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5 Jahre Kopfdruck und Schwindel

MdaRr/onxi hat die Diskussion gestartet


Hallo,

seit nunmehr fast fünf Jahren habe ich täglich Kopfdruck, Ohrendruck, Schwankschwindel sowie leichte Oszillopsien beim Gehen. Ich war schon bei zig Ärzten.

Diese langjährige Episode der Beschwerden hat jedoch eine Vorgeschichte. 2005 traf mich beim Sport ein Ball aus nächster Nähe am Kopf bzw. Halswirbelbereich, woraufhin ich ebenso Kopfdruck, Ohrendruck und Schwindel entwickelte. Die Beschwerden verschwanden nach ein paar Wochen komplett, kehrten dann aber zwei weitere Male für jeweils ein paar Wochen zurück (siehe mein damaliger Thread von 2005: [[http://www.med1.de/Forum/Orthopaedie/193701/)]]. Dann bestand Beschwerdefreiheit, eben bis Oktober 2006. Dann ging es von jetzt auf gleich wieder los.

Bildgebung des Kopfes (CT/MRT) blieb ohne Befund, ebenso die mehrfach wiederholte neurologische Untersuchung inklusive Funduskopie.

Meine Angst geht häufig in Richtung Sinusvenenthrombose, was mein Neurologe allerdings ausschließt.

Hat jemand von euch eine Idee oder jemand mit ähnlichen Beschwerden hier?

Viele Grüße

Antworten
MEar;oxni


Fällt niemandem etwas dazu ein?

K#opxfal


Hallo!

Hatte aufgrund eines Schleudertraumas (2005) auch jahrelang zahlreiche Probleme wie Schwindel, Wahrnehmungsstörungen, etc.

Habe so einiges gelesen – darunter auch ein Buch, in dem klar in einem Beispiel beschrieben war, dass ein Fußball, der mit Wucht Kopf und/oder Nacken trifft ähnliches auslösen kann wie ein Autounfall.

Ich war auch monatelang beschwerdefrei und bin erst später dahinter gekommen, dass tägliches Radfahren mit falscher Kopfhaltung letztendlich alles ausgelöst hat (sonst wäre aber sicher später mal ein anderer Auslöser gekommen).

Ich rannte auch von Arzt zu Arzt. Beim MRI war zwar ein Bandscheibenvorfall ersichtlich, der aber laut Ärzten meine Symptome nicht auslösten konnte.

Besserung trat in meinem Fall durch Cranio-Sakral-Therapie ein (Teilbereich der Osteopathie) und schließlich durch osteopathische Behandlung allgemein ein.

Jedoch war die Bahandlung langwierig.

Ich hatte allerdings schon vor dem Unfall eine recht instabile Nackenwirbelsäule (Streckhaltung, Hypermobilität, Bandscheibenvorfall, zu wenig Muskulatur, ...) – deshalb war ich so anfällig.

Mittlerweile hab ich zwar schon noch minimale "Lästigkeiten", vertrage gewisse Ruckelbewegungen schlecht, das heißt Achterbahnfahren sollte ich nicht. Weiters leide ich häufig unter ziemlich gemeinen Verspannungen, die sich aber durch Physiotherapie immer wieder bessern.

Berichte Dir gern weiter über Erfahrungen oder suche Dir das Buch heraus!

Alles Gute, Kopfal

Msaronxi


Hallo Kopfal,

danke für die ausführliche Antwort. An den Nacken bzw. die Halswirbelsäule habe ich auch schon häufig gedacht. Mein Neurologe jedoch scheint von der Idee nicht wirklich zu überzeugt zu sein. Vor ein paar Jahren habe ich mir beim Orthopäden/Chiropraktor den Atlaswirbel einrenken lassen, was jedoch keine Beschwerdebesserung gebracht hat.

Die Beschwerden sind recht belastend, zumal sie nun seit vielen Jahren anhalten. Und dazu kommt immer die Angst, dass es nicht doch eine schlimme Ursache hat.

Viele Grüße ;-)

m"ufehlix83


hallo leute!

mir gehts ähnlich, hab seit 1,5 jahren neurologische beschwerden, vor allem schwindel, gangunsicherheit, schmerzen bzw. ziehen in armen und beinen. hab immer so ein ziehen bzw. schmerzen im nacken u. bemerke auch, wenn ich falsch liege (polster) oder angespannt vorm bildschirm sitze, dass das nicht gut tut.

bei mir wurde ebenfalls ein bandscheibenvorfall festgestellt, jedoch wurde mir auch gesagt, dass die beschwerden eher nicht davon kommen können.

weiß nicht mehr weiter, mittlerweile werde ich brav mit tabletten zugeschütten (antidepressiva,usw), die mir auch nicht helfen.

LG

KHopWfal


Hallo!

Psychische Ursachen werden oft genannt, wenn die Ärzte nicht mehr weiter wissen – allerdings kann natürlich auch die Psyche so einiges auslösen!

Maroni:

Wie ging es weiter seit 2006 – Symptome immer gleichbleibend?

Habe den Link von 2005 gelesen – hast Du Dich damals bei Osteopathen erkundigt?

Seither MRI/CT vom Nacken gemacht? Das fände ich mal ganz, ganz wichtig, um zu sehen, ob es eindeutige Fehlstellungen/Vorfälle etc. gibt.

Weiters würde ich mich wegen einem guten Osteopathen in Deiner Gegend erkundigen, der Deine ganze Wirbelsäule abcheckt, den craniosacralen Rhythmus, etc. – der könnte ev. entdecken, ob etwas aus dem Lot ist!

Bei mir hat regelmäßiges Radfahren mit falscher Nackenhaltung die Symptome wieder-ausgelöst. Gibt es bei Dir etwas, was ev. "Wieder-Auslöser" war? (z.B. täglich langes Sitzen am PC mit falscher Haltung, erneuter Unfall, ...)?

Muehli:

Der Bandscheibenvorfall war auch nicht der direkte Auslöser für meine Beschwerden, war nur mitverantwortlich für meine instabile, anfällige Halswirbelsäule.

Hattest Du irgendeinen Autounfall, Sportunfall, irgendwelche Stürze, ... – auch, wenn schon länger her?

Würde auch am ehesten den Gang zum Osteopathen empfehlen.

Manche Probleme im Nacken kann man leider durch keine Untersuchung feststellen/beweisen.

LG, Kopfal

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