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Gehirntumor-Erfahrungsthread

V/eve8(7


@ Quinoa-Keks

Wenn ich an der Stelle meiner Tante gewesen wäre hätte ich ihm vermutlich mehr Narkosemittel gespritzt als nötig, denn er selbst konnte das ja nicht mehr....

Das grenzt ziemlich an irrationales Denken, sorry.

1. ist das in Deutschland nicht zulässig, du kommst afür ins Gefängnis.

2. Woher hätte deine Tante Narkosemittel kriegen können? Ist sie Krankenschwaster? Dann muss sie sich für jedes Gramm Narkosemittel schriftlich rechtfertigen, wo das denn abgeblieben ist.

3. Sei du erstmal an der Stelle deiner Tante. Sowas macht man nicht mal eben so, um einem Qualen zu ersparen. Wenn das ein ganz ganz geliebter Mensch ist, will man ihn noch lange bei sich haben wie möglich.

Ist also ziemlich grenzwertig was du für Unsinn von dir gibst. :(v

f<ettgnaepofcheLnhuepfxer


Wenn das ein ganz ganz geliebter Mensch ist, will man ihn noch lange bei sich haben wie möglich.

Ich hab meinen opa geliebt, er war für mich der wichtigste mensch im leben, aber ganz ehrlich?

Hätte er sich die schmerzen, etc die letzten wochen vor der palliativ ersparen können, ich hätte ihn früher gehen lassen.

Das schlimmste ist doch, wenn man sieht, wie der andere leidet und man einfach nur daneben stehe kann...

Dcer_C|hrisx86


So es gab doch keine Biopsie... der Arzt meinte das würde keinen Sinn machen mich zweimal zu operieren. Raus muss es eh. In knapp Wochen gehts dann los. Bin ja mal gespannt.

s.haraxnam


Ich wurde 2 x operiert, aber es wurde nie eine Biopsie gemacht vorher. Ich war zufrieden, so ist man wenigstens einmal befreit. Also ich wünsche Dir alles Gute für die OP. :)^

DJer_GChris8x6


@ sharanam

Schön dass deine OP´s gut liefen :-)

Wie fühlt man sich denn so danach? Hat man dann irgendwelche Kopfschmerzen oder fühlt sich sonst irgendwie mies oder merkt man es eher nicht so, dass einem der Schädel aufgesägt wurde?

s!haraxnam


Die erste Nacht ist man immer auf der Intensivstation. Klar hat man Kopfschmerzen, wenn man aufgesägt wurde. Zuerst ist man am Tropf, der die Mittelchen gegen die Schmerzen drin hat und dann gibt es Tabletten oder auch ein Schlückchen. Aber bei jedem kann es anders sein mit den Schmerzen, meine beiden OP´s waren auch unterschiedlich. Also ich drücke Dir die Daumen, dass Du nicht viel merkst.

LGila


Ich hatte zwar nach meiner 1. OP noch Kopfschmerzen, die waren aber lang nicht so schlimm wie die vorher (die waren so heftig wegen des geoßen Drucks des Tumors, dass ich sterben wollte, Schmerzmittel halfen rein gar nicht, was aber für Tunorkopfschmerzen typisch ist). Ich hatte einen ganz lieben Pfleger, der mich regelmäßig mit frischen Eisbeuteln versorgte. Schmerzmittel brauchte und bekam ich im KH keine, für zu Hause empfahl mir der Arzt Paracetamol, die ich ein paar Tage lang ab und zu genommen habe. Bei mir wurde die Narbe geklammert, die Klammern nach 7 Tagen entfernt, das ziepte etwas, war aber erträglich. So richtig belastbar war ich in den ersten 2 Wochen nicht, aber dann ging es aufwärts. Das Aufsägen hatte keinerlei Nachwirkungen – ich wollte das im Gegensatz zu meinem damaligen Mann aber vor der OP gar nicht so genau wissen, wie das gemacht wird (und mir auch nicht vorstellen – grusel :-/).

Was mich etwas irritierte, waren zwei verschorfte Stellen am Hinterkopf; mein Chirurgen-Cousin erklärte mir später, dass da wohl Schrauben drin waren, um den Schädel während der OP zu fixieren. An die OP selbst ging ich damals sehr gelassen ran. Ich sagte mir (wie mir der Chefarzt auch versichert hatte), dass die Ärzte das häufiger machen (Routine) und da schon hinkriegen werden; und wenn ich nicht mehr aufgewacht wäre, hätte ich davon ja schließlich auch nichts mehr mitbekommen. ;-)

Jedenfalls habe ich zwei OP gut überstanden und man merkt mir von außen nichts (mehr) an. :-)

Ich wünsche dir alles Gute für deine OP und ein erfreuliches Ergebnis der Histologie! Sei gelassen, das wirkt sich positiv auf die Heilung aus! :)* @:)

Leilxa


Was bei mir auch eintrat nach der OP (und wohl recht häufig ist, aber abhängig vom Sitz des Tumors) war ein Lymphstau unterhalb des Auges, ein Auge war regelrecht zugeschwollen. Dagegen half aber die Lymphdrainage, die bei mir schon am 2. Tag nach der OP begonnen wurde (durch einen Physiotherapeuten, der ans Bett kam) sehr gut. Ich hab dann auch noch welche von meiner Hausärztin verschrieben bekommen und ambulant weitergemacht. Falls bei dir sowas auftritt, frag einfach nach Lymphdrainage, wenn sie nicht von selbst draufkommen. Am besten erzählst du einem nahen Angehörigen davon, damit dei das auch anregen können, falls du dann eher an andere Dinge denkst.

DDer_CEhri<s8x6


@ Lila

Schön zu hören, dass du nach der OP nicht so starke Kopfschmerzen hattest und auch sonst auch eigentlich keine größeren Beschwerden hattest. :)^

Wie ist das eigentlich mit dem Autofahren nach so einer OP? Natürlich meine ich jetzt nicht direkt nach der OP sondern eher wenn man wieder aus dem Krankenhaus raus ist.

Lsixla


Ich durfte 9 Monate lang nicht Auto fahren, weil die (theoretische) Gefahr von epileptischen Anfällen bestand. Solche hatte ich jedoch weder vor noch nach der OP. Danach musste ich eine neurologische sowie eine augenärztliche Untersuchung machen lassen, bekam dann das OK zum Autofahren.

Drer;_CYhris8x6


Oh ich hoffe die lassen mich was früher Auto fahren. Weil ich muss ja auch irgendwie an die Arbeit kommen... Aber der Neurologe meinte jetzt erstmal zu mir nur, dass ich das Autofahren einschränken solle... verboten wurde es mir zum Glück nicht. Hoffe das bleibt auch so. Hat vielleicht sonst noch jemand Erfahrung damit?

*\St"ernix*


Hallo *:)

Bei mir wurde vor 2 Jahren ein Tumor im Kleinhirn festgestellt. Mir war damals immer schwindlig, und im MRT haben sie dann den Tumor entdeckt.

Biopsie kam damals nicht in Frage, weil der Tumor sehr ungünstig liegt.

Also leb ich seit 2 Jahren damit, geh alle 6 Monate zur Verlaufskontrolle ins Kernspin. So lang er sich nicht verändert, darf er also bleiben.

Ich hab seit dem allerdings mit Angst- und Panikattacken zu kämpfen.

Die Diagnose hat mich damals echt umgehauen, aber mittlerweile geh ich einigermaßen gut damit um.

Alles Gute für Dich!!! :)*

DEer'_C6hrixs86


@ *Sterni*

Oh das tut mir aber Leid, dass er so ungünstig liegt. Aber es ist schön, dass du so gut damit umgehst und er sich wohl nicht wirklich zu verändern scheint.

s'haHran%am


Nach der 1. OP hatte mir das keiner verboten. Aber bei der 2. OP stand leider in dem Krankenhausbericht drin, 1 Jahr Fahrverbot (hatte allerdings schon ein paar Jahre keinen Anfall mehr). Hm, ja daran mußte ich mich halten. Aber die Zeit vergeht und jetzt düse ich wieder. :-) Ging wahrscheinlich auch um Sorte des Tumors.

LZilxa


Ich wohnte damals "auf dem Land" und musste mich aufs Busfahren umstellen. Wenn man sich daran gewöhnt hat, (über)pünktlich an der Haltestelle zu sein, ist das machbar, wenngleich natürlich eine Umstellung. :)z

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