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Kopf gestoßen - Angst vor Hirnblutung

oUlfo hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

Ich muss leider etwas weiter ausholen um alles so weit zu erklären. Vor 3 Monaten ist meine Oma (meine stärkste Bezugsperson nach dem Tod meiner Mutter als ich drei Jahre war) plötzlich und unerwartet an einer Hinrblutung gestorben. Sie ist mittags gefallen und wurde im Krankenhaus wegen einer gebrochenen Hand behandelt. Abends wurde ihr dann schlecht, sie hat sich übergeben und wurde ins Kranknehaus gebracht. Dort stellte man dann fest, dass sie eine Blutung im Hirn hatte, die sich aufgrund ihres Mcumars so schnell und stark ausbreitete, dass man ihr nicht mehr helfen konnte. Sie lag dann noch drei Tage im Koma und ist dann verstorben.

Danach ging es bei mir bergab. Ich habe eine Herzneurose entwickel und da ich sowieso sehr hypochondrisch veranlagt bin wurde es richtig schlimm. Ich habe ständige Panikanfälle erlitten und war fast jeden Tag beim Arzt. Mit meinem Herz scheint aber alles in Ordnung zu sein und ich gehe zur Psychotherapie. Nun habe ich mir gestern Abend an einer Wand den Kopf gestoßen (ziemlich fest). Ich habe sofort gekühlt und auch sonst ging es mir eigentlich ganz gut. Ich hatte leichte Kopfschmerzen, und abends als ich im Bett lag wurde es mir leicht übel, aber nicht so dass ich mich übergeben musste. Heute habe ich immer noch leichte Schmerzen im Kopf und auch so ein leicht flaues gefühl im Magen, aber sonst ist eigentlich alles ok. Meine Pupillen ziehen sich bei Licht auch zusammen (habe im I Net gelesen, dass das wichtig wäre) aber meine Angst vor einer Hirnlbutung ist riesig. Ich glaube, dass ist das schlimmste was mir und meiner Angststörung passieren konnte. Ich will nicht sterben wie meine Oma sterben musste.

Hilfe bitte!!!

Soll ich zu einem Arzt, oder meint ihr das ist nicht notwendig ???

Antworten
k-ayg[oe01


Hallo Olfo,

mach Dir weniger Sorgen!

So schnell stirbt niemand nachdem er sich den Kopf gestoßen hat. :|N

Ich vermute nicht mal eine Gehirnerschütterung bei Dir.

Du machst Dich (verständlicherweise wg. dem Erlebnis mit Oma) etwas verrückt, aber bei einem alten Menschen ist es schon ein wenig anders.

Die Übelkeit und der Kopfschmerz kommen meines Erachtens von den großen Sorgen, die Du Dir machst.

Versuche Dich nicht so hineinzusteigern.

Alles liebe und gute Besserung! *:) @:)

oslfxo


Hallo,

war eben bei einer Ärztin. Sie hat nur einen Test mit meinen Augen gemacht (musste den Fingern hinterher gucken) und das war es schon. Hat noch gefragt ob ich Kopfschmerzen hätte. Ich habe ihr gesagt ich hätte leichte Kopfschmerzen und sonst eigentlich nichts. Sie hat mir Traumel verschrieben und gesagt mehr wäre nicht notwendig. Ich hoffe sie hat Recht damit.

oXlfo


Hallo,

Habe wieder riesige Angst

Ich habe ich gestern aber (nach einem sehr langen und anstrengendem Tag (ich bin morgens um 8 Uhr in eine Besprechung und die ging bis abends 20.00 Uhr) Schmerzen über den Augen an der Stirn bekommen. Es fühlte sich irgendwie so an als würde die Haut spannen, war kalt und tat weh. Ich habe riesige Panik gehabt und bei der Ärztehotline meiner Krankenkasse angerufen. Die Dame dort sagte mir, dass ich mir keine Gedanken machen müsse eine Hirnblutung zu bekommen es sei alles in Ordnung.

Gestern Abend wurde es dann auch besser und heute morgen war es weg. Leider sind die Schmerzen aber jetzt wieder da (leichter als gestern) und mir ist irgendwie auch schlecht.

Soll ich nochmal zum Arzt gehen? Hat sich die Blutung langsam entwickelt und jetzt geht es richtig los?

Danke

D0raMgopphixne


War das so ein Schmerz, als ob man dir mit einem Hammer draufschlagen würde? xD So richtig ungut, anders als normale Kopfschmerzen? Könnte dann Migräne gewesen sein.

a)gu?nah


Daß man sich "krankdenken" kann, ist ja bekannt. Deine Sorgen und Ängste aufgrund Deiner Erfahrungen sind nachvollziehbar und verständlich.

Damit Du aber (wieder) ein halbwegs normales und sorgenfreies Leben führen kannst, würde ich Dir raten, Deine Erfahrungen aufzuarbeiten und eine geeignete Psychotherapie anzugehen.

Nur so wirst Du Deine Ängste wieder in den Griff bekommen können, so daß sie Dich nicht dermaßen stressen und Dein Leben einschränken.

Trau Dich ruhig, sei hoffnungsvoll und zuversichtlich! Im Moment ist das noch alles recht frisch, Du kannst das aber wieder in den Griff bekommen!

oNlfo


Hallo,

Das heißt also ihr seid auch alle der Meinung, dass ich mir keine Gedanken machen muss, dass ich eine Hirnblutung bekomme?

Ich bin bereits in Psychotherapie (wegen meiner Herzangst, die aber seid den Gedanken an meinen Kopf weg sind).

Ich habe Angst und weiß eifnach nicht was ich machen soll. Ich kann ja nicht ständig zu irgendwelchen Ärzten rennen, aber ich habe einfach echt schiss, dass ich doch eine Hirnblutung habe und diese nicht erkannt worden ist.

a;guxnah


Dann hättest Du längst neurologische Symptome!

Wenn Dir nächstes Mal was mit dem Kopf passiert, fahr gleich in die Notfallambulanz. Dort werden sie Dich entweder beruhigen können (weil nix ist) oder aber eine Nacht zur Beobachtung dabehalten.

Solange Du die Therapie noch nicht erfolgreich beendet hast, gehe zum Doc, wann immer Du das für nötig hältst. Ist doch egal, Hauptsache, Du machst DIch mit unnötigen Sorgen nicht weiter verrückt.

Zudem: Daß Du jetz, wo sich Deine Panik auf einen anderen "Sorgenherd" fokussiert, keine Herzprobleme mehr hast, sollte Dir doch Mut machen und Bestätigung dafür sein, daß Du Dir die Symptome alle herbeisorgst. Ist doch auch ein Schritt weiter nach vorn, solange Du diese Tatsache jetzt auch als solche WAHRHEIT anerkennst und umsetzt!

o]lxfo


Hallo zusammen,

Danke für die Antworten. Was wären denn neurologische Symptome? MIr ist immer mal wieder schwindelig und das komische Gefühl in meinem Kopf ist immer noch dar. Es sit so ein ganz merkwürdiges Gefühl über den Augen, total unangenehm und irgendwie kalt und schmerzhaft.

Ich habe Angst!

aqgunaWh


Wenn Du Angst hast, sitz nicht nur daund habe Angst. Gehe in die nächste Notaufnhame, schildere Dein Problem, wenn der Doc Zeit hat, auch, daß Du ein Problem mit Ängsten bezügl. schlimmer Krankheiten hast.

Er wird eine kurze neurologische Untersuchung machen und Dich dann hoffentlich beruhigen können!

Wenn der Doc es für nötig hält, gibts noch ein Röntgenbild und das wars dann aber auch.

Einen anderen Ausweg gibt es derzeit nicht, Dich zu beruhigen.

e<sMox1


Hallo,

Um deine bedenken enfach weg zu schafen geh zu deinem arzt und bitte ihn das er dich zu eine CT-untersuchung schick das glaube ich konnte deine bedenken uber eine Gehirnblutung ein fur alle mal wek schafen.Ales gute wunsche ich. *:)

tAaat<uxa


geh zu deinem arzt und bitte ihn das er dich zu eine CT-untersuchung schick

So ein Quatsch :(v

Wißt ihr eigentlich, wie hoch die Strahlenbelastung bei einem CT ist?

Olfo war beim Arzt! Wenn es auch nur geringe Hinweise auf ein Schädelhirntrauma gegeben hätte, wären weitere Untersuchungen angeordnet worden.

Ein Schädelhirntrauma macht eindeutige neurologische Zeichen und diese sind auch nicht schwer zu erkennen.

Und auch der Unfallhergang ( nur Kopf an die Wand gestossen – ohne Platzwunde) spricht nicht für irgendwelche wahrscheinlichen Folgeschäden.

Auch die Notaufnahme ist eine schlechte Idee – es ist doch kein Notfall vorhanden und die sind weder dazu da noch dazu ausgerüstet, Hypochonder zu behandeln.

HDomo/AnimRalbEst


Auch die Notaufnahme ist eine schlechte Idee – es ist doch kein Notfall vorhanden und die sind weder dazu da noch dazu ausgerüstet, Hypochonder zu behandeln.

Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es ungern gesehen wird, wenn ein vermeintlich Todgeweihter ins Krankenhaus kommt und dort beim besten Willen keine dementsprechende Diagnose gestellt werden kann. ;-D

Spaß beiseite:

Meine auf Halb- oder Nichtwissen beruhende Vermutung lautet, dass bei jeglicher Verletzung, und sei sie noch so klein, neben Gewebeschäden auch mikrovaskuläre Blutungen auftreten können. Das an sich stellt in der Regel aber einfach keine Gefahr für den Gesamtorganismus dar.

Problematisch wird der Sachverhalt bei größeren, kontinuierlich fließenden Blutungen und bei sensiblem, schlecht regenerativem Umgebungsgewebe.

H^omoACnim_alxEst


Möglich ist natürlich (fast) alles, und leider nimmt der Hypochonder auch alles Mögliche an. Davon wirklich eintreten, das wird nur ein Bruchteil.

IEn-KZog N&ixto


.....ein Körperarzt wird ihm nicht helfen;

Er war ja schon bei vielen und keiner hat was gefunden.

Egal, was sie ihm sagen, er wird es nicht glauben.

Er muß in Behandlung wegen Angststörung.

Geh' am besten zum BKH und lass Dich selbst einweisen.

Ernsthaft.

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