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Schwindel/ Benommenheit ohne Befund

S<chön0efeWe


Hallo :)

Bin neu hier, aber habe mich genau wegen diesem Thema angemeldet -> Schwindel.

Ich habe seit 2 Wochen "Liftschwindelanfälle", es zieht einen nach unten, wie kurz vor dem Umkippen. Ich war nun beim Arzt und dieser meinte auch, ich solle 3-4 mal die Woche Sport machen, da mein Nacken sehr verspannt und verhärtet ist. Ich glaube/hoffe, dass er recht hat, das der Schwindel da her kommt. Ich denke auch, dass vieles von der Psyche kommt, innerliche Anspannung, Stress, Angst, Belastungen jeglicher Art, kein Wunder in der heutigen Stress/Drcukgesellschaft.

Habe auch manchmal Angst, dass ich einen Tumor habe und der Schwindel daher kommt ( also das ist weit hergeholt, aber ich bin ein Schisser wenn es um Gesundheit geht...)

CPonnPy196x7


Bei mir fühlt sich das ganze echt an wie Durchblutungsstörüngen im Hirn .... Ihr spricht von Nerven abklemmen, aber wie kommt es dann zu solchen Symptomen?? Augenflimmern Sternchensehen, Schleier usw. Mein Neuro hat die Halsschlagader für einwandfrei befunden!!

LG Conny

R4udir%otnuaxse


Hallo krusty,

hast du dich schon mal mit den Kopfgelenksbändern beschäftigt. Diese kleinen Bänderchen sitzen innerhalb des Rückenmarkkanals und verhindern, dass der Dens-Axis mit dem Rückenmark in Berührung kommt. Die Kopfgelenksbänder bzw. Verletzungen an ihnen könnem mit einem normalen MRT kaum sichtbar gemacht werden. Es gab bis vor einigen Jahren einen Radiologen in München dem das mit einem speziellen MRT und viel Erfahrung gelungen ist. Leider hat er Deutschland verlassen müssen.

LG

kFrustyx78


Hallo Rudi,

ja, habe mir darüber auch schon Gedanken gemacht (kopfgelenke.de *:) ), glaube aber aus mehreren Gründen nicht, dass es damit zu tun hat:

1. es gibt kein "auslösendes Ereignis", also einen Unfall o.ä., an das ich mich erinnern könnte

2. bei Sport / Bewegung werden die Beschwerden besser. Dies dürfte bei entsprechender Instabilität nicht der Fall sein, oder?

3. habe auch keine Kopf- oder Nackenschmerzen, Drehschwindel, Doppelbilder, etc...

Im Laufe der nächsten Woche werde ich hoffentlich noch ein wenig schlauer sein, dann gibts wieder ein Update...

Viele Grüße und allen ein schönes Wochenende!

krusty

RDudRiQrotnxase


Hallo krusty,

deine noch anstehenden Untersuchungen hören sich interessant an. Da bin ich mal auf das Ergebnis gespannt.

Zu 1.: Das "auslösende Ereignis" kann auch schon während der Geburt oder durch einen dummen Sturz in der frühen Kindheit gesetzt worden sein(vom Wickeltisch gefallen etc.). Bei Menschen mit einem Schleudertrauma können die wirklich schwerwiegenden Beschwerden (Schwindel und Co) erst nach Jahren oder Jahrzehnten auftreten.

Zu 2.: Das kommt auf die schwere der Verletzung der Bänder an. Ein Bekannter hat unter anderem durch gezieltes HWS-Muskeltrainung seine Berufsfähigkeit wieder herstellen können. Seine Verletzung der Kopfgelenksbänder war durch ein MRT des Münchener Radiologen bestätigt.

Zu 3.: Gott sei Dank, das läßt hoffen.

Laß von dir hören

k[ruestyx78


Hallo Rudi,

ich sehe, Du hast Dich mit dem Thema auch schon intensiv beschäftigt!

An die lange zurückliegenden "auslösenden Ereignisse" glaube ich übrigens nicht: warum sollte eine ausgeprägte Symptomatik so lange auf sich warten lassen? Ich bin eher überzeugt, dass oft mangels besserer Erklärung eine Ursache in der Vergangenheit konstruiert wird. Nachweisbar ist das letztlich eh nicht mehr...

Vor ein paar Tagen war ich beim upright- und Funktions-MRT: wie erwartet konnten schwerere Schäden an der HWS ausgeschlossen werden, also kein Wirbelgleiten oder Instabilitäten im kraniozervikalen Übergang (wobei die Bänder nicht dargestellt wurden, es gab aber auch keine Hinweise auf Probleme an dieser Stelle). Einzig auffällig ist die Bandscheibenprotrusion C5/C6, die unter natürlicher Gewichtsbelastung minimal ausgeprägter ist als im Liegend-MRT, sowie bei Reklination (also "Kopf-im-Nacken") leicht das Rückenmark berührt.

Der Radiologe meint, dass dies die Beschwerden erklären könnte: der Mechanismus wäre praktische eine "Reizung" durch positionsabhängigen Kontakt der Protrusion mit dem Rückenmark (ich selber hatte die Benommenheit auch öfter als "meinen Wackelkontakt" bezeichnet :)z ). Sein Vorschlag: ein guter Physiotherapeut sollte sich gezielt dieser Protrusion annehmen, und das wird auch mein nächster Schritt werden. Sollte sich dabei keine Besserung einstellen, wäre vielleicht Discogel wirklich die nächste Eskalationstufe...

Viele Grüße und schon mal gute Nacht!

krusty

AUlmaKndeGr


Hallo Krusty/alle anderen,

also bei mir wurde ein MRT gemacht, dabei wurde bis auf eine HWS Steilstellung und 2 minimini kleine Bandscheiben vorwölbungen nichts aufregendes gefunden, wobei ich sagen muss dass auf jeden Fall mit der HWS/Rücken nix in Ordnung ist, Da ich ständig Verspannugen und dauernd dumpfe Schmwerzen an der Lende und im Genick habe. Der Neuro hat noch befunden, dass die Leitfähigkeit(?) der Nerven der HWS leicht abweichen vom Normwert sind, genaueres dazu bekomme bald.

Ansonsten habe ich so ziemlich mit denb selben Problemen zu kämpfen wie du am Anfang beschrieben hast.

Vor Allem die Sache mit dem "SChwindel ist besser am Abend/im liegen und dass er ca. Mittag stärker ist" kann ich voll bestätigen, ich glaube darin kann man bei ziemlich vielen Betroffenen schoneinmal einen "Zusammenhang" erkennen. Mann muss nur mal so ne Art Kette hinbekommen und die Symptome richtig aneinander reihen, denn die Symptome sind ja bei allen ziemlich vielfältig, stell mir das so vor, das ein Symptom für viele andere verantwortlich ist, sozusagen das eine kleine Zahnrad was aus der Uhr gesprungen ist ??? Weil ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das es eine Krankheit oder irgend ein Physisches Problem gibt, welches Symptome hervorruft, mit welchen sich ne A4 Seite vollschreiben ließe....

Ach ja, und aufbauübungen mache ich auch, beim Physio (KG am Gerät und normale KG) habe nur öfters das Problem, das ich beim besten Willen das nicht konstant machen kann, da ich zu gewissen zeiten so ein richtiges Brenngefühl im Genick habe sobald ich nur irgend ein gewicht hochhebe oder nur irgend eine übung im Hocken oder Liegen mache... da weiß ich auch nie ob ich einfach weiter machen soll oder ob das so ne art grenze aufweist an der man es ruhig angehen soll... natürlich alles unter Aufsicht, aber der/die Physio/s können sich das Problem auch nicht wirklich erlären.

gruß almander

R'udiDrotnxase


Hallo krusty und Almander,

also ich bin mir ziemlich sicher, dass die heftigen Probleme mit Schwindel etc. nicht sofort nach dem Ereigniss auftreten müssen. Bei mir hat es ca. ein Jahr gedauert. Aber du hast Recht. Wenn man die Probleme erst hat ist es eh egal, hauptsache man bekommt es wieder in den Griff.

Vor einer Bandscheiben-Op HWS könntest du noch einen Test auf Stickstoffmonoxyd machen lassen. Entweder mittels Atemgasanalyse oder Bestimmung des Citrullinwertes im Urin. NO wird im Körper bei Infektionen, Entzündungen oder Durchblutungsstörungen des Gehirns gebildet. Die Durchblutungsstörungen können durch eine instabile HWS ausgelöst werden. Ich z.B. hatte NO-Werte von über 1000 ppm. Normal sind < 10 ppm. Das NO macht müde und stört die ATP-Synthese im Körper. Vor allem kann der Körper die Kohlenhydrate nicht mehr vollständig in Energie umwandeln. Damit kann auch die Muskulatur gerade im HWS-Bereich nicht ausreichend mit Energie versorgt werden und somit auch die Instabilität ausgleichen. Um auszuschließen, dass eine Infektion oder Entzündung für einen zu hohen NO-Gehalt im Körper verantwortlich sind, kann man noch die Gehirnzellenabbaurate und die Funktion der Bluthirnschranke mittels Blutprobe bestimmen.

Gegen das NO hilft Vitamin B12 und gegen die Stoffwechselstörung eine Ernährungsumstellung durch Einschränkung der Kohlenhydrataufnahme hin zu mehr Fetten. Der Fettstoffwechsel wird durch NO nicht gestört. Natürlich gehört auch reichlich Rohkost auf den Teller.

LG

kzrustKy78


Hallo Rudi,

Du hast Dich also auch mit Kuklinski et al. beschäftigt?! Habe schon vor einiger Zeit sein Buch "Das HWS-Trauma" gelesen. Seine Theorien sind ja nicht uninteressant, ich habe aber meine Zweifel am kausalen Zusammenhang zwischen HWS-Instabilität, erhöhtem Stickstoffmonoxid und daraus resultierendem Krankheitsbild. Wenn durch eine Instabilität z. B. Blutgefäße oder Nerven komprimiert werden, sind für mich die entstehenden Beschwerden auch direkt und nicht nur über den "biochemischen Umweg" erklärbar.

Ich kann mich nicht mehr genau an alles in dem Buch erinnern, es hat mich aber besonders skeptisch gemacht, dass außer den Mikronährstoffen vor allem "lebenslange Physiotherapie / Nackenübungen" zu einer Besserung der Symptomatik beitragen sollen (mit letzterem gebe ich ihm sogar recht). Außerdem ist mir trotz umfangreicher Recherche in entsprechenden Foren kein Fall bekannt, der nach Kuk-Therapie von einer "Heilung" oder signifikanten, dauerhaften Besserung berichtet hätte. Wie siehts bei Dir aus? Nimmst Du Vitamine etc. nach seinen Empfehlungen und hat es was gebracht?

Bin selber am Überlegen, ob ich es mal mit Nackenextension gegen die Bandscheibenvorwölbung probieren sollte. Da gibt es ja einige (nicht ganz billige) Geräte, bei Instabilität könnte das aber auch kontra-produktiv sein...

Viele Grüße,

krusty

R#udiroqtnasxe


Hallo krusty,

ich bin auf Kuki von einem Betroffenen aufmerksam gemacht worden. Wir haben uns gegenseitig Tipps gegeben und versucht uns zu helfen. Er hat sich von Kuki behandeln lassen und war begeistert. Innerhalb von einem Jahr hat er es von arbeitsunfähig hin zur vollen Belastbarkeit geschafft. Allerdings hat bei mir die Behandlung nicht ganz so gut angeschlagen. Vielleicht liegt es auch am Altersunterschied von 20 Jahren zu meinem Bekannten. Aber während ich früher spätestens nach 3 Wochen eine osteopathische Behandlung brauchte um überhaupt meinen Kopf einigermaßen halten zu können, kann ich jetzt vollkommen darauf verzichten. Mein Zustand ist definitiv stabiler geworden. Eine Garantie auf Heilung gibt es auch von Kuklinski nicht. Dazu ist das Thema "instabile HWS" einfach zu schwierig.

Wie ich lese, versuchst du dich über deine Probleme möglichst selber und umfassend zu informieren. Besser kann jemand es eigentlich nicht machen. Von daher bin ich der Überzeugung, daß du irgendwann zur richtigen Entscheidung kommen wirst. Auch wenn der Weg dahin nicht einfach ist.

LG

k0ruZstly78


Hallo liebe Schwindler und Benommene *:) ,

bislang habe ich zwar immer noch keine endgültige Lösung meines Problems, aber vielleicht einen neuen Ansatz gefunden: auf Empfehlung eines Physiotherapeuten habe ich mir von meinem Hausarzt kürzlich ein Muskelrelaxans verschreiben lassen (obwohl ich mich wirklich nicht verspannt fühle, und auch der Physiotherapeut an der Oberflächenmuskulatur nichts fest stellen konnte!).

Ich hatte entsprechend keine großen Erwartungen, aber: am nächsten Tag ging es mir bzgl Benommenheit um gefühlte 70-80% besser!! Und das Ergebnis war reproduzierbar!

Das Medikament heißt Katadolon S long retard und wird vor dem Einschlafen genommen, da es sedierend wirkt => man schläft nachts damit wirklich sehr gut, aber ich merke am nächsten Tag nichts mehr von der sedierenden Wirkung. Obwohl es bei der Substanz wohl praktisch kein Suchtpotenzial gibt (anders als bei den Benzodiazepinen oder Barbituraten), nehme ich die Tabletten nicht jeden Abend, sondern nur dann, wenn es am nächsten Tag drauf ankommt ]:D

Ich möchte jetzt niemanden zu medizinischen Experimenten überreden, aber falls noch jemand das Medikament ausprobiert, würde ich mich für ein Feedback zur Wirksamkeit interessieren. Vielleicht wird ja doch die ganze Symptomatik "nur" durch eine Verspannung der Tiefenmuskulatur der HWS ausgelöst.

Viele Grüße,

krusty

PS: eine mögliche Nebenwirkung von Katadolon ist übrigens Schwindel :-p

P`iMaM0509


Na das kommt mir doch fast bekannt vor hier.

Ich habe auch die Vermutung, daß mein Schwindel von der HWS kommt und habe am Donnerstag einen Arzttermin deswegen. Bin mal gespannt, was dabei heraus kommt. Habe Tage, da geht es mir echt gut. Meist, wenn ich nonstop in Bewegung bin. Aber wehe ich sitze.....also auch haltungsabhängig.

Katadolon kenne ich übrigens von meinem Vater. Selbst habe ich mich noch nicht an Muskelrelaxantien ran getraut, weil ich Angst habe, daß ich nachts zu fest schlafe und meine Kinder nicht höre :-/

kDrimxü


Hallo Krusty und alle anderen Schwindler!

Ich bin per Zufall auf dieses Forum und deinen Beitrag gestoßen und will meine Schwindelgeschichte auch mal erzählen weil es mit ähnlich geht wie dir/euch.

Ich bin 27 Jahre alt, das mit dem Schwindel hat im vergangenen Dezember bei mir angefangen. Konkret nach einem Handballspiel (ich spiele Handball im Verein). Gleich am Abend nach dem Spiel war es mir schwindelig. Ich hatte und habe bis heute keinen Drehschwindel sondern eher das Gefühl von Benommenheit. Nach dem Spiel hatte ich ständig diesen Schwindel auch abends im Liegen vor dem Einschlafen und gleich wieder beim Wachwerden. Am nächsten Tag ging ich zu meinem Hausarzt, der verschrieb mir das Medikament Arlevert und hat mich gleich zum HNO überwiesen.

Dort wurde ein Test des Gleichgewichtssinns gemacht wobei (mit so einer speziellen Brille) wobei rauskam, dass mein Gleichgewichtsorgan im linken Ohr gestört ist. Der HNO verschrieb mir daraufhin Betahistin, Arlevert sollte ich nicht mehr weiternehmen. In der Folge ging es mir wöchentlich immer ein wenig besser, bis ich mit meiner Freundin zum Weihnachtsshopping ging und in dem ganzen Trubel plötzlich das Gefühl bekam als würde ich bald ohnmächtig werden, als würde mein Kreislauf zusammensacken und ich gleich umkippen. Da es Wochenende war fuhren wir in die Notfall-Ambulanz dort wurde ein EKG gemacht und Blutdruck gemessen, alles ganz normal. Ein paar Tage später hatte ich einen erneuten Termin beim HNO der mir weiterhin Betahistin verschrieben hatte. Ein erneuter Test mit dieser speziellen Brille zeigte, dass sich das mit dem Gleichgewichtsorgan ein wenig gebessert hat. Ich nahm also weiterhin Betahistin und Anfang Januar ging es mir so gut dass ich es wieder Absetzen konnte, der Schwindel war völlig verschwunden und ich konnte auch wieder anfangen Handball zu spielen. Ungefähr zwei Wochen später setzte der Schwindel plötzlich wieder ein, das war vor einem Handballspiel und begann ganz plötzlich wie als Hätte jemand einen Schalter umgelegt und der Schwindel/das Benommenheitsgefühl war wieder da. Ich nahm weiter Betahistin und der Schwindel besserte sich auch ein wenig, hatte aber weiterhin ein dumpfes Benommenheitsgefühl. Zudem fiel mir auf dass ich auf dem rechten Auge auf Weit schlechter sehen konnte als auf dem linken, der Augenarzt meinte jedoch der unterschied sei marginal und könne keinen Schwindel auslösen.

Ein paar Tage später hatte ich eines Mittags als was für die Uni gearbeitet habe plötzlich Herzrasenund einen sehr hohen Blutdruck so dass ich mich hinlegen musste. Mein Hausarzt machte daraufhin ein Langzeit-EKG, Belastungs-EKG, Blutbild, CT von Nieren und Leber und eine Sammel-Urin Untersuchung mit dem Befund dass ich kerngesund sei. Der Schwindel blieb jedoch weiterhin.

Daraufhin ging ich zu einem anderen HNO der sich u.a. auf Schwindel spezialisiert hat, dieser machte erneut die Untersuchung mit der Brille und attestierte mir eine Störung im linken Gleichgewichtsorgan. Ich sollte jedoch das Betahistin nicht weiternehmen sondern Arlevert. Das habe ich dann mehrere Wochen getan, zunächst dreimal am Tag, dann zweimal, einmal und dann wieder abgesetzt. Mir ging es viel besser und das Schwindelgefühl war verschwunden, das war so gegen Mitte Mai. Anfang Juni kam der Schwindel dann plötzlich zurück als ich einkaufen war wieder wie beim ersten Mal als er zurückkam als würde jemand einen Schalter umlegen. Wie gesagt ist es kein drehschwindel sondern eher das Gefühl zusammenzuklappen, als würde der Kreislauf runterfahren. Da mein Hausarzt zuvor die Vermutung geäußert hatte, dass ich einen phobischen Schwindel entwickelt habe nahm ich dann keine Tabletten mehr sondern versuchte durch Sport (Joggen) und weniger Stress, mehr Pausen, ausgewogene Ernährung den Schwindel in den Griff zu bekommen und mir das so quasi auszureden. In der vergangenen Woche kam der Schwindel dann erstmals auch beim joggen, wie gesagt ich hatte die ganze zeit über viel sport gemacht (3-4 mal pro Woche je 10km gejoggt). Es war diesmal aber irgendwie anders mehr so wie eine Attacke mit Herzrasen und mir wurde auch schwarz vor Augen bzw. hatte ich das Gefühl dass ich nur noch verschwommen sehe und mir schwarz vor Augen wird. Ein Fußgänger hatte mich angesprochen und daraufhin einen Krankenwagen gerufen. Im Krankenhaus wurde erneut EGK, Blut, und Blutzucker getestet ohne Auffälligkeiten. Wieder beim Hausarzt überwies mich dieser nun zum Neurologen um eine Art Epilepsie auszuschließen. Dort wurde ein EEG gemacht welches auch völlig unauffällig war, der Neurologe meinte der Schwindel sei Stressbedingt um mich zu beruhigen solle ich aber noch ein MRT vom Kopf machen lassen um eine organische Ursache auszuschließen. Dieses steht nun am 15.Juli an. Weiterhin hatte ich das Gefühl der Benommenheit wobei es morgens nach dem Aufstehen und Abends nicht so schlimm ist sondern eher am Mittag, auch ich sitze viel am Schreibtisch da ich gerade meine Abschlussarbeit schreibe und auch in meinem Job arbeitet ich am Computer. Da mir weiterhin auffiel das ich auf dem rechten Auge schlechter sehe und mein rechter Arm auch immer kalt wird habe ich im Internet gesucht und bin auf den Atlas als Ursache für Schwindel gestoßen. Mein Orthopäde konnte an der HWS allerdings nichts feststellen und hat mich jetzt zum Radiologen für ein MRT der HWS überwiesen. Dieses wird am 23.Juli durchgeführt. In der Folge ging es wieder leicht besser bis ich Sonntagmittags Essen war und plötzlich wieder einen extremen Schwindelanfall hatte, im Restaurant waren nicht viele Leute und wir hatten einen recht abgelegenen Tisch. Um den Atlas auszuschließen ging ich zum Osteopathen der auch für die Atlastherapie nach Atlantotec zertifiziert ist. Dieser konnte keine Atlasfehlstellung feststellen hat aber mehrere Blockaden zwischen dem zweiten und vierten Wirbel gelöst. Nach der Behandlung (letzten Dienstag) ging es mir eher schlechter auch am Tag darauf was aber wohl auch am Muskelkater liegen konnte. Mittwoch, Donnerstag und Freitag war ich dann fast Schwindelfrei, nur ein leichtes Benommenheitsgefühl wenn ich lang am Schreibtisch saß gegen Mittag, mein rechter Arm wird allerdings nicht mehr kalt, den Eindruck schlechter zu sehen habe ich immernoch. Gestern machte ich dann den Versuch wieder joggen zu gehen und der Schwindel setzte wieder ein nach einer weile wie beim letzten Mal sodass ich weiter gehen musste. Gestern Abend war ich dann noch auf einem Stadtfest mit vielen Leuten wo der Schwindel dann auch wieder einsetzte, worauf ich heimgehen musste um mich hinzulegen.

Nochmals vielleicht in Kürze: Benommenheitsgefühl, gehen auf Watte wie es viele hier beschreiben, Verspanntheit im Nackenbereich, besser seit dem Besuch beim Osteopathen. In den vergangenen Wochen leicht bis garnicht ausgeprägt, kommt eher anfallsartig und dann Heftig

Ich vermute, dass der Schwindel ursprünglich eine körperliche Ursache hatte im linken Gleichgewichtsorgan. Ich dadurch jedoch irgendwie hypersensibilisiert bin und auf jegliche Änderungen meines Körpers/Befindens (Wetterfühligkeit, Stress) denke dass der Schwindel wieder einsetzt und dadurch quasi eine Attacke auslöse.

Naja ich werde jetzt mal noch das MRT von Schädel und HWS abwarten und mich dann evtl wieder mit meinem Hausarzt/Neurologen beraten. Was ich vielleicht auch noch überprüfen lasse sind die Weisheitszähne, von denen habe ich noch zwei die nicht gezogen wurden und ich hab gelesen dass diese auch Schwindel auslösen können.

Was meint ihr?

Grüße

krimü

Aqbflcuss|reiZnigexr


Ich leide seit 7 Jahren darunter,,..7 Jahre auf Psyche geschoben etc pp nix organisches,...ich habe jetzt mal nen ltt borreliose Test gemacht und elia Test,.....

Positiv,...neuroborreliose chronisch,...ist nur ein guter Tipp,..

Die kleinen Viren lösen benommenheit Schwindel Augenflimmern Tinnitus Hörstürze aus,...das habe ich alles,...und diverse andere Dinge,...

Ein zeckenbiss muss man nicht immer merken und er kann auch durch Mücken und Bremsen übertragen werden. Ich weiß nun endlich Bescheid,...

Ltt Test 160 euro

Aobflu:s#sreiAnigxer


huhu,...

da ich ja nun seit jahren auf der suche nach meinen problemen bin habe ich mal mit einer ärztin aus hamburg unterhalten privat praxis,...meine symthome

Benommenheit

teileweise starker kurzschwindel / ohnmachtsgefühle

tinnitus

augen probleme

starker lagerungsschwindel / starker schwindel bei vibrationen etc pp

kopfschmerzen

beim einschlafen irgendweche nervenschläge die vom kopf in solarplexus ziehen

nicht richtig wach werden morgens

alles seit 6 jahren tag täglich nach dem aufstehen bzw aufwachen,...

Alle ärzte mehrfach durch, alles gemacht blut mrt eeg cts whatever hno's...ltt tests borreliose,..

hatte sie mir gesagt es kann am nitrosativen stress symthom liegen,...kleiner auszug ausm internet

als sehr wichtig empfinde ich den unteren teil,......

[[www.symptome.ch/wiki/Die_instabile_Halswirbels%C3%A4ule]]

und vorallem das hier mit dem stickstoff aufbau im körper wegen Atlas und HWS

[[www.symptome.ch/wiki/Nitrosativer_Stress]]

hat einer erfahrung damit ? evt auch mit dem nitrosativem stress

es gibt in hannover eine fachklinik dafür Upright MRT wo man drin steht damit man es unter belastung sieht,....andere problem 675 euro ^^

hat einer diese symthome mit dem atlas bzw vergiftung des körpers durch den atlas ??

wenn einer schon nen upright MRT gemacht hat wo es die kasse bezahlt wäre es nett zu wissen wo :)

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