

AdVM-MJoanne


so extrem hatte ich das früher aber nicht. Da habe ich mir nicht aufgeschrieben, was ich noch tun muss oder so.

Aber was solls, es ist wie es ist und solange sonst alles funktioniert, kann ich mich nicht beklagen.

Bis April stehst Du das aber durch!

Am besten irgendetwas tun, was Dich ablenkt. Ich lese gerne Bücher und das stundenlang. Ich kaufe mir immer gleich einen ganzen Stapel, damit ich weiter lesen kann und nicht so viel grübeln muss. Oder gucke halt Filme. :-)

mParya


Bei mir ist das mit dem Vergessen ganz schlimm. Schreibe mir ganz viele Zettel am Tag. Muss mich ganz genau auf eine Sache konzentrieren, wenn mich jemand von der Seite anquatscht und ich mich ablenken lasse kann es sein, dass ich ras bin. Dann mach ich auf einmal was ganz anderes. Irgendwann lauf ich dann an der halb eingeräumten Waschmaschine vorbei und stelle fest: Ach ja, das hattest du ja eigentlich angefangen.

Ich sage meinem mann den ganzen Tag: Hör mal, ich leg das jetzt genau hier hin. Merk dir das bitte. Das ist schon anstrengend.

Aber ich habe ja auch noch das riesen Ding von 6x5 cm im Kopf.

Eine Frage noch:

Mein Arzt hat mir vorerst verboten Auto zu fahren, wegen der Gefahr eines Krampfanfalls. Ich hatte so etwas noch nie.

Merkt man das irgendwie, wenn so etwas im Anmarsch ist? Was muss mein Umfeld dann tun? Trau mich gar nicht mehr in die Badewanne.

Hat jemand Erfahrungen?

Liebe Grüße

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