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Cipralex- nicht Cipramil.Soll ich?

M*or(titczia1$41266 hat die Diskussion gestartet


HAllo ,

habe schon unendlich viele AD durch .

Bei dem letzen EDRONAX hatte ich so viele Nebenwirkungen ,das ich das Medi nach 14 Tagen abgesetzt habe .

Ich bin nicht so empfindlich und weiss ,das ich durch die Anfangsphase durch muss .Aber da waren die Nebenwirkungen zu heftig .Ich musste mich übergeben und habe geschwitzt wie ein Schwein .Grausam .Dann noch dieser Schwindel-hatte die ganze Zeit angst ,das ich gleich umkippe .

Jetzt zu meiner Frage .Hat jemand Erfahrungen mit CIPRALEX?

Das ist nicht das gleiche wie CIPRAMIL.

Das hatte ich schon .Auch CITALOPRAM .

Da habe ich jedesmal zugenommen und auch die Lust auf Sex war gleich null.

Mich würde das ja nicht stören ,wenn ich alleine wäre ,aber meinen Freund stört es schon .

Jetzt sitze ich hier seit 2 Tagen und frage mich ,ob ich das neue Medi ausprobieren soll oder nicht .

Ich hatte auch schon Zoloft und Fluctin .

Aber irgendwie war das Richtige noch nicht bei .

Danke für Eure Antworten .

LG

Antworten
KXorr6esp3ondxent


Re: CIPRALEX- nicht Cipramil. Soll ich ?

Hi,

zu Deiner Information: Citalopram ist die Bezeichnung einer chemischen Substanz, die unter verschiedenen Markennamen - als Genericum eben als "Citalopram", von einem Hersteller unter der Bezeichnung Cipramil - erhältlich ist. Cipramil ist also Citalopram. Das Citalopram-Molekül besteht aus zwei Teilen, von denen einer das Spiegelbild des anderen ist. Nachdem Forschungsergebnisse des Herstellers darauf hindeuten, daß nur die eine Hälfte wirkt, während die andere Hälfte eventuell für einige Nebenwirkungen verantwortlich sein könnte, wurde das unnötige Spiegelbild des aktiven Bestandteils entfernt. Die übriggebliebene Hälfte hat die chemische Bezeichnung Escitalopram und wird unter dem Markennamen Cipralex angeboten. Cipralex soll im Vergleich zu Cipramil schneller wirken und weniger Nebenwirkungen haben.

Citalopram, Sertralin ("Zoloft") und Fluoxetin ("Fluctin") haben ähnliche Wirkungsprofile: sie sind sogenannte SSRI (selective serotonin re-uptake inhibitors = selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer), während Reboxetin ("Edronax") ein selektiver Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer ist. Das hat, zwar unwissenschaftlich, aber hoffentlich verständlich ausgedrückt, folgende Bedeutung: im Gehirn werden zum Informationsaustausch zwischen den Nervenenden Botenstoffe ("Neurotransmitter") benötigt; die wichtigsten sind Serotonin, Noradrenalin und Dopamin, und nach heutigen Wissensstand werden Depressionen, Panikattacken und diverse andere Störungen durch relativen Mangel an verfügbarem Serotonin und Noradrenalin ausgelöst (Dopaminmangel scheint dabei eine geringere Rolle zu spielen). Da man die Menge der im Gehirn vorhandenen Neurotransmitter in der Praxis kaum oder gar nicht erhöhen kann, bedient man sich eines Tricks: man erhöht die Verfügbarkeit der Botenstoffe, indem man sie mittels der sogenannten Wiederaufnahmehemmer hindert, länger als nötig untätig zu bleiben. Stell Dir einen Fluß vor, der nur mit Hilfe von Fähren überquert werden kann und bei dem an beiden Ufern schon viele Passagiere ungeduldig auf den Transfer warten. Eine Methode, den Stau aufzulösen, wäre natürlich, mehr Fähren einzusetzen. Wenn das aber nicht geht und der Stau nur dadurch zustandekommt, weil es an beiden Ufern jede Menge Anlegeplätze und Kneipen gibt und die Fährleute faul sind, nach jeder Flußüberquerung erst mal andocken und sich für längere Zeit in die Kneipen zurückziehen, genügt es natürlich auch, die Zahl der Anlegeplätze zu verringern und dafür zu sorgen, daß die Fähren nach dem Aus- und Einsteigen der Passagiere so schnell wieder ablegen, daß keine ankommende Fähre auf einen freien Anlegeplatz warten muß.

Gewichtszunahme ist (mit ein oder zwei Ausnahmen) eigentlich keine typische Nebenwirkung von SSRI (jedenfalls nicht bei Fluctin, Cipramil und Cipralex), eher das Gegenteil. Cipralex gilt an sich als sehr gut verträglich. Noradrenalinwiederaufnahmehemmer wie Edronax werden offenbar von manchen Leuten sehr gut und von anderen gar nicht vertragen. Woran das liegt, ist nicht ganz klar, aber irgendwas verträgt man eigentlich immer, wobei es oft leichter fällt, ein wirksames verträgliches Antidepressivum zu finden, wenn man weiß, was bisher mit welchem Erfolg genommen wurde und welche Nebenwirkungen dabei aufgetreten sind.

Mehr Information darüber findest Du in Deiner Mailbox; ich hoffe, daß sie Dir nützt.

Auch LG !

MTortitz1ia1H412R66


Re

Hallo ,

das meiste weiss ich .Habe mich im Internet schlau gemacht .Verstehe oft nur die hälfte ,aber muss man ja auch nicht .

Ich schreibe hier ,weil ich mir vorstellen kann ,das es andere auch interessiert .

Ich weiss die meisten Medikamnet nicht mehr .

Aber von dem Edronax habe ich gekotz und habe tierisch geschwitzt .So ,das ich 3-4 mal am Tag die Klamotten wechseln musste .Und NAchts das Bettzeug .War nicht auszuhalten .Auch die Schwindelgefühle .

Ich habe schwere Depressionen mit Selbstmordgedanken ,bin Borderliner ,Essgestört und habe eine Sozialphobie .

Ohne Medis drehe ich durch .Dachte ich schaffe das .Habe seit 26.12 keine Medis genommen .Aber ich bin dann nicht in der Lage mich (nach meiner Meinung) vernünftig um meine Kids zu kümmern .

Dei Selbstmordgedanken nehemn wieder massive Formen an ,deshalb soll ich ja das CIPRALEX nehmen .

Die schlimmsten Nebenwirkungen finde ich halt die Gewichtzunahme .Hatte ich bei Zoloft .

Fluctin wasr super .keine Gewichtzunahme .Aber das Zeug wirkt irgenwann nicht mehr .Trotz 3Tabs pro Tag .

Schlafstörungen gibt es bei allen ,weiss ich .Leider .Aber dafür kriege ich immer Avlium verschreiben ,was ich aber nicht nehme .(zumindest jetzt noch nicht-kann man ja mal gebrauchen)Da sind sie wieder die Selbstordgedanken.

Mit dem Lididoverlust muss ich bei alle AD s rechnen .Weiss ich .Leider .

Möchte halt wissen ,was andere Anwender für Erfahrungen mit dem Ciralex gemacht ahben .Ist ja wohl noch nicht so lange auf dem MArkt .September 2003 ist meine Info.

Danke.

LG

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