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Gehirntumor-Erfahrungsthread

Doerg_Chrixs86


Lass dich am besten gar nicht verrückt machen. Auch wenn etwas dahinter steckt, kann man da heutzutage sehr viel machen. Es ist zwar leicht so etwas zu sagen, aber diese Erfahrung habe ich ja bisher gemacht. Und auch viele andere, die schon hier gepostet haben. :)*

K7attl87


Ich mach mir weniger Sorgen um mich. Ich hab halt eine kleine Tochter und für die möchte ich immer da sein können... Das macht mich viel mehr fertig ^^

Abwarten und Tee trinken, mal gucken, was dabei raus kommt... :)z

KAartlG87


Tja, nun hat die Ärztin eine Patientin drin und ruft mich später an... Schlechte Nachrichten wollte ich eigentlich nicht direkt vor dem Seminar haben... :-(

K_alKiARsHxP


Hallo Chris,

naja, ich musste mir meine lockere Einstellung erstmal erarbeiten.

Mein Freund meinte, ich hätte furchtbare Panikattacken nach der Diagnose "Tumor im Kopf" gehabt und nach Papier und Stift verlangt, um mein Testament zu machen!

Später hätt ich dann vor lauter Durchfall die Toilette blockiert, übergeben hab ich mich auch.

Ich hatte einen echten Schock, glaube ich. Meine Mutter hatte Krebs und einen bösartigen Tumor an einer ganz ähnlichen Stelle wie ich meinen gutartigen. Obwohl sie diese OP für ihr Alter (76) beeindruckend gut weggesteckt hatte, war mir ja klar, was mit mir passieren würde, wenn ich was Bösartiges gehabt hätte. Was nützt es, sowas wegzustecken, wenns dann eh im Grab endet? Das und nochviel mehr üble Sachen rasten mir durch meinen wirren Kopf!

Aber: an das alles konnte ich mich schon Stunden später nicht mehr erinnern :-o – anfallsbedingt. Ich bin immer wieder erschöpft eingeschlafen und- alles war weg! Am nächsten Tag war ich laut Bericht meines Freundes schon wieder völlig arglos und hab gesagt: Morgen komm ich raus, ich hab nix %:| ;-D ;-D %:| ;-D ;-D %:|

Er hat mir mittags die Tatsachen erklärt und abends schon wieder! Das ging ein paar Tage lang so, wovon ich selber nur vage Bruchstücke in Erinnerung habe.

Mein Freund hat mir das alles so erzählt, wie ichs jetzt hier schreibe.

Wär ich komplett bei Bewusstsein gewesen, hätte mich das Ganze bald zu Tode geängstigt.

Aber so ist nur das wirklich wichtige oder auch besonders Stressige zu mir durchgedrungen.

Das klingt nicht nett!

Aber es hatte für mich den Vorteil, dass ich gar nicht in der Lage war, dauerhaft unter Schock zu stehen. Für mich war gerade zu Anfang jeder Tag neu :=o :=o

Das hab ich erst einige Tage nach der OP und nur sehr langsam erkannt.

Eine wirklich eigenartige Erfahrung.

Das hat mich darin bestätigt, wie wichtig es ist, sich immer nur auf das Wesentliche im Leben zu konzentreren. Ich weiss, auch in finsterster Umnachtung hab ich das noch irgendwie versucht. Ich war später erstaunt, wie ich es geschafft habe, trotz allem innerlich strammstens auf Linie zu bleiben. Später hab ich dann die Tabletten abgesetzt, meinen Sport wieder angefangen und meinen Normalzustand wieder herzustellen. Das hat noch die meiste Arbeit gemacht!

Seitdem ich innerlich wesentlich cooler, und lebe noch bewusster.

Naja, zur Nachahmung kann ich diese Holzhammermethode natürlich nicht empfehlen.

Man sollte lieber gleich versuchen, sich immer auf das wirklich Wichtige zu konzentrieren, damit man es nicht aus dem Auge verliert.

Nicht jeder ist noch mal wie ich mit dem Schreck davon gekommen.

Ich hatte ziemliches Glück und das möchte ich :)* :)* :)* :)* :)* allen :)* :)* :)* :)* :)* hier wünschen und weitergeben, die wegen solchen und auch schlimmeren Sachen grade Angst haben!

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

*:) *:) @:) @:)

Dker,_Chr1isx86


Zum Glück war ich von Anfang bis Ende durchweg ruhig und gelassen. Und wenn der Befund gut ist bin auch ich mit dem Schreck davon gekommen. Und ich hoffe, dass jeder, der so eine Diagnose bekommt den Schreck schnell verdaut und es auch bei dem Schreck bleibt. Und wer weis, vielleicht nehmen ja auch noch andere etwas positives aus so einer Erfahrung :)* :)* :)* :)*

K]ali>ARxHP


Hallo Chris,

ich drücke dir noch mal extra die Daumen für einen guten Befund, allen anderen natürlich auch noch mal :)* :)* :)* :)*

*:) *:) @:) @:)

K;at^l87


Zum Glück waren es doch "gute" Nachrichten. Sie meinte, es gibt keinen Grund zur Sorge, aber eine Äuffälligkeit, die sie nochmal abklären will.

Ich hatte vor etwa 15 Jahren einen Unfall, bei dem ich mir den Schädel gebrochen hatte und ein Schädelhirntrauma. Auf der vorderseite meines Gehirns ist vermutlich eine Narbe. In 6-12 Monaten wird nochmal nen MRT gemacht und geschaut, ob sich was verändert hat. Auf alte Bilder kann man leider nicht zurück greifen, da Röntgenbilder etc. nur 10 Jahre aufbewahrt werden.

D&er_Chri;s8x6


So nun habe ich meinen Befund erhalten. Er hätte zwar besser sein können, aber auch schlechter. Es scheint ein Körpereigener Tumor zu sein zwischen Stufe 2 und 3.

Also wird an mir wohl noch gestrahlt. Aber genaueres besprechen die Ärzte später noch mit mir. Aber ich bin immernoch optimistisch. Vor allem, da ich hier auch von vielen gelesen habe, die auch schon einen bösartigen Tumor gemeistert haben. Und meiner ist ja zum Glück nicht Stufe 4.

s.he\llyxbabyx93


:)* :)* :)* :)*

smkyeXflowexr


Was heißt denn "körpereigener" Tumor ??? Und war er nun gutartig oder doch bösartig? Werden Gutartige auch bestrahlt?

Oh mann... deine Einstellung ist wirklich bewundernswert! Weiter alles Liebe :)* :)* :)*

KJatWl87


Wirklich wahnsinn, wie "entspannt" du damit umgehst.

Ich wünsch dir, dass sich das alles bezahlt macht und du wieder vollkommen gesund wirst. @:) :)*

MdelisLsentexe


Hey

also ist es ein Astrozytom Grad 2/3? Wann weißt du, welcher Grad es endgültig ist? Da es schon einen großen Unterschied zwischen 2 und 3 ist. :)*

D<eru_Ch#ris8x6


Ist wohl schon Grad 3

MzeliWssenxtee


Ok, das ist nicht gut. Das sage ich nicht, um dir den Mut zu nehmen. Um Gottes Willen. Du bist jung und hast somit eine gute Ausgangsposition. Trotzdem würde ich mich an deiner Stelle sofort an Spezialisten wenden, z.B. das INI in Hannover. Denn aus dem 3 Grad kann sich leider auch der 4te entwickeln!!!

Ich wünsche dir viel Kraft :)* :)* :)*

D5er_CChrisx86


Habe schon einen Termin am 2 November für Strahlen und Chemotherapie. Mal schauen, was die mir dann noch sagen. Aber ich bin immernoch optimiistisch. Im Moment bedeutet der Befund für mich nur, dass der Weg zur Heilung ein wenig länger wird. Aber er wird :)^

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